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Produktive GitHub-Issues

Corona-Warn-App: Aktive Bürgerbeteiligung auf GitHub

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Die Bundesregierung hat heute offiziell kommuniziert, was wir euch bereits gestern mit in den Tag geben konnten: Das offizielle Konzept zur deutschen Corona-Warn-App kann auf dem Code-Portal GitHub eingesehen und dessen Open-Source-Entwicklung hier direkt mitverfolgt werden.

Was in diesem Zusammenhang spannend ist: Die von GitHub bereitgestellten Kommunikationswerkzeuge laden aktuell zur unkomplizierten Bürgerbeteiligung ein. So wurden bislang bereits 40 Issues zur App eröffnet, in denen Vorschläge, Kritik und Anregungen durchgesprochen werden.

Unter anderem ist hier die Forderungen nach reproduzierbaren Builds aufgetaucht, die sicherstellen soll, dass der auf GitHub veröffentlichte Quellcode auch der ist, der letztlich in der App landet. Die Entwickler von SAP und Telekom haben die Anregung positiv aufgenommen und angekündigt darüber informieren zu wollen, sobald sich reproduzierbare Builds anlegen lassen.

Github Beteiligung Corona Warn App

Mit Verweis auf die von Apple und Google bereitgestellten Systemschnittstellen wurden der Vorschlag, im Kontaktfall auch die Bluetooth-Signalstärke über die Tracing-App auszusenden, hingegen abgelehnt. Entsprechende Änderungswünsche müssten von den beiden Konzernen umgesetzt werden.

Grundsätzlich lohnt sich ein Blick in die sogenannten Issues der Corona-Warn-App. Hier wurde inzwischen auch angekündigt, dass in Kürze die sogenannten „Architecture Docs“ auf GitHub abgelegt werden, die unter anderem auf die Verhinderung von Falschmeldungen eingehen werden.

Was die Bürgerbeteiligung im Code angeht, beschränkt sich diese zur Zeit auf die Korrektur von Tippfehlern.

Die Bundesregierung fasst in ihrem letzten Eintrag zum Thema noch mal die Verantwortlichkeiten zusammen und verweist auf den offiziellen Hilfe-Artikel: „So könnte die Corona-App helfen“, der hier abgerufen werden kann.

Die Corona-App, basierend auf einer dezentralen Softwarearchitektur, wird durch die Deutsche Telekom und die SAP entwickelt. Auf die Interoperabilität mit anderen europäischen Lösungen soll hingearbeitet werden. Im Bundestag wies Kanzlerin Merkel gestern darauf hin, dass die Arbeiten an der App mit Hochdruck laufen. „Aber auch hier gilt natürlich: Gründlichkeit muss gewährleistet sein, und Datenschutz muss gewährleistet sein.“

Um diese hohen Anforderungen zu erfüllen, werden das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie der Beauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) von Beginn an eingebunden. Nach Fertigstellung durch die Telekom und die SAP wird die Corona-App durch das Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegeben.

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14. Mai 2020 um 16:28 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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