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“Fitbit” im Video-Test: Erste Eindrücke des Aktivitäts-, Bewegungs- und Schlaf-Trackers zum Deutschland-Start

Featured 47 Kommentare

Wir haben es zur initialen Vorstellung des fitibit vor rund einem Monat versprochen: Sobald wir die ersten Tage mit dem kombinierten Schrittzähler, Schlaf-, Kalorien- und Entfernungs-Messer hinter uns haben, liefern wir einen Videotest des 99€ teuren Aktivitäts-Trackers nach. Mittlerweile haben wir vier Probetage mit dem fitibit-Modul absolviert und können euch den seit dieser Woche auch in Deutschland erhältlichen Drahtlos-Adapter (der Amazon-Preis liegt bei 99€) in einem ersten Test-Video präsentieren. Die technischen Spezifikationen des Feuerzeug-großen Clips kennt ihr ja bereits.

Das fitbit-Modul und sein Zubehör:

Neben dem Tracker, fitbit ist hierzulande in den Farben blau und pflaume erhältlich, liegt dem Versandpaket ein Schlafarmband, ein zusätzlicher Gürtelclip und ein Lade-Dock bei. Letzteres kümmert sich nicht nur um die Akku-Versorgung (einmal geladen hält fitbit 5-7 Tage durch) sondern dient auch als Empfänger für die von fitbit gesammelten Daten. Diese werden – haltet ihr euch in einem Umkreis von 5 Metern um das USB-Dock auf – alle 15 Minuten übertragen und von der Mac- und Windows-kompatiblen Desktop-Anwendung auf das fitbit Online-Portal geladen.

Seid ihr im Urlaub, kann fitbit die aufgezeichneten Bewegungsdaten der letzten sieben Tage Minutengenau speichern. Die Kombination von Beschleunigungssensor und Höhenmesser im drahtlosen Tracker erfasst in Echtzeit zurückgelegte Schritte, Stufen, Distanz und den Kalorienverbrauch und zeigt die Werte bei Bedarf auch auf dem Display an. Eine animierte Blume fasst die letzten drei Stunden optische zusammen. Viel Bewegung bring die Blume zum Wachsen, viel Zeit auf dem Sofa schrumpft die virtuelle Pflanze.

Das Test-Video Youtube-Link

Die Erstkonfiguration:

Ohne einen fitbit.com-Account macht der Tracker keinen Spass. Zwar lässt sich das Modul auch ohne Registrierungszwang nutzen, doch die statistischen Auswertungen eurer Aktivitäten, die Ernährungsdatenbank und der Wettkampf im Freundeskreis sind nur nach der Registrierung einzusehen. Ein Formular, das sich in 20 Sekunden ausfüllen lässt und euch nach Alter, Geschlecht und Gewicht befragt.
Ist das Profil angelegt, lassen sich auch die von fitbit angezeigten Display-Kategorien konfigurieren. Der Taster auf der Gerätevorderseite springt in den Werkseinstellungen durch insgesamt sechs Menu-Punkte: Zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien, Stockwerke, die Uhrzeit, die oben besprochene Blume und eine Begrüßung.

Sind die Einstellungen gesetzt, muss fitbit nur noch (und dies ist leichter gesagt als getan) regelmäßig getragen werden. Wer möchte kann sich das Modul einfach in die Hosentasche stecken, für eine 95%-98% korrekte Anzeige empfiehlt fitbit jedoch den Tracker direkt am Körper zu tragen. Ob am Hosenbund, am BH, oder in der Brusttasche spielt dabei keine Rolle.

Die fitbit-Applikation:

Zum iPhone-Accessoire wird fitbit über die kostenlos erhältliche fitbit-Applikation (0€ US AppStore-Link) die Anfang Mai in einer deutschen Version und dann auch im deutschen App Store zur Verfügung stehen wird. Zwar kommuniziert fitbit selbst nicht mit dem iPhone, die iOS-Anwendung erlaubt jedoch die persönlichen Statistiken einzusehen und bietet sich als einfache Eingabemöglichkeit für konsumierte Speisen, Getränke, das morgendliche Körpergewicht und Aktivitäten an.

Getränke, Motivation, W-Lan Waagen, Speisen & Wettkämpfe:

Erfasste Schritte, die Vollkompatibilität zur Withings W-Lan Waage, getrackte Wassergläser. Blenden wir die Datenflut kurz aus.

Neben der statistischen Auswertung der eigenen Aktivitäten, der Gewichtsveränderungen des Wasserhaushaltes und und und… bietet fitbit vor allem ein Feature: Motivation.

