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Nie mehr vertrocknete Pflanzen: Kostenlose App erinnert ans Gießen – optionaler Wi-Fi-Pflanzensensor im Video

Zubehör 27 Kommentare

Ihr vergesst auch regelmäßig, eure Pflanzen zu gießen? Dann ist Koubachi die perfekte Gedächtnisstütze für euch. Die kostenlose App kommt mit einer umfangreichen deutschsprachigen Datenbank, die nicht nur Informationen zum Wasserbedarf von mehr als 500 verschiedenen Zimmer- und Gartenpflanzen enthält, sondern zudem darüber hinaus gehende Hinweise zur richtigen Pflege bereit hält. Beispielsweise erfahrt ihr hier, dass eure Pflanze ab und an auch mal besprüht oder gedüngt werden will und in welchem Klima und mit wieviel Licht sie sich am wohlsten fühlt.

Alles in allem also eigentlich so schon ein praktisches Nachschlagewerk zum Thema. Aber die App kann mehr und erinnert euch beispielsweise daran, den Pflanzen Wasser zu geben und sie zu düngen. Ohne Sonderzubehör (dazu kommen wir später) läuft das wie folgt ab:

Zunächst legt ihr euch in der App euren kleinen Pflanzenarten an. Ihr wählt die Pflanzen, die bei euch zu Hause stehen aus der Datenbank aus, passt wenn ihr wollt die Töpfe optisch den Originalen an und legt anschließend mit der sogenannten Kalibrierung los. Koubachi fordert euch auf, die Pflanze zu wässern bis die Erde durchgängig feucht ist. Ist dies getan, werdet ihr immer mal wieder dazu aufgefordert zu prüfen, ob das Wasser verbraucht und die Erde trocken ist. So “lernt” die App, wie lange das Gießen hält und kann euch zukünftig daran erinnern. Darüber hinaus erhaltet ihr weitere Erinnerungen zum Besprühen oder Düngen der Pflanzen anhand der Informationen in der Koubachi-Datenbank.

Das klingt für Menschen mit grünem Daumen vielleicht nach Spielerei, kann bei weniger aufmerksamen Zeitgenossen aber durchaus die eine oder andere Pflanze vor dem Vertrocknen bewahren. Zudem ist die App sehr schön gestaltet und eignet sich wie oben bereits erwähnt auch als reines Nachschlagewerk zum Thema Pflanzenpflege. Die Datenbank wird übrigens kontinuierlich erweitert und soll bis zum Jahresende 800 Einträge umfassen.

Die Kür: Automatische Pflanzenkontrolle mit dem Wi-Fi Plfanzensensor

Aber es geht noch weiter: Mit dem Wi-Fi-Pflanzensensor könnt ihr euren Pflanzen die Möglichkeit geben, sich mehr oder weniger selbst per Push-Nachricht bei euch zu melden, wenn etwas nicht stimmt. Der Sensor spart das manuelle Kalibrieren und misst die Feuchtigkeit in der Erde selbst. Darüber hinaus überwacht er mit entsprechenden Sensoren aber auch die Umgebungstemperatur und die Lichtverhältnisse und zeigt dies alles wahlweise in der App oder auf der Koubachi-Webseite mit entsprechenden Verlaufskurven an. Ist etwas nicht in Ordnung, werdet ihr benachrichtigt.


(Direktlink zum Video)

Mit einem Preis von knapp 90 Euro eignet sich der Sensor natürlich weniger dazu, sämtliche zuhause vorhandenen Pflanzen zu überwachen. Als hilfreiche Unterstützung für nachlässige Gärtner oder bei der Pflege von einzelnen heiklen Pflanzen leistet er aber hervorragende Dienste.

Der Sensor wird stets einer einzelnen Pflanze zugeordnet, kann aber jederzeit problemlos wieder abgemeldet und einer neuen Pflanze zugewiesen werden. So lässt er sich beispielsweise auch als Lernhilfe einsetzen; sobald ihr die Pflege einer Pflanze im Griff habt, könnt ihr es mit der nächsten versuchen. Befreundete Gadget-Freaks werden vor Neid erblassen…

Im Video zeigen wir ich den Sensor im Detail. Das Gerät wird von zwei 1,5-Volt-Batterien mit Strom versorgt, die Batterielaufzeit liegt laut Herstellerangaben bei über einem Jahr. In Sachen Verarbeitung finden wir nichts auszusetzen, der Sensor macht einen hochwertigen Eindruck und sieht dazu noch ansprechend aus.

Für die Nutzung ist ein kostenloses Benutzerkonto bei Koubachi erforderlich. Die Daten werden dann automatisch zwischen der Web-App und der iPhone-App synchronisiert. Eine iPad-App steht auf der Liste der Entwickler, allerdings wird sich die Fertigstellung noch etwas hinziehen – momentan ist ein Android-Launch in Arbeit.

Diskussion 27 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. die hatten auf der cebit auch einen kleinen stand…echt ne klasse idee…perfekt für faule studenten^^

    — eljobso
    • Aber nur dann, wenn Mama und Papa den faulen Studenten finanziell hinreichend unterstützen. Sonst dürfte der Sensor unerschwinglich sein.

      — JohnnyBeton
  2. Hatte die APP 2 mal installiert und schnell wieder gelöscht. Hat zuwenig Pflanzen in seiner Datenbank und ich habe nichts exotisches Zuhause stehen.

