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Lesetipp: “Mein Anschluss unter seiner Nummer”

IPhone 56 Kommentare

suchenMoritz Baumstiegers schreibt für das Magazin der Süddeutschen. Während seines letzten Urlaubs hat Baumstiegers sein iPhone am Flughafen in Kathmandu liegen lassen und beschäftigt sich inzwischen hobbymäßig damit, dessen neuen Besitzer in Nepal zu tracken.

Apples iCloud, die Gratis-Anwendung “Mein iPhone suchen” (AppStore-Link) und vielleicht auch etwas zu viel Freizeit versorgen uns mit einem 1300 Wörter langen Text, der die globale iPhone-Suche und das Vorhaben, in Kontakt mit dem neuen Besitzer zu treten, Schritt für Schritt protokolliert. Nebenbei versucht Baumstiegers die Frage zu beantworten, wer sich hinter dem Pseudonym “Sashi Papa” versteckt. Schöne Feiertags-Lektüre.

[Moritz] hat sein Handy in Nepal verloren. Er ließ es sperren – dann fand er heraus, dass er das Gerät trotzdem noch orten kann. Seitdem verfolgt er gebannt das Leben des neuen Besitzers. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Telefonverbindung.

Danke Thomas.

Diskussion 56 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Dank ‘Mein iPhone suchen’ habe ich gestern mein gestohlenes iPhone wiederbekommen! Geortet, Verfolgt, zur Rede gestelt, zurückverlangt. Sehr sinnvolle App. Man braucht sie selten aber wenn, dann ist man richtig froh sie geladen zu haben.

    — Hena
    • Man muss die App. nicht auf dem Gerät haben das verloren geht. Das alles geht auch über Internet.

      — Ichbleibich
      • Das stimmt, aber da sie beim iPhone meiner Frau installiert war, konnte ich gleich die Verfolgung aufnehmen. ;)

        — Hena
      • Echt? Ist es nicht so, dass, wenn man die App löscht auch nicht mehr das Gerät orten kann?

        — Stevie
      • @Ichbleibich: Das stimmt, aber da die App bei meiner Frau installiert war, konnte ich gleich die Verfolgung aufnehmen. ;)

        — Hena
      • @Stevie Nein muss es nicht. Einmal aktiviert kann man das Gerät auch am PC orten in dem man die Seite icloud.com aufruft.

        — hellraver
    • Ja so hätte ich es auch am liebsten gemacht mit dem/der Dieb/Diebin der/die das iPhone meiner Frau geklaut hat.
      Dummer weise hat sie das 3G deaktiviert weshalb eine Ortung unmöglich war…

      — Fuffzich
      • Die Ortung erfolgt auch nicht via 3G sondern via GPS. Also ist es egal ob 3G deaktiviert ist oder nicht ;-)

        — hellraver
    • Fast jeder denkt, er muss die App installieret haben um die “Mein iPhone suchen” Funktion aktivieren zu können :D

      — Benjamin
  2. Super Story und sehr unterhaltsam. Das ist wirklich besser als ein tamagochi. Ich glaube ich verliere mein iphone auch mal aus Spaß und dann stalke ich den Finder :-)

    — Montaner
  3. Jemand auf den Geschmack gekommen?
    Ich stelle mich gerne zur Verfügung! Schickt mir einfach kostenlos eure iPads, iPhone, iPadMinis und MacBooks zu und ihr könnt mich so lange Stalken und Orten wie ihr wollt…;)

    — Tobi
      • Wo ist das Problem? Die meisten Leute Posten doch eh alle Nase lang bei Facebook wo man ist. Und solange man nicht fremdgeht, was die Freundin/Frau aufregen kann oder man an illegalen Aktivitäten beteiligt ist, was die Polizei aufregen könnte ist es mir ziemlich Latte ob jemand sehen kann das ich um 15 Uhr im Aldi war und Abend in ne Kneipe um die Ecke. Adresse gibt’s im Telefonbuch, per Payback das Kaufverhalten, eventuell Kneipen/Discotheken/Kino etc. per EC Zahlung. Somit sind alle Orte wenn man es drauf anleget eh bekannt wo man sich befindet. Und das Apple mit der iOS Ortung oder andere Apps wie runtastic damit keinen Schindluder betreiben kann auch niemand nachweisen…

        — komacrew
    • Wärend Du in Deiner Eckkneipe Dein Bier trinkst, klaut Dir der Einbrecher eines aus dem Kühlschrank.

