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Am lebenden Objekt: iPhone Akku-Test zeigt Belastungen in Echtzeit

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Spannende Lektüre! Jorge Perdomo und Raph Abrams haben sich ein schon leicht angestaubtes iPhone 5 geschnappt, die Verbindung zwischen Logik-Board und Akku freigelegt und ihre Messgeräte so mit Apples vorvorletzter iPhone-Generation verbunden, dass die Beanspruchung des Akkus während der Benutzung gemessen werden konnte.

akku-kabel

Um ihre erste Teststrecke zu absolvieren, versetzen die beiden das iPhone 5 in den Flugmodus und beobachteten die Reaktion des 1440 mAh-Akkus bei unterschiedlichen Geräte-Nutzungen. Eine Handvoll interessanter Eckdaten:

  • Bluetooth: Die Unterschiedliche Akku-Belastung des Blutooth-Moduls – einmal im gekoppelten Zustand, einmal komplett deaktiviert – war so klein, dass die eingesetzten Messgeräte die Differenz nicht aufzeichnen konnten. Daumen hoch für Bluetooth Low Energy.
  • Bildschirmhelligkeit: Die Intensität der Bildschirmhelligkeit wirkt sich massiv auf den Durchhaltewillen des Akkus aus. Bei voller Helligkeit benötigt der iPhone-Bildschirm drei mal so viel Energie (220mA) wie bei minimaler Helligkeit (84mA).
  • Touchscreen: Für die Erkennung von Touch-Gesten (und der anschließenden Berechnung der nun auszuführenden Aktion) braucht der iPhone-Bildschrim zusätzliche Energie. Ein Tap kostet im Durchschnitt 200mA, das Öffnen der Kamera-App braucht 700-800mA

We found that average basic manipulation of the screen “costs” you about 200mA, so it easily can more than double your operating current at any one time. Actions like turning on your camera or flashlight makes things worse, with a top-out observed at 700-800mA, which is a rate that can easily kill your battery life in under 2 hours.

Natürlich lassen sich die Testergebnisse – motiviert wurde der Versuch übrigens vom Akku-Debakel des sozialen Netzwerkes Facebook – nicht 1-zu-1 auf das iPhone 6s übertragen, tendenziell dürfte sich die Akku-Nutzung der aktuellen iPhone-Generation aber mit den ermittelten Werten vergleichen lassen.

Die Empfehlung der Tester: Wenn der Empfang, wie auf Bahnfahrten übliche, ohnehin schlecht ist, verlängert die Aktivierung des Flugmodus die Akkulaufzeit des iPhones drastisch.

In our lab tests, with nothing else running, on Airplane Mode, and with the screen off, your iPhone consumes almost no power — indeed, many times as little as single digit milliamps which can last forever on a 1440mAh battery (and of course, on an iPhone 6’s even bigger 1,810 mAh battery). However, if your phone is searching for a signal, like when you’re off-grid or underground in the subway, it jumps up to 80mA every 5 seconds, as it struggles to find a tower — and sometimes goes all the way up to 250mA! The lesson here? Keep your iPhone on Airplane Mode when you think you’re not likely to have reliable service — it makes a huge difference!

messstation

Montag, 26. Okt 2015, 14:43 Uhr — Nicolas
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  • Hab ich da nen Denkfehler oder soll das öffnen der Kamera-App tatsächlich 700-800 mAh kosten? Das kann gar nicht sein?!

  • also macht es im endeffekt nicht aus, bluetooth die ganze zeit aktiviert zu lassen? wie ist das mit wlan? gibts da mittlerweile werte? habe gelesen, dass das iphone mit m8/m9 co-prozessor automatisch aufhört wlan verbindungen zu suchen, wenn es bewegung erkennt.

  • W-Lan macht gar nicht soviel aus. Der Unterschied zw Edge und 3G aber eher! Hatte mal in Urlaub (Ausland) das 3G ausgeschaltet, damaliges iPhone 5 hielt fast 3 Tage durch. W-Lan war dabei an. LTE zuschalten macht sich bei mir am 6er eher weniger bemerkbar bzg des Stromverbrauchs.

  • Soundsoviel mA sagt erst mal gar nichts. Es kommt drauf an, wie lange. (Fläche unter der Kurve.) Erst dann kann man das bewerten. Stromentnahme ist zwar manchmal gleichmäßig, oft aber auch gepulst. Und letztlich können Messgeräte bei kurzen Spitzen zu Overshoot neigen.

  • Interessant wäre das doch beim Wechsel der Software.
    Gibt ja bis heute verschiedenste Mythen, ein neues iOS x.0 lässt den Akku schneller leer werden.

  • Für mich keine neuen Erkenntnisse. Bis auf Bluetooth, hätte nicht gedacht, dass es so wenig braucht. (Auch wenn da jetzt keine konkreten Werte genannt worden sind.)

  • Wer misst, misst Mist. Selten einen so nichtssagenden Bericht gelesen.

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