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"Mehr Privatsphäre"

Aura-Heimüberwachung setzt auf Funkanalyse statt Kameras

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21 Kommentare 21

Aura ist ein zumindest interessanter Ansatz wenn es darum geht, das Smartphone in die Heimüberwachung zu integrieren. Die Aura-Entwickler versuchen sich an dem Spagat, möglichst viel Information zu erfassen, ohne dabei die Privatsphäre einzuschränken. Das System verzichtet auf Kameras sowie herkömmliche Bewegungsmelder, und erfasst Bewegung im Haus statt dessen über Funksignale.

Aura Sicherheitssystem

Das aus einem Hub und einem Sensor bestehende System soll in der Lage sein, ein herkömmliches Wohnhaus mit mehreren Etagen zu überwachen. Zwischen „Gut und Böse“ kann Aura auf Basis einer über die zugehörige App angelegten Nutzer entscheiden. So kann das System dann auch die Anwesenheit unbekannter Personen registrieren und per Push-Mitteilung darüber benachrichtigen. Ebenso lässt sich über die App einsehen, wer gerade zuhause ist oder wann das Haus betreten bzw. verlassen hat. Wenn alle Familienmitglieder aus dem Haus sind, schaltet sich das Alarmsystem automatisch scharf.

Aura Sicherheitssystem Funktion

Mit einem „Einführungspreis“ von 499 Dollar sehen wir Aura allerdings eher als interessante Demonstration technischer Möglichkeiten. Wer auf die unbestreitbaren Vorteile von Kameras für die Heimüberwachung verzichten will, findet für deutlich weniger Geld schon klassische Systeme. Der gute Nachbar, der im Zweifelsfall dann man schnell rüberspringt um nachzusehen, ob es sich um einen Fehlalarm handelt, ist in beiden Fällen nicht im Preis inbegriffen.

Dienstag, 03. Jan 2017, 18:56 Uhr — chris
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  • Vodoo
    Das Personen erkannt werden können, kann ich mir schon vorstellen über die Geldveränderung. Aber das erkannt werden kann welche Person anwesend ist, kann ich mir nicht vorstellen.

  • Die Technik gibt es schon länger und wird bereits in vielen Objekten eingesetzt. Die Endverbaucherversion ist allerdings wirklich etwas teuer.

  • Einfühungspreis $499 .. für den Preis können die sich das Gerät einführen …
    SCNR :-)

  • HutchinsonHatch

    Haha, kann ich damit auch meine Nachbarn überwachen? Also eine Etage unter/über mir. Es lässt sich ja schnell rausbekommen wer gerade in der Wohnung ist, um sein „Profil“ anzulegen. Könnte dann sehen wann „er“ die Wohnung verlässt und „sie“ sich wieder „die Waschmaschine reparieren“ lässt. ;-)) Wenn das so wäre und funktionieren würde, würde es mich wundern wenn das Aura in Deutschland nicht verboten werden würde.
    Werde das Aura mal weiter beobachten.

  • Das ist doch ein Interessantes Angebot!
    Der Preis scheint angemessen.

  • Wie war das nochmal? Bei iOS erhält ein Gerät wie Aura immer eine andere IP/MAC oder so.. Damit ist prinzipiell jeder iOS User ständig ein neuer fremder, wenn die APP nicht funktionieren will (zum Beispiel Akku leer) und schlägt via Push alarm, was wenig sinn hat, weil es nur 1 Empfänger mitbekommt.

    Nene da bleib ich bei meinem Alarmsystem um 250€ mit Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontaktwn, Sirene und Kamera. So bekomm nicht nur ich die Push-Nachricht, sondern auch meine Frau. Wir können sofort schauen wer uns eingestiegen ist inkl. Videoaufnahme für die Polizei und der Nachbar weiß dank Sirene auch gleich Bescheid.

    • Deine Grundannahme ist leider falsch. iOS soll seine MAC-Adresse bei einem Broadcast (Hallo hier bin ich, wer kann mich hören?) gegenüber Fremden WLAN-Netzen tarnen. Sobald iOS ein bekanntes Netzwerk gefunden hat wird die bekannte MAC-Adresse benutzt. Die MAC-Adresse ist auch das entscheidende Kriterium denn IP Adressen werden je nach Einstellung am Router dynamisch (wechselnd) vergeben. Ich denke mit dem Gerät lässt sich eine recht taugliche Innenraum Überwachung durchführen die nicht auf optische Analysen beruht und damit Privatsphäre-schonender ist.

      • Wären wir noch immer bei den Problemen:

        * Was wenn der Handy-Akku leer ist?
        * Was wenn es einen Stromausfall gibt?
        * Wieviele Personen werden bei Einbruch die Push-Nachricht erhalten?
        * Was bringt es mir zu wissen, dass Alarm ausgelöst wurde, ohne zu sehen von wem? (Familienangehörige)
        * Wie wird der Nachbar aufmerksam gemacht?

        Sowas kann das Ding alles nicht ordentlich beantworten/lösen, was es zu einer teuren spielerei und nicht zu einer vernünftigen Sicherung für die eigenen 4 Wände macht.

  • @Pskyrunner,

    welches Alarmsystem für 250 € hast Du im Einsatz? Zu dem Preis habe ich bisher nichts Brauchbares gefunden. Wäre sehr interessant!

  • Verstehe ich nicht, dass heisst wenn der Postbote mit seinem Handy vor der Tür steht, gibts Alarm?
    Wie das aussieht scannt die Box doch nur ob ein Hand im Wlan-Umreis vorhanden ist, oder?
    Könnte man die Fritbox nicht auch dafür verwenden (die entprechende Software natürlich vorausgesetzt).

  • Den Gedanken finde ich prinzipiell sehr gut. Problematisch wird es nur, nicht nur zu erkennen was sich um das Haus bewegt, sondern wer das ist. Ab dann wird das System bestimmt etwas nutzlos werden, denn man will ja nicht für jeden kurzfristigen Besucher direkt eine Ausnahmeregel definieren. Auch soll das Gerät ja nicht alarmieren, wenn vielleicht mal ein Nachbar vor der Tür klingelt. Es würde sicherlich kurios werden, wenn man ein Straßenfest veranstaltet um die Geräte der Nachbarn alle zu erfassen. Für so eine Technik würde ich vielleicht 200 € ausgeben, aber sicherlich nicht mal 500, da man ja nicht weiß wie das Ganze sich in der Praxis schlägt.

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