Angetrieben von selbstgesetzten Bewegungszielen, den in der fitbit-Community angebotenen Gruppen und dem in die Webseite integrierten Follower-Modell, dürfte fitbit auch Sportmuffel öfter aus dem Ohrensessel schubsen. Gruppendruck meets Web 2.0, oder so ähnlich. Dabei zählen nicht unbedingt die exakte Streckenmessung (Pedanten können ihre Schrittweite auch zentimetergenau einstellen) sondern die Tatsache, dass der hoffentlich vorhandene Bewegungsdrang durchgängig katalogisiert wird. Analog zu den vom Nike-Fuelband angezeigten Werten, motivieren auch die fitbit-Messungen dazu, einfach die gestern abgelaufene Strecke zu toppen. 10.000 Schritte sind im fitbit-Portal als Tagesziel vorgegeben. Wer weniger läuft und den roten Balken in der Weboberfläche nicht füllen kann, hat ein schlechtes Gewissen. Erst recht wenn man dazu noch zufällig über einen der PR-Texte stolpert.

Schon 10.000 Schritte täglich reduzieren den Körperumfang und lassen den Kalorienverbrauch um bis zu 400% steigen.

Angemerkt:

Seit dieser Woche lässt sich fitbit in Deutschland für 99€ bei Amazon bestellen. Die fitbit-App, die deutsche Lebensmittel-Datenbank und die deutsche Webseite gehen jedoch erst in der übernächsten Kalenderwoche online.

Diskussion 47 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
      • Kann ich Dir herzlichst beipflichten. Selbst wenn nicht, wäre das egal. In Zeiten wo Menschen meinen auf “Fuckbook” ihren Shit posten zu müssen, wäre eine Verschlüsselung unnötig. Die Verschlüsselung macht das Produkt nur wieder teurer.

        — Swany
      • @Swany: ich bin zwar auf facebook aber das was du schreibst ist ja der größte müll.
        Wenn man deiner logik folgt, könnte man ja auch beim Internetbanking die verschlüsselung abschaffen. Es gibt immer noch leute die sind nicht bei Facebook und fahren lieber verschlüsselt durchs internet, das mache ich auch lieber ;)
        Aber ich muss nicolas schon recht geben, so en paar schritte am Tag sind nicht wirklich wert sie zu verschlüsseln :D

        froody
    • Warum überhaupt einen Account beim Hersteller ? Mein Polar bringt eine professionelle und kostenlose Auswertungssoftware mit – ergo alles bleibt auf meinem Laptop. Selbst wenn die Daten nicht sonderlich sensibel sind, will ich sie auf meinem Rechner. Was ist, wenn die Firma pleite geht, dann kann ich das Gerät wegwerfen und an die Daten komme ich auch nicht mehr heran. Produkte, die nur mit irgendwelchen Accounts sinnvoll nutzbar sind, sind für mich indiskutabel.

      — Vertex
  1. Ist der von euch genannte Termin für die deutsche Lokalisierung (übernächste Woche) verlässlich? Ich hatte kürzlich selbst bei fitbit angefragt und die Antwort erhalten, es gäbe aktuell keinen Zeitplan für eine deutsche Umstellung.

    — Gino Bonetti
  2. So ist das teil schon nicht schlecht und werde ich mir auch wahrscheinlich kaufen. Was mich nur stört ist das man unbedingt zum syncen das teil an den mac/pc anschließen muss. Bei der Withings Waage geht das ja auch automatisch über wlan.

    — cobra1OnE
    • Es geht ja über Funk, du musst dich nur im 5m-Radius aufhalten. Da man ja ohnehin mindestens eine Woche vor der Kiste sitzt und den Fitbit dabei hat, dürfte das kein Mehraufwand sein. Richtiges WLAN geht sicher auf Kosten der Akkulaufzeit.

      dynAdZ
  3. Super Teil, nutze ich seit ein paar Tagen. Man kann es schon bei Amazon für 99€ kaufen. Versand ist kostenfrei.

    — Panta
  4. Sieht wirklich interessant aus und bin auch am überlegen mir das Teil zu kaufen, aber 99€ sind nicht gerade wenig.

    — Neo
  5. Und wieder ein überteuertes Spielzeug!!
    Man in der Herstellung 3 Euro der Kunde zahlt aber 99€
    Klasse

    — A. Pizzi
      • Wir hatten uns mal für’s Nintendo DS so’n Ding zugelegt und sogar fast ein ganzes Jahr durchgehalten – allerdings gab’s damals 2 Schrittzähler und die Software für unter 30 Euro!

