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30.000 freie Bücher im iBookStore: Apple und das Angebot des Gutenberg-Projektes

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Bereits seit gestern widmen sich die Kollegen von AppAdvice dem zum iPad-Start in den USA angekündigten Apple iBookstore. Den am Mittwoch veröffentlichten Buch-Preisen haben wir bislang nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt – die deutschen Anbieter werden sich hier voraussichtlich wieder monatelang bitten lassen und die Preise letztlich nach Gutdünken und unabhängig vom amerikanischen Markt festlegen – die jetzt veröffentlichten Bilder zur möglichen Einbeziehung des Project Gutenberg klingen hingegen spannend.

So scheint es, als würde Apple den iBookStore nicht nur mit den aktuellen Bestsellern und Kauf-Titeln der kooperierenden Verlage bestücken; auch das ganze, vom Gutenberg Projekt Angebotene (lizenz- und rechtefreie) Material könnte zum Start des digitalen eBook-Stores erhältlich sein. Kostenlos versteht sich.

gutenberg.jpg

„If you’re not familiar with the Gutenberg Project, it’s a free online digital library supported by volunteers. This library already includes over 30,000 free eBooks from the public domain; it is an amazing popular resource. Well, when checking out Apple’s iBookstore, I noticed that Apple has decided to include these directly. I obviously haven’t had the chance to count them, but it appears that the entire catalog is available for free download.“

Apple wird den iBookstore vorerst nur in den USA anbieten. Eine europaweite Ausweitung ist geplant, bislang jedoch noch nicht mit einem Datum versehen. Im Project Gutenberg finden sich Titel wie „Alice im Wunderland“, Werke von Franz Kafka, Mark Twain und Jules Verne. Auch AppStore-Anwendungen wie Stanza (AppStore-Link) bieten bereits Teile der kostenlosen Gutenberg-eBooks an. Ob sich der iBookstore zukünftig auch vom iPhone aus besuchen lassen wird, steht momentan noch nicht fest.

Von Büchern zu Zeitungen und Magazinen: Die ersten Verlage äußern sich zur geplanten iPad-Preispolitik, für das Monatsabo einer anerkannten Tageszeitung dürften rund 15 Euro fällig werden, Zeitschriften könnten zu Preisen bis zu 5 Euro gehandelt werden. Mehr dazu gibt’s drüben bei iFUN.

Donnerstag, 25. Mrz 2010, 18:40 Uhr — Nicolas
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  • DasFragezeichen

    Die deutschen Anbieter werden nichts machen, denn es gilt auch für eBooks die Preisbindung, fertig.

  • 30.000 Bücher, die zum Start auf deutschen iPads lesbar sind. Die App gibt es ja auch umsonst, somit kommen wir zumindest etwas in den Genuss.

  • Ich hoffe, dass Apple mit der iBookStore Importierung nach Deutschland nicht so lange Bummeln wird- ist aber schön, dass viele Bücher kostenlos angeboten werden!

  • läuft der ibookstore auch auf ipod touch ???

  • wenn die apps vom iphone darauf laufen heisst das auch das stanza und co darauf laufen und damit zieh ich jetzt schon ebooks für lau, also was ist da jetzt so neu dran?

  • Wenn ich sehe dass Verlage für ein ebook das gleiche wie für die Print-Ausgabe haben wollen hat ich die Sache für mich schon erledigt !

    • das ist natürlich eine sehr sinnige aussage unter einem artikel über gratis bücher! :P

    • Wie gesagt gehört das hier nicht hin, aber ich gebe dir vollkommen Recht. 13.99 für ein E-Book ist einfach Unfair, da das drucken und etc. auch Geld kostet, Kosten die man sich mit einem E-Book rein theoretisch erspart.

      • nicht unbedingt. Denn wenn apple seine tolle Preispolitik beibehält, wird er wieder 1/3 vom Preis bekommen. Und wenn dann ein ebook 13,99 € kostet gehen soviel runter, dass 9,37 € überbleiben.

        Mal n Vergleich mit dem Spiegel App: da wurde Anfangs gemeckert das das Heft am Anfang 2,99 kostete. Wäre ja immer noch zu teuer, da doch das Printprodukt 3,80 kostet. Nur bekommt der Verlag ja nur 2,00 € davon. Heißt im Endeffekt das er das Heft für knapp über ie Hälfte angeboten hat, dennoch schlagen alle auf den Verlag und nicht auf Apple ein…

      • Nun ist es aber so, dass Apple die gesamte Infrastruktur und Bestell/Verkaufsabwicklung absolviert. Sie kassieren ja nicht einfach so das Geld ein, sondern wollen sich für ihre Arbeit und Bereitstellung von Servern etc. entschädigen lassen. Ein interessanter Einwurf bleibt es trotzdem ;)

    • Also erstens gillt in Deutschland die Buchpreisbindung, so dass Verlage ein Buch (auch digital) garnicht günstiger anbieten dürften – selbst wenn sie wollten. Und zweitens sind di Produktionskosten (technisch) der geringste Posten. Je auflagenstärker, desto geringer der Produktionskostenanteil. Das meiste Geld geht wie bei vielen anderen Produkten für Werbung, Lizenzkosten. Layout und Lektorat drauf… und dass fällt auch bei digitalen Produkten an. Kostenlos Kultur ist zwar was schönes – aber auf lange Sicht nicht machbar.

  • Das neue iPhone wird zu 90% am 23. Juni veröffentlicht.

  • Also mit 30.000 Büchern kostenlos, da wird das iPad interessant. Auf dem iPhone würde ich das ungern lesen, das strengt zu sehr an, aber mit dem größen Screen. Ich glaube damit könnte man gut Leute gewinnen. Ich überleg jetzt wieder, mir eines zu holen.

  • @loepi
    Deine Aussage ist auch nicht ganz richtig, denn der Verlag bekommt bei einer Printausgabe auch nicht alles Geld was bezahlt wird. Es geht ja auch einiges von dem Geld entweder an den Versand oder für die Verkaufsstellen (Kiosk etc.). Dass Apple da etwas kassiert ist absolut OK, denn sie stellen ja auch die ganze Technik zur Verfügung. Ob 30% jedoch gerechtfertigt sind weiss ich auch nicht.

    • Auf alle Fälle dürften die 30% die Apple verlangt, weit „gerechter“ sein als die 30% vom Verkaufserlös, die Amazon den Verlagen überwiesen hat (Seit Amazon eBooks verkauft!!). Amazon hat erst ungefähr eine Woche bevor Apple das iPad vorstellte, die Marge auf das Niveau von Apple gesenkt.

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