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Cloud Chasers: Flüchtlingsgeschichte als App-Abenteuer

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Eine Flüchtlingsgeschichte also. Dass ihr heute veröffentlichtes Universal-Spiel „Cloud Chasers“ so nah am Zeitgeist aufschlagen würde, haben die Schweizer Entwickler der Blindflug Studios sicher nicht geahnt. Die ersten Skizzen der jetzt verfügbaren Migranten-Adventures würden bereits Anfang des Jahres gezeichnet und lassen sich seit März auf dem Twitter-Account der verantwortlichen Entwickler einsehen.

chase

Nun ist Cloud Chasers verfügbar und passt wie die Faust aufs Auge. Deportationen, Grenzkontrollen, eine Flucht durch die Wüste. Cloud Chasers wurde inzwischen mehrfach preisgekrönt und darf sich sowohl über den Titel „Best in Play 2015“ der Game Developers Conference als auch über eine Auszeichnung der Game Connection Europe freuen.

Die Macher beschreiben ihr 4 Euro teuren und 161MB großen Titel als romantisches Steampunk-Adventure mit Migranten, futuristischen Fluggeräten und Wolken:

Führe eine Kleinfamilie durch fünf tödliche Wüsten um das Tor zu finden zur Welt über den Wolken. Eine gefährliche Reise mit vielseitigen erzählerischen Begegnungen. Triff strategische Entscheidungen, verwalte Deine Ressourcen, benutzte Gegenstände um voranzukommen und sammle kostbares Wasser in den Wolken mit deinem Gleiter.

In dieser zufällig generierten Steampunk Welt, erfährst du nicht nur die Geschichte eines wundersamen Wüstenplaneten und seiner Einwohner, sondern erlebst das Thema Flucht und Migration aus einem völlig neuen Blickwinkel – quasi am eigenen Leib.

Wir haben euch den Trailer im Anschluss eingebettet und zitieren aus der App Store-Beschreibung des Spiels, das auf In-App-Käufe verzichtet und als Mindestvoraussetzung für die Installation iOS 6 angibt.

App Icon
Cloud Chasers - A J
Blindflug Studios A
3,99 €
264.68MB

Über „Cloud Chasers“

  • Nicht-Lineare Story – Erlebe dutzende erzählerische Begegnungen und Geschichten. Lerne die Welt von Francisco und Amelia bei jedem Durchspielen besser kennen. Lerne die Bewohner der Wüste und die sagenhaften Wolkenstädte kennen und begleite eine Familie auf der gefährlichen Suche nach einem besseres Leben.
  • Wolkengleiter – Flieg mit Amelias Gleiter durch die Wolken und sammle die letzten Wassertropfen, bevor auch diese abtransportiert werden. Wasser ist Dein wichtigstes Gut auf der Reise durch die Wüste.
  • Überleben in der Wüste – Steigere deine Überlebenschancen indem Du Dein Inventar geschickt verwaltest, Deinen Gleiter aufrüstest und in der Stadt die besten Gegenstände eintauschst.
Donnerstag, 15. Okt 2015, 15:49 Uhr — Nicolas
26 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Gibt es in dem Spiel auch ne Abschiebung ?
    Dann würde sich das Spiel dann lohnen:-)

    • Ich hoffe du meinst das ironisch, denn sonst ist dieser Satz gerade gar unpassend!

      • Ja Abschieben geht ja schließlich gar nicht. Wir beherbergen hier jeden. Auch wenn es mit den Steuern ungemütlich wird und wir letztendlich gar keine Apple-Produkte mehr leisten können. ;)

      • Realismus! Auch Abschiebung kann möglich sein

      • Ich muss keine radikale Ader haben um für eine Abschiebung zu sein!

      • @Ben0x
        Jeder sollte seine Meinung frei äußern dürfen wenn man nicht zu weit oder? Oder ist hier nur eine Richtung der Denkweise und die andere einfach Zensieren? Also keine Haß Äusserungen

        Also ich vertrete auch die Meinung der meisten Abschiebung, Leute die wirklich in Not sind können in meinen Augen bleiben.

        Es gibt leider viele die wählerisch sind in Kleidung (Marken), Essen, Unterkunft und Gewalt, die sollten gehen und sich was anderes suchen.

      • @Blackbird716: Wählerisch in Sachen Gewalt? :D
        Mal im Ernst, ich bin auch wählerisch. Und wenn jetzt in meinem Land ein Bürgerkrieg ausbräche, ich fliehe und wie Vieh behandelt werden würde, würde ich mich auch aufregen.
        Btw: In den letzten Jahren zu denen es bereits Statistiken gibt, erhielten etwa 1,8% aller Asylsuchenden ein echtes Bleiberecht. Alle anderen, etwa 65% werden abgeschoben, oder (30%) erhalten ein dreijähriges Bleiberecht, nachdem sie dann abgeschoben werden.
        Hochgerechnet (und falls sich an der Quate nichts ändert), werden von 1 Million am Ende keine 20.000 wirklich hier bleiben dürfen, und 1.980.000 müssen halt zusehen, wie sie kommen.
        Hoffen wir mal, dass Deutschland friedlich bleibt und die ganzen AfD- und Pegida-Socken nicht auch mal fliehen müssen.

