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Sparkassen, Volksbanken und Deutsche Bank bereits im Boot

Bezahldienst Wero bei der DKB: Das sagt die Bank

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74 Kommentare 74

Fast immer wenn wir in der Vergangenheit über den Bezahldienst Wero geschrieben haben, kam die Frage nach der Kompatibilität zur DKB in der Kommentarspalte auf. Das ist nachvollziehbar, denn immerhin ist die Bank mit den rund 5,9 Millionen Kunden eine der größten Direktbanken in Deutschland.

Dkb Girokonto

Wir haben bei der DKB nachgefragt zum Thema. Inzwischen liegt uns die Antwort aus Berlin vor.

Was hinter Wero steckt

Wero ist ein europäischer Bezahldienst, der im Rahmen der European Payments Initiative von mehreren großen Banken entwickelt wird. Ziel ist es, Überweisungen und Zahlungen innerhalb Europas zu vereinfachen und langfristig eine Alternative zu internationalen Anbietern zu etablieren. Technisch setzt Wero auf SEPA-Echtzeitüberweisungen. Geld wird dabei direkt von Konto zu Konto übertragen, ohne Umweg über Kreditkarten oder separate Guthabenkonten.

In Deutschland ist Wero bereits über mehrere große Institute verfügbar. Zu den teilnehmenden Banken zählen die Deutsche Bank, die ING, die Norisbank, die Postbank sowie die Verbünde der Sparkassen und der Volksbanken. Kunden dieser Institute können den Dienst bereits für private Geldtransfers nutzen. Weitere Funktionen für den Einsatz im Handel sind angekündigt, befinden sich aber noch im Aufbau.

Ob ein Girokonto für Wero genutzt werden kann, hängt allerdings davon ab, ob die jeweilige Bank den Dienst aktiv unterstützt. Genau hier setzt die Unsicherheit vieler DKB-Kunden an.

Das sagt die DKB zur möglichen Einführung

Gegenüber ifun.de bestätigt die Deutsche Kreditbank, dass sie sich mit Wero befasst, trifft aber noch keine Entscheidung. In der Stellungnahme der Bank heißt es:

„Wir verfolgen die Entwicklungen bzgl. Wero sehr aufmerksam und beobachten den Markt kontinuierlich, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Dabei fließen sowohl technologische Trends auch anderer Zahlungsdienste als auch die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden in unsere Überlegungen ein. Eine finale Entscheidung zur Einführung oder Nicht-Einführung wurde bislang jedoch nicht getroffen.“

Damit bleibt offen, ob und wann Wero für DKB-Kunden verfügbar sein wird. Die Bank verweist darauf, dass neben strategischen Fragen auch technische Anforderungen und die tatsächliche Nachfrage berücksichtigt werden müssen.

Für Kunden bedeutet das zunächst, dass sie weiterhin auf die bestehenden Zahlungsangebote der DKB angewiesen sind.

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28. Jan. 2026 um 16:22 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Jetzt hol ich mir erstmal Popcorn, hier geht’s gleich wieder rund. :)

  • Die wissen halt jetzt schon, dass das niemals gegen Paypal ankommen wird u d sparen sich das sinnlose Geld für die Umsetzung zu etwas, das man in 2 Jahren nicht mehr hören wird xDxDxD

    • Du weißt schon jetzt das die DKB nicht anbieten wird?

      „Eine finale Entscheidung zur Einführung oder Nicht-Einführung wurde bislang jedoch nicht getroffen.“

    • Es muss auch nicht gegen Paypal ankommen. Wenn wenigstens viele in Europa es nutzen, wäre das schon großartig. Und es ist wirklich noch einfacher einzurichten, als Paypal. Meine Mutter (>80) hat das easy hinbekommen.

    • Digitale Souveränität ist ein legitimes Ziel.
      Aber sie entsteht nicht durch Regulierung, sondern durch funktionierende Produkte.
      Solange Europa keine konkurrenzfähigen Betriebssysteme, Plattformen und Payment-Ökosysteme baut, bleiben US-Lösungen dominant – nicht aus Ideologie, sondern aus Nutzen.
      Wero ist ein politisches Projekt. PayPal ein Marktprodukt.
      Märkte entscheiden sich für Funktion, nicht für Haltung.

  • Ich nutze Echtzeitüberweisung, PayPal und Apple Pay.

    Ich würde WERO nicht nutzen, aber andere haben andere Bedürfnisse.

    Daher sollte DKB nachziehen, um Kunden, die es nutzen wollen, glücklich zu machen.

    • Bei jeder Paypal Transaktion verdienen Elon Musk, Peter Thiel und die anderen Tech Bros im Silicon Valley mit. Ich bin mittlerweile nicht mehr bereit denen noch mehr Geld in den Rachen zu werfen mit dem sie noch mehr Unheil anrichten können.

