iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 43 689 Artikel

Technische Hürden, geringe Nutzung

„Absurd kompliziert“: Hausärzte kritisieren elektronische Patientenakte

Artikel auf Mastodon teilen.
86 Kommentare 86

Sieben Wochen nach dem verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte fällt die Zwischenbilanz vieler Hausärzte ernüchternd aus. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, nutzen bislang nur wenige Versicherte ihre ePA aktiv. Nach Einschätzung des Hausärzteverbandes liegt das weniger an fehlendem Interesse als an hohen Zugangshürden.

Neue Epa Tk

Der Registrierungsprozess sei so komplex, dass selbst digital erfahrene Nutzer häufig abbrechen. Gleichzeitig wüssten viele Versicherte nicht einmal, dass für sie bereits eine elektronische Akte existiert.

Dabei ist die ePA für den Großteil der gesetzlich Versicherten automatisch angelegt worden. Nur ein kleiner Teil hatte der Einführung widersprochen. Arztpraxen und Kliniken sind verpflichtet, relevante Informationen wie Arztbriefe, Laborwerte oder Befunde einzustellen. Die Akte soll Doppeluntersuchungen vermeiden und Behandlungen transparenter machen.

Technische Hürden im Praxisalltag

Der Hausärzteverband kritisiert jedoch, dass der Nutzen im Praxisalltag begrenzt bleibe. Die Akte bestehe häufig aus unsortierten Dokumenten, die mühsam gesichtet werden müssten. Eine strukturierte Suche fehle. Hinzu kommen Störungen in der Telematikinfrastruktur, dem digitalen Netzwerk des Gesundheitswesens. Fällt diese Technik aus oder arbeitet instabil, können Daten nicht zuverlässig abgerufen werden. In den Praxen führt das zu zusätzlichem Zeitaufwand und Frust.

Die allerwenigsten Patientinnen und Patienten haben sich ihre ePA einmal angeschaut. Das liegt vor allem an dem absurd komplizierten Registrierungsprozess, der selbst digital affine Menschen irgendwann frustriert aufgeben lässt. – Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes

Auch Verbraucherschützer sehen Defizite. Aus ihrer Sicht fehlen Funktionen, die Patienten unmittelbar helfen würden, etwa digitale Impfausweise oder Bonushefte. Umfragen zeigen zudem, dass ein Großteil der Versicherten seine ePA nicht aktiv verwaltet oder sie bewusst meidet.

Epa Umfrage

Und selbst Kliniken sind noch nicht vollständig angebunden. Wie die Morgenpost berichtet, werden Befunde teils weiterhin per Fax übermittelt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verweist auf fehlende Software und überlastete IT-Abteilungen.

Immerhin ein Lichtblick: Positiv bewertet wird die automatische Übernahme von E-Rezepten in die ePA. Medikationslisten entstehen so ohne aktives Zutun der Versicherten, was zumindest einen begrenzten praktischen Nutzen schafft.

18. Feb. 2026 um 15:01 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    86 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Puh, zum Glück habe ich diesen viel zu komplexen Registrier Vorgang gemeistert.

    Daran ist absolut nichts Komplex….

    • Ok, mag ja auch Ältere etc. geben. Aber für deinen Tellerrand hat es gereicht….

      • Dann sollte man aber nicht schreiben selbst technisch versierte Nutzer. Wenn der Vorgang zu komplex für jemanden ist, ist er eben weit weg von technisch Versiert. Einfach ne dumme Schutzbehauptung der Ärztekammer aufgrund von schlechter technischer Ausbildung / überalteter Belegschaft.

    • Wenn man seine Denkblase zum Universum erklärt … Chapeau!

    • Doch, ist es!

      Vor allem, wenn unterschiedliche Bezeichnungen synonym verwendet werden und man über unterschiedliche Plattfomen geführt wird.

    • Also ich bin 64 und habe es auch geschafft.
      War nicht einfach aber auch nicht komplex.

