iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 37 923 Artikel

Interner Code freigegeben

realityOS: Apple streut Hinweise auf sein Headset-Betriebssystem

Artikel auf Mastodon teilen.
13 Kommentare 13

Apple gibt den Gerüchten um die bevorstehende Veröffentlichung einer AR- oder VR-Brille mit eigenem Betriebssystem neue Nahrung. Offenbar versehentlich wurde eine Open-Source-Version von Apples dynamischem Linksystem DYLD freigegeben, die Referenzen auf „realityOS“ enthält. Der Fehler scheint kurz nach Freigabe der öffentlichen Version bemerkt werden zu sein und Apple hat mittlerweile eine neue Version 9.4.0 veröffentlicht, in der die betreffenden Hinweise getilgt wurden.

Neugierige Entwickler waren allerdings schneller als Apple und haben ihre Entdeckungen bereits auf Twitter geteilt. Die mehrfache Erwähnung von realityOS lässt hier kaum eine andere Deutung zu, als dass Apple tatsächlich an einer entsprechenden Hardware arbeitet, der eine eigene Software-Platform mit diesem Namen zugrunde liegt. Bereits vergangenen Monat ist die Bezeichnung realityOS erstmals aufgetaucht, damals in Log-Dateien des App Store.

Über AR/VR-Brille von Apple wird seit Langem spekuliert

Man kann dieses Missgeschick durchaus als Bestätigung dafür sehen, dass Apple intern an einer entsprechenden Entwicklung arbeitet. Verlässliche Aussagen mit Blick auf den Entwicklungsstand lassen sich daraus aber nicht ablesen. Es ist keinesfalls ungewöhnlich, dass derartige Neuerungen mit langem Vorlauf getestet werden. Die Tatsache, dass es die für den internen Gebrauch bestimmte Version aber an die Öffentlichkeit geschafft hat, muss man bei Apple wohl als groben Patzer verbuchen.

Gerüchte um Aktivitäten von Apple in diesem Bereich begleiten uns ja schon geraume Zeit. Teils ist von einem Mixed-Reality-Headset die Rede, das AR und VR gleichermaßen unterstützt, andererseits wird auch über zwei separate Produkte von Apple in dieser Kategorie spekuliert. Zuletzt hieß es allerdings, dass Apple eine Markteinführung aufgrund von technischen Schwierigkeiten bis zu Jahresende oder gar 2023 verschieben muss. In jedem Fall darf man sich bislang noch fragen, welche Anwendungen Apple im Zusammenhang mit einem solchen Produkt vor Augen hat.

Symbolbild im Titel: Sigmund

09. Feb 2022 um 12:36 Uhr von chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    13 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Wenn man „versehentlich“ aufgrund von „Patzern“ Infos leakt kann man evtl. auch von einem very soft opening sprechen. Alle potentiellen Entwickler und Kunden können sich schonmal mit der Materie auseinandersetzen. Auf der anderen Seite gilt auch „Erkläre nichts mit Kalkül, was sich auch mit Dummheit erklären lässt“ :D

  • Das einzig „reale“ daran wird der kontinuierliche Strom von gesammelten Daten in die USA sein…

  • Versehentlich….genau mein Humor :-) So etwas wird absichtlich lanciert um den Hype weiter laufen zu lassen. Ist doch nichts neues…

  • Morgen wird wohl ein Entwickler so ein headset in einer Bar liegen lassen, wie dunnemals das iphone 4…

  • „Versehentlich“ – bei so einem großen Konzern ist nichts „versehentlich“ – das ist Kalkül!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 37923 Artikel in den vergangenen 6171 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven