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Konkurrent Claude bleibt werbefrei

ChatGPT startet mit der Anzeige von Werbung für Free-Nutzer

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OpenAI hat bereits im vergangenen Monat angekündigt, dass über den KI-Dienst ChatGPT künftig auch Werbung angezeigt wird. Jetzt ist es soweit: Nutzer, die ChatGPT kostenlos nutzen oder das günstigste Abo „Go“ wählen, müssen sich auf die Anzeige bezahlter Inhalte einstellen. Zunächst zwar nur in den USA, doch dürfte es nicht allzu lange dauern, bis OpenAI hier auch weitere Länder einbezieht.

Laut OpenAI soll Werbung dazu beitragen, den Betrieb der kostenlosen Angebote zu finanzieren und die Weiterentwicklung der Systeme zu ermöglichen. Die Bereitstellung von ChatGPT sei mit erheblichen Infrastruktur- und Entwicklungskosten verbunden. Wer keine Werbung sehen möchte, könne die Tarifmodelle Plus, Pro, Business und Enterprise nutzen oder im kostenlosen Angebot bestimmte Einschränkungen bei der täglichen Nutzung in Kauf nehmen. Ohne Anzeigen stehen im Free-Tarif von ChatGPT dann weniger tägliche Nachrichten zur Verfügung.

Anzeigen ohne Einfluss auf Antworten

OpenAI hat bereits bei der Ankündigung seiner Werbepläne betont, dass die Anzeigen keinen Einfluss auf die Antworten der KI haben. Gesponserte Inhalte würden deutlich gekennzeichnet und klar getrennt von den regulären Antworten angezeigt. Welche Anzeige erscheint, werde entschieden, indem eingereichte Werbeinhalte mit Themen aktueller oder früherer Gespräche sowie bisherigen Interaktionen mit Anzeigen abgeglichen würden.

Die Anzeigen sollen generell nur bei angemeldeten Nutzern erscheinen, die als volljährig eingestuft sind. Zudem sei vorgesehen, Werbung nicht in Verbindung mit sensiblen Themen wie Gesundheit oder Politik anzuzeigen.

Openai Werbung Einstellungen

Konkurrenzdienst Claude bleibt werbefrei

Das mit ChatGPT konkurrierende Angebot Claude von Anthropic soll dagegen frei von Werbung bleiben. Wie die Betreiber in der vergangenen Woche mitgeteilt haben, sehen sie ihren KI-Assistenten nicht als geeigneten Ort für die Anzeige von Werbung.

Claude soll sich demnach ausschließlich an den Interessen der Nutzer orientieren und als verlässliches Werkzeug für Arbeit und anspruchsvolle Denkprozesse dienen. Nutzer würden dort weder gesponserte Inhalte sehen, noch würden Antworten durch Werbekunden beeinflusst oder nicht von den Nutzern angeforderte Produkthinweise ergänzt.

Anthropic hat die ersten Werbeankündigungen von ChatGPT mit einer neuen Videoreihe aufs Korn genommen:

10. Feb. 2026 um 06:54 Uhr von chris Fehler gefunden?


    29 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Sag das noch mal, wenn du schnell was wissen willst aber erstmal ein 30 sec werbeclip kommt …..

    • Wenn es Anzeigen sind ok, die ignorierenden und frag mich, wie sich das für die Werbetreibenden rentiert? Die investieren Geld und ich Kauf garantiert nichts deswegen. Wenn Videoclips kommen, bin ich weg.

      • Kommt auf die Produkte an. Und Werbung funktioniert ja auch unterbewusst.
        Du hast im Supermarkt sicherlich auch schon Produkte gekauft, weil du irgendwann vorher Werbung dafür gesehen hast. Auch wenn dir das gar nicht bewusst war.

      • Korrekt! Die Ads manipulieren dich insofern, dass sie in dein Bauchgefühl einwirken. Bei schnellen Entscheidungen und vor allem in Stresssituationen kaufst du, dass woran du dich erinnerst gesehen zuhaben und anscheinend war es gut, weil da jemand dabei gelächelt hat. Usw.

      • Solange es solche Dinger gibt, kannst du davon ausgehen, dass sie sich lohnen. Ansonsten gäbe es sie nicht mehr.

      • Manchmal geht es auch nur um die Bekanntheit der Marke.

        Beispiel:
        Dein Arzt verschreibt dir ein „Markenmedikament“ z. B. von BAYER. Das ist in der Apotheke aber nicht vorrätig und der Apotheker schlägt dir vor, zu einem Generikum zu greifen. Die seien eh billiger und enthalten den gleichen Wirkstoff.

        Zum selben Preis bietet er DarthForte von RatioPharm oder MarcelAkut von Lecramedic an. Welches wählst du?
        RatioPharm hast du schon mal gehört – in der Werbung mit den Zwillingen, die metaphorisch für das Generikum stehen. Lecramedic kannst du nicht kennen, denn das habe ich mir gerade ausgedacht.

        In der Regel entscheidet man sich dann für das bekannte, denn Bekanntheit stiftet vertrauen.
        Das ist auch der Grund, warum man Promis einkauft, die ein Produkt bewerben. Die Bekanntheit und Sympathie des Promis färbt auf das Produkt ab.

    • Ich hoffe sehr du benutzt ChatGPT eben nicht, wenn du schnell was wissen willst. Dafür sind KI Chatbots speziell ChatGPT wirklich eher schlecht und voller Falschinformartionen

      • Ja. 30% korrekt 70% falsch.

      • Naja, Perplexity ist durchaus darauf angelegt, dass man es benutzt wenn man nur eben schnell etwas wissen will.

        Die liefern aber auch allem auch Quellen.

  • Glauben die wirklich, dass bei dieser ausufernden Werbeflut die Reizgrenze nicht schon überschritten ist?!?

  • Naja, man hat ja die Möglichkeit scheinbar weniger Antworten dafür werbefrei, von dem her recht fair und wenn man überlegt, was für eine Infrastruktur dahinter steht und man mehr Input benötigt, dann muss man halt dafür zahlen.

  • Eigentlich sowieso irre, dass Menschen das free Model nutzen und ihre persönlichen Daten zum Training freigeben

  • Werbung in ChatGPT Go. Ein no go. Dann halt doch Gemini für 7,99 €/Monat

  • Völlig richtig! Solange es noch nicht alle verstanden haben, dass Leistung nicht kostenlos sein kann (bzw. der Anbieter dann andere Wege beschreitet)…….Pro für €5,-/Monat und alle anderen gucken halt 10 Minuten Werbung pro Anfrage, noch 3 vor dem Ergebnis und nochmal 5 für’s Abspeichern . ;-)

    • Wer das erträgt, ist selber schuld! Dann nutze ich es nicht , so einfach ist das. Ist wie bei den Privaten Fernsehsendern, da ist es glaube ich schon über 10 Jahre her das ich mir den Film-und Seriengenuss durch Werbeeinblendungen hab zerstören lassen. Nicht mit mir, ich bin Nutzer und Konsument und ich entscheide ob ein Angebot für mich passt oder nicht. Ob ich bereit bin dafür zu zahlen oder nicht!

      • Aber am Beispiel private TV-Sender oder auch YouTube sieht man ja, wie stark die allgemeine Bevölkerung das mit der minutenlangen Werbung hinnimmt.

        Mir persönlich ist das auch unbegreiflich, aber anscheinend sind da die meisten Menschen einfach anders drauf.

  • Die probleme gab es nicht, bevor die App erfunden wurde… weshalb muss ich von ChatGPT also schnell was wissen?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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