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Mini-Hörspiele zu Sehenswürdigkeiten

App-Tipp: Signseeing erklärt die braunen Schilder an der Autobahn

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35 Kommentare 35

Wenn ihr demnächst auf deutschen Autobahnen unterwegs seid, könnt ihr der kostenlosen App Signseeing einen Testlauf schenken. Das Macher der Anwendung werben mit dem interessanten Konzept, automatisch und ortsbasiert Hintergrundinfos zu den touristischen Hinweistafeln zu liefern, die immer mal wieder entlang der Fernstraßen zu sehen sind.

Offiziell hören die braunen Schilder auf den Namen „Unterrichtungstafeln“ und auf Wikipedia könnt ihr eine nach Autobahnen und Kilometerangaben sortierte Liste mit all diesen Schildern einsehen. Die Gesamtzahl dieser Hinweistafeln gibt der ADAC mit mehr als 3400 an.

Kleine Audio-Stories mit Hörspiel-Charakter

Bei Signseeing ist bislang zwar nur ein Teil dieser stattlichen Schilderzahl hinterlegt, die Macher der App wollen das Angebot jedoch fortlaufend erweitern. Dies nimmt allerdings etwas Zeit in Anspruch, da es sich hier nicht um eine schlichte Auflistung in Textform handelt, sondern ihr die Informationen jeweils in Form einer kleinen Audiogeschichte mit Hörspielcharakter präsentiert bekommt. Die unterhaltsamen und manchmal auch lustigen Schilder-Geschichten von Signseeing sind bis zu zwei Minuten lang und werden von professionellen Sprechern gelesen.

Signseeing Screenshots

Den Entwicklern zufolge sind die Standorte der Schilder in der App hinterlegt. Sobald man die Live-Karte und die automatische Audiofunktion in der App aktiviert, gleicht die Anwendung im Hintergrund die aktuelle Position ab und lädt die benötigten Audiodateien jeweils kurz bevor man das entsprechende Schild passiert.

Fahrer-Modus oder auch mit erweiterten Infos

Die App lässt sich auch verwenden, wenn man alleine im Auto unterwegs ist. Im Sogenannten „Driver Mode“ wird auf eine erweiterte visuelle Darstellung verzichtet und nur das Audio bereitgestellt beziehungsweise automatisch abgespielt, wenn man an dem Schild vorbeifährt. Ein optionaler „Non-Driver Mode“ hält erweiterte Infos und Elemente wie eine Diashow oder Veranstaltungstipps bereit.

Die App lässt sich vollständig kostenlos verwenden. Die Finanzierung läuft den Entwicklern zufolge in Kooperation mit touristischen Partnern.

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‎signseeing
‎signseeing
Entwickler: signseeing GmbH
Preis: Kostenlos
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25. Jul 2023 um 20:49 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    35 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
      • Er meint wohl, daß solche Spielereien zu viel ablenken und man solle sich eher aufs Fahren konzentrieren.
        An sich schon eine interessante Sache. Von allen Dingen weiß man, wo man gerade vorbeifährt. Aber ich denke auch, man wird durch solche Dinge unnötig abgelenkt. Einer muß die App ja bedienen.
        Und über Carplay darf man das als Fahrer wenigstens selbst. Wobei Carplay sich mir nicht erschließen möchte. Zu reduziert die Funktionen und von allen Dingen wieder eine komplett andere Bedienung als man am iPhone gewöhnt ist. Lenkt auch wieder stark ab.

    • Es wird doch vorgelesen – das ist also genauso gefährlich wie jeder Radiosender

  • HutchinsonHatch

    Testet auch gerne mal „WikiTrip“ die App liest während der Fahrt von nahgelegenen Orten / POIs die Wikipedia-Artikel vor.
    Echt interessant und alles kostenlos.

  • Braune Schilder? Gibts afd Werbung jetzt schon auf der Autobahn?

  • Klingt wirklich interessant – könnte man sicherlich auch irgendwie als Sightseeing-Navi ausbauen. Also kombinieren mit ner normalen Navigation, die dir, wenn sie nix zutun hat, Dinge über Sehenswürdigkeiten in der Nähe erzählt.

  • Muss die App immer aktiv sein? Oder kann das so laufen wie z.B. bei Ooono. Die wird ja nicht wirklich gestartet, kann aber dennoch Meldungen senden.

  • Knknzffrrchhhtkrszt

    Mir wäre es mal lieber, man würde heute nicht alles als braun verklären, was in Wirklichkeit gar nicht braun ist. Dann wäre schon mal viel erreicht.

    • Ja, oder als Alternativen, die nur die Ideologie von vorgestern aufwärmen.

      • Knknzffrrchhhtkrszt

        Wobei man zur Zeit eher im linken Bereich der Küche versucht, die Rezepte aus dem letzten Jahrhundert noch einmal zu kochen. Im rechten Bereich versucht man mit den Zutaten auszukommen, die man zur Zeit eben so hat. Und man versucht die Küche sauber zu halten, und in einem guten Zustand.

      • … die können nicht mal kochen, meckern aber andauernd, dass das Essen nicht schmeckt!

      • Knknzffrrchhhtkrszt

        bald dürfen die auch mal kochen, den Leuten schmeckt nämlich das Essen seit langem nicht mehr

      • …erkennst’e das Problem?

  • Schade, dass es die App offenbar nur im deutschen App Store gibt. Warum?

  • Ein Telefon Bluetooth Protokoll wäre schön, dann müsste die Audio Quelle „Smartphone“ nicht vorab eingestellt sein und man könnte ansonsten normal Radio hören.

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