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Osram Lightify: Neues Beleuchtungssystem mit iPhone-Steuerung im Handel

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Das mit Philips Hue konkurrierende Lichtsteuerungssystem Osram Lightify ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Momentan lassen sich Starterpakete und Einzelkomponenten allerdings ausschließlich über den Onlinehändler ELV beziehen, voraussichtlich ab Oktober will Osram die Produkte dann auch über andere Kanäle anbieten.

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Neueinsteiger sind bei Osram Lightify ab 98,50 Euro dabei. Zu diesem Preis gibt es das aus dem für die WLAN-Integration benötigten Gateway und einer RGB-Lampe mit E27-Fassung bestehende Starterkit. Optional ist das Gateway auch einzeln zum Preis von 49,95 Euro erhältlich, Weißlichtlampen mit E27- oder GU10-Fassung kosten knapp 40 Euro, wer es farbig mag, muss pro weiterer Lampe mit knapp 50 Euro rechnen. Osram bietet darüber hinaus auch LED-Lichterketten für den Innen- und Außeneinsatz an. Eine Übersicht aller bislang verfügbaren Produkte gibt es hier bei ELV.

Günstiger als Philips Hue

Preislich liegt Osram meist ein wenig unter den vom Konkurrenten Philips angesetzten Preisen. Zudem finden sich im Osram-Programm beispielsweise mit den Gartenleuchten oder Einbauscheinwerfern auch Produkte, die der Konkurrent so nicht im Programm hat. Es ist davon auszugehen, dass beide Firmen mit zu den ersten Apple-HomeKit-Partnern im Beleuchtungssektor gehören, die Namen tauchen jedenfalls bereits auf den in diesem Zusammenhang von Apple gezeigten Präsentationsfolien auf.

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Die für die Bedienung notwendige Lightify-App von Osram lässt sich kostenlos im App Store für iOS laden. Im Gegensatz zu Philips Hue ist diese bislang allerdings ausschließlich für iPhone und iPod touch, nicht aber für das iPad optimiert.

App Icon
Lightify
OSRAM GmbH
Gratis
30.75MB
Montag, 08. Sep 2014, 15:46 Uhr — chris
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  • Sehr schön, dass auch ein deutsches Unternehmen in diesen Markt einsteigt!

  • wie schön *ironie*. Und überteuert ist das

    Gehen wir mit der Zeitmaschine ins Jahr 2000 und fragen wer für eine Lampe 10€ ausgegeben hätte

  • Immer wieder werden hier neue Lichtsystem vorgestellt, die man mit dem Smartphone steuern kann. Warum wird aber nie mal was über LIFX geschrieben? Die SmartBulbs kommen sogar ohne WLAN Basisstation aus, was aus meiner Sicher ein deutlicher Vorteil ist: http://lifx.co

  • Sehr teuer für n bisschen spielkram.

  • Ich weiß nicht – diese Kopplung an Apps und Smartphones für Home Automation allgemein will mir nicht so recht schmecken.
    Wenn ich mal so überlege, wie lang die potenzielle Nutzungsdauer von Dingen ist (oder sein soll), die mehr oder weniger fest mit meinem Haus verbunden sind und ich mir im Vergleich dazu die Produktzyklen im Smartphone Sektor ansehe, dann passt das einfach nicht zusammen.
    Ich will in meinem Haus auch noch gern in 20 oder 30 Jahren alles steuern können. Und ich bezweifle doch sehr, dass aktuelle Smartphone basierte Steuerungen so lang gepflegt und an neue Geräte angepasst werden. Genauso bezweifle ich eine derart lange Haltbarkeit der aktuellen Smartphone Hardware (insbesondere die Verfügbarkeit von Ersatzakkus, sofern sie überhaupt getauscht werden können) – man kann also auch nicht einfach für die Zeit bei einem Gerät bleiben.

    • In 20 Jahren – eher noch früher – hast Du in Deinem Haus das ganze mindestens 1-2x geändert, da es immer was neues gibt, das man dann – auch wenn es eigentlich nicht benötigt wird – irgendwann unbedingt haben möchte. Und dann fliegt das alte sowieso raus.

