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Anmeldung ab dem 31. März

Ab 1. Juli: Steuererklärung per Smartphone startet bundesweit

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Ab dem 1. Juli 2026 soll die Einkommensteuererklärung in Deutschland erstmals vollständig per Smartphone möglich sein. Grundlage ist eine neue Funktion innerhalb der App „MeinELSTER+„, die vom Freistaat Bayern im Auftrag von Bund und Ländern entwickelt wurde.

Anmeldung ab dem 31. März

Nutzer erhalten über ihr Smartphone eine bereits ausgefüllte Steuererklärung, die auf den bei den Finanzbehörden vorhandenen Daten basiert. Die Anmeldung für diese Funktion ist ab dem 31. März 2026 direkt in der App vorgesehen.

Mein Elster Plus

Bilder: Bayerisches Landesamt für Steuern | Hessisches Ministerium der Finanzen

Zum Start richtet sich das Angebot an einen klar abgegrenzten Nutzerkreis: Angesprochen werden lediglich ledige und kinderlose Arbeitnehmer sowie Personen mit Alterseinkünften. Für diese Gruppen erstellen die Finanzämter automatisch eine Steuererklärung für das Steuerjahr 2025. In der App wird zusätzlich eine Vorschau auf den voraussichtlichen Steuerbescheid angezeigt. Stimmen die Angaben, kann die Erklärung direkt über das Smartphone übermittelt werden. Anpassungen bleiben vor dem Versand weiterhin möglich.

Vereinfachter Ablauf direkt über das Smartphone

Die neue App-Funktion zielt darauf ab, den bisherigen Ablauf deutlich zu vereinfachen. Statt Formulare manuell auszufüllen, prüfen Nutzer lediglich die vorliegenden Angaben. Technisch greift das System auf Daten zurück, die Arbeitgeber, Rentenstellen oder Versicherungen bereits an die Finanzverwaltung übermittelt haben. Die Bedienung ist auf mobile Nutzung ausgelegt und soll ohne zusätzliche Software oder kostenpflichtige Angebote auskommen.

EinfachELSTERplus Grafik Breit

Die Funktion ist Teil des bestehenden ELSTER-Systems, das seit Jahren für die elektronische Steuererklärung genutzt wird. Mit der Ausweitung auf eine Smartphone-basierte Lösung verfolgen Bund und Länder das Ziel, digitale Verwaltungsangebote stärker an Alltagsgewohnheiten anzupassen.

Perspektivisch ist geplant, sowohl den Funktionsumfang als auch den Kreis der Nutzer schrittweise zu erweitern. Damit sollte die Steuererklärung perspektivisch von immer mehr Bevölkerungsgruppen direkt über das Smartphone abgewickelt werden können.

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MeinELSTER+
MeinELSTER+
Entwickler: Bayerisches Landesamt fuer Steuern
Preis: Kostenlos
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13. Feb. 2026 um 17:49 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    50 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich mache meine Steuererklärung mit WiSo seit Jahren mit dem Handy.

  • Elster ist von der Bedienung her nicht so geil. Lieber WISO.

  • Braucht man da immer noch so eine blödsinnige Zertifikatsdatei mit PIN-Brief? xD

    • Ja, ich finde das Ganze ist ein Riesen Film. Identifikation mit Perso funktioniert nicht vernünftig und bestehendes Konto schwer bis gar nicht nutzbar, wenn ein neues Handy registriert werden muss.

    • Nein, geht mit Elster Secure: Für das Einloggen den QR-Code einfach auf dem Bildschirm mit der App scannen.
      Habe das irgendwann mal auf dieses System umgestellt.

    • Jein. Zum Login gibt es 5 Optionen; neben der Zertifikatsdatei kann man sich mit der Elster Secure-App, dem Personalausweis, dem Sicherheitsstick oder der Signaturkarte anmelden. Persönlich habe ich die ElsterSecure-App im Einsatz und kann nur sagen, dass das sehr gut funktioniert. Dennoch habe ich zusätzlich noch die Zertifikatsdatei auf dem Laptop – so ist der Gerätewechsel (z.B. beim Neukauf des Handys) sehr bequem zu realisieren.

