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Gruner + Jahr: Online-Offensive gegen Werbeblocker

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Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr folgt dem Vorbild von WELT und BILD-Zeitung und wird zukünftig verstärkt gegen Anwender vorgehen, die ihre Browser mit einem Werbeblocker versehen haben. Dies kündigte das Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung an und verweist auf den erfolgreichen Abschluss einer Testphase auf GEO.de.

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Von dieser Woche an müssen sich auch die Leser von SCHOENER-WOHNEN.de, ESSEN-UND-TRINKEN.de und LIVING-AT-HOME.de darauf einstellen, dass die kostenlose Nutzung nur noch dann möglich sein wird, wenn etwaig vorhandene Adblocker deaktiviert werden. Leser von BRIGITTE.de, GALA.de, URBIA.de und CHEFKOCH.de werden testweise zunächst nur angesprochen. Wer auf den Einsatz seines Werbeblockers besteht, muss künftig zahlen.

Die Kampagen „Adblocker aus oder zahlen!“ mit der Gruner + Jahr seit Oktober 2015 experimentiert, hat sich bislang nicht auf die Trafficentwicklung der Portale ausgewirkt.

Oliver von Wersch, Geschäftsführer G+J Digital Products, verweist darauf, dass bereits jeder dritte Nutzer seine Werbeblocker deaktiviert haben soll und merkt an:

„Die Erfahrungen bei GEO zeigen, dass die Leser unsere Argumente verstehen. Eine freie Nutzung von Qualitätsjournalismus im Netz ist nur möglich, wenn die Angebote über Werbung finanziert werden können. Wir sind sicher, dass auch viele Leser der anderen Websites das akzeptieren werden.“

geo

Mittwoch, 10. Feb 2016, 9:55 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Warum wurden denn jetzt keine Saurierkinder entdeckt? Oo

  • Solange die Werbung nicht aufdringlich ist, habe ich damit überhaupt kein Problem.

    • muss ich meinem vorredner recht geben. das problem ist einfach, das es teilweise so extrem aufdringliche werbung gibt, das man sich eben nur so behelfen kann. da sollten die verantwortlichen vielleicht auch mal drüber nachdenken.

    • So lange ich durch Werbung nicht getrackt werde, habe ich damit kein Problem. Also habe ich mit fast jeder Werbung im Internet ein Problem. Also blocke ich alles. Das nennt sich dann Kollateralschaden.
      Ich denke, dass viele ihre Blocker ausschalten würden, wenn man nicht ständig Gefahr laufen würde, bereits durch das bloße Aufrufen einer Seite ausspioniert zu werden. Bevor Werbende auf Tracking verzichten würden, verzichten sie offensichtlich lieber auf Einnahmen, schreien laut rum und verklagen mit einem immensen Aufwand Hersteller von Werbeblockern.
      Zum einen ist *das* Wegelagerei der Werbenden, die unbedingt unterbunden gehört. Zum anderen ist sowieso fraglich, ob getrackte Nutzerdaten – die auch nach einer Anonymisierung sehr persönlich sein können – einfach mal so *ohne Rückfrage* an Server außerhalb der EU gesendet werden dürfen.

  • sie haben da schon ihren Punkt…..muss man zähneknirschend eingestehen. Ich sehe persönlich lieber ein bisschen Werbung, als überall Abos und Ähnliches zu haben. Trifft übrigens auch für die iFun-App zu :)

  • Qualitätsjournalismus bei Brigitte, Gala und Co.?
    Hat dieser Oliver von Arsch seine Tabletten nicht genommen?

  • Ich Lesen Nicht

    Ein Widerspruch in sich:
    Qualitätsjournalismus und BILD.De in einem Artikel…
    Kling für mich irgendwie befremdlich.

  • Besorgter Bürger

    Weil die Ausserirdischen die doch vor dem großen Knall gerettet haben. Bisschen Schwund ist immer.

  • Die waren noch alle in den Eiern.

