Kommt in zwei Größen
JBL BandBox: Übungsverstärker mit KI und iPhone-App
JBL hat unter dem Label „BandBox“ zwei neue tragbare Lautsprecher vorgestellt, die sich zugleich als Übungsverstärker für Musiker verwenden lassen. Die Modelle „BandBox Solo“ und „BandBox Trio“ sollen nach Angaben des Herstellers klassische Verstärkerfunktionen mit digitalen Übungs- und Bearbeitungswerkzeugen verbinden und neben dem Üben auch für kleinere Auftritte geeignet sein.
KI-gestützte Trennung von Spuren
Zentrales Merkmal der Geräte ist eine integrierte Funktion zur Trennung von Gesang und Instrumenten in Musikaufnahmen. Diese arbeite direkt im Gerät und benötige keine Internetverbindung. Einzelne Bestandteile eines Songs, etwa Gesang oder Schlagzeug, lassen sich damit abschwächen oder komplett ausblenden, um eigene Instrumentalspuren darüber zu spielen. JBL nennt diese Funktion „Stem AI“ und betont, dass die Nutzung auch ohne Internetverbindung möglich ist.
Beide Lautsprechermodelle sind als tragbare Systeme ausgelegt und sollen in besonderem Maß auf die Wiedergabe von Instrumenten und Gesang abgestimmt sein. Neben dem Üben in Innenräumen soll die Leistung auch für kleinere Sessions im Freien ausreichen.
BandBox Solo für Einzelmusiker
Die kleinere Variante „BandBox Solo“ richtet sich vor allem an Einzelmusiker. Sie bietet einen kombinierten Eingang für Gitarre oder Mikrofon sowie die Möglichkeit, Musik drahtlos zuzuspielen. Eine begleitende App stellt verschiedene Verstärker- und Effektmodelle zur Verfügung und über USB-C lässt sich das Gerät auch mit einem Computer verbinden.
BandBox Trio für Gruppen
Das größere Modell „BandBox Trio“ erweitert dieses Konzept um mehrere Eingänge und einen integrierten Mischer. Man kann damit bis zu vier Instrumente und Mikrofone gleichzeitig anschließen und in der Lautstärke regeln. Ein austauschbarer Akku soll eine mehrstündige Nutzung ohne Netzanschluss erlauben.
Die Ausgangsleistung des Solo-Modells gibt JBL mit 18 Watt an, während es die Trio-Variante mit einem 6,5-Zoll-Tieftöner und zwei 1-Zoll-Hochtönern auf 135 Watt bringt. Das teurere Modell lässt sich zudem über einen integrierten LCD-Bildschirm kontrollieren und bedienen.
JBL will beide Geräte im Februar in den Handel bringen. Das Modell BandBox Solo soll 229,99 Euro kosten und der Preis für die BandBox Trio ist mit 599,99 Euro veranschlagt.


Nette Idee und für Anwendungszwecke über eine E-Gitarre hinaus sicherlich spannend auszuprobieren. Für E-Gitarre kann ich aber ganz klar den Spark 2 von Positive Grid empfehlen, das Ding macht mal so richtig Bock. In der App werden durch eine riesige Community Presets angeboten, damit man seinen Lieblingssong originalgetreu im Klang spielen kann. Auch dort haben die mittlerweile eine KI am Start zur Modulierung von Sounds die bisher echt ganz brauchbar ist.
@chris_m Spark hat aber nur einen Eingang? Zudem scheint er vil grösser zu sein als der JBL.
Ja, richtig! Über Bluetooth lässt sich aber zum Beispiel ein Backing Track einspielen lassen, diesen kann man mit einem eigenen Regler von der Lautstärke anpassen.