    • Serviervorschlag
    • Freut mich das es bei dir geklappt hat, es als nicht komplex zu verallgemeinern ist dennoch daneben.

      Ich bin mit der ePA weit vor offiziellem Start bei meiner KK gestartet und was ich mich in den letzten Jahren ständig erneut Legitimieren musste weil irgendwas umgestellt wurde, ist ein Unding. Jetzt nach dem offiziellen Start darf ich das erneut machen und mir ein PIN anfordern (bisher 3 mal erfolgt in den letzten Monaten) und was kommt nicht, genau, der PIN und somit scheiterts am Zugang obwohl ich alles schonmal hatte.

    • Dann versuche mal spontan auf deinem Handy die Daten aufzurufen. Ich habe mit der TK keine guten Erfahrungen gemacht. Die Registrierung war kompliziert und wenn man mal drauf zugreifen möchte, ist die Authentifizierung abgelaufen und man soll einen PIN Brief suchen usw.

    • Bei PIN für Perso oder Krankenkarte bin ich ausgestiegen. Neue PIN per Post anfordern, … so wichtig war es mir dann auch wieder nicht.

    • Sorry aber ich bin technikaffin und die Registrierung war der letzte Rotz. Das zum einen. Zum andern, wenn ich mich anmelden muss, dann muss ich gefühlt 10 Passwörter und PIN Codes eingeben um wieder reinzukommen. Alles was recht ist aber das nutze ich schon allein deshalb nicht

  • Ich habe seit über 10 Jahren keinen Arzt mehr gesehen und der ePA widersprochen.
    Selbst wenn ich öfter beim Arzt wäre, hätte ich daran null Interesse.

  • Leider hat die KV die große Chance vertan, etwas Vernünftiges draus zu machen. Die Grundidee ist gut. Die Umsetzung ist gut gemeint.

    Ähnlich zu kurz gedacht wie die eAU.

    • Es ist gar nichts gut daran. Die Grundidee ist schon schlecht weil sie erlaubt, dass die Daten später anderweitig genutzt werden. Und dann macht man hier für jeden Dreck eine eigene App, bzw. jede Krankenkasse macht ihr eigenes Ding. Das Ausland lacht uns aus. Schau mal nach Österreich, die haben eine App für alles. Funktioniert. Wir hingegen bekommen für nichts eine App und für den kleinen Rest dann einzelne Apps. Führerschein, Müllabfuhr, Krankenkasse, Patientenakte,… das ist alles einfach riesiger Mist.
      Estland. Alles digitalisiert, nur Ehe und Scheidung müssen auf dem Amt gemacht werden. Wenn du da ein Kind bekommst wird dir gratuliert und gefragt ob dein Konto stimmt zwecks Kindergeld. Hier kannst du ohne SteuerID erstmal gar nichts machen, dann bekommst eine schlechte Kopie von der Kopie von der Kopie von einem Brief des Ministerpräsidenten mit Glückwunsch zur Geburt und paar Flyer. Dann ein Brief mit QR Code zum papierlosen Kindergeldantrag. Den füllst du komplett aus und er zeigt dir an, dass du bei einer Familienkasse eines anderen Bundeslandes den Antrag schriftlich stellen musst weil ein Elternteil in Österreich arbeitet. 10 Seiten Antrag. 20 Seiten Nachweise. Monatelange Funkstille, kein Geld. Dann fordert das Amt weitere Unterlagen, die man schon eingereicht hat, weil sie angeblich fehlen. Das machen die damit man nicht klagen kann weil sie so langsam sind.
      Die Familienkasse ist unter arbeitsagentur.de angesiedelt. Wenn du arbeitslos bist, wollen sie den Nachweis über dein Einkommen, also dein Arbeitslosengeld-Bescheid. Den kannst du aber nicht korrekt ausstellen, weil die Arbeitsagentur den Nachweis über Kindergeld benötigt um dir den korrekten Betrag auszuzahlen. Beide Behörden dürfen und wollen nicht miteinander kommunizieren. Beide auf derselben Webseite angesiedelt. Beide fordern mich auf, was von den anderen zu holen, um mir was auszustellen, das ich brauch, um von der anderen Behörde das zu bekommen, was sie wollen.
      Dieses Land ist sowas von im Eimer. Die haben keine guten Ideen, die sind viel zu dumm für alles.

