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7 Tage Handyfasten: Erfahrungen aus der Schule, Material für Pädagogen

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Wie reagieren 150 Schüler auf den Vorschlag ihrer Schulleitung, an einem freiwilligen, einwöchigen Handyfasten teilzunehmen? Die Christopherusschule aus Königswinter ist dem Aufruf des Jugendportals handysektor.de gefolgt und hat sich von einem Team des WDR über die Schulter schauen lassen.

handykids

Bilder: Shutterstock, WDR

Die Webseite handysektor.de, ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, hat das Konzept des Handyfastens bereits im vergangenen Jahr ins Leben gerufen und bietet auf dieser Sonderseite eine vorbereitete Unterrichtseinheit (PDF) für Lehrer und Pädagogen an, mit der sich zwei Doppelstunden bestreiten lassen.

Die Unterrichtseinheit „Handyfasten“ fordert Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art heraus, eine Zeit lang komplett auf ihr Handy zu verzichten. Die Unterrichtseinheit zum Handyfasten besteht aus einer Doppelstunde „WhatsApp-Stress“ vor dem Projekt, dem Projekt Handyfasten als solches sowie einer nachbereitenden Doppelstunde „Handyknigge“. Als Einstieg bietet sich der Fragebogen „Klassen-Handycheck“ (PDF) von unserem Partner klicksafe an.

Der Blick in die 7. Klasse der Christopherusschule

Und was kommt beim Handyfasten, dessen 40-Tage-Ziel 2014 von nur zwei Schülerinnen erreicht wurde, heraus? Die Landesmedienanstalt hat Tagebuchauszüge der teilnehmenden Schüler zusammengetragen.

Erfahrungsberichte: Das Feedback der Schüler

  • Gestern Abend war furchtbar. Ich lag in meinem Bett und mir war sehr langweilig. Dennoch, heute war ein weiterer schöner Tag ohne so ein piepsendes Ding in der Hosentasche. (Nilay)
  • (…) habe ich dann mein Handy angemacht, weil es einfach so neben mir lag und ich nicht mehr dem Wunsch auf Instagram Fotos zu „liken“ widerstehen konnte. (Anna)
  • Heute ist Mittwoch, der dritte Tag des Projektes Handyfasten. Jetzt so langsam nervt mich dieses Projekt wirklich. Ich fange wirklich an zu leiden. (Alina)
  • Die Restlichen haben in der Pause mir zuliebe ihre Handys weggelegt und sich lieber mit mir unterhalten, als ob ich in einer Entzugsklinik wäre. (Nilay)
  • Manchmal habe ich es jedoch vermisst, z.B. beim Cello-Spielen mein Metronom auf dem Handy oder beim Französisch lernen meinen Übersetzer. (Anna)
  • Mein Fazit: Während des Handyfastens habe ich festgestellt, wie viel Zeit ich damit verliere, wenn ich immer an meinem Handy bin. (Mikkaela)
  • Ohne Handy greife ich viel öfters zum Buch! Und seitdem das Handy weg ist, habe ich fast immer meine Hausaufgaben und bin viel besser in der Schule geworden! (Charlotte)
  • Nach dieser erkenntnisreichen Woche bin ich sehr froh, dass ich ab nächster Woche mein Handy wieder normal nutzen kann. Allerdings glaube ich, dass ich es in Zukunft eingeschränkter benutzen werde. (Anonymous)
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25. Mrz 2015 um 16:48 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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