Satire als Bug-Archiv und Stimmungsbarometer
„Bugs Apple Loves“ sammelt Fehler und rechnet sie in Zeitverlust um
Die Webseite „Bugs Apple Loves“ präsentiert sich als satirisches Projekt, das wiederkehrende Softwareprobleme in Apples Ökosystem auflistet und deren Folgen in einem fiktiven Rechenmodell als „verschwendete Lebenszeit“ kalkuliert.
Die Betreiber betonen, dass die Fehler real seien, die Zahlen aber frei erfunden. Der Ansatz ist dennoch klar: Wer die Seite besucht, soll typische Alltagspannen wiedererkennen, die sich über Jahre halten und bei vielen Nutzern das Gefühl nähren, dass Apple bekannte Schwachstellen zu langsam oder gar nicht beseitigt.
Damit lässt sich die Existenz der Seite auch als Kommentar zur wahrgenommenen nachlassenden Qualitätssicherung verstehen, weil die Sammlung nicht exotische Randfälle, sondern sehr verbreitete Situationen aufgreift. Ihr erinnert euch an die falschen Tastatureingaben…
Viele iPhone-Probleme im Fokus
Mehrere Einträge drehen sich um Eingabe und Textbearbeitung. Genannt wird auch die Autokorrektur, die nach manueller Korrektur erneut in die unerwünschte Variante zurückspringt. Solche Schleifen kosten im Alltag Sekunden, fallen aber gerade in Messengern und E-Mails ständig an.
Noch direkter ist die Kritik an der Textauswahl in iOS: Cursor setzen, Text markieren und Auswahlgriffe bewegen gilt vielen als unzuverlässig, weil iOS je nach Tipp, Druckdauer oder Kontext unterschiedlich reagiert. Auch die Kurzbefehle-App taucht auf. Automationen, die eigentlich ohne Nachfrage laufen sollen, können wiederholt Bestätigungen verlangen. Das konterkariert den Zweck von Automatisierung und wirkt wie eine Sicherheitsabfrage ohne erkennbaren Mehrwert.
Weitere iPhone-Beispiele betreffen Schnittstellen zwischen Geräten und Diensten. AirDrop wird gleich doppelt problematisiert: einmal durch Geräte, die trotz Nähe nicht auftauchen, und zusätzlich durch eine Trefferliste, die sich beim Antippen neu sortiert. Das ist kein Datenverlust, kann aber zu Fehlbedienung und peinlichen Situationen führen.
Die Seite nutzt diese Beispiele, um eine einfache Botschaft zu transportieren: Viele Reibungspunkte entstehen nicht durch fehlende Funktionen, sondern durch eine (zunehmende) Unschärfen in Bedienlogik, Rückmeldungen und Stabilität.

…. „Viele Reibungspunkte entstehen nicht durch fehlende Funktionen, sondern durch eine (zunehmende) Unschärfen in Bedienlogik, Rückmeldungen und Stabilität.“
Könnte man jetzt auch inhaltlich auch auf alle relevanten Themen in der jetzigen Zeit übertragen…
Auch iOS 26 kommt bei einem signifikanten Teil der Nutzer nicht gut an. Die Qualität hat definitiv nachgelassen.
Airdrop macht mich gerade richtig fertig und stiehlt mir so richtig Lebenszeit. Vor meinem Update lief Airdrop zu 80% zuverlässig, sprich von 10 Versuchen liefen 8 durch. Jetzt? Nach dem Update auf iPhone und MacMini? Von 10 versuchen klappen vielleicht 2-3 und ich verstehe nicht warum??? Der Up-/Download startet, der Kreis füllt sich und dann bleibt er einfach stehen und es tut sich nichts. Ich klicke auf den Kreis um die Übetragung zu unterbreche und dann wieder erneut um es wieder zu starten. Der Kreis füllt sich etappenweise um dann wieder stehen zu bleiben aber diesmal an einer anderen Stelle. Ich wiederhole das Spiel mit selben Ergebnis nur dass der Ladekreis wieder an einer anderen Stelle stehen bleibt. Manchmal zeigt er sogar an, dass die Datei erfolgreich gesendet wurde, doch nichts kommt auf dem anderen Gerät an. Oder ich kopiere 37 Dateien, er zeigt mir aber das 34 Dateien erfolgreich gesendet wurden. Und so läuft es aktuell ständig ab. Kein Neustart der Geräte schafft Abhilfe. Auch Wlan wechsel bringt nichts. Einfach nur noch frustrierend wenn man mal schnell etwas rüber kopieren möchte.. Bereue zutiefst das Update.