      — LadyChaos
  4. Leider bringt einem die “iPhone suchen”-App gar nichts. Sobald der Dieb das iPhone zurücksetzt ist es vorbei mit der Suche.

    — Ferdinand
    • Genau. Das zurücksetzen sollte auch nur mit Passwort möglich sein.
      Und vielleicht kann man so eine Art Selbstzerstörungsmodus integrieren. Iphone stehlen, ok, aber der Besitzer kann es per fernsteuerung unbenutzbar machen. :D

      — Duff-Man
    • Ich frage mich aber was der Dieb hier mit dem iPhone macht. Gesperrt bringt es ihm doch garnix, zurückgesetzt hat er es auch nicht und trotzdem schleppt er es mit sich rum??

      — komacrew
      • Das sind Menschen, die sich mit iPhones nicht auskennen.
        Alte SIM-Karte raus, eigene SIM-Karte rein und los gehts.
        So kann er das iPhone nutzen, aber in den Einstellungen ist immernoch die ID vom Original-Besitzer hinterlegt, der den Dieb dann trotzdem weiterhin orten kann.

        — Benjamin
    • Gab ja schon mehrere solche Storys. Ich frag mich auch wie dämlich die neuen Besitzer sind. Wenn ich schon ein iPhone klaue/ finde und vor habe es selbst zu benutzen, dann wäre das Erste was ich tun würde, das iPhone aus zu machen, die Sim-Karte wegzuschmeißen und es zu Hause zurückzusetzen. Aber doch nicht im gefundenen Zustand weiter nutzen. DÄMLICH!!! Allein wegen einer solchen Unfähigkeit sollte man den Finder anzeigen!

      — Fraqq
    • Nein. Dann kannst du es nicht mehr orten, da es nicht mehr mit seiner AppleID verknüpft ist.

      Da hat Apple nicht ganz zu Ende gedacht.

      — Ferdinand
  5. Gibt es doch Tweaks im Cydia für oder?
    IgotYa z.B. schickt ein Bild von der Frontkamera und die Geo-Koords per E-Mail und/oder SMS, wenn jemand den Code falsch eingibt. Außerdem kann man es im Sperrbildschirm nicht mehr ausschalten.

    Gibt noch iTracker oder so, aber die habe ich noch nicht getestet.

    — Peter
    • SIM-Karte raus und dann ist damit auch Ende. Apple sollte lieber das Tracking auf die IMEI des Geräts einführen, sodass auch eine andere Karte + Zurücksetzen nix bringt. Dann muss nur eine Möglichkeit geschaffen werden das im Falle eines Verkaufs zu lösen. Nicht jeder Käufer möchte dauerhaft vom Vorbesitzer geortet werden können.

      — komacrew
      • das wäre eine ideale Lösung und sehr begrüßenswert !
        Toll wäre auch wenn man die Code Sperre auf Wunsch im heimischen WLAN deaktivieren könnte…
        Wenn ich alleine zuhause bin nervt die Code Eingabe, wenn ich sie dann herausnehme vergesse ich sie garantiert wieder einzuschalten wenn ich losgehe.
        Und wenn ich mein iPhone dann mal verlieren sollte ist es garantiert an solch einem Tag….

        — oliver
      • das geht nicht, weil apple somit ein bissl weniger geräte verkaufen würde

        — Mathias K.
      • Es wäre ganz einfach zu lösen:

        1. Bei Diebstahl: IMEI wird von Apple gelöscht

        2. bei legaler Weitergabe, oder Verkauf muss der Vorbesitzer das iPhone/iPad bei Apple ABMELDEN und der neue Besitzer muss sich ANMELDEN…

        Wie beim KFZ…

        — olo
      • Nicht GELÖSCHT, sondern gesperrt…

        Mann, wann kommt hier endlich die Editierfunktion…

        — olo
      • Es gibt bei cydia ne app um im heimischen wlan die codeeingabe zu überspringen, natürlich hab ich den appnamen vergessen.

        — Hotpfanne
  6. Ich fände es schon hilfreich, wenn man das iPhone nicht ausschalten könnte, ohne vorher den Code einzugeben. Wenn es aus ist, lässt es sich natürlich auch nicht orten.