    • und das Zertifikat muss alle zwei Jahre erneuert werden! HALLO!? Man kann sich also jede zwei Jahre überlegen, ob man diese Sache mit der Steuer noch mitmachen will….? Elster ist an allen Ecken und Kanten nahezu unbedienbar.

      • Genau, völlig unbedienbar weil man alle Jubeljahre mal einen Klick für ein aktualisiertes Zertifikat machen muss.
        Sonst geht’s noch?
        Ich mache seit 20 Jahren meine Steuererklärung über ELSTER und hatte nie irgendwelche Probleme.

        Was sollen solche maßlosen Übertreibungen, die nur das eigene Unvermögen dokumentieren?

      • @Marc
        Elster brauch man einmal im Jahr. Dann ist das Zertifikat oder der Zugang abgelaufen und man muss alles neu beantragen. Geht dann wieder nur über Post mit neuem Passwort usw.
        Das dauert dann auch wieder Tage und macht es einfach mega umständlich.

      • Danke @Marc. Genau meine Meinung.

      • Hab gerade nachgeschaut. Mein Zertifikat ist von 2023 und funktioniert nach wie vor zum Login. Das mit den „alle 2 Jahre“ kann also so nicht stimmen.

      • @cj82rnk: Zunächst beträgt die Laufzeit des Zertifikats exakt 3 Jahre. Und die Verlängerung geht sehr wohl online mit wenigen Klicks. Zumindest ist das bei mir seit Jahren so. Wenn man das Zertifikat jedoch ohne es zu verlängern ablaufen lässt, dann bekommt man hierfür tatsächlich einen Brief.

      • @cj82rnk ich kann diese Übertreibung nicht nachvollziehen. Gerade habe ich per Mail nach 3 Jahren die Benachrichtigung erhalten mein Zertifikat innerhalb von 3 Monaten zu erneuern.

        Ja lesen muss ich eine solche Nachricht und handeln muss ich ebenfalls, ca. 5 Minuten später war die Aktualisierung erledigt.

        Du kannst gerne über bestehende Systeme meckern, Elster ist hier jedoch der falsche Ansatz, meine Meinung.

  • Jetzt nur noch das Finanzamt abschaffen, sollte nicht länger gebraucht werden. Kostet dem Staat nur Geld und mit KI wird es auch gleich verständlich für Menschen, die sich mit dem klassischen Steuer-Kauderwelsch schwer tun.. also auch Tschüss Steuerberater. ;)

  • Finanzamt hat doch eh alle Daten

    Die könnten das auch komplett für alle machen.
    Verstehe ich sowieso nicht, jedes Mal macht man die Erklärung und das Amt nörgelt rum bei einigen Einträgen…

    Wenn die das eh besser wissen sollen sie es doch gleich machen…

    • Das Finanzamt hat nicht alle Daten, aber viele. Daher rührt ja auch der neue Service eine vorbereitete Steuererklärung zur Verfügung zu stellen. Was das Finanzamt aber nicht hat, sind beispielsweise Angaben zu besonderen Aufwendungen, Handwerkerleistungen, etc., etc..

    • Das ist das Ziel und die oben genannte Lösung ist ein erster Schritt. Ledige ohne Kinder mit Einkünften aus nicht-selbstständiger Arbeit sollen mit der Lösung nur noch Werbungskosten (falls über Pauschbetrag vorhanden) und Sonderausgaben (falls vorhanden) ergänzen und sind fertig. Rest passiert automatisch.

