Artikel Professionelle Aufnahmen mit dem iPhone – Film-Equipment Tipps im Video
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Professionelle Aufnahmen mit dem iPhone – Film-Equipment Tipps im Video

20 Kommentare

In dem unten eingebetteten 2-Minuten Clip stellt Youtube-Nutzer “richardgutjahr” eine Hand voll sehenswerter Tipps für Hobby-Filmer zusammen und plädiert dafür, den eigenen Camcorder beim nächsten Unterwegs-Einsatz gegen das iPhone 4 einzutauschen. Unter der Überschrift “Weniger ist mehr – Das komplette Reiseset für 100 Euro” bespricht Gutjahr das von ihm eingesetzte Film-Equipment und empfiehlt ein Stativ, ein externes Mikrofon und den iPhone 4-tauglichen Stativ-Adapter “The Gliff” – ein kleiner Plastik Aufsatz der mittlerweile auch von anderen Herstellern angeboten wird.

Kombiniert man die drei Empfehlungen, kostet das Setup knapp 100€ und dürfte damit für die videointeressierten iPhone-Nutzer noch satt im grünen Bereich liegen. Wer die nächste Treppenstufe nehmen will, wirft zudem einen Blick auf die iPhone-Halterung OWLE, diesen Ein-Hand-Griff und die verfügbaren Steadicam-Lösungen. Diese hier lässt sich zum Beispiel selber basteln. Gutjahr schreibt:

Wenn es ums Filmen geht, war ich schon immer Purist: für mich steht immer die Story im Vordergrund, nicht die Technik. [...] Natürlich würde ich für jeden meiner Filme am liebsten perfekten Ton, perfektes Licht und die perfekte Kamera benutzen. Doch was nutzt die beste Kamera, wenn ich sie nicht dabei habe? 10 Jahre habe ich mich mit dem Thema Video herumgeschlagen. 10 Jahre habe ich nach dem perfekten Equipment gesucht, das in jedem noch so kleinen Reisegepäck Platz hat. Endlich habe ich es gefunden.

Die im Video vorgestellten Kamera-Tipps im Überblick:

Diskussion 20 Kommentare.
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  1. Wer dieses Stativ, das Micro und den Adapter immer dabei hat, hat auch Platz für eine anständige Digicam wie die Panasonic SD909 oder Canon M41.

    — Andreas
    • Die Halterung nicht, und damit auch nicht das Stativ. Ich kenn euch keine alternative fürs iPad2, aber vllt kommt noch was.

      Das Mic sollte kein Prob sein

      theFlojo
    • Mal ehrlich, denkst Du nicht, dass es ziemlich bescheuert aussieht, wenn Du Dein iPad 2 auf n Stativ schnallst? Auch wenn ich Dir reines prollen nicht unterstellen möchte, wenn dies doch deine Intention sein sollte, dann überleg Dir mal wie dämlich so ein Versuch aussehen würde. Ganz zu schweigen davon, dass es schwierig sein dürfte das Zip-shot so auszubalancieren, dass Du mehrfach Freude mit deinem iPad 2 hast.

      — loepi
  2. Also wenn ich soweit bin und Stativ mit in der Gegend rumschlepp, dann nehm ich gleich eine richtige Kamera dazu. Da fotografier ich doch nicht mehr mit dem iPhone.

    — macwoern
  3. Ihr versteht denn Sinn nicht, es geht darum das er sein iPhone 4 immer dabei hat, auch wenn er eigentlich dachte das er gar keine Kamera braucht. Sein iPhone hat er immer dabei, aber eine große Kamera oder eine Flip hat man nicht immer dabei die nimmt man nur mit wenn man davon ausgeht, dass man die auch brauchen wird. Aber für spontane Aufnahmen genügt bei weitem auch ein iPhone 4.

    — Niklas Leiffholdt
  4. Was soll denn daran bitte professionell sein? Ein Spaghetti-Stativ, na ja, gerade noch zu verkraften. Aber dann das Billig-Mic von iRig? Wenn wir von Equipment für professionelle Aufnahmen reden sind Firmen wie Sennheiser oder besser noch Røde Pflicht. Und mit “professionell” hat die Cam im iPhone 4 auch nichts zu tun. Genau so wie die anderen Winzcams und irgendwelche kleinen Camcorder.
    Das sind alles tiptiop Amateurkameras, aber auch mit einem wackeligem Stativ und ramsch Mikrofon wird daraus kein professionelles Videoequipment.

    — Pazuzu
    • “…100€ und dürfte damit für die videointeressierten iPhone-Nutzer noch satt im grünen Bereich liegen.”
      Es is vom Preis her erträglich und es funktioniert mehr will ich gar nicht

      — Noobianer
      • Mir geht es nicht darum ob das “funktioniert” oder nicht, sondern um die fragwürdige Behauptung mit dem Samelsorium von Amateurspielzeug in den professionellen Bereich vordringen zu können.
        Für Amateuraufnahmen ist das – wie gesagt – völlig in Ordnung. Aber mit professionellem Videoequipment hat das nunmal wenig zu tun ;o)

        — Pazuzu
    • das Zip-shot ist durchaus zu gebrauchen für Professionelle Fotografie. Klar hat sein Gewicht auch Nachteile, aber für Spiegelreflex durchaus zu gebrauchen.

