Vier neue Qi2-Ladegeräte zur IFA
Mit Flüssigkühlung: UGREEN bietet neue MagFlow-Familie an
UGREEN nutzt die IFA für eine größere Erweiterung seiner MagFlow-Produktreihe. Im Mittelpunkt stehen drei neue Qi2-Ladegeräte mit bis zu 25 Watt, die unterschiedliche Formen der Wärmeabfuhr einsetzen. Teile der Serie waren bereits vorab zu sehen. Mit der UGREEN MagFlow Pro 25W Qi2 2-in-1 hatte der Hersteller zuletzt schon eine der aktiv gekühlten Neuheiten vorab auf Amazon.de gelistet.
Flüssigkühlung für die magnetische Powerbank
Das auffälligste Modell ist die MagFlow Pro Magnetic Power Bank mit 10.000 mAh. UGREEN kombiniert hier eine Mikropumpe mit Flüssigkeitskühlung, einer Kupferfolie zur Wärmeverteilung und räumlich getrennten Ladebauteilen. Durch ein transparentes Fenster lässt sich die Zirkulation der Kühlflüssigkeit beobachten. Zusätzlich passt ThermalGuard die Ladeleistung automatisch an.
Kabellos liefert die Powerbank bis zu 25 Watt, über das integrierte Kabel sind maximal 45 Watt möglich. Nach Herstellerangaben erreicht ein iPhone 17 Pro Max drahtlos 50 Prozent Ladestand in 40 Minuten. Ein Display informiert über den laufenden Ladevorgang.
Ladeständer und Faltmodell
Der neue MagFlow Pro 3-in-1 Magnetic Wireless Charging Stand versorgt iPhone, Apple Watch und AirPods gleichzeitig. Die iPhone-Fläche arbeitet mit bis zu 25 Watt und wird über ein TEC-Modul sowie einen Lüfter gekühlt, dessen Lautstärke UGREEN mit höchstens 15 dB angibt. Für die Apple Watch kommt ein MFW-zertifiziertes Lademodul zum Einsatz. Ein integriertes Display zeigt Leistung, Temperatur und Kühlmodus.
Daneben bietet UGREEN den Ladeständer auch als 2-in-1-Variante ohne Apple-Watch-Ladefläche für 71 Euro an. Das iPhone wird auch hier magnetisch mit bis zu 25 Watt geladen, darunter sitzt eine zweite Ladefläche für AirPods mit bis zu 2,5 Watt. Für die Temperaturkontrolle setzt UGREEN ebenfalls auf eine aktive TEC-Kühlung. Ein integriertes Display informiert während des Ladens über die aktuelle Gerätetemperatur.
Als kompaktere Variante bietet UGREEN ein faltbares 2-in-1-Modell. Zusammengeklappt misst es 60 × 72 × 27 Millimeter. Geöffnet lädt es ein iPhone mit bis zu 25 Watt und AirPods mit bis zu 5 Watt. Auch hier regelt ThermalGuard die Wärmeentwicklung. Die neuen Geräte sind laut UGREEN ab sofort in Europa erhältlich sein. Die Powerbank kostet 119,99 Euro, der 3-in-1-Ladeständer 119,99 Euro und das faltbare 2-in-1-Ladegerät 49,99 Euro.



Irgendwie finde ich das komisch. Man baut immer aufwendigere Kühlungen, die selbst Strom verbrauchen, nur um etwas mehr Ladeleistung zu ermöglichen. Ob da das Verhältnis noch stimmt?
Ich persönlich hatte noch nie so einen Stress mit dem Aufladen, dass sowas nötig wäre. Grüße Frederik
Bin da voll bei dir. mit nem normalen USB-C Kabel bekommt man iPhone, Watch und co doch schon nach 30 Minuten auf genug Ladung für den ganzen Tag. geht ja auch immer zu lasten vom Akku auch wenn der gekühlt wird ist die Batteriechemie trotzdem nicht wirklich glücklich darüber wenn man die mit über 2C lädt.
Ich muß Frederik zustimmen. Was ist so falsch dran, das iPhone einfach abends anzuschließen und morgens abzuziehen? Kann dann langsam und optimiert laden. Man muß es ja nicht binnen weniger Minuten voll pumpen. Schnelladen schadet dem Akku, wie man oft liest.
Und bei einer Flüssigkühlung denke ich immer an eine Undichtigkeit kurz vor oder nach Garantieablauf. Ob das so sinnvoll ist?
Mann schließt ein Ladekabel an, dessen USB-C-Stecker durch den „drahtlosen“ Ladepuk ersetzt wurde. Da legt man das iPhone drauf und genau genommen ist die wirklich drahtlose Strecke dann ca. 5 cm. Dafür verpulvere ich eine Menge Effizienz, erzeuge schädliche Wärme und verlängere die mögliche Ladezeit erheblich.