      Und die (Steuerungs-)Hardware ist ja sowieso sekundär, auf die Software kommt es an und da kannst Du Dein Smartphone bestimmt noch sehr oft updaten, bis diese nicht mehr läuft oder upgedatet wirde ;-).

      • Wenn ich mich bei der Hausautomation auf ein System festlege, dann werde ich das ganz bestimmt nicht alle paar Jahre ändern, denn da reden wir für das gesamte Haus von über 10000 – 20000 Euro. Das wird vielleicht bei der ersten Komplettsanierung in 25 Jahren mal durch ein neues ersetzt.
        Und was die Funktionsfähigkeit von Apps auf neuen OS Versionen anbelangt: Da haben die letzten Jahre ja wohl eindeutig gezeigt, dass man schon froh sein kann, wenn eine App für 5 Jahre gepflegt wird, so dass sie sauber lauffähig bleibt…

    • Habe hier noch ’n altes iPhone 4 in ’nem Dock stehen, ohne SIM, lediglich im WLAN, dient ausschließlich zur Steuerung meiner HUE-Lampen (und als Uhr/Kalender).

      Das Phone ist jetzt über vier Jahre alt und das HUE-Kit hab ich mir im Apple Store gekauft als sie verfügbar waren. Beide Produkte dürften noch einige Jahre halten.

      Das iOS und die entsprechende App auf dem „Vernbedienungs-iPhone“ wird eh nicht aktualisiert und – solange nicht eventuell an der HUE-Firmware etwas geändert wird – dürfte es auch Software-Technisch in Zukunft keine Probleme geben.

      Deine Bedenken kann ich absolut nachvollziehen, andererseits findet man ja auch heute noch Hardware in Form von Thermostaten/Heizungssteuerungen die vor 20-30 Jahren installiert wurden – und immer noch funktionieren. (Meist werden alte Heizungsanlagen ja ohnehin nur renoviert weil neue kostengünstiger/effizienter sind oder sich irgendwelche CO-Vorgaben/Richtlinien geändert haben und nicht weil die alte Technik nicht mehr funktioniert)

      Das meine iPhone4/HUE Kombination in einigen Jahren vielleicht nicht mehr Zeitgemäß wirkt ist klar – aber solange sie funktioniert, mir ziemlich egal.

      • Klar – eine Heizungssteuerung von vor 30 Jahren funktioniert auch heute noch. Aber die kommt auch ohne „Gimmicks“ aus.
        Überleg mal vor 30 Jahren – 1985 – ein 80386 mit 12 MHz ist das neueste vom neuen. Der allererste Mac mit 128 K ist grade auf dem Markt… Und jetzt stell Dir mal vor, Du hättest damals Deine Heizungssteuerung auf dieses System aufgebaut, weil’s ultracool war!
        Spätestens 10 Jahre später hättest Du ein Problem gehabt, wenn irgendwas kaputtgegangen wäre (und da waren noch keine Akkus im Spiel!). Und heute? Ersatzfestplatten? Vergiss es! Disketten? Was ist das? Software, die für solche Hardware noch verfügbar ist? Lächerlich!
        Und mit den ganzen Home Automation Lösungen, die heute angeboten werden wird’s nicht anders werden – Homekit eingeschlossen. Erst Recht, da Apple ja bekannt dafür ist gern mal „alte Zöpfe“ abzuschneiden und alle Alt-Anwender mit ihrem Zeug im Regen stehen zu lassen.
        Wenn’s nur um ein paar Glühbirnen und eine Bridge für vielleicht zusammen 1000 Euro geht, dann mag es ja verschmerzbar sein, wenn das in 10 Jahren nicht mehr geht, aber bei einer richtigen „Heimautomatisierungslösung“ erwarte ich mindestens 25 Jahre Lebenszeit und Support mit Hardware, Software und Ersatzteilen.
        Und grade was langfristigen Support und Abwärtskompatibilität angeht, hat sich Apple ja bisher nicht grade mit Ruhm bekleckert.

