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Charlie Hebdo: Aktuelle Digital-Ausgabe erreicht den App Store

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69 Kommentare 69

Trotz der massiven Auflage-Erhöhung, mit dem das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ auf die überbordende Solidarität nach den Anschlägen vom 7. Januar reagierte, war das neue Magazin bei fast allen Verkaufsstellen innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

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Selbst der zweite Sonderdruck, der die Gesamtauflage in dieser Woche auf 6 Millionen Exemplare anwachsen ließ – üblicherweise erscheint „Charlie Hebdo“ mit einer Auflage von rund 60.000 – wird die noch immer starke Nachfrage nach dem Satireheft wohl nur unzureichend befriedigen. Nun ist das französische Digital-Team hinter den Zeichnern auf den App Store ausgewichen.

So bietet sich die aktuelle Ausgabe der neuen „Charlie Hebdo“ jetzt auch in einer digitalen Version zum Download für den iOS-Zeitungskiosk an. Die 11MB große, heute Nacht veröffentlichte Anwendung ist kostenlos, das Heft kostet 3€ und lässt sich per In-App-Kauf bezahlen.

Das Magazin ist nicht lokalisiert – Französischkenntnisse werden vorausgesetzt. Danke Werner.

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Charlie Hebdo
LES EDITIONS ROTATI
Gratis
23.61MB

(Direkt-Link)

Freitag, 16. Jan 2015, 11:38 Uhr — Nicolas
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  • Kann man mal nachfragen, ob auch die englische Version in den Appstore kommt. Die Print Ausgabe wurde ja auch übersetzt.

  • viel zu hoch gepushed…. Alles nur noch Kommerz mit dem Leid anderer.

  • Irgendwie kommt mir das so vor als wollen die jetzt den größt möglichen Profit aus der Sache rausholen. Schon traurig.

  • Hoffentlich kommt das Geld auch bei den Hinterbliebenen an. Ansonsten wäre es eine Schweinerei aus so einer Tragödie noch Kapital zu schlagen.

    • Schon richtig, aber noch wichtiger: hoffentlich werden die 6 Mio Exemplare auch gelesen und verstanden.
      Ich teile nicht unbedingt die Art, mit der Hebdo seine Gesellschaftskritik vermittelt, da ich meine wenn man Toleranz einfordert, muss man auch bereit sein Respekt zu zeigen.
      Aber da gibt es eben unterschiedliche Ansichten, ist auch gut so.
      Aber die Botschaften, die vermittelt werden sollen, die Kritik an Gesellschaft und insbesondere Religion, die Teile ich. Wenn die Folge des Terrors wäre, dass diese Botschaft (durch die hohe Auflage) sich mehr verteilt und ankommt, wäre die Absicht der Terroristen genau ins Gegenteil gedreht und das wäre dann auch gut.
      Ich befürchte aber, dass längst nicht alle, die ‚Je suis Charlie‘ rufen und sich ein Heft kaufen, bereit sind, über die Inhalte und die Botschaften des Heftes nachzudenken.

      Das trifft insbesondere auf viele Machthaber in Nahost zu (siehe Auspeitschungen in Saudi Arabien) als auch Politiker wie Seehofer, die höhere Strafen bei Blasphemie fordern

      • Hallo K-H,
        Ja, das ist richtig. Die meisten werden neugierig sein und das war es dann auch. Ich kannte das Blatt vorher nicht und kann auch nicht beurteilen ob sie außer Provokation was auf dem Kasten haben/hatten.
        Die grösste Errungenschaft unserer Gesellschaft ist die Trennung von Kirche und Staat.
        Wenn es katholische Rechtsprechung gäbe, wollte ich hier auch nicht leben.
        Und der Islam gehört nicht zu Deutschland, sondern nur die Leute die diesen Glauben tolerant und friedlich ausüben.

      • Wolkenknutscher

        „Satire ist in der älteren Bedeutung des Begriffs eine Spottdichtung, die Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert. Im heutigen Sprachgebrauch versteht man darunter aber meist einen künstlerisch gestalteten Prosatext, in dem Personen, Ereignisse oder Zustände verspottet oder angeprangert werden.“ (Wikipedia)

        Mal eine Anmerkung zum Respekt! Dieser hat in der Satire nix verloren!