        — iDau
    • nee klar bessere Gewinnmarge als der Appel, Entwicklung, Produktion, Server, Mitarbeiter, Marketing, Vertrieb usw. kosten eins-fuffzichs, die andere Hälfte geht an die Investoren!

      — Q. Vadis
  6. Ich kann auf der fitbit-Homepage keine Möglichkeit entdecken eine Withings-Waage in mein Profil zu integrieren. Nur eine aria-Waage kann man anmelden. Geht die Withings-Waage-Anmeldung nur mit der App.?

    — Jens
  7. Fände einen Vergleich zwischen den verschiedenen Produkten gut.
    Langsam findet man sich da auch nicht mehr zurecht.

    Das hier finde ich auch interessant, vor allem da es auch wasserfest ist.
    http://www.jawbone.com/up/prod.....uct
    Auch das schon genannte von Nike sieht gut aus.

    Kennt da zufällig schon jemand einen Vergleich zwischen den bekannten Produkten?

    — Joni
  8. Seit mehr als vier Wochen habe ich Fitbit im Einsatz (Bestellung in Holland (Hardware), APP aus dem brtitischen Store). Er funktioniert sehr gut und läuft stabil. Das ablesen der erreichten Werte im Tagesverlauf ist sehr hilfreich. Die Datenüberteagung läuft einfach im Hintergrund bei erreichen der Dockingstation. Bei der Schlafanalyse ist das Jawbone UP – Band aber um Längen besser und wesentlich genauer in der Bewegungsanalyse.

    — KILO
  9. also das sieht wirklich gut aus, nur da ich mich kenne (sehr vergesslich), weiß ich, dass ich das Gerät wohl öfters Morgens zuhause liegen lassen würde^^
    Da mir das FuelBand von Nike so eigentlich gar nicht gefällt (optisch und so wie es aussieht auch mit weniger funktionen als das UP!) werde ich darauf warten das es UP! wieder verfügbar ist und dann greif ich da zu. Aber ich freu mich auch schon auf euren Test übers FuelBand, finde solche Geräte sowieso richtig interessant und toll das ihr euch auch um sowas kümmert^^

    froody
  10. Tolles Teil, benutze es seit 3 Wochen und bin begeistert.
    Ich Laufe definitiv viel mehr , was sich im Gewicht bemerkbar machte – 2,2 kg heute.
    Funktioniert so einfach, man muss sich um nichts kümmern im Gegensatz zu vorher verwendeten Gimmicks wie GPS Racking etc. die ich dann doch nicht immer einschaltete.

    Hier sehe ich welche Tage ich “faul” war und wann ich mich viel bewegte.
    Das ist mal was das ich immer nutzen werde.

    — Phil
  11. Merkt das Ding auch ob man geht oder läuft, bzw wie schnell man läuft?
    Nutze jetzt runtastic und kann mir nicht vorstellen wie fitbit das hinbekommt. Nehme ja nicht an, dass es über GPS arbeitet.

    — Kl@us
  12. Habe ich das also richtig verstanden, dass ich zur sinnvollen Nutzung meine Daten immer an das Portal übergeben muss? Und die deutsche Portierung bezieht sich alleinig auf das Portal, nicht auf das Gerät?
    Ich bin nach wie vor ein wenig skeptisch, alle Daten immer zu übergeben. Ich hatte vermutet, dass sich das iphone direkt verbindet. Nach dem Bericht und Kommentaren hier stelle ich nun fest, dass es die Daten auch nur über das Portal bezieht.
    Ich werde es mir wohl trotzdem überlegen…

    — Oliver
      • Hi und wie kann man es denn auf der zeite von Fitbit auf 0 setzen????geht das????habe es nun getestet und will von 0 anfangen..

        Felix
  13. Habe mir jetzt euer Video nochmals genau angesehen und gleich bei Amazone bestellt. Tolle Sache. Danke für die ausführliche Vorstellung. Fitbit sieht einfach aus und in der Einfachheit liegt wie so oft die Genialität. Denke das Produkt wird es nicht schwer haben sich zu etablieren.

    — Kl@us
  14. Hallo, hab da mal gerne ein Problem. Wenn ich die Software installieren will und dort meine email adresse eingeben kann ich kein @ Zeichen schreiben. Hat noch jemand dieses Problem ?

    — Hans
      • Leider kann ich nichts in die Anmeldedaten kopieren.Wie hast du das gemacht ?

        — Hans
    • ich hatte das gleiche problem, bei mir ging es aber, indem ich wie von jonet erwähnt die mailadresse in notepad geschrieben und von dort über die zwischenablage mit strg+c/strg+v in das eingabefeld kopiert habe.

      limone

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