      • +1. Mit dem Support hatte ich in der Vergangenheit oft Probleme, gerade wenn es um Geld wiederbekommen geht. Bin seit langem Weg von PayPal. Es gibt SEPA Sofort und bei Lastschrift habe ich auch das Recht diese oft wiederzuholen. Ist für mich ählich wie der Vergleich Whats-App/SMS. Die Basis ist mittlerweile echt gut, und persönlich entferne ich mich von Drittanbietern.

    • Marc-Oliver Schmidt

      Letztlich geht es. um ein europäisches souveränes Zahlungssystem. So lange es keine. gravierenden Nachteile hat würde ich es nutzen. Europäische ist schon viel zu abhängig von den USA und China.

  • wie lächerlich: Wenn jeder „den Markt nur genauestens beobachten“ würde, käme in ganz Deutschland nix zu Stande.
    Wirklich schade. Da werden wohl manche Kunden von der DKB weggehen – ob das so gewollt ist?

  • Warum sollte man auf ein totes Pferd setzen? Wenn die Platzhirsche bereits längst etabliert sind? Kann die Bank verstehen. Das ist so, als wollte man nun einen „wirklich europäischen“ Messenger etablieren.

  • Als 100%-ige Tochter der Bayerischen Landesbank umso unverständlicher, da die Sparkassenorganisation das Thema massiv vorantreibt.
    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln…

  • Habe gestern bei der DKB bei einer Umfrage bzgl. Kreditkarte teilgenommen und am Ende wurden noch ein paar Fragen bzgl. Wero gestellt.

  • Ich bin seit Anbeginn bei Wero mit dabei. Bin selbst bei der Sparkasse und empfinde diesen Service als komfortabel für meine Bedürfnisse.

    Aktuell ist es zwar für mich nur eine Echtzeit Überweisung, aber eben an Telefonnummern meiner Kontakte und die wiederum haben ihre Telefonnummer mit dem Service und damit mit ihrer Bank verknüpft.

    Ich würde auch im Handel damit bezahlen wollen, so ähnlich wie die diversen Discounter mein Barcode der Kundenkarte scannen, nur dann eben mein Wero Barcode, um zu zahlen.

  • Ohne Kunde zu sein schon spannend. Gerade die DKB war ja recht modern, beispielsweise mit Apple Pay.
    Gleichzeitig spannend, dass Banken das ‚untersagen‘ dürfen, wenn es doch so eine große, europäische Offensive sein soll.

    • Sie war mal modern. Ich bin auch bei der DKB aber sie entwickeln sich zurück.
      Und dieses Bankergeschwafel von „wir beobachten den Markt“ ist einfach nur lächerlich…ich will Wero.
      -Die sollen erst einmal meine Kontoauszüge für 2024 und 2025 wiederfinden. Die sind komplett weg.
      -Vermieterpaket ersatzlos eingestellt.
      -Kontogebühren eingeführt…
      -Zinssatz für Tagesgeld gegen den Markt reduziert.

    • Marc-Oliver Schmidt

      Das wundert mich auch. Warum wird das nicht einfach vorgeschrieben? Im Zuge der Gefahrenabwehr ist das sicherlich möglich, machen andere Länder doch auch.

  • Die Antwort der DKB könnte aus dem Lehrbuch für angehende Pressesprecher stammen.
    Rubrik: Nichtssagende Antworten wortreich formulieren.
    Würde ich meinen Studenten als leuchtendes Beispiel präsentieren – wie man es keinesfalls machen sollte.

  • Wero ist für mich keine echte Alternative zu PayPal, weil es im Grunde nur eine modernere Form der klassischen Überweisung ist. Die Zahlung läuft direkt von Girokonto zu Girokonto, und genau das ist auch der Knackpunkt. Sender und Empfänger sehen sich gegenseitig die IBAN. Das mag technisch korrekt sein, fühlt sich im Alltag aber unnötig offen an. Eine IBAN ist nun mal kein harmloses Detail, sondern ein dauerhaftes Bankmerkmal, das sich nicht einfach ändern lässt. Ist sie einmal bekannt, kann sie immer wieder für unerwünschte Kontaktaufnahmen, gezielte Phishing Versuche oder zumindest für eine klare Zuordnung zu einer Person genutzt werden. Allein dieses Gefühl, die eigenen Kontodaten weiterzugeben, schafft für mich eine unnötige Hürde.

    Bei PayPal ist genau das zumindest besser gelöst, weil der Dienst als Zwischenschicht fungiert und die eigentlichen Kontodaten nicht direkt weitergegeben werden. Man zahlt an einen Account und nicht an ein offenes Bankkonto.

    Dazu kommt, dass Wero ausschließlich an ein Girokonto gebunden ist. Man kann keine Kreditkarte oder Prepaidkarte hinterlegen und hat damit deutlich weniger Flexibilität. Gerade online oder bei spontanen Zahlungen ist das ein klarer Nachteil. PayPal bietet hier schlicht mehr Optionen, auch wenn das System selbst nicht frei von Kritik ist.

