Zugang über Warteliste, EU erst mal außen vor
ChatGPT Health: Neuer Gesundheitsbereich mit Apple-Health-Anbindung
Mit ChatGPT Health führt OpenAI einen eigenen Bereich innerhalb seines KI-Chatdienstes ein, der sich auf Gesundheits und Wellnessfragen konzentriert. Ziel ist es, persönliche Gesundheitsinformationen zusammenzuführen und verständlich aufzubereiten, ohne damit eine ärztliche Behandlung zu ersetzen.
Europäische Nutzer können an der Testphase vorerst nicht teilnehmen
Der neue Bereich richtet sich an Nutzer, die ihre Daten aus verschiedenen Quellen bisher nur verteilt vorliegen hatten und diese im Gesprächskontext nutzen möchten.
Eigener Gesundheitsbereich mit Datenanbindung
ChatGPT Health ist als abgeschlossener Raum innerhalb des Dienstes angelegt. Gespräche, hochgeladene Dokumente und angebundene Apps werden dort getrennt von anderen Chats gespeichert. Nach Angaben von OpenAI werden Inhalte aus diesem Bereich nicht zum Training der zugrunde liegenden Modelle verwendet. Nutzer können Gesundheitsdaten gezielt löschen oder Verbindungen zu externen Diensten jederzeit trennen.
Inhaltlich setzt ChatGPT Health darauf, Informationen aus medizinischen Unterlagen und Fitness Anwendungen zusammenzuführen. Unterstützt werden unter anderem Laborbefunde, Arztberichte sowie Daten aus Apps wie Apple Health oder MyFitnessPal. Auf dieser Basis kann der Dienst beispielsweise Trends in Blutwerten erklären, bei der Vorbereitung auf Arzttermine helfen oder Fragen zu Ernährung und Bewegung einordnen. Eine Diagnose oder Therapieempfehlung soll daraus jedoch nicht abgeleitet werden.
Datenschutz, Verfügbarkeit und ärztliche Einbindung
Für sensible Gesundheitsdaten setzt OpenAI auf zusätzliche Schutzmechanismen. Neben der regulären Verschlüsselung kommen spezielle Verfahren zur Abschottung der Inhalte zum Einsatz. Die Anmeldung externer Datenquellen erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung. In den Vereinigten Staaten arbeitet OpenAI für die Anbindung medizinischer Akten mit einem spezialisierten Netzwerkpartner zusammen. Einige Integrationen stehen zunächst nur dort zur Verfügung und die Anbindung von Apple Health erfordert ein iPhone.
Nach Angaben von OpenAI wurde ChatGPT Health in Zusammenarbeit mit mehreren hundert Ärzten aus verschiedenen Fachrichtungen entwickelt. Diese hätten Rückmeldungen dazu gegeben, wie medizinische Informationen verständlich und zugleich vorsichtig vermittelt werden können. Die Qualität der Antworten werde anhand eines eigenen Bewertungsrahmens überprüft, der sich an klinischen Maßstäben orientiert.
Der Zugang zu ChatGPT Health startet zunächst über eine Warteliste. In einer ersten Phase ist das Angebot für ausgewählte Nutzer außerhalb der Europäischen Union vorgesehen.



Also meine Gesundheitsdaten würde ich zuletzt den Datenkraken Google/Apple/ChatGPT anvertrauen
Warum nicht? Versuch’s doch mal, einfach dein letztes Blutbild hochladen und die Meinung von ChatGPT einholen. Bringt interessante Einblicke. Nur nicht bange machen lassen von den Ergebnissen.
@Addi Doofe Frage, aber wie kann ich ein Blutbild, bzw. die Ergebnisse in Apple Health hochladen? Danke!
In den USA zahlst du dann lieber 5000 Dollar um eine Arztpraxis von innen zu sehen? Die haben nicht unsere Krankenkassen und unser Gesundheitssystem, ohne richtige Versicherung ruiniert dich da ggf. schon ein Kind im Krankenhaus zu bekommen. Apple Health mit EKG und Vorhofflimmern ist da halt kein Ginmick, sondern 300-400 Dollar für eine Watch ersetzen da 5000-10000 Dollar Untersuchungen.
Solange man bei Apple Health bleibt bekommt Apple die Daten ja auch nicht. Zumindest nicht unverschlüsselt.
Aber diese Daten vollständig an ChatGPT usw. geben würde ich definitiv auch nicht. Da muss sich für mich erst beweisen, dass die Datenschutzversprechen auch wirklich zutreffen – was vermutlich mangels Überprüfbarkeit dauern könnte, wenn es überhaupt überprüfbar wird.
Man kann in den Einstellungen deaktivieren, dass eigene Daten zum lernen der Ki genutzt werden. Dann bleiben die Daten auch bei dir. Wenn man das natürlich nicht macht, sind solche Datensätze tatsächlich schwierig.
Interessant, bin gespannt wie die Funktion bei uns umgesetzt werden kann. Gut dass wir hier die EU haben.
Es wird wohl wegreguliert werden, oder so eingeschränkt, dass es keinen wirklichen Nutzen mehr hat. So, wie alles was die EU anfasst
bei Gesundheitsdaten haben sogar die USA eine Regulierung. Google mal HIPAA. Auf einem anderen Blatt steht, ob ich OpenAI traue, die Daten wirklich nicht zu nutzen.
Es gibt eine sehr gute Regelung dafür, die es absolut ermöglicht in der EU. Die Unternehmen weigern sich nur, die jeweilig notwendige Offenheit zu Tage zu legen.
Warum nicht gleich seine Gesundheitsdaten an die Litfaßsäule pappen, Nummer unten dran zum abreißen und dann kann dich jeder anrufen und seinen Senf dazu geben. Such’st dir dann die beste Meinung raus ;)
Habe mir vor einigen Jahren eine Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) eingehandelt.
Ärzte dafür in D schwierig. Hausärzte überfordert, Gastrologe sagt nicht sein metier.
KI war in dem Fall tatsächlich hilfreich.
@Chieff
Interessant – ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Danke für den (bislang ersten guten) Kommentar zum Thema! :)
Androidianer der US beißen sich in den Hintern, weil wieder außen vor
Endlich! Bitte so schnell wie möglich in der EU. Aktuell erstelle ich immer eine PDF mit meinen Daten und teile diese dann zur Auswertung.
Voll gute Idee und ja auch schnell gemacht. Danke!
Na super, auch wenn ich als Nutzer einwilligen würde, bevormundet mich die EU. Danke für nichts.