    Mich nervt schon das Video abgespielt werden die 30s lang sind und meinen mobilen Traffic erhöhen. Das finde ich viel frecher das ungefragt und unangekündigt Videos vorgeladen und abgespielt werden. Aber Cookies muss ich jedes extra akzeptieren.

    • Die gehen vermutlich davon aus, dass du absichtlich auf deren Seite gegangen bist. Durch das öffnen der Seite hast du also um die Übermittlung gebeten. Die Werbung gehört mit zum Inhalt der Seite.
      Die Cookies sind eine Möglichkeit, dich nachzuverfolgen und aus diesem Grund vom Datenschutz betroffen.

      • Das macht die Werbung auch und verfolgt einen. Solange das der Fall ist verstößt es für mich gegen die Prinzipien des Internets. Daher sehe ich auch nicht ein, einen Werbeblocker zu deaktivieren.

  • Red Onion Browser App verwenden und die Seiten mobil absurden und gut is!
    Der funktioniert hervorragend hinter Adblockern! Mach ich schon länger!

  • Was für eine fantastische Nachricht! Noch mehr Müll-seiten werden nicht mehr aufpoppen. Das ist großartig! Danke!

  • Eine faire Sache. So kann der Nutzer entscheiden, ob er durch Werbung oder mit Geld bezahlen will. Ich hoffe, dass sich dieses System durchsetzt. Und nicht generell durch eine bezahlten Content ersetzt wird.
    Es sollte eine Einstellung in Browsern geben, ob man Werbung sehen möchte oder nicht. Dann kann der Anbieter der Inhalte dem Konsumenten die Möglichkeiten mitteilen. Z.B. Werbung oder Bezahlen.
    Und niemand wird gezwungen, sich die Seiten anzuschauen.

  • Und wann kommt das hier bei iphone-ticker.de?

  • Siehe auch gestrigen Artikel und Leserkommentare auf heise.de/newsticker …

  • Oh nein, jetzt kann ich keine BILD mehr lesen…traurig :D
    Wer liest das Fischblatt überhaupt? (Der Wurm muss dem Fisch ja bekanntlich schmecken :D)

  • Die werden schon merken, wie wenig Kunden bereit sind für en Mist zu bezahlen oder Adblocker abzustellen. Selber Schuld sage ich nur, hätte man es nicht so übertrieben mit den Popup-Banner, Videos im Hintergrund und irgendwelche Skripts und Cookies. Das war am Desktop zwar schon nervig, aber auf dem Smartphone die Krönung!

  • das wird wohl ein langer Disput zwischen Anbietern und Usern werden. Aber so lange nur so ein Kram davon betroffen ist …

  • Gruner und Jahr ist doch eh so gut wie tot. Durch den Absturz der Printmedien ist von dem Verlag kaum noch was übrig.

    • So gut wie tot im Sinne von: Zweitgrößtes Verlagshaus in Europa und Teil von Bertelsmann, dem größten europäischen Medienkonzern? Ja, von denen werden wir nicht mehr lange was hören, andre. ;)

  • Ausnahmen definieren und schick ist. Aber Bild gehört sicher nicht dazu!!!

  • Generell habe ich ja nichts gegen Werbung auf einer Homepage jedoch muss man da in meinen Augen differenzieren.

    Zugriff von einem Internetanschluss mit Flatrate und Mobilfunk Zugriff.

    Es ist ja so, um die Homepage der Bildzeitung einmal komplett aufzurufen benötige ich mindestens 5mb Daten. (Habe es nicht gemessen aber das ist schon viel)

    Jetzt sehe ich es als Mobilfunkkunden nicht ein, mein Datenvolumen dafür zu opfern, damit die Bildzeitung mit Werbung anzeigen kann.

    Dann soll doch bitte der Werbetreibende dieses Datenvolumen bezahlen, dann gucke ich mir diese Werbung auch gerne an…

    Zuhause wo es nicht auf das Datenvolumen ankommt habe ich auch keinen Adblocker an.