      — loepi
    • Ergänzend sei gesagt, dass der Ausruf “Sennheiser ist das beste was es gibt” ähnlich logisch und entlarvend wie der Vergleich von 2 000 € Macs (ja auch ich habe einen) mit 500 € PCs. Hier wird nur um zu prollen mit teuren Equipment herumgeworfen. Auch für Dich noch einmal:

      Nein, ein iMac oder mac pro sind nicht notwendig um “professionell” mit Computer arbeiten zu können,

      Und ebenso ist KEIN Sennheiser-Microphone notwendig um eine gute Klangqualität hinzubekommen.

      Teuer ist nicht gleich besser!!! Aber ich kenne solche Leute, die gerne diesen Standpunkt verteidigen, schließlich haben die sich das überteuerte Zeug ja auch gekauft…

      — loepi
      • Veto.
        1. Fotografie und Videoaufnahme sind nicht so leicht vergleichbar. Das Tamrac Zip Shot kippt einfach um sobald man eine Canon XL H1 draufschraubt, bei dem Gewicht einer Sony XDCAM würde es sicher regelrecht zerbröseln. Von sauberen Kameraschwenks mal ganz abgesehen. Für eine Fotokamera ist es völlig hinreichend, um Fotografie und sonstige Standbilder geht es jedoch gerade nicht ;o)
        2. Das iRig Mikrofon ist durchaus für Memos oder zur Aufnahme bei Zeitungsinterviews geeignet (dafür wurde es ja auch konzipiert). Die Aussage die Klangqualität sei die gleiche wie die eines hochwertigen Mikrofon wie beispielsweise von Røde ist jedoch lächerlich. Lass dir das mal von einem Tontechniker erklären und demonstrieren, bitte. (Und ich rede hier nichtmal von dem Qualitätsunterschied zwischen 3,5mm Klinke mit nicht gut geschirmten Kupferkabel und XLR)
        3. Der Vergleich des 2000 € iMac mit dem 500 € PC hinkt. Für 500 € bekommst du mit Glück gerade mal ein gescheites 22″ IPS Panel. Das heißt du bekommst nichtmal deinen 500 € PC zusammen, denn ein TN Panel kann aufgrund der schlechteren Farbwerte nicht mithalten. IPS ist bei professioneller Bild- und Videobearbeitung das Minimum. Sonst sollte man lieber wieder zu einem Röhrenmonitor greifen. Und ein Panel alleine macht noch keinen Computer. Das sind messbare Fakten, tut mir leid.
        Mit einem 2000 Euro teurem PC kann man aber theoretisch (Softwareabhängig) natürlich mindestens genau so gut arbeiten wie mit einem 2000 Euro teurem Mac. Aber auch darum geht es gerade nicht.
        (Ein Kumpel von mir hat sich übrigens letzt einen “2500 € (Windows) PC” (tower only) fürs Rendering gekauft. Die Renderzeiten seiner Animationen betragen darauf bei seinen Projekten im Schnitt 10 bis 100 Stunden. Auf einem “500€ PC” (tower only) hätte er 1. Probleme damit das die Hardware nicht der Auflösung gewachsen wäre (-> Systemabsturz) und 2. selbst wenn würden die Renderzeiten auf 500 bis 1000 Stunden ansteigen. Das wäre für ihn nicht tragbar)
        Ein pauschales “teurer ist besser” kann man natürlich nie abgeben. Zu sagen “Billigramsch ist genau so gut wie hochwertige Hardware” ist jedoch ebenfalls falsch.
        Es kann gutes Amateurequipment sein (wie ich bereits merfach sagte), aber die Latte die wirklich professionelle Kameras und Zubehör vorlegen liegt davon Welten entfernt ;o)
        Nicht böse sein, aber man kann die Unterschiede sehen, hören und messen :o)

        — Pazuzu
  5. Die meisten Kameras sind besser als ein iPhone 4 aber darum geht es gar nicht, was nützt einem die beste Kamera wenn man diese nicht dabei hat und sein iPhone hat man schlichtweg einfach immer dabei. Das ist die Grundaussage von seinem Blogeintrag.

    — Niklas Leiffholdt
  6. Das nenne ich mal einen schlechten Versuch von Werbung. Und das ifun / iPhone-Ticker hier nicht ein wenig Kritik anbringt (wie es sonst z.B. bei Jailbreak üblich ist) lässt mich vermuten, dass diese Seite doch ziemlich viel Werbung unterstützt.