      • Danke Tom. Du hast dir richtig Mühe gemacht, das alles mal schriftlich darzulegen. Denn genau s o ist es. Auch bei anderen (administrativen) Themen. Dass du das alles verschriftlicht hast, ist auch deshalb wichtig, weil das ewige Gedisse von der angeblichen Unfähigkeit der Älteren, mit dem Digitalen umzugehen, so allmählich überstrapaziert ist. Und weil nicht jede Ablehnung damit beantwortet werden muss, dass wir sonst ja noch auf Tierfellen in Höhlen säßen, es keine Eisenbahn gäbe und wir in trojanischen Trümmern verkümmert wären. Es ist längst an der Zeit, genauer hinzusehen, wie viel wir alle eigentlich noch preisgeben wollen. Die epa wolle zum „Gemeinwohl“ Daten angeblich anonymisiert weitergeben. Was damit genau gemeint ist, bekommen wir nicht zu lesen.
        Ich finde, es muss nicht jede Kritik bewertet und idR entwertet werden.

      •  ut paucis dicam

        @Tom: Du hast so was von Recht!
        Wer hat denn Zeit und Lust sich für jeden Zweck die entsprechende Identifizierungs-App, die dann genau einmal gebraucht wird, zu laden und dazu die Frickelei bis alls läuft.

        Solange es leichter ist, eine neue Banking-App zu laden und in Betrieb zu nehmen, können die EPA und sonstiges vergessen!
        Ich habe widersprochen und werde die nächsten 50 Jahre mein Gesundheitsmanagement weiter wie bisher handhaben.

      • +1
        Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, exemplarisch diese „Hürdenläufe“ ohne Licht am Ende des Tunnels ausführlich zu beschreiben.
        Jaja, das Land der Dichter, Denker und Ingenieure. Bin mir gar nicht sicher, ob es den Leuten auf den Tierfellen wirklich so viel schlechter ging… Ich denke mal, das was sie machten, konnten sie auch. Für alles andere wurden keine Ressourcen verschwendet.

      • Also ich brauche die ePA sehr oft. ich bin begeistert von der Technik und habe auch keine Angst davor und rege mich auch wegen Datenschutz nicht auf. Es ist, wie es ist.

  • Das Ding ist absoluter Schrott ! Beißer AOK funktioniert fast nichts. Ständig nur Fehlermeldung. Aber wir machen Digital in Deutschland. Lachhaft nur.

  • Ich habe es versucht bei meinen Eltern einzurichten.
    Der Prozess ist echt grausam

  • Was hat vor kurzem noch F.Merz bei Eröffung der Rahmedetalbrücke gesagt: „Wir können Infrastruktur“

    Dem muss ich leider widersprechen, ebenso wie bei der Digitalisierung… Deutschland war mal Spitze, heutzutage in sehr vielen Bereichen nur noch Mittelmaß.

    • Wir sind nicht Mittelmaß, bei der Digitalisierung bekommen wir von der EU auf den Deckel weil wir ungefähr zweitletzte in der EU sind und vereinbarte Ziele bei der Digitalisierung nicht einhalten.

    • Bei der Audi BKK klappt alles wunderbar. Ich bin 63, habe es installiert und bin happy. Als ich in die Apotheke kam und es vorlegte wegen meiner Rezepte wurde ich ganz merkwürdig angeguckt. Ich war die erste, die damit ankam.

  • jede Art von Digitalisierung ist doch in Deutschland zwecklos. Es geht doch der Regierung/Betreibern nur um Arbeitsplatzsicherung. Was hinten raus kommt, ist meistens wenn nicht immer, dass gleiche was man mit der Klospülung wegspült.

