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Lytro: Macher der Lichtfeld-Kamera zu Besuch im Apple Hauptquartier (Video)

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Drüben auf ifun.de vorgestellt, scheint das für morgen angekündigte US-Buch „Inside Apple“ zwar weitgehend frei von großen Überraschungen, beleuchtet dafür jedoch zahlreiche, bislang unveröffentlichte Interna aus dem Apple-Hauptquartier. Das Interesse des Apple-Chef Steve Jobs an der Lichtfeld-Kamera „Lytro“ gehört dabei sicher zu einer der erwähnenswerteren Episoden. „Lytro“-Kameras fangen im Gegensatz zu herkömmlichen Linsen den gesamten sichtbaren Lichtbereich ein (neben Position und Intensität auch die Richtung des ursprünglichen Lichtstrahls) und erlauben so unter anderem die nachträgliche Scharfstellung ausgewählter Bildbereiche. Ein erstaunlich gut funktionierendes Feature, das sich direkt auf der Lytro-Seite ausprobieren lässt.

Ein Technologie, die laut „Inside Apple“ nicht nur zu mehreren Gesprächen zwischen Apple und den Lytro-Machern führte, sondern auch ein persönliches Treffen des Lytro CEOs mit Steve Jobs nach sich zog.

The company’s CEO, Ren Ng, a brilliant computer scientist with a PhD from Stanford, immediately called Jobs, who picked up the phone and quickly said, “if you’re free this afternoon maybe we would could get together.” Ng, who is thirty-two, hurried to Palo Alto, showed Jobs a demo of Lytro’s technology, discussed cameras and product design with him, and, at Jobs’s request, agreed to send him an email outlining three things he’d like Lytro to do with Apple.

Zwar kranken die derzeit erhältlichen Lytro-Module nach an geringen Auflösungen (~1,2 Megapixels, keine Videoaufnahme) und hohen Marktpreisen, dürften für die Integration in eines der nächsten Apple-Produkte aber zumindest in Betracht gezogen sein worden. Immerhin hatten die rechteckigen Aufnahme-Module ihren Fuß bereits in der Tür des Cupertino-Hauptquartiers. Ein Interims-Erfolg, den nur wenige Firmen für sich verbuchen können. via macrumors


(Direkt-Link)

Dienstag, 24. Jan 2012, 13:12 Uhr — Nicolas
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  • Ich denke die Funktion der Lytro-Sensoren wird so zu verstehen sein, dass im Gegensatz zu Kleinformat-Sensoren, die eventuell nur einen Ausschnitt eines Objekts voll erfassen können, diese eben das gesamte – also reale – Bild erfassen. Bleibt für mich nur die Frage wo der Unterschied zu Vollformat-Sensoren bei DSLR-Kameras liegen soll. Im Grund fokussieren diese auch selektiv, also genau das Schema von Lytro. Meines Erachtens liegt der Vorteil in der Kompaktheit der Module, wodurch ein neuer Kundenkreis angesprochen werden soll. Was meint ihr?

    • Nein, neu ist das du ein Photo machst und dann naträglich am Pc oder an der cam den fokuspunkt festlegen kannst, und auch beliebig ändern.

      • Genau, einzig die noch zu geringe auflösung stört mich. Meine über 5 jahre alte 10 megapixel dslr macht immer noch sehr gute fotos, und die lytro soll „nur“ hd auflösung können also irgendwas um die 1000×1000. Das ist mir etwas zu klein, werde aber die ersten testberichte abwarten denn das konzept ist genial.

  • Oh stimmt, Sorry ;-) glatt überlesen, so ist das in der Euphorie manchmal. Aber ich dachte mit RAW-Fotografie kann ich auch Schärfe nachkontrollieren oder war das nur Helligkeit, WB und Kontraste?

    • Das waren nur Helligkeit und Kontraste. Den Fokuspunkt hast du ja trotzdem festgelegt, nur die „Manipulation“ in das JPeG oder was-auch-immer-Formatbezogene Helligkeits- und Kontrastverständnis des jeweiligen Formats umgehst du.

  • Oder lässt sich das mit unendlicher Tiefe vergleichen und der Fokus wird dann mit einem Tilt-Shift-Softwareverfahren justiert?

  • Gerade die Fokussierung auf bestimmte Objekte ist der Nachteil der meisten Kameras. So kann im Nachhinein nicht ein Hintergrunobjekt scharf gestellt werden. Das stellt Lytro ab. Das wird eben durch die Erfassung des gesamten sichtbaren lichtbereiches vermieden und braucht auch keine x Megapixel mehr. Wenn dann noch das Design stimmt, wird das fast schon eine Revolution und ist genau richtig für mein iPhone.

  • Und Motive freistellen, z.B. Bei Portraitaufnahmen, kann man dann auch nicht. Das ist mehr ein Feature für sogenannte Döner-Fotografen: “ Mit alles drauf und schön scharf?“.

  • Die Brennweite ist m.E. ein wesentlicher Bestandteil der Fotographie und schließt zum Teil die jeweiligen Lichtverhältnisse in gewählter Entfernung mit ein. Was nutzt mir das Licht in 100 Meter Entfernung, wenn das Objektiv da nix mehr zeichnet. Ich denke das diese Technik eher was für Schnappschüsse auf Parties ist, wie das Video auch zeigt. Also schnick schnack. Interessant wird’s, wenn solche Sensoren Einzug in Lichtstarke Zoom-Objektive halten. Dann regelt sich der Fotograf seine eigene Lichtstimmung. Also doch kein Schnick, sondern Schnack.

  • Jetzt gibt es ja die ersten Lichtfeldkameras von Lytro. Das Problem ist wohl die geringe Auflösung, siehe diesen Test: http://www.lichtfeldkamera-tes.....mera-test/ Wenn man dies für ein kleines Smartphone zu lösen versuchen würde, wäre es toll. Aber das ist wohl noch etwas Zukunft.

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