    Ich finde das ehrlich gesagt schade, denn ich hätte PayPal gerne ersetzt oder zumindest stark reduziert. Wero ist dafür aber weder ein Vergleich noch eine echte Alternative. Am Ende bleibt es für mich einfach eine bequemere Überweisung, nicht mehr.

    • Danke für die Einblicke. Tatsächlich finde ich den Punkt mit der transparenten IBAN ebenfalls problematisch. Die vermittelnde Rolle von bspw PayPal ist eine sehr gute Lösung, wenn auch PayPal selbst optimiert werden könnte *hust*

    • Wenn man Datenschutz Bedenken hat dann wäre ja gerade Paypal erst recht fragwürdig. Das Konto ist doch am Ende auch ein dauerhaftes Merkmal oder generierst Du Dir jedes Jahr ein neues?

      (Davon ab dass Du das ja prinzipiell auch mit einem Konto machen kannst. Im Zweifel legt man eines explizit für wero ab mit dem man sonst nicht viel macht. Dann wäre dieses Thema doch obsolet?)

    • Nachtrag bzgl Kreditkarte – damit wäre es ja dann wieder ein ‚Mischsystem‘ und gerade eben nicht entkoppelt von den US Systemen. Wenn man das an dieser Stelle aufweicht wäre das ziemlich beknackt, denn dann könnte man sich das ja gleich komplett sparen.

      • Marc-Oliver Schmidt

        Sobald die Kreditkarten mit reinkommen sind die Amerikaner ebenfalls mit an Bord. Als zusätzliche Option wäre es aber sicherlich eine Möglichkeit.

  • Ich habe Kolleginnen zwecks Kaffeebeschaffung etc. gebeten, deren Beiträge zu überweisen. Unter anderem biete ich auch WERO an, Ich kann nur sagen, dass es super funktioniert. Ich freue mich darüber, dass wir mit so etwas, anderen US Plattformen PayPal die Stirn bieten können und uns somit unabhängiger von PayPal etc. machen.

  • Ich würde Wero nicht als Rohrkrepierer. Laut SZ bereits 43 Millionen aktive Nutzer in Europa. Freue mich wenn hierzulande die Verabredung und Nutzbarkeit steigt.

  • „Ganz ehrlich: Wozu brauche ich Wero aktuell? Überweisen kann ich direkt aus meiner Banking-App in Echtzeit. Solange ich damit weder online noch im Laden bezahlen kann, ist das für mich kein neues Bezahlsystem, sondern eine Überweisung mit neuem Namen. Vielleicht wird das ja noch – aber Stand heute fehlt mir der konkrete Nutzen.“

  • Info für das ifun Team.

    Vielleicht Ihr ja mal bei der C24 nachfragen……

    Würde mich freuen….

  • na, dann aber hopp…
    die DKB hat leider eh ganz schön nachgelassen im service und mit den kreditkarten, die jetzt nur noch debitkarten sind… schade. war mal ne tolle bank. mittlerweile schwache performance. neulich wurde meine desktop app gesperrt, weil eine KI (so wörtlich DKB) entschieden hat, dass der aufruf der app auf dem mac nach jahren der benutzung unsicher ist. danach 3tägiges prozedere zum wieder freischalten meines online bankings… horror. bis jetzt geht nur noch meine iOS app oder browser-banking.
    es gibt ja genug andere banken.

  • Die sollten eine Landing Page zum Thema einrichten und dort gleichzeitig Kunden befragen… ich habe es dir Tage gegoogelt und der ganze Traffic geht auf allerlei externe Seiten… so kann man das Interesse nur bedingt bewerten

  • Die DKB hat Wero in soweit auf dem Schirm, dass sie in einer Kundenumfrage auch gezielt nach der potentiellen Nutzung von Wero gefragt haben.
    Hm mal sehen, ich würde es begrüßen.

  • @iFun danke für euren Einsatz. Könnt ihr bitte mal die comdirect fragen? Danke

  • Ich gebe der DKB 1/2 Jahr, um es zu bringen. Danach nutze ich entweder Wero und DKB oder wechsle zur ING für
    WERO als Alternative zu Paypal. Wann, wenn nicht jetzt ist Zeit; um über Alternativen zu amerikanischen Firmen nachzudenken und hier unabhängiger zu werden. Habe lange über Wero gelächelt, doch sehe zunehmende Verbreitung in Europa und bei namhaften Banken … danach dann die Suche nach Visa / Mastercard Alternative, die sicher schwieriger wird.

  • die Schweizer machen es mit ihrem TWINT doch vor, dass sowas durchaus sehr gut funktionieren kann. Dort gibt es so gut, wie niemand der TWINT noch nicht nutzt. und mehr Unabhängigkeit von den Amis würde uns bestimmt gut tun.

  • Die norisbank ist nicht vertreten in Verbindung mit wero

  • Die Alternative ist gut & wichtig! Die ING hat’s und ich nutze es, wo es schon funktioniert.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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