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Apple Music: Nutzerschwund 200% über Spotify

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Kurze Lektion im New-Economy-Sprech. Unter der so genannten Churn-Rate verstehen die jungen Gründer frisch gestarteter Online-Dienste die Abwanderungsquote ihrer Nutzer. Die Wikipedia beschreibt den Wert, der vor allem beim Stellen von Wachstumsprognosen eine wichtige Rolle spielt in zwei Sätzen.

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Die Abwanderungsrate definiert die über einen bestimmten Zeitraum verzeichnete Anzahl der Kunden beziehungsweise der Teilnehmer, welche den Dienst nicht weiter nutzen, geteilt durch die Anzahl der Gesamtkunden. Sie gibt eine Übersicht über das Wachstum oder die Abnahme der Kunden sowie die durchschnittliche Länge der Teilnahme am Dienst.

Womit wir bei Apple Music angekommen wären. Die Churn-Rate des von Apple angebotenen Musik-Streaming-Dienstes, dies geht aus einem aktuellen Bericht des Online-Portals Investors.com hervor, soll aktuell drei Mal so hoch sein, wie die des direkten Mitbewerbers Spotify.

So verabschieden sich Monat für Monat rund 6,4% der Apple Music Abonnenten von ihrem Pro-Account, Spotify hingegen verliert nur 2,2% der zahlenden Bestandskunden.

Während Spotify 30 Millionen zahlender Abonnenten bedient, streamt Apple Music sein Angebot an 15 Millionen Nutzer. Beide Dienste sollen etwa eine Million Neukunden pro Monat gewinnen.

Montag, 11. Jul 2016, 9:16 Uhr — Nicolas
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  • Kein Wunder…ist ja auch der letzte Müll. Nix funktioniert richtig. Und wenn man denkt die Nutzer binden zu können, indem man die eigenen Lieder mit den Streaming Liedern mischt, muss sich nicht wundern

    • Mit iOS 10 Beta sieht die Welt schon wider ganz anderst aus

    • Ich weiss net was ihr immer habt. Ich benutze Apple Music nach Jahren von iTunes mit grösster Zufriedenheit und habe als Klassikhörer im Vergleich zu Spotify das bedeutend bessere Angebot. Bei Apple gib es fast alles, was ich gerne höre bei Spotify ist das bei meinen zahlreichen Tests immer sehr löcherig gewesen. Ausserdem gefällt mir die User-Experience – d.h. dass ich Alben virtuell auf dem iPhone habe, aber im Handling kein Unterschied zum geladenen ist. Wenn man unterwegs auf „Downloads“ umstellt, hat man diese Titel beieinander. Ich glaube, dass man sich einfach ein wenig mit dem Vorgehen in Apple Music beschäftigen sollte – dann wird die Qualifizierung „Müll“ vielleicht relativiert.

      • Als Klassik- und Jazzmusikhörer sehe ich das genau so. AppleMusic ist etwas für Erwachsene mit erlesenem Musikgeschmack welche Klassik und Jazz lieben, für den Rest reicht Spotify. Gerechte Marktaufteilung.

      • Als gäbe es kein Jazz und keine Klassik auf Spotify LOL

      • Klar, denn nur ausschließlich Jazz und Klassik hört kann wirklich erwachsen sein :P

      • … für den rest reich spotify und bald wird es auch reichen einfach kein apple handy mehr zu haben.

      • Ich bin auch Kunde erster Stunde von Apple Music und bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Mir gefallen die von Apple erstellten Musik Wiedergabelisten und die Rubrik „Für dich“ wo ich fast täglich schöne neue Alben/Zusammenstellungen mit meinem Geschmack finde. Diese Auswahl hätte ich niemals wenn ich die Musik kaufen müsste. Ca. 90% der Künstler kenne ich gar nicht und hätte ich auch nie kennen und schätzen gelernt ohne Apple Music.

  • Sind halt viele mit dem Gratisacc noch drin.