  • Ich denke nicht, dass es hier um maximalen Profit geht: wer nur auf seinen eigenen Profit/Vorteil bedacht ist, begibt sich nicht für die normalerweise 60.000-er-Auflage in Lebensgefahr.
    Was hier jetzt passiert und auch m.E. zu Recht gepusht wird, ist ein Schlag in das hässliche Gesicht derjenigen, die meinten, etwas auslöschen zu können, das jetzt stärker wird als es ohne sie hätte je werden können.

    • So sehe ich das auch. Zumal die Zeitung ja nicht pusht. Die Kunden die alles leer kaufen und die Medien die darüber berichten pushen es. Und die Ausgabe ist nun mal die erste nach den Ereignissen. Diese kann man dooferweise auch nicht überspringen wenn man den Hype nicht gewollt hat. Und selbst wenn sie Ihren Profit daraus schlagen… was ist dann? Was ist dann? Nix… Jeder der eine Gehaltserhöhung bekommt nimmt sie an. Durch alle Gesellschaftsschichten. Egal ob das Geld vom Staat, dem Chef oder der Eigenen Firma kommt. Ob man am Ende damit was gutes tut, das ist entscheidend für einen Charakter.

  • Ich glaube, dass die vier Verstorbenen kein Problem damit hätten, die Auflage zu steigern und die Inhalte einer (viel) größeren Gruppe bekannt zu machen.

  • Andererseits ist es genau das, was die Terroristen verhindern wollten. Die Karrikaturen erreichen dadurch mehr Menschen als je zuvor.

  • Kann es nicht mehr hören -.-

    Als ob die Meinungsfreiheit eines solchen Blattes unser größtes Problem wäre…

  • Wie blöd sich die Drahtzieher jetzt wohl fühlen müssen.

    So viel Mohammed-Karrikaturen wären wohl in 100 Jahren noch nicht in den Wohnzimmern dieser Welt gelandet wie nach dieser Tat.

    • „JE SUIS CHARLIE“
      „J E S U I S C H A R L I E“
      „JESU IS CHARLIE“
      Hebdo ist zionistische Ketzerei, aber die unwissenden feiern den Hype. Traurig.

  • Schonmal drüber nachgedacht von wem dieser „Anschlag“ kreiert wurde? Al Quaida hat sich bekannt! Von wem wurde diese Vereinigung gegründet? Mossad, SaudiArabien und Cia. Da verwundert es doch kaum, dass jetzt ein Schrei nach mehr Überwachung laut wird. Komische Zusammenhänge… Pässe im Auto gelassen.. Angebliche Täter später mundtot gemacht…
    Bei solch einer öffentlichen Aufruhe über Tote sollte man sich Gedanken machen. Im Donbass / Gaza interessiert es keinen. Wenn die nächste Intervention im Jemen & Syrien geplant sind könnt Ihr mir nachträglich gerne zustimmen.

    • wie soll dann die Motivation der Täter aussehen? Denkst die haben sich beim CIA gemeldet und gesagt „ich mach das, knallt mich danach ab“. So ein blödsinn… Kapiert es endlich mal dass es einfach ein paar gestörte auf der Welt gibt, auch wenn die keiner Liga der Wissenden Drahtzieher angehören sondern einfach nur fanatisch sind.

      • Nicht ganz. Die „Täter“ waren bereits radikalisiert, doch war es nicht ihre Absicht, diesen Anschlag zu begehen. Die Geheimdienste haben einfach dafür gesorgt, dass die Jungs zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, um sie dann über den haufen zu schießen. Der eigentliche Tathergang wurde von Profis aus eigenen Reihen verübt.

    • Leute setzt die Alufolienhüte auf. Ich glaube, jemand hat sich verschworen

  • Ich muss eins vorweg sagen: Seriöser kann ein Forum nicht sein. Vielen Dank und Respekt an die sehr wohl formulierten Sätze.

    Ich plädiere dafür, dass jeder Mensch, wirklich jeder Mensch, so leben darf, wie er es gerne will. PUNKT!
    Wenn jemand mit seiner Meinungsäußerung andere Menschen – egal ob religiös, persönlich, oder sonst wie – verletzen sollte, dann ist das nicht unbedingt das Recht auf freie Meinnungsäußerung. Unter dem Begriff Meinungsfreiheit verschafft sich manch einer eben die Freiheit, andere zu verletzen und zu hetzen. Moralisch sehr bedenkelich, oder?

