Direkter Einfluss auf Geschmacksprofil
Spotify-Nutzer sollen Musikempfehlungen steuern können
Spotify will Nutzern die Möglichkeit geben, ihre persönlichen Musikempfehlungen stärker zu beeinflussen. Der Musikdienst hat eine entsprechende Funktion mit dem Namen „Taste Profile“ vorgestellt. Zunächst soll sie testweise für Premium-Kunden von Spotify in Neuseeland verfügbar sein.
Einblick in das eigene Hörprofil
Testnutzer finden die Funktion in den Einstellungen zu ihrem Profil. Die Funktion basiert auf künstlicher Intelligenz und wird unter anderem über einen KI-Chat bereitgestellt. Zunächst hat man darüber die Möglichkeit, nachzuvollziehen, wie Spotify die persönlichen Hörgewohnheiten einordnet. Dazu erstellt der Dienst auf Grundlage der Nutzung von Musik, Podcasts und Hörbüchern ein Profil, das Vorlieben für bestimmte Künstler, Genres oder Hörsituationen abbilden soll.
Durch die Möglichkeit, dieses Profil einzusehen, können Nutzer gezielt Einfluss auf die Empfehlungen nehmen. Wenn Vorschläge nicht den eigenen Interessen entsprechen, kann man dem System mitteilen, dass bestimmte Inhalte seltener oder auch häufiger berücksichtigt werden sollen. Diese Rückmeldungen sollen laut Spotify beeinflussen, welche Empfehlungen auf der personalisierten Startseite des Musikdienstes erscheinen.
Berücksichtigung von Hörsituationen
Neben den Hörmustern will Spotify weitere Faktoren berücksichtigen. Dazu zählen etwa aktuelle Interessen oder typische Tagesabläufe. So sollen Nutzer beispielsweise festlegen können, dass sie während sportlicher Aktivitäten eher schnelle Musik hören möchten oder auf dem Arbeitsweg Nachrichtenpodcasts bevorzugen.
Spotify betont, dass es sich bei dieser Funktion lediglich um eine zusätzliche Option handelt, mit deren Hilfe sich die Empfehlungen stärker an die Vorlieben und den Alltag der Nutzer anpassen lassen. Gleichzeitig bleibt es auch in Zukunft möglich, den Dienst ohne diese Einstellungen zu nutzen.
Hört sich ja erstmal interessant an!
… oder zum füttern der KI? So werden noch „bessere“ KI Songs produziert die da angepasst an die eigene Bewertung – dann wohl auch gefällt?
Und echte Künstler werden es noch schwerer haben.
Ist nur mal so ein Gedanke, keine Behauptung!
Ein Filter für KI generierte Songs wäre wünschenswert…..