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Geheime iPhone-Tests

Apples „Tarnkappe“ für iPhone-Prototypen

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27 Kommentare 27

Im Vorfeld der Vorstellung neuer iPhone-Modelle bedarf es unzähliger Tests und Formalitäten. Damit das finale Design der Geräte während dieser monatelangen Phase nicht an die Öffentlichkeit gelangt, versteckt Apple die Geräte in neutralen Transporthüllen.

Wie auf dem von der amerikanischen Webseite MacRumors veröffentlichten Bild unten zu sehen, verdeckt eine solche Testhülle markante Design-Elemente wie Ränder oder oder Rückseite. Ähnliches kennt man aus der Automobilindustrie von den sogenannten Erlkönigen.

Apple Prototyp Iphone

Um ein heimliches Öffnen der Hülle zu vermeiden, sind die Kanten mit Sicherheitsklebeband versiegelt. Zudem reist mit jedem Prototyp ein Gerätepass mit, auf dem alle durchgeführten Tests penibel verzeichnet werden. Apple generiert zudem für jeden einzelnen Prototyp einen QR-Code, der sich teils aufgeklebt und teils sogar graviert auf den Geräten wiederfindet.

Wie wir wissen, waren diese Maßnahmen in der Vergangenheit keine Garantie dafür, dass die Geräte nicht schon vor der eigentlich geplanten Vorstellung an die Öffentlichkeit kommen. Bekanntestes Beispiel ist weiterhin das legendäre „Kneipen-iPhone“, ein im Jahr 2010 in einem Biergarten verlorener Prototyp des iPhone 4.

Iphone Prototyp Pass

Freitag, 17. Feb 2017, 18:36 Uhr — chris
27 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Warum nur? Spätestens wenn das Gehäuse in die serien Fertigung geht, ist es öffentlich! die Chinesen oder Inder gehen das Risiko doch gerne ein.. will gar nicht wissen was solch ein Foto einbringt.

    • Bedenkt man, wie die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung dort sind, ist es sogar nachvollziehbar, warum der eine oder andere dort dieses Risiko eingeht.

      • Die Arbeitsbedingungen liegen aber nicht an Apple sondern daran dass Chinesen nichts außer billige Arbeitskräfte auf die Kette kriegen. Ich stelle das täglich immer wieder fest dass es kein Wunder ist.

      • Das kann ich bestätigen. Aber sowas darfst du doch nicht einfach sagen. Schon gar nicht wenns stimmt ;-)

      • „[..] dass Chinesen nichts außer billige Arbeitskräfte auf die Kette kriegen [..]“
        Hoch lebe der Rassismus und Websites die es tolerieren!
        Scheiß Teutsche… aber he „Teutsche bringen nichts als Rassismus auf die Kette“!

      • Man hat als Großkunde schon einen sehr großen Einfluss darauf. Apple geht da einmal im Jahr hin und erzählt denen, dass sie wollen dass alle Arbeiter 10% mehr Gehalt bekommen. Im Gegenzug wird Apple 10% weniger zahlen.

        Apple hat schon die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass für die Arbeiter bestimmte standards Eingehalten werden. Sie versuchen es auch intensiv, solange die Preise dafür nicht zu stark steigen.

      • Wo liest du denn hier Rassismus ??? Bist wohl nen bischen übersensibilisiert !!

      • @IGon diese dumme Aussage ist nicht dein Ernst?

      • Sorry, aber das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist tägliche Erfahrung mit den Kollegen ;-)

        Aber mal ernsthaft, das Problem sind nicht die Menschen. Das zu behaupten wäre wirklich rassistisch! Es ist das politische System in China. Solange eigenständiges Denken vom Staat bewusst aberzogen wird, wird das nichts mit der Ingenieurskunst.

      • Nachsatz: Aber im Grunde haben Sie mit Ihrer Kritik völlig recht. Habe eben einen Screenshot an ein paar NGO geschickt…

      • Cerek, das hat nichts mit Rassismus zu tun. Lass solche unqualifizierten Kommentare

      • @Cerek…na Ausreisepapiere schon besorgt? Hast sicherlich Angst unter „uns Rassisten“

  • Und dieses Sicherheitsklebeband soll nun vor was schützen? Ich weiß lediglich, dass jmd. dran war. Aber dann ist es zu spät

    • Genau und darum geht es! Damit wird die Hemmschwelle sehr hoch gesetzt.
      Ohne das Klebeband ist die Schwelle sehr gering.
      Mit, sieht jeder sofort, daß ich dran war. Somit ist das erwischt werden extrem hoch und das will ich nicht riskieren. ;-)

    • Immerhin wissen sie dann, wer keine Prototypen mehr zum testen bekommt.

    • Weil die die Geräte bekommen Verträge unterschreiben und diese Verträge beinhalten sicherlich saftige Geldbußen für den Fall dass eins dieser Sicherheitsbänder oder ähnliches mutmaßlich beschädigt wurde.

    • Saftige Schadensersatzklage/ Vertragsstrafe

    • Ist das Klebeband beschädigt, wenn es zB bei Tester Nr. 3 ankommt, hat Tester Nr. 2 es aufgemacht. Das muss an Apple gemeldet werden, woraufhin Tester Nr. 2 mit 10 Jahren Windows-HP-Laptop und einer Geldstrafe i. H. v. Apples Steuerlast in Irland bestraft wird.

      • Falls zwischen Tester 2 und Tester 3 Transporteur 2 das Gerät beförderte, wird er die Strafe erleiden, sofern er nicht beweisen kann, dass Azubi 23 es in die Schachtel verpackt hat.
        .
        Die Antwort ist immer 42

  • Sieht ja mal eher nach nem Hardware-Homebutton aus, findet ihr nicht?

  • -> googman
    Das sind dann nur die letzten (PKW)-Erlkönige, die mit der SW-Folie (Dazzle-Folie) beklebt werden.
    Also die quasi ‚bekannten‘ Versionen. Dann wurden sie schon in Finnland auf den zugefrorenen Seen getestet und gesichtet ;-)
    Scheint also am Äusseren nicht so gravierend neu zu sein. Sollten etwa sie Maße bleiben?

  • Könntet ihr nochmal ein Artikel schreiben zu dem Kneipen-iPhone? Ich hab da selbst nur Halbwissen darüber, war es jetzt Absicht oder nicht? Weiß man Details darüber? Kann mich grad nicht wirklich dran erinnern.

    • Brauchen sie nicht – zu schreiben, mein ich.
      Halbwissen kann mit einer Googlesuche verkleinert werden zu z.B. Dreiviertelwissen oder Siebenachtelwissen. Vollwissen kann auch erreicht werden. Dazu sind aber besondere Anstrengungen nötig wie Recherche, zusammentragen von Daten, Informationen, Tabellen oder anderen inhaltlich relevantem Wissen.
      Aber Google würde vorerst wirklich helfen – mit seinem ganzen gespeicherten Wissen, das gratis zur Verfügung gestellt wird. Nur, etwas Zeit investieren muss man auf jeden Fall. Auch zum Lesen eines hervorragenden Artikels auf der Webseite dieser Domain.
      ;)

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