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Abhilfe bei langsamer iPhone/iTunes-Synchronisierung

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appsniper2.jpgIm Zusammenhang mit unserem Artikel zum Verschwinden der Anwendung AppSniper aus dem iTunes Store kam die Diskussion über dessen Auswirkungen auf die Synchronisierungszeiten des iPhones in Gang. In der Tat berichten AppSniper-Anwender über haarsträubend lange Backup-Vorgänge, mehrere Stunden sind keine Seltenheit. Verantwortlich dafür ist der Icon-Cache der Anwendung. Bei regelmäßiger Benutzung sammeln sich dort schon mal 50.000 und mehr Dateien an, die zwar kaum Speicherplatz belegen aber dem Backup-Script ordentlich zu schaffen machen.

Abhilfe lässt sich hier jedoch sehr einfach schaffen, und dafür ist es nicht einmal nötig, das Programm wie in vielen Foren beschrieben vom iPhone zu löschen.

Die AppSniper-Programmierer haben in den Programmeinstellungen die Möglichkeit, den Icon-Cache zu löschen fest eingebaut und empfehlen, dies vor dem Synchronisieren mit iTunes auch zu tun: „Clearing the cache before syncing with iTunes can significantly reduce backup times“. Danach sollte die Datensicherung auch wieder innerhalb weniger Minuten erledigt sein.
Zu beachten gilt es allerdings, dass euer Computer bei der ersten Synchronisierung nach der Löschung des Cache all die kleinen Dateien aus dem Backup-Verzeichnis entfernen muss – das dauert mitunter etwas länger. Ebenfalls kann es nach dem Antippen der Cache löschen-Taste mehrere Minuten dauern, bis dieser Vorgang auf dem iPhone abgeschlossen ist. In beiden Fällen empfehlen wir unbedingt Geduld, brecht die Prozesse unter keinen Umständen ab.

Neben dem AppSniper können noch andere Programme für ähnliche Auswirkungen sorgen. Hier kommen insbesondere News-Apps oder sonstige Anwendungen, die aus dem Internet geladene Dateien auf dem iPhone zwischenspeichern in Frage. Auch die auf dem iPhone installierte Safari-Version hat einen Cache, der über die bei den zentralen Einstellungen auffindbaren Safari-Einstellungen gelöscht werden kann.

Zur groben Kontrolle könnt ihr die Anzahl der im Backup-Verzeichnis vorhandenen Dateien überprüfen – ab 10.000 aufwärts solltet ihr euch über deren Herkunft Gedanken machen. Zum Vergleich: Das mit 25 Gigabyte Daten gefüllte 32er iPhone des Verfassers legt beim Backup knapp 4000 Dateien ab. Die mit kryptischen Codes benannten Backