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Berichterstattung mit dem iPhone: Der MDR bei der Hallenhockey-EM 2012

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Als vom 13. bis zum 15. Januar die Hallenhockey-EM in Leipzig ausgetragen wurde, lieferte der Mitteldeutsche Rundfunk nicht nur die schnellsten Bilder vom Spielfeldrand, sondern verzichtete für die Netz-Berichterstattung erstmals auch komplett auf das üblicherweise eingesetzte Profi-Equipment.

Ausgestattet mit den zGrip iPhone-Halterungen schnitten die anwesenden Netzreporter ihre Videos in Apples iMovie-Applikation (AppStore-Link) und reichten das Sende-Material über den Online-Speicher Dropbox an die Kollegen im Büro weiter. Dies berichtet Film-TV-Video und hat sich mit Georg Maas, dem Hauptabteilungsleiter Neue Medien beim MDR unterhalten. Lesenswert.

Aufgezeichnet wird auf dem iPhone und dann gibt es zwei Wege: Entweder wird auch auf dem iPhone geschnitten und dann per Dropbox überspielt oder es wird auf dem Rechner geschnitten und dann per FTP überspielt. Anschließend wird das Material wie bei der Hockey-EM auf Sportschau.de veröffentlicht — oder wie bei der Bambi-Verleihung im YouTube-Channel der ARD. Als Mikrofon haben wir ein sogenanntes Flashmic benutzt. Das hat einerseits das iPhone gespeist und zusätzlich auf seinem eigenen Speicher die O-Töne für den Hörfunk aufgezeichnet

Danke Wollibuletti.

Montag, 23. Jan 2012, 10:54 Uhr — Nicolas
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    • Meine Güte und das beim MDR… Wenn sie jetzt noch ihre Programmstruktur verbessern….

      • wieso „JETZT NOCH ihre programmstruktur verbessern“? so faszinierend die möglichkeit ist, ein iphone für solche zwecke einzusetzen: diese art der berichterstattung wird beim mdr nicht etwa eingesetzt, weil sie innovativ ist, sondern einfach nur billig – und billig kann der mdr halt besonders gut. siehe sein fernsehprogramm. und damit meine ich nicht die zielgruppenorientierung des programms, sondern seine umsetzung.
        und das gute:
        beim niveaulimbo der privaten fällt es den meisten zuschauern nicht mal auf…

  • Vor 5 jahren hatt mir niemand geklaubt als ich sagte
    Es kommt die zeit in der das iPhone alles kann
    Heute verneint das niemand
    Gruß aus bettringen

  • Was für eine Frechheit, und für so was zahlen wir Gebühren!
    Bei dem Betrag den ich Jährlich an die Gez überweise, darf ich ja wohl einen gewissen Qualitätsstandard erwarten, und keine Handy Videos!

  • Ein link mit dem Video dazu wäre ganz nett gewesen…

  • War’s denn das 4 oder 4S ? Ich meine Wegen 720p und 1080p.

    • Ein iPhone 4 würde meines(!) Wissens völlig ausreichen, da soweit ich weiß selbst das deutsche HD Programm max 720p unterstützt. Wenn ich nun falsch liege, bitte nicht gleich steinigen. (:

    • ARD HD, ZDF UH und ARTE HD senden in 720p (da reicht auch ein iPhone 4, ab Frühjahr 2012 werden die großen 3. Programme in HD senden (auch in 720p), WDR, NDR … ob der MDR gleich am Anfang dabei ist? Ich freu mich jedenfalls schon auf Dokus, Sport Inside und Reportagen in HD!

  • Naja…
    Wird wohl niemand bestreiten, dass Profi-Equipment das bessere Ergebnis liefert.

  • Wobei ich sagen muss, das die Spiele mit normalen Kameras aufgezeichnet wurden.

  • was soll daran verkehrt sein für ONLINE-Content! das IPhone zu nutzen. So kann doch das gesparte Geld (für ein komplettes EB-Team, Cutter, Aufbereitung für´s Netz etc.) in ein vernünfiges, qualitativ hochwertiges Programm gesteckt werden.

  • Und genau das übersehen einige hier scheinbar: Die Videos, die mit den 3 iPhones erstellt wurden, waren AUSSCHLIESSLICH für den Gebrauch auf dem Online-Portal der Sportschau bestimmt, lediglich die Audiospur fand ins UKW-Radioprogramm. Und die wurde mit einem professionellen 1000€-Flashmic (wir verwenden die gleichen) aufgezeichnet.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass hier von professionellen Journalisten mit einer fundierten Ausbildung Equipment eingesetzt wird, wie es zeitgemäßer nicht sein könnte.

    Im Interview macht Herr Maas ja auch die ganz klare Trennung: die Mitarbeiter, die mit den iPhones unterwegs waren, heißen „Netzreporter“. Sobald „das Neujahrskonzert der Berliner Philharmoniker im Ersten in HD-Qualität übertragen wird, muss selbstverständlich andere Technik genutzt werden“.

    Fazit: Dem Workflow eines „Netzreporters“ kommt die Verwendung der iPhones sehr zu gute, warum sollte die ARD auf diese technische Möglichkeit verzichten? Und schließlich haben wir Zuschauer ja auch noch einen Mehrwert: zum einen gibt’s mit „herkömmlicher“, also teurer Sendetechnik die Übertragung im TV, zusätzlich allerdings gibt’s kleine Clips, die schnell und aktuell produziert werden können, online verfügbar.

    Ich freue mich, dass ein sportliches Event derart multimedial professionell abgedeckt wird. Und ich zahle dafür (und für einiges andere) gerne GEZ.

    • die „professionellen journalisten“ sind nicht zufällig mediengestalter?!
      übrigens: das neujahrskonzert überträgt der orf aus wien, du meinst vermutlich das sylvesterkonzert.
      ich bin mir nicht ganz so sicher, ob das iphone dem „workflow“ sonderlich zu gute kommt. selbst ein mediengestalter schneidet seine beiträge sicherlich lieber an einem richtigen schnittplatz als auf dem iphone. die verwendung des iphones kommt in erster linie dem controlling zugute, sind doch leider ausgerechnet einige (nicht alle) öffentlich rechtliche anstalten vor allem innovativ im outsourcing und abwälzen sozialer verantwortung. so bleibt mehr geld für die administration, tolle partys und andere eskapaden. ich sage nur udo foht…
      also mir kommen eher die tränen, wenn ich sehe, wofür meine rundfunkgebühren zum teil ver(sch)wendet werden!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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