    Spotify lebt aber auch va von dem inkludierten Datenvolumen (Telekom).

    Dadurch das Prime (was viele sowieso haben) so stark nachzieht aber auch verständlich.

  • Hätte Apple in Deutschland einen Deal wie Spotify mit der Telekom, würde sich das Blatt sehr schnell ändern.

  • 6,4 sind knapp dreimal so viel wie 2,2, das sind ca 200 % mehr, nicht 300 %.

  • Wenn man die Zahlen – Abgänge und Neukunden – übers Jahr rechnet, wären das über den Daumen gepeilt ca. 3 Mio. tatsächlicher Zuwachs im Jahr. Klingt nach vollem Misserfolg. :-)

    • Und – wenn Spotify doppelt soviel Zahlungen hat sind 2,2 % in absoluten Zahlen auch doppelt so viele – für einen direkten Vergleich der Zahlen müsste man den Prozentsatz dann auch verdoppeln. In kurz – beider verlieren in etwa gleich viele Zahlungen – scheint so etwas wie eine kritische Masse zu sein.

  • Konnte jetzt ein kostenloses Abo bei Tidal für 90 Tage und bei Napster für 3 Monate abgreifen.
    Währenddessen lasse ich mein Apple Music-Abo natürlich nicht weiterlaufen, also gekündigt und nach Ende der kostenlosen Abos wird Apple Music wieder abonniert.
    Denke, das Switchen machen mittlerweile viele, nicht nur bei Musik, auch bei Diensten wie Netflix etc.
    Von daher muss das „Abwandern“ von Kunden ja auch immer relativ gesehen werden.

    • Nur nix bezahlen. Dieses Gehoppse zwischen billig und umsonst : widerlich. Hoffe, die Firmen streichen Dein Geld auch zusammen. Damit Nassauer alles so billig wie möglich bekommen

    • Ohje. Ich glab nicht das viele machen.
      Vielleicht die die nur die Charts hören.

    • Natürlich muss es relativ gesehen werden, ändert aber an der Grundaussage des Artikels nichts. Ob ich jetzt Apple Music kündige, um woanders einen kostenlosen Probemonat zu nutzen oder ob ich Spotify Premium kündige, um woanders einen kostenlosen Probemonat zu nutzen… Das Wechseln („Switchen“) lässt sich nicht nur auf Apple Music übertragen, um es als Erklärung für die Differenz in den Nutzerschwundzahlen zu nehmen.

      • Als würdest Du Dich ernsthaft mit Nutzerschwundzahlen beschäftigen Dich interessiert nur Deine eigene Billigheimermentalität. Hoffe, die Streaminganbieter schieben solchen Schnorrern wie Dir die Riegel vor. Das wünsche ich Dir

      • Himmel hilf, lass Gehirn segnen… Über so wenig Lesekompetenz kann ich nur den Kopf schütteln.

      • Fidefux, Du warst nicht gemeint, sondern Schnorrer BeardMan. Das meine Antwort keinen Bezug zu Dir hatte, das merkt man beim Lesen. Soviel zum Hirn, daß vom Himmel fallen möge ;)

      • @SleepinSunBln
        Wohl mit dem falschen Bein heute Morgen aufgestanden?
        Reg dich mal ab!
        Und zu dem Kommentar an „Fidefux“ betreffend des Hirns…davon könnte dir auch etwas mehr gut tun.

      • @SleepingSunBln: vielleicht schickst du deine Anfeindungen an die Gratisdienste selbst (z. B. Spotify, Tidal, Napster, …) statt Nutzer anzugehen. Es dürfte jedem klar sein, dass das Beschimpfen von Nutzern nichts an dem Produkt ändert und nur zur Provokation dient. Und vielleicht ersetzt du, solltest du wirklich etwas ändern wollen und dich an die Dienste wenden, die Anfeindungen durch irgendwelche objektiven Argumente, sonst landet die Mail gleich in der Tonne. PS: Wüsste auch mal gerne, wie man ein Mensch auf die Idee kommt, dass das Beschimpfen von Nutzern irgendeinen Sinn ergeben könnte. Scheint sich meinem Denkhorizont zu entziehen.