    Am Anfang wird erzählt dass man durchaus auch andere Pocket-Cams benutzen könnte, was ja auch stimmt, da diese weniger Saft ziehen und viele sogar besser sind als das iPhone 4. Das er diese dann doch nicht benutzt wird damit erklärt, dass er diese nicht immer dabei hat. Dann als Totschlagargument: nehmen wir doch einfach das Stativ, DAS hat er nämlich anscheinend immer dabei… Häh??? Sorry, dann doch lieber eine unabhängige und bessere Digicam… Wenn ich dennschon Zip-Shot und Micro dabei habe…

    — loepi
    • Tut mir leid, jetzt muss ich dich kurz aufziehen:

      “Am Anfang wird erzählt dass man durchaus auch andere Pocket-Cams benutzen könnte, was ja auch stimmt, da diese weniger Saft ziehen und viele sogar besser sind als das iPhone 4″

      Wie? Was? Besser? Ich dachte es sei alles gleich gut D=
      Sorry, das musste jetzt einfach sein.
      Aber deine Aussage ist hier übrigens richtig.
      Deswegen noch:
      /signed.

      — Pazuzu
  7. Hallo Leute!
    also der Beitrag ist mir förmlich ins Auge gesprungen, da mich das Thema “schnell & unkompliziert eine vertretbare Aufnahme hinzubekommen” sehr interessiert. u.a. auch unter dem Aspekt “eventl. ein weiteres Gerät einzusparen”.
    Ich gebe euch allen Recht, im Titel “professionelle.. -” ist nicht richtig. (Böser ifun ;-)
    Mit Pro Video (HDVcam -mist, VDSLR, RED) und Audio Rec. kenne ich mich als Techniker Ing. aus..
    ABER:
    Ich gebe Author recht, das iPhone ist immer dabei. Das Equipment? Ja, zum teil auch, weil das lässt man gerne im Auto, in einer Redaktionstasche oder Rucksack einfach liegen, in die Ecke pfeffern etc. Ja, eine bessere Kamera muss immer geplant & aufgeladen mit Vorsicht mitgenommen werden, und bleibt tatsächlich erst mal spontan.. im Schrank (Produktiosabhängig).
    Muß es z.b. wirklich ein extra Audio Recorder für Sprache sein?.. Seltens Zubehör wie das iRig Mic würde ich gerne mal testen. Kondensator/ verstellbarer Richtkarakt. liest sich gut. HIER gilt für eine schnelle Aufnahme im Freien tatsächlich: Wenn es anständig klingt, und wenn man vor ort sein Handwerk versteht – Das kommt dabei auch was besseres raus als bei manchen TV Sendern. (Und ein 500€ Mic nehme ich so schnell nicht mit raus!)
    Stativ, hmm wie es aussieht nur für feste Position (Video|Foto) & geringes Kameragewicht geeignet.
    zu VIDEO: Oh ja, das iPhone macht (bei ausreichend Licht) und fester Position! (wie oben beschrieben!) teils ein schöneres Bild als so mancher FullHD Camcorder, ..vom Dateihandling (email, Bearb.) ganz zu schweigen. Und zum Thema Profibild, da muß dann schon ein 8000-10000€ HDcam her, damit es einen deutlich spürbaren Qual. Sprung gibt. Wohl bemerkt, das für seeehr viele Produktionen oder Kurzbeiträge (vor allem für die Plattform: Internet rein Online) DIESE Qualität (wenn mans richtig anstellt) reicht. Ich glaube, im Sinne des Authors (Online, Youtube)..
    Und noch was, wisst Ihr was Firmen gerne am besten für Kurzbeiträge etc. bezahlen?? Genau, manchmal am besten fast nix. :-) Soviel zu Thema.
    Was meint Ihr?
    Bitte Kommentieren, Grüße

    — Mika
    • Ganz kurzer Kommentar: Du hast vollkommen recht! Vor Llem bzgl. der Bazahlung von Kurzbeiträgen. (Beispiel: Eine staaliche Fernsehanstallt eines kleinen Landes zahlt mir bei der Biathlon WM in Nove Mesto für 5 Kurzbeiträge täglich umgerechnet 15€ am Tag!!!)

      — Karl Napf
  8. Auf jeden Bashing Kommentar hier einzugehen, ist mir etwas zu aufwändig, jedoch nur so viel. sicherlich ist ein gutes Equipment (unabhängig vom Preis) einem iPhone überlegen. Hier ging es jedoch nur darum, den Aufwand beim Mitführen zu minimieren und trotzdem Aufnahmen hin zu bekommen, die in Ländern deren TV-Anstallten noch mit SD-Bild arbeiten durchaus zum senden ausreichend sind! Nur z.B. Sowohl das staatliche bulgarische, rumänische und russische Fernsehen, als auch mehrere private norwegische Kanäle arbeiten beim Biathlon mit genau der o.g. Kombination. Wir reden jetzt nicht von einer stundenlangen Reportage, oder gar einer Live-Berichterstattung, da wird natürlich anderes Equipment benutzt, aber zum schnellen Statement-Interview in der Mixed-Zone (max. 30-35 sec Sendezeit) wird eben aus Gründen der Praktikabilität und Flexibilität (Du kannst ja mal mit ner Proficam nem Athleten hinterherrennen, und beobachten, wie Dich der Kollege mit dem iPhone überholt und das einzige Interview bekommt was der Athlet an diesem Tag gibt) ultraleichtes Equipment benutzt. Und eine iPhone HD Aufnahme reicht (in diesem Kurzbereich) runtergerechnet definitiv aus um in SD über den Sender zu gehen.

    — Karl Napf

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