    Mir geht es da nur um das Datenvolumen und nicht um die störende Werbung

  • Finde ich prinzipiell OK und bei redaktionellem Inhalt völlig verständlich. Aber bei Seiten wie Chefkoch.de, das zu einem Großteil von Inhalten der User lebt halte ich das für fragwürdig.

    • Dennoch muss ja die Infrastruktur zur Verfügung gestellt, gepflegt und betreut werden. Und ob eine Kooperation mit AEG und eine App wie Chefkoch Academy das ausreichend finanziert, wage ich zu bezweifeln.

      Was mich ärgert, ist, dass Springer oder Gruner+Jahr so tun, als seien ihre Kunden das Problem und man selbst das Opfer. Dabei haben die meisten User nichts gegen Werbung, wenn diese nur *angemessen* eingesetzt wird (wie das geht, kann man z.B. an dieser Seite sehr gut nachvollziehen!)

      Es ist eine Geben und Nehmen auf beiden Seiten. Und wer für seinen Content bezahlt werden will (sei es durch Werbung oder cash), muss auf allen Ebenen Qualität bieten, inhaltlich wie gestalterisch. Zahlende Besucher (und auch Werbung ist Bezahlung) wollen umworben werden! Leider begreifen allzuviele Betreiber den User nur noch als cashcow, und so reagieren sie dann auch.

      Wenn sich bei manchen Anbietern an der Art der Werbung nichts ändert (wo anstelle der eigenen Arbeit die Werbung in den Mittelpunkt gestellt wird), werden meiner Meinung nach auch Bezahlschranken nichts ändern, außer zum professionellen Ausbau von Contentfiltern beizutragen.

  • wer will denn schon solche Zeitungen lesen

  • Ich habe neulich mal in Safari auf iOS den Blocker vorübergehend deaktiviert, BiLD brachte trotzdem die Blocker Fehlermeldung.

    Was läuft da schief ?

  • Meine Meinung dazu ist ganz einfach: Es gibt genug andere Anbieter. Sie alle haben kein Monopol auf irgend welche Informationen. Ich werde weder Bild noch andere vermissen. Es ist ihre Entscheidung gegen den Strom zu schwimmen und zu glauben, sie hätten den mächtig gewaltigen Content.

    Werbung ist ein No Go. Ich lass mir doch nicht Dinge aufschwatzen, die ich weder brauche noch haben will. Ich will in meinen Kaufentscheidungen frei sein. So einfach ist das. Daher verzichte ich auch gerne auf TV und Printmedien sobald Werbung im Spiel ist.

    Für Cookies und Tracks gibt es Software, diese zu löschen. Und die knapp 20 USD gebe ich gerne dafür aus.

  • Was haben die für ein Problem?
    Wer freiwillig Bild liest kann doch sowieso kaum gleichzeitig aufrecht gehen und atmen.
    Wie sollten solche hilfsmenschen in der Lage sein @Blocker zu installieren?

  • Das war zu erwarten. Zuerst kauft der Springerkonzern Gruner und Jahr, und ich hätte am lieben nie wieder ne Geo udg. gekauft. Dann wird Druck ausgeübt, und ein Niveau-Verlag springt auf die perfiden Pfade von Springer mit auf. Das dies so beschrieben wird, als folge G&J einem Vorbild… da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ebenso wie über die „überraschende“ Darstellung. Das war absehbar, und ist nur zu verurteilen was Springer da wieder abzieht.

  • Wieviele kaufen sich das nur wegen der subventionierten Hardware und basteln sich dann ein Linux drauf?

  • Oh, oh. Es wird halt nicht gerne gesehen, gelesen oder gehört, das Apple so langsam den Break erreicht hat und die Kurve nicht ständig nach oben kann. Ist aber leider so, hat schon viele Unternehmen getroffen. Das heißt aber nicht, das Apple nun untergeht. Apple wird halt ganz normal von der Wirtschaft eingeholt. Negativ ist das aber lange noch nicht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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