      • Meine volle Zustimmung Fidefux. :-)

    • Mit der Situation sieht (sah) sich Spotify ebenfalls konfrontiert. Und überhaupt, wer hat denn „3 Monate kostenlos Musik“ erfunden? Zur Einführung von Apple Music, haben diverse Andere Streaminganbieter diese Durststrecke erlebt, komprimiert…ja sogar Künstler. Und dennoch hat Apple es nicht geschafft zu überzeugen. Spotify hat es dafür sehr gut getan, wie man an den Zahlen lesen kann. Respekt.

    • War ja klar, dass so ein Kommentar kommt.
      Zum Kotzen dein Geplärre!
      Was spricht dagegen, dass man Kostenlos-Aktionen in Anspruch nimmt, wenn diese von den Anbietern zur Verfügung gestellt werden? Dafür sind diese Angebote da! Zum Kennenlernen oder auch zur Kundenrückgewinnung.
      Du schreibst natürlich dann die Anbieter an und bittest darum, dass sie dir alles gleich in Rechnung stellen mögen, da du solche Kostenlos-Aktionen nicht unterstützt und gleich dafür zahlen möchtest.
      Ich habe schon von Napster bis Watchever Dienste genutzt und nicht nur kostenlos.
      Wo liest du aus meinem Kommentar heraus, dass ich nur alles kostenlos nutzen will? Nur weil ich die beiden Angebote, die ich gerade aktuell nutze kostenlos sind?
      Wer sagt dir, dass ich das ständig mache? Wo habe ich das geschrieben?

      Meine Aussage geht dahin, dass Dienste heute oft gewechselt werden, weil z.B. gerade eine Aktion eines Anbieters läuft oder eine TV-Serie nur bei einem bestimmten Anbieter zu sehen ist. Dann wird eben „geswitcht“, was folglich eine Kündigung voraussetzt, diese Kündigungen aber nur zeitlich befristet sein können.

      • Sorry, falsch…was meist eine Kündigung zur Folge hat…nicht voraussetzt. Man kann natürlich auch mehrere Dienste gleichzeitig nutzen.

  • Music verliert also ungefähr 15 Mio. * 6,4% = 0,96 Mio. Nutzer pro Monat.
    Es wächst also quasi kaum noch.

    Spotify verliert 30 Mio. * 2,2% = 0,66 Mio. Nutzer pro Monat.
    Spotify wächst also noch immer um rund 330.000 Nutzer pro Monat.

    Music verliert also ungefähr 1,5 mal so viele Kunden wie Spotify (0,96 / 0,66 = 1,45). Es sind also nur ~ 50% mehr als Spotify.
    Trotzdem sehen die Zahlen in Bezug auf das Wachstum für Spotify natürlich deutlich besser aus.

  • Seit iOS 10 ist Apple Music ein richtiger Genuss. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten aber es wird immer besser!

  • Churn Rate? Ich kenn nur Packing Rate

  • Ich würde Apples Music nicht mal für umsonst nutzen. Solange die Geschichte nicht von meiner eigentlichen gepflegten Musiksammlung getrennt wird, schenke ich Apple kein Vertrauen mehr. Zu sehr wurde ich bereits mehrfach enttäuscht und es funktioniert bis vor wenigen Monaten immer noch nicht richtig und Titel verschwinden spurlos bzw. bekommen plötzlich eine andere Bezeichnung. Sorry, aber Apple hat leider mehrfach bewiesen, dass funktionierende Software nicht deren Ding ist. Die Antwort auf der WWDC war auch ernüchternd, fast schon lächerlich. Der Konzern begreift es einfach nicht wie man einen Schlussstrich zieht (iTunes komplett aufbohren, verschlanken, Werkseigene Apps auf dem iPhone löschen anbieten usw.).