    — Kentaurus
    • Das hat sich in den letzten Monaten aber stark gewandelt. Als ich die App vor über einem Jahr installiert hatte, war auch noch wenig. Aber ich habe die Entwickler einfach mal angeschrieben und mittlerweile ist alles drin, was ich wollte. Ist auch eine nette Kommunikation gewesen. Also einfach nochmal reinschauen. Mittlerweile ist viel mehr drin. Wenn noch was fehlen sollte, schreib die Entwickler einfach mal an.

      — Cromax
      • OK, werde es nochmal installieren und testen :-) Danke für die Info!

        — Kentaurus
  3. über Auberginen in der Fensterbank denke ich nach…

    :-))

    sagen wir mal: geil für den japanischen Nerd.

    — thom
  4. oh man… Lichtempfehlung für sämtliche Orchideen laut App: direkte Sonneneinstrahlung. Viel Spaß beim töten der Orchideen, denn der Großteil verträgt das nicht, denn die brauchen viel Licht, vertragen aber direkte Sonneneinstrahlung meist nicht.

    — Stefan
    • stimmt. orchideen wachsen im dschungel relativ weit unten wo relativ wenig direktes sonnenlicht ankommt. west- oder östlich gerichtete fenster sind aber durchaus i.o., da hier die sonne morgens bzw. abends noch nicht bzw nicht mehr so dolle scheint.

      Robo.Term
  5. Die sollten mal Gutscheincodes verteilen. Für 70/80€ würde ich mit den Spaß gönnen, aber nicht für 120€. Dafür kann ich ja zig Pflanzen vertrocknen lassen und neu kaufen…

    — Hanno
    • Ich denke, hier soll es auch in erster Linie um das Gadget an sich gehen, als um großen nutzen. Auch wenn man ein fauler Student ist, gibts mittel und Wege (per Erinnerung im Kalender zb.) um seine pflanzen zu pflegen. Aber ich finde die idee sehr nett und werde mir mal eins zum angeben kaufen :-D

      iToph
  6. Wär genau das Richtig für mich, aber nicht bei dem Preis! Wie ein Vorredner schon sagte – 5 Stk. im Set, dann hätte man einen tatsächlichen Mehrwert bei der Sache. Außerdem: Pflanzen brauchen Licht – Solarzellen brauchen Licht – warum haut man da ‘ne Batterie rein?

    — iDau
    • Dann steck das Ding mal unter ein Farngewächs. Mal sehen wie viel Licht dann noch beim Sensor ankommt.

      — Cromax
      • Es gibt auch Pflanzen die man nicht gießen muss – ist deshalb das ganze Teil sinnlos? Echt geistreich!

        — iDau
  7. Hmm… Die App stürzt immer wieder mal ab auf meinem 4S und ich finde es mehr als schade, daß ich nicht mehr als 9 Pflanzen in meinen “Garten” aufnehmen kann. In meinem Haushalt hab ich 19 Pflanzen und kann so nur gut die Hälfte von Koubachi überwachen lassen.

    Gut finde ich die Möglichkeit auch eigene Photos der Pflanzen in meine Sammlung einzupflegen. Die Liste der verschiedenen Pflanzen ist durchaus üppig, jedoch hätte ich mir gewünscht, daß auch die lateinischen Namen alphabetisch durchsucht werden können, denn diese finde ich öfter auf den Klebchen der Blumentöpfe als die scheinbar weitläufig bekannten, mir jedoch oft gänzlich unbekannten Namen.

    Mein Fazit: Eine tolle App mit sehr guten Ansätzen und Potential. Wer es allerdings Ernst meinen will mit der Pflege seiner Pflanzen, der sollte davon nicht mehr als neun Stück sein Eigen nennen.

    — Otis
  8. Du kannst auch auf die lateinischen Namen umschalten. Dann hast du die alphabetisch. Links neben dem Suchfeld.

    — Absaxa
  9. Suche schon lange so einen Sensor für die Hydo Kultur.
    Am Besten gleich mit einem Mahnetventil, daß selber Wasser nachdüllt ;-)
    LG Thomas

    — ThomasS
  10. Suche schon lange so einen Sensor für die Hydo Kultur.
    Am Besten gleich mit einem Mahnetventil, daß selber Wasser nachdüllt ;-)
    LG Thomas

    — ThomasS
    • Bei der Orchidee soll man den Boden ständig feucht halten und jeden 3.ten Tag die Pflanze besprühen.

      Selten so einen Blödsinn gelesen!
      Orchideen Wurzeln werden einmal die Woche für 10 Minuten getaucht und danach gut ablaufen lassen. Auch Orchideen Dünger brauchen die nicht. Das sind Hungerpflanzen.

      Wenn alle Tipps so gut sind, dann mal tschüss schöne Blumen. Ich denke das ganze Zeich taugt nix.

      — Karl
  11. Wollte nur mal mitteilen: bin sehr zufrieden…
    Nur ich würde mir einen günstigeren KOUBACHI ohne licht und Temperatur Messung noch wünschen…

    Bei abnehmbaren Preis , für die Überwachung der Feuchtigkeit …

    Für Wärme licht reicht ha ein KOUBACHI …

    — Bernd
  12. Bei der Orchidee soll man den Boden ständig feucht halten und jeden 3.ten Tag die Pflanze besprühen.
    Selten so einen Blödsinn gelesen!
    Orchideen Wurzeln werden einmal die Woche für 10 Minuten getaucht und danach gut ablaufen lassen. Auch Orchideen Dünger brauchen die nicht. Das sind Hungerpflanzen.
    Wenn alle Tipps so gut sind, dann mal tschüss schöne Blumen. Ich denke das ganze Zeich taugt nix.

    — Karl

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