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Musk reagiert ungehalten

Auch Spanien und Griechenland erwägen Social-Media-Verbote

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Mit Spanien und Griechenland haben zwei weitere Länder angekündigt, die Einführung von Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien zu prüfen. Damit folgen weitere Länder dem Beispiel Australiens. Dort ist die Nutzung von sozialen Medien seit Ende vergangenen Jahres für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren untersagt.

Zuletzt hatten wir über entsprechende Bestrebungen in Finnland, Frankreich und Großbritannien berichtet. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet nun entsprechende Vorhaben aus den beiden südeuropäischen Ländern. In Spanien solle die Nutzung für unter 16-Jährige untersagt werden, während Griechenland über ein entsprechendes Verbot für Kinder unter 15 Jahren nachdenkt.

Spanien plant Haftung für Plattformverantwortliche

Die spanische Regierung hat zudem angekündigt, rechtliche Möglichkeiten zu prüfen, um die Führungskräfte der betreffenden Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen. Insbesondere bei Hassrede und vergleichbaren Inhalten soll die persönliche Haftung von Unternehmensverantwortlichen in Betracht gezogen werden. Spanien beteiligt sich dem Bericht zufolge darüber hinaus an einer Gruppe europäischer Länder, die eine engere Abstimmung bei der Durchsetzung digitaler Regeln plane. Ziel sei es, grenzüberschreitend einheitlicher vorzugehen.

Musk

Die Ankündigungen aus Madrid wurden von Betroffenen teils harsch kritisiert. Elon Musk kritisierte die Pläne öffentlich auf seiner Plattform X und griff dabei den spanischen Ministerpräsidenten persönlich an: „Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und Verräter des spanischen Volkes“.

Forschung uneins über Auswirkungen

Hintergrund der Initiativen sind anhaltende Diskussionen über die Auswirkungen intensiver Bildschirm- und Mediennutzung auf die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern. Regierungen verweisen zudem auf neue Risiken durch automatisch erzeugte Inhalte, die die Kontrolle problematischer Darstellungen erschweren könnten. Das Thema bleibt allerdings strittig. So hält ein Teil der Forscher auch dagegen und legt Wert auf die Feststellung, dass man soziale Medien nicht pauschal als schädlich bewerten könne.

04. Feb. 2026 um 15:50 Uhr von chris Fehler gefunden?


    12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Es wäre schön, wenn ihr mal detailliert darstellen könntet, wie ein solches Verbot in den jeweiligen Ländern umgesetzt werden kann.
    Eine Möglichkeit wäre, für jedes Handy per Registrierung von Personalausweis und Gesichtserkennung eine Personalisierung durchzuführen. Dann könnte man sogar für jedes Kind, jeden Jugendlichen individuell den grundsätzlichen Zugang zum Internet und zu altersspezifischen Inhalten regeln und auch die Zugangszeiten entsprechend des Alters ermöglichen. ZB könnte der Zugang zum Internet u/o zum Handy für 12 – jährige um 20 Uhr gesperrt werden und für 16 – jährige um 22 Uhr. Und morgens wird erst ab einer bestimmten Zeit freigeschaltet. So bliebe für die Kinder und Jugendlichen auch genug Zeit für die Nachtruhe. Sogar für den Schulunterricht nötige Internetseiten könnten so für jede Schulklasse freigeschaltet werden, ohne das ein anderweitiger Zugang möglich ist.

    • Und über all das hinaus sind die Handys dann auch Diebstahlsicher, weil nur der registrierte Besitzer damit arbeiten kann.

    • Nur das die Handys nicht den entsprechenden Kinder Jugendlichen gehören! Bis 18 Jahren gilt noch immer der Taschengeldparagraph und der Kaufvertrag ist ohne Zustimmung der Eltern unwirksam!

      • Das könnte damit gelöst werden, dass zur 1. Einrichtung zwingend ein Erziehungsberechtigter zusätzlich registriert wird, der auch im Falle eines Verkaufs des Handys dieses freigegeben muss.

    • Was? Du möchtest allem ernstes jedes Handy mit Personalausweis registrieren lassen? Oh Gott, das würde 100-prozentig nur für Überwachung ausgenutzt werden. Hoffentlich kommt das nie.

      • Ich finde den Ansatz falsch…man müsste diejenigen zur Rechenschaft ziehen können, die den ganzen Dreck verbreiten. Das Internet ist zwar nicht rechtsfrei, aber es wird so genutzt. Warum hat nicht jeder eine feste IP, mit der er identifiziert werden könnte bei Rechtsverstoß? Im richtigen Leben darf man auch nicht machen was man will.

      • Die Internetkonzerne haben Deine Daten sowieso und machen damit, was sie wollen. Wenn Du denen vertraust, warum dann nicht auch den rechtsstaatlichen Behörden?

  • Peter von Frosta
  • ……ach, bitte auch 1 Milliarde Strafe für diejenigen „Führungskräfte“, die übelste Beleidigungen aussprechen….wie Musk auf „seiner“ Plattform „x“ gegen den spanischen Ministerpräsidenten.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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