  • Vorsicht! Für viele sicherlich sinnvoll, aber wer z.B. Kapitalertragsteuer gezahlt hat (weil keine Freistellungserklärung oder Zinsen etc. über Freistellungsbetrag muss aufpassen. Denn wenn der Grenzsteuersatz unter 25% verschenkt man so Geld!
    Und an andere: Nein, das FA hat eben nicht automatisch ALLE Daten: Eben keine kapitaleinkünfte, keine Angaben zu Werbungskosten über Pauschbetrag und sowieso keine Daten zu Einkünften aus Nichtselbstständiger Arbeit oder Vermietung!

    • Also zu den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit bekommt das Finanzamt die relevanten Daten von den Arbeitgebern übermittelt.

    • Warum sollte das FA keine Daten über Kapitaleinkünfte haben? So lange deine Bank/Broker in der EU sitzt, haben sie das sehr wohl.

      • Eben denke ich auch

      • Aber es hat halt nicht jeder einen Broker in in DE/EU. Ich habe zB Mitarbeiteraktien von einem amerikanischen Konzern. Das läuft über einen amerikanischen Finanzdienstleister und das kann ich mir auch nicht aussuchen. Das selbe Spiel bei meinem Freund der in einem britischen Konzern arbeitet.

      • nö, Die Banken müssen nicht alle Kapitaleinkünfte an das FA melden! Wäre ja noch schöner, wie soll man denn dann ordentlich Steuern hinterziehen?

      • @Rechtsmaus, deswegen sage ich ja, solange die Bank / Broker in der EU sitzt, gehen die Daten auch an das Finanzamt (regelt der CRS). Wenn außerhalb, dann natürlich nicht. khw hat ja behauptet, dass Kapitaleinkünfte generell nicht an das FA gemeldet würden und das ist schlichtweg falsch.

        khw, doch, das müssen sie sehr wohl, solange die Bank eine Lizenz innerhalb der EU hat. Aber fühle dich da gerne frei und prüfe wie weit du das ausreizen kannst.

  • Hab’s letztes Jahr über Check24 gemacht und war auch angenehmer als Elster. Man hat immer eine Live-Abschätzung bekommen, sobald man wieder etwas neues eingetippt hat.
    Ich nutze sowieso lieber den Laptop für sowas, um alle Dokumente etc. nebenbei aufzurufen.
    Aber je mehr Optionen es gibt, desto mehr Leute machen dann hoffentlich die Steuererklärung. Das ist positiv!

    • Aber wie viele Rechte an der Steuererklärung gibt man CHECK24 damit?
      Die machen das mit Sicherheit ja nicht wirklich umsonst. Die wollen ja auch ihren Benefits haben.

      • bei WISO bezahlt man etwa 30,-€ und alles ist fein.
        Bei Elster zahlt man nix und auch alles ist fein.
        Bei Check 24 zahlt man nix, die nutzen jedoch Deine Daten anonymisiert für ihre anderen Dienste.
        Such es Dir aus, alles ist gut.

  • Grundsätzlich ein sehr guter Ansatz.
    Das spart dem Fiskus aber Geld, weil viele zu faul sein dürften, alles nachzutragen, was noch nicht berücksichtigt wurde.

  • Cool, das spart Zeit bei der Steuererklärung. Aber Lieder nur für die Zielgruppen, die tendenziell eher die Zeit dafür haben :-/

  • Warum sollte ich eine Software vom Bund/ Finanzamt selbst verwenden wollen? Die haben doch keinerlei Anreize, einem Steuer-Spar-Tips zu geben… (?)

  • Ich finde alle initiativen die da in letzter Zeit laufen und die bestehenden weiter auszubauen, eine gute Idee. Bisher nur gemeckert, das nichts passiert und nun auch wieder nicht richtig?
    Hauptsache wieder was zu nörgeln.

  • IMHO geht das schon seit einigen Jahren mit ELSTER. Man lässt sich die Vorjahreserklärung anzeigen, geht sie Punkt für Punkt durch, da wo Daten vorliegen ist sie schon aktualisiert, alle anderen muss man ohnehin aktualisieren. Und das geht sogar für alle Benutzergruppen, nicht nur für alleinstehende Rentner. ELSTER ist besser als sein Ruf!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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