    — Tapitom
    • JA! Genau das habe ich auch schon vor Monaten bemängelt! Ich danke dir, noch einer der meine Meinung unterstützt! :D
      ——-
      Allerdings kam als Kritik, das ja irgendwann auch das Akku leer ist.
      Ich seh es aber trotzdem so, dass es trotzdem hilfreich ist, wenn man – bis zu dem Zeitpunkt wo das Akku leer ist – das iPhone ohne Code nicht ausschalten kann!

      — Benjamin
      • Ein Hard Reset muss aus technischen Gründen aber immer möglich sein (Home+Sleep Button gedrückt halten).

        Dagegen kann man nichts machen.

        — Timecop
  7. Geht doch immer über IMEI/Seriennummer.
    Habe meiner Freundin mein iPad geschenkt.
    Gerät zurückgesetzt, und mit ihrer Apple-ID angemeldet.
    Unter me.com hatte ich immer noch zugriff mit Löschen, Sperren, etc.
    Erst da kann man ein Gerät rausnehmen, um den Besitzer zu wechseln.

    — Christian1981RS
  8. Solange man das iPhone – oder jedes andere Mobiltelefon – nicht per Meldung an den Provider über seine IMEI Orten lassen, sperren und ggf. löschen lassen kann ist das ganze für die Katz.
    Eine solche Ortung wäre zwar weniger genau als wenn die Ortungsdienste deaktiviert wären, ginge dafür aber mit jedem beliebigen Mobiltelefon.
    Ein Hauptargument der Industrie für die IMEI war ebendiese Sperre im Diebstahlfall – aber verfügbar ist es bis heute nicht, und schon gar nicht providerübergreifend.

    Das einzige zu dem es Nutze ist, ist für die Überwachungsbehörden – aus gänzlich anderen Gründen.

    — Pete
  9. Und einen Trottel der irgendwelche Indonesen mit den Daten auf seinem Telefon wer weiß was anstellen läßt kann ich beim besten Willen nur bedauern.
    Oberdämlich noch dazu, das auch noch öffentlich zu dokumentieren.
    So ein Blog muß man wirklich lesen … sonst täte es wohl auch keiner.

    — Pete
  10. Es wäre ganz einfach zu lösen:
    1. Bei Diebstahl: IMEI wird von Apple gesperrt.

    2. bei legaler Weitergabe, oder Verkauf muss der Vorbesitzer das iPhone/iPad bei Apple ABMELDEN und der neue Besitzer muss sich ANMELDEN…

    Wie beim KFZ…

    — olo
  11. Hallo zusammen, warum gibt es nicht für IOS auch so ein programm wie es windows mobile 6
    hat,es nennt sich RTConfig und funktioniert so. In den einstellungen kann man eine e-mail adresse
    oder eine Telefonnummer zb. seiner Freundin eingeben,wenn eine andere sim-karte ingelegt wird sendet das Telefon die neue Telefonnummer mit Längen u. Breitengrad an die vorher eingegebene nummer.
    Und mann kann auch eine sms an die eigene oder der neuen nummer senden und man erhällt ebenfalls
    Längen u.Breitengrad zugesendet . Auch wenn man das telefon dann aus macht und wieder einschalltet
    sendet es alle daten .Und mann kann die software so verstecken dass sie auch kein anderer
    Finden kann. Und das ist was mir bei apple abgeht eine sehr hilfreiche app unter winmobile 6.

    Polarstern
  12. Es gibt bereits eine gute Software die sogar noch mehr kann. Cylay. Neben Ortung und völliger Versteckmöglichkeit der App bietet es noch unzählige Möglichkeiten, zum Beispiel heimliches Abhören und Fotografieren des ” Diebes/Finders ” usw. Ist allerdings ein Service der Geld kostet aber weit über das Hinausgeht, was Apple kann. Man kann zum Beispiel auch den Reset und das Ausschalten an sich deaktivieren, so gewinnt man einen Zeitvorteil dem Dieb gegenüber. Der sieht schwarzen Bildschirm und denkt das Ding ist aus, ist aber intern an und lässt sich weiter tracken. Hilft natürlich nur gegen Gelegenheits-Diebe/Finder.

    — Dr.Blonkel

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