    Da hilft auch alles schönreden nichts, von wegen irgendwo müsste man mal anfangen. Nein, es liegt an unserem System. Anderswo klappt es doch auch und zaubern können die alle nicht.

  • ePa ist kompliziert in der Einrichtung. Wollte sie für die Frau einrichten und habe doch unsere gemeinsame Mailadresse verwendet. Fehlermeldung gab es nicht und danach ging gar nichts mehr. Erst, nach Wochen mit dem Support und kompletter Löschung der Daten von allen beiden ging endlich die Einrichtung. Allerdings brauchten wir noch eine neue Mailadresse. Das is einfach nur Mist.

  • Es kann einfach nicht mehr peinlicher werden für Digideutschland… in Polen hat kein Mensch mehr ein Portemonnaie dabei… Führerschein, Perso, Reisepass, Krankenkarte und Epa in EINER App. Das benutzt sogar die Oma… Deutschland geht wieder ins Steinzeitalter

  • Wenn der Staat irgendwas mit Digitalisierung macht kann man sich sicher sein dass es unsicher und datenschutztechnisch bedenklich ist. Daher hab ich dem Quatsch direkt widersprochen.

  • Viel zu kompliziert einzurichten. Und nur mein Hausarzt stellt da bisher was ein. War vor einigen Wochen bei 2 Fachärzten, deren Befunde sind nach wie vor nicht in der Akte. Die drücken sich einfach, ohne dass es rechtliche Konsequenzen hat. So kann das nichts werden.

  • Die Einrichtung der ePA App auf meinem iPhone war halbwegs intuitiv.
    Allerdings hatte ich als PKV Patient bisher bei 4 Ärzten keine Chance die ePA zum Einsatz zu bringen, weil keiner der Ärzte wusste, dass es die ePA für PKV Patienten überhaupt gibt. :-)

  • Habe letzte Woche mal ein Dokument hochgeladen und werde mal den Test mit meiner HÄ machen, ob sie es sieht :-)

    • Sehr unwahrscheinlich. In der Regel gibt es keine Benachrichtigung in der Praxissoftware. Dein HA müsste deine Akte öffnen, aktiv die ePA aufrufen (was nur geht, wenn die TI funktioniert) und dann dein Dokument anklicken. In die ePA wird dein HA aber nur gehen, wenn er glaubt dort etwas wichtiges zu finden. Und wenn dort irgendwann einmal 100e Dokumente drin sind: Es gibt keine Volltextsuche dort. Nach Metadaten könnte gesucht werden, die müssen aber manuell eingegeben werden.
      Ein Aktenordner ist übersichtlicher als die ePA, leider.

      • Ach so: und wenn du nicht in den letzten 90 Tagen beim HA warst, kann er ohnehin nicht auf Deine ePA zugreifen …

  • Das Problem sind die Ärzte. Die Könnten ihre Befunde seit langem in die EPA einstellen, weil die Kasse das schon eingerichtet hat. Dazu braucht der Kassenpatient die EPA nicht installiert zu haben. Und die Ärztesoftware hat’s ja integriert.

    • Das mag so aussehen, in der Realität werden den Praxen viele Steine in den Weg geworfen.
      1. ePA befallen geht nur 90 Tage nachdem der Patient seine Karte in der Praxis ins Terminal gesteckt hat (und der ePA nicht widersprochen hat).
      2. Geht das alles andere als automatisch. Je nach Software und Dokumentenart kann das einen Aufwand von bis zu einigen Minuten bedeuten – gerade wenn man sich dann auch noch die Mühe macht, die Dokumente manuell mit sinnvollen Metadaten befüllen zu wollen, damit in dem Wust noch was zu finden ist.
      3. Finanziell ist die Befüllung wenig attraktiv. Aktuell gibt es dafür 1,86€
      4. Ohne TI kommen die Praxen nicht in die ePA. Und die fällt leider öfter aus…

      Viele Praxen machen es dennoch sehr sorgsam – ist auch verpflichtend für GKV Versicherte.
      Aber der Nutzen dieser „Loseblattsammlung“ in digitaler Form bleibt fraglich.