    • Das mit dem Löschen der vorinstallierten Apple-Apps geht mit iOS 10, sofern diese nicht systemrelevant sind, z.B. Uhr.

      Das mit der eigenen Musiksammlung und Apple Music finde ich auch nicht gut gelöst.

      • Und dennoch würde ich gerne selber entscheiden können…schwacher Wermutstropfen. Mail ist für mich nicht Systemrelevant, genauso wenig wie Safari & Co.

      • Mail kannste auch löschen.
        Safari nicht, aber mal ehrlich, davon geht ja nun auch die Welt nicht unter.
        Schau bei Android, und da bekommste nicht nur Google-eigene, sondern auch noch Drittanbieter-Apps vorinstalliert und nicht löschbar mitgeliefert. Klar, mit Root-Rechten und was weiss ich, bekommt man die wohl auch gelöscht, aber alleine das wäre mir schon zu viel, möchte ein System das funktioniert und ich nicht noch rumbasteln muss. Bin mit iOS zufrieden, brauchbare Alternativen gibt es für mich nicht wirklich.

  • Nachdem meine komplette Mediathek von Apple Music verschwunden ist, werde ich wahrscheinlich auf das altbewährte zurückkehren und meine Musik auf meiner Diskstation bunkern. Mit 128gb iPhone brauche ich mir gar nichts streamen sondern alles einfach speichern.

  • Mich wundert dass von Apple Music mehr Leute gehen als bei Spotify.
    Komme mit Spotify gar nicht zurecht. Alles total unübersichtlich. Würde es gern verstehen meine Familie hat seit Jahren schon Family Accounts…

    • Diejenigen wo gehen haben garantiert nur den Gratis Testzeitraum genutzt und suchen nun woanders was kostenloses.

      • Ich zitiere mal ganz langsam aus dem Artikel: „So verabschieden sich Monat für Monat rund 6,4% der Apple Music Abonnenten von ihrem Pro-Account, Spotify hingegen verliert nur 2,2% der zahlenden Bestandskunden.“ Und jetzt noch einmal die wichtigsten Wörter: „zahlende Bestandskunden“.

  • 6,4 Prozent pro Monat macht ziemlich genau 80 Prozent (!!) pro Jahr. OK, nehmen wir einmal an, dass das genau stimmt – und nicht etwa Silicon Economy BlaBla-Black-PR zu Lasten des Konkurrenten darstellt.

    Bei derzeit 15 Mio Apple Music Nutzern heißt das (80 Prozent), dass binnen eines Jahres genau 12 Mio Nutzer dem Dienst den Rücken kehren – bzw. 1 Mio pro Monat. Zugleich aber entscheiden sich pro Monat 1 Mio Nutzer für Apple Music. Das heißt also mit mathematischer Präzision, Apple ist bei Apple Music schon am Ende des Wachstums angelangt, totale Stagnation, während Spotify ein rasantes Wachstum seiner Nutzerbasis sieht.

    Es könnte aber auch heißen, dass die Leute, die solche Meldungen fabrizieren, nicht einmal im Ansatz begreifen, worüber sie publizieren. Es wäre zum Beispiel auch möglich, dass rund 20 Prozent der Kunden nach drei Monaten kostenloser Probemitgliedschaft die Segel streichen (=6,4 Prozent pro Monat). 80 Prozent bleiben also nach drei Monaten dabei – und ich schätze zudem, nach einem Jahr sind noch rund 65 Prozent der Nutzer übrig.

    Meine Prognose auf dieser Basis ist dann, dass die Nutzerbasis von Apple Music in einem Jahr bei rund 23 Mio Nutzern liegen wird – und die Nutzerbasis von Spotify dann aus ca. 38 bis 40 Mio Nutzern besteht. Aus Kundensicht wäre das die bessere Entwicklung, weil das dann nämlich auf intensiven Wettbewerb dieser beiden Plattformen hinaus läuft.

  • „Churn-Rate“, my ass! Ihr plappert auch jeden Mist nach, Hauptsache es bringt Klicks.

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