  • Ich finde diese Spielerei, ja auch sehr nett aber das ist mir auch zu teuer,schade….für einfach nur licht.

    • Heuer ist Allerorts nur ein Trend zu verzeichnen, Profit, Profit und nochmals iProfit! Bin gespannt wann S&W-Test das mal unter die Lupe nimmt und die Herstellungskosten ermittelt.

  • die immer mit ihrem Gateway mist, bietet doch mal ne Alternative für Menschen mit Nas, Server usw :-/

    • Sag mal…wie wäre es mit einer Suchmaschine Deines Vertrauens?! Für meinen Server auf WS2011 löpt das schon über ein Jahr (Licht, Rollos, Steckdosen und Leinwand). Und die Software dafür ist kostenlos und plattformübergreifend für viele Hersteller…und nun such mal selber.

      • Das würde mich jetzt aber mal echt interessieren wie du das realisiert hast. Auf Grund eines Neubaus überlege ich auch gerade das gesamte Haus mit EIB/KNX auszustatten, da bisher alle gefunden Alternativen entweder nicht parcistauhlich oder zu beschränkt sind.

      • Ja, mich auch!

      • WS2011? Naja es gibt viel, aber nichts was wirklich einfach und schick ist. Ich habe auch diverse Geräte selbst angebunden und ein WebIF gebastelt, aber was richtig geiles, „out of the box“ (zu einem angemessenen Preis wäre auch schön) gibt es so einfach nicht. Entweder es ist hässlich oder es ist in der Funktion sehr beschränkt. Nennen wir es mal einen Markt mit Perspektive, das klingt optimistischer :D

  • stammbowling.net
  • Hätte man im Jahr 2000 ein iPhone gehabt, mit dem Lampen in allen Farben zu steuern sind, wäre man bereit gewesen auch mehr auszugeben.

  • Philips Ambilight ist toll, Hue ist toll. Ambilight + Hue ist genial und verwandelt mein Wohnzimmer regelmäßig in einen Kinosaal.

  • Ich vermisse ein ganz simples System: eine Box die in der Steckdose steckt und via WLAN/Bluetooth mit iPhone etc kommunizieren kann.
    Diese Steuereinheit schickt dann die Signale übers Stromnetz, bspw an Glühbirnen, Kaffeemaschine u.s.w. . Alle bisherigen Lösungen sind einfach zu geschlossen und pro Hersteller konzipiert.

  • Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen … nicht nur in der Elektrowelt. :-) Sicherlich ist das ein ganz nettes System aber für mich derzeit noch nicht relevant, nicht zu diesen Preisen. Ich habe letztes Jahr meine komplette Wohnung auf “herkömmliche” LED’s umgestellt und in diesem Jahr bereits über 400 kWh eingespart.

  • Dann ist Osram bei Homekit wohl nicht mit an Bord, denn sonst hätten Sie die Lightify Serie nicht for morgen gelaunched.

  • Wenns jetzt noch eine App gibt die mir meine Arbeit macht dann brauch ich das Sofa nur noch zum kacken verlassen. Das war jetzt ironisch.
    Ich bediene mein Licht noch ganz analog. Mit aufstehen drei Meter zum Lichtschalter gehen. Drücken drei Meter zurücklaufen und wieder aufs Sofa.
    Aber mal ehrlich bewegen brauch man sich doch bald gar nicht mehr.
    Eine App für Pizzataxi. Eine App mit der man einkaufen und liefern lassen kann.
    Für den China Mann der auch noch liefert. Selbst die Putzfrau kann man bald schon per App bestellen. Fehlt ja nur noch der bring dienst von Mc Donald und Burger King und Subway.

    • McDonalds Lieferdienst:
      gibt’s in Österreich bereits Flächendeckend (Mjam.at)

      Putzfrau per APP:
      gibt es ebenfalls schon „Book A Tiger“ (im APP-Store suchen)

  • Schade es gibt noch keinen Schalter wie bei Philips.

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