  • das was auch andere hier schreiben kann und muss immer wieder betont werden: Wir brauchen DRINGEND EINE App für alle behördlichen Dinge!
    Alles andere ist Murks!
    da könnte auch das D-Ticket drin sein, statt – wie jetzt gefordert- dafür noch eine neue Lösung zu finden!

  • Es ist tatsächlich sehr kompliziert. Wer sich nicht so richtig damit beschäftigt, wirft vorher das Handtuch. Da wird es doch sicherlich bessere Lösung geben.

  • Mich hat es damals auch einiges an Zeit und Nerven gekostet. Hoffentlich wird da nachgebessert.

  • Ach Leute, besonders diejenigen, die hier den Untergang der Zivilisation in Deutschland prophezeien. Auch andere Länder haben damit durchaus ihre Schwierigkeiten. Die Schweiz zum Beispiel hat das Problem noch nicht gelöst. Im Gegensatz zu den deutschen Dauernörglern wirken die Schweizer aber wesentlich gelassener, wie mir scheint.

  • Der Registrierungsprozess ist so kompliziert? Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe die Akte bereits seit ca. 3 Jahren. Ich denke, dass Verbraucher auch die Innen zugesandte Post aufmerksam lesen sollten. Dazu gehört auch eine beigefügte PIN bei der Versichertenkarte.

    • Stefan, der andere

      Tja, hier gab es zwar eine neue Versichternkarte (eGK), aber keine PIN.

      Die PIN bekommt man online bei Verifikation über einen externen (!) Dienstleister.
      Oder vor-Ort.

      Um an die ePA zu gelangen, braucht man:
      – zwei weitere Apps zu der bisherigen Haupt-App der Kasse, bei der man ja eh schon einen Zugang hat (der auch für die Online-Services gilt)
      – die eine weitere App ist für die ePA
      – die andere für die Identifizierung
      – da muss man sich dann auch einen neuen Zugang anlegen
      – dann erfolgt die Ident – per Perso und Id (ob das auch der ext Dienstleister macht ist gerade nicht erkenntlich) oder per eGK und PIN oder PostIdent

      Wenn man das alles geschafft hat, muss man in der App zustimmen, damit eine ePA angelegt wird. Komisch, die soll es doch schon geben?
      Sicherheitsschlüssel soll man sich auch speichern für spätere Zugriffe.

      Und so nebenbei: mit Kleinkind wird es richtig spaßig. Kein Perso. Kein Postident. Also eGK und PIN. Den gibt’s nur vor Ort.
      Damit darf man dann o.g. durchmachen, um sich selbst als Vertreter zu benennen. Ob die Apps das mit dem mehrfachen Nutzer hinbekommen, darüber schweigen sich die Anleitungen aus. Ich bezweifle es…

      Und dann wundert sich die Kasse, dass nur 1% der Mitglieder die ePA nutzen…

      Da läuft jede Einrichtung des Online Banking einfacher ab…

  • Echt? Zum Glück haben wir nicht zugestimmt. Ebenso die komplette Verwandschaft, welche alle in der Medizinbranche tätig sind.

  • E-Rezept ist genau so ein Ding. Ich bin bei meiner Apotheke der Einzige, der mit dem Smartphone sein E-Rezept einlöst.
    Alle anderen kommen mit der Karte.
    Und die Einrichtung war auch irgendwie nicht intuitiv.

  • Ich habe der ePA widersprochen. Die Umsetzung und auch der Möglichkeit die Daten zu verwalten ist leider so schlecht umgesetzt, dass ich nicht bereit war so meine Daten preis zu geben. Das Modell der Nordic Länder wurde einfach mal ignoriert und lernunwillig/beratungresistent hat man versucht das Rad neu zu erfinden. Draus geworden ist eine prozessuale Wüste und tat der Digitalisierung in D wieder nicht gut.