  • Bis du dir kein Apple- Produkt mehr leisten kannst, muss schon viel passieren

    • Reicht schon wenn man aus seiner Mietwohnung rausgeschmissen oder geekelt wird um Asylbewerber ein zu quartieren. Da kann man nur den Kopf schütteln.

      • Muss man rechtlich vorgehen. Wenn der Vermieter profitgierig ist, sollte das an den Pranger gestellt werden. Da kann aber kein Asylsuchender was. Muss die Politik eingreifen.

  • Zu dem wer sagt denn, dass jeder hierbleiben möchte? Die suchen Schutz. Jeder denkt, die möchten für immer hier bleiben. Sind ja nicht zum Spaß hier.

  • Ich finde die Story geht garnicht. So vermittelt bereits der Trailer den Eindruck es handele sich bei einer Flucht um eine abenteuerliche Reise welche anzustreben sei. Eine reale Lebensbedrohliche Situation als Spiel dargestellt kennt man z.b. aus shootern, welche aber häufig den Anspruch haben realistisch zu sein. Diese Verzerrung der Realität empfinde ich als ignorant und abstossend.

  • Per IAP wird dann die zweite Episode des romantisierten Alltagstitels mit-ohne Anspruch nach-(nicht ab-)geschoben, die den geflohenen Wüstenprotagonisten direkt vor den Schreibtisch des ALG II Sachbearbeiters im Jobcenter führt. Zwischendrin wird, der Stimmung und der pseudo-gemeinschaftlichen In-Game-Funwährung „Euro“ halber, TV-Werbung eingeblendet. Ach ja: Damit zahlt der Spieler das Busticket von der Wohnsiedlung zum nächsten Amt. Wäre ich Spieleentwickler, hätte mir das schon längst einfallen sollen. Mist.

  • Ich finde das Spiel anhand des Trailers bewertet nicht schlecht, aber hier eine Analogie zur aktuellen Flüchtlingssituation herzustellen ist geschmacklos und so gar nicht lustig.

  • Völlig idiotische Spielidee, mir so einem Thema. Polarisiert total, und führt mit Sicherheit nicht nur zu Spiel“Spaß“

  • Hilf Mutti jedem ein Haus zu bauen so wie von Merkel verkündet ! So wie es von Afghan und Irak – TV
    ausgestrahlt wird.
    Nun dreht mal nicht durch, die App hat nun wirklich nichts mit der aktuellen Flüchtlingslage zu tun !

  • Wer hier ist, um Unruhe zu stiften, und meist sind es die Wirtschaftsflüchtlinge, der muss raus! Das sag ich sogar, als Perser… Klar, deutet das Spiel auf die Flüchtlingssituation hin, aber es ist eben ein Spiel und soll auch gar nicht die Grausamkeiten in der Realität widerspiegeln, das kann kein Spiel!

  • Wir haben in Deutschland doch garkeine Flüchtlinge! Das sind alles Asylsuchende. Flüchtling ist man nur bis zum ersten sicheren Land, und bis Deutschland hat man schon mindestens drei sichere Länder durchquert!
    Finde das Spiel aber ebenfalls geschmacklos, Den wirklichen Kriegsflüchtlingen gegenüber und denen die gestorben sind bei der Flucht

  • Prima, sehr gelungen das Game. Habe die Familie gleich in der Wüste verdursten lassen- Game over.

    • Während gleichzeitig in der Wüste ein IS-Kämpfer ein Spiel spielt, in dem er dir den Kopf abhakt. In deinem und seinem Kopf sind die gleichen Synapsen durchgeknallt. Ihr solltet gemeinsam spielen.

  • Grafik gefällt mir , Spielspaß auch.

  • Was hast du für dieses Land geleistet, außer das du hier geboren wurdest? Du hattest verdammt Glück und maßt dir an, über andere ein Urteil zu sprechen. Dir fremde Menschen. Halt die Fresse. Danke.

  • Die meisten hier schreiben, sie suchen schutz, dann ist das erste Land wo ich Schutz suche das erste Euroland.nein sie wollen dahin wo es am meisten Geld gibt u das ist leider Deutschland u Schweden !
    Es ist schon längst eine Völkerwanderung u keine Asylsuchende ! Europa weiß noch garnicht was es bevorsteht u am Ende dürfen es die Steuerzahler ausbügeln :-(

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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