    Ihr habt sicherlich gelesen, dass ein Comedian aus Frankreich verhaftet wurde, weil seine Sketche zu antimetisch und geschmacklos waren. Klar, dann soll er bestraft werden, aber bitte wo ist jetzt plötzlich die Meinungsfreiheit? Hier ein Originalzitat von Premierminister Manuel Valls zum Comeian:
    „Rassismus, Antisemitismus und Terror-Verherrlichungen seien „keine Meinungsäußerungen, sondern Straftaten“.
    In diesem Sinne!

    • Ja, der Unterschied ist manchmal schwer auszumachen.
      In meinem Beruf habe ich viel mit Kollegen mit anderen Nationalitäten und sicher auch Religionen zu tun.
      Ganz wichtig ist der gegenseitige Respekt und den Fokus auf die sachliche Ebene.
      Ich denke, dass auch Satire ohne Verletzung der religiösen Gefühle anderer auskommen kann.
      Oder es sollte ein Warnhinweis angebracht werden wie bei „Es ist ein Ar…lo.., Maria“ von Walter Moers.
      Damals blieb die Kirche auch nicht ruhig und hätte ganz anders reagiert, wenn es eine katholische Rechtsprechung gäbe.

  • Es wird nun geschimpft das 6 Mio Hefte verkauft werden und dazu noch eine App. Stellen wir uns vor es würden nur die üblichen 60.000 Hefte bei der starken Nachfrage gedruckt werden. Dann landen einige davon (was sie auch jetzt schon tun) zu noch höheren Preisen bei eBay wo sich dann andere Leute die Taschen vollstopfen. Was natürlich ein extremes Schimpfen zur Folge hätte. Ich liebe das deutsche Volk und bin sehr glücklich ein Teil davon zu sein.

    Wäre das Heft umsonst gewesen und jeder hätte es im Briefkasten gehabt…auweia ;-)

  • Als Journalist weiß ich sehr genau, wie schwierig es ist, klare Meinungskante zu zeigen. Insbesondere Karikaturisten bewegen sich auf dünnem Pfad. Und wer wie hierzulande wahrheitsgemäß berichtet, wird wie im unseligen Dritten Reich als Lügenpresse verunglimpft.

    Ich bin froh über die internationale Solidarität mit Charlie Hebdo, weil die Meinungsfreiheit vielen Menschen wohl sehr wichtig ist und weil auch die 2,99 bzw. 3 Euro mithelfen, das Blatt über die schwierigen finanziellen

  • .. war zu schnell abgeschickt: … Hürden zu bringen.

  • Totaler Hype um nix! scheiss rassisten!!

    • ich finde den Rassismus der islamisten auch furchtbar.

      • Islamisten sind rassisten. Aber der Islam ist nicht rassistisch, auch wenn mit allen Mitteln versucht wird, das so aussehen zu lassen. Lest ihn und macht euch eure eigenen Gedanken, statt die vorgefertigten Antithesen zu rechtfertigen, wie der Islamist.

  • Satire hat ihre Grenzen. Moralisch wie auch strafrechtlich. Seriöse Satire kennt ihre Grenzen und wird sicher keine Minderheiten wie Behinderte oder Homosexuelle aufs Korn nehmen. Ideologien wie z.B. politische oder religiöse dürfen und müssen in Frage gestellt werden. Satire ist hier ein adäquates und humoristisches Mittel. Und insbesondere in einem Staat wie Frankreich, in dem der Laizismus als zivilisatorische Errungenschaft eine besondere Bedeutung hat, steht der Schutz der Bevölkerung vor der Vereinahmung religiöser Ideologien vor dem Schutz der selbigen.

    Zumal sich Anhänger einer Religion eher Gedanken machen sollten, warum gerade ihre Ideologie Anlass gibt, sich darüber lustig zu machen. Witze über Buddhisten liest man selten.

    • Möchte gerne die Christen sehen, wie sie auf ein Magazin regieren, wo regelmäßig Jesus Christus in einem Schwulen Gangbang von hinten rangenommen abgebildet wird. Oder einen Juden, wo ein Rabbi in einem schwulen Gangbang von hinten rangenommen wird. 1,2,3 mal ok, aber immer und immer wieder? Auch nachdem sich Menschen beschweren weil sie sich gekränkt fühlen. Merkt ihr überhaupt noch was? Irgendwann ist gut mit Meinungsfreiheit. Deine Freiheit hört da auf, wo meine beginnt und umgekehrt. Das nennt sich gegenseitiger Respekt.

  • Für französisch ist meine Freundin zuständig..:-))

  • Ich Liebe mein Prophet Muhammad über alles. Wenn man über ihn sich lustig macht, dann ist es so als würde jemand über meine Ehre, Würde, Liebe, Vorbild lustig machen. Ich habe viele seine Geschichten gelesen, und nie war er böse oder so in der Art. Er hat Juden und Christen geholfen, wenn sie Krank waren, hat Sklavarei verboten, meinte es gibt kein Unterschied zwischen Weiße und Schwarze Menschen – Wir alle sind Menschen. Gleichberechtigung für alle. Frauen dürfen nicht unterdrückt werden sondern wie Prinzessinen behandelt werden. Leute diese Gruppierungen z.B Al-Qaida oder Boko Haram oder IS – sind nur Gruppen von Menschen die den Islam Missbrauchen durch ihre Eigene Gesetze. Ich bin Ausländer aber Liebe Deutschland sehr, habe bemerkt das hier schon viel nettere Menschen gib als in eine Muslimisches Land, weil die Menschen schlecht waren, nicht die Religion. Friede sei mit euch.

    • „In der Bundesrepublik Deutschland ist die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen nach § 166 StGB dann strafbar, wenn sie geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.“

      Also nicht wenn sich ein Individuum in seiner Ehre verletzt fühlt. Es steht dir zwar frei, dich darüber zu ärgern, aber das wirst du wohl mit dir und deinem Glauben ausmachen müssen.

      Zumal deine äußerst liberale Interpretation des Koran unter deinen Glaubensbrüdern nicht besonders weit verbreitet ist. Wäre dies anders, gäbe es keine diesbezüglich keine Satire.
      Du solltest dich also vor allem aufgrund der gängigen Auslegung deines Glaubens verletzt fühlen. Das ist nämlich ein viel größeres Problem, als ein humoristsicher Umgang mit der Thematik.

      • @peter Er ist mit seiner liberalen Interpretation nicht alleine. Sie ist sogar verbreiteter als die fundamentalistische. Ich empfehle dir weniger Bild und RTL – dort wird tatsächlich der Eindruck vermittelt, den du hast. Vielleicht bisschen Zeit lesen? Deine Argumentation, dass es sonst keine Satire gäbe spricht Bände über dich.

    • Will kein Vorbild sein

      „Nie war er böse“.

      Lies mal nach, wie Medina entstand. Versetz Dich dabei in die Rolle von Menschen, die den Islam nicht annehmen wollten. Ob die Vertriebenen und Executierten aus Yathrib auch Deiner Meinung waren?

      Friede sei auch mit Dir

  • Die Attentäter haben genau das erreicht, was sie erreichen wollten! Merkt eigentlich niemand, wie manipulativ und erschreckend erfolgreich sie sind?

  • die englische Ausgabe im Appstore ist leider komplett französisch – Mist – irgendwas läuft da schief – grad 2.99 versemmelt

  • noch mehrfach probiert – gelöscht – neu installiert – nix – bleibt französisch – hm, ärgerlich

  • Man muss auf die Texte klicken, dann kommt ein pop up mit der englischen Übersetzung.

  • ah – thanks – ich trottel ;-) aber irgendwie unelegant gelöst – wie ist denn das bei der gedruckten englischen Ausgabe ? liegt da nur ein Zettel mit Übersetzungen bei ?

  • Warum kann die letzte Seite nicht gezoomt werden? So ist das auf einem iPhone kaum zu lesen.
    Per in-App-Kauf wird sowohl englisch als auch französisch angeboten, die englische Ausgabe ist dann aber doch französisch.

  • Na gut, Übersetzung per Kästchen, aber auch bei Zoom – wenn es denn geht – kaum zu entziffern.

    Ist mit der heißen Nadel gestrickt, klar.
    Hoffe es wird überarbeitet.

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