  • Ich bin ja sonst ein großer Fan der digitalisierung, aber die Epa kommt mir nicht ins Haus. alleine das ich mir dann keine zweite ärztliche Meinung mir mehr einholen kann, weil ich das Gefühl habe das der erste Arzt nicht richtig auf mich eingegangen ist, ist für mich Grund genug das Ding zu meiden. Doppeluntersuchungen können so vielen Menschen das Leben retten, weil bei der ersten etwas übersehen wurde.

  • Große Kliniken vor allem die Universitären sind noch garnicht in der Lage die epa zu befüllen. Das liegt auch zum großen Teil an den softwareherstellern wie zb SAP die für die großen Systeme noch keine Lösung anbieten. Auch die Bereitstellung der Connectoren ist teilweise unglaublich fehlerbehaftet. Und dann hätten wir dann noch die Prozessuale Umsetzung in großen Kliniken. Kaum ein IT Projekt kann effizient in solchen Umgebungen umgesetzt werden. Da fehlt es auch an Führung.

  • Ich muss mich auch ständig neu legitimieren. Nun habe ich keine Lust mehr dazu. Ist bislang ohnehin ein zahnloser Tiger. Bringt mir persönlich überhaupt nichts.

  • Die Einrichtung, der DAK ePA, war aufwändig, aber nicht kompliziert. Ich bin 64 Jahre alt. Das iPhone hat mich gefragt, ob ich meine PIN speichern möchte und seitdem reicht es auf den Bildschirm zu schauen und die App öffnet sich problemlos. Seit Monaten.
    Allerdings ist die EPA oft nichts Weiteres als ein Sammelsurium von Apothekeneinkäufen. Mein letzter Arzt-Eintrag stammt aus Mai 2025. Danach war ich noch bei -zig Fachärzten und keiner hat etwas eingetragen. Keine Zeit, kein Personal, begrenzter Nutzen. Alles Ausreden. Wenn man dann mal ins Krankenhaus muss und eine schnelle Entscheidung getroffen werden soll, ist die ePA völlig nutzlos.

  • Wasserstandsmeldung:
    Salus BKK und 59jähriger Versicherter:

    – Einrichtung nicht ganz einfach, aber gut machbar.
    – Nutzung: 1x FaceID, dann hat man Zugriff…
    – erst mal kein Grund zum Meckern … ;)

  • Österreich: keine 10 Mio. Einwohner
    Estland: etwas über 1 Mio. Einwohner
    Deutschland: über 80 Mio. Einwohner

    Man kann nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen und ein föderales System wie bei uns hat auch seine Vorteile – macht aber bundesweite Projekte wie die Digitalisierung schwierig!

    Das Behörden nicht miteinander kommunizieren, ist auch keine Verweigerung sondern dem deutschen Datenschutzgesetz geschuldet, was aber auch seine Berechtigung hat!

    Ich bin froh, dass etwas in die richtige Richtung geht und weiterentwickelt wird ja auch immer noch!

  • Einrichtung war nervig aber nicht kompliziert – schon gar nicht für technisch versierte User. Viel interessanter finde ich, was manche Ärzte da bei dir abrechnen, da fällt mir fast die Kinnlade runter. Kann für bspw. Lebensversicherungen extrem nachteilig sein, wenn es plötzlich heisst du hättest eine psychische Krankheit verschwiegen…

  • Ich bin 63 und habe es auch geschafft. Bei mir läuft alles wunderbar. Ich bin sehr zufrieden. Wenn die Rezepte zu sehen sind, einfach bei der Apotheke vorlegen und man braucht die Gesundheitskarte nicht mehr vorlegen. Hervorragend.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 43689 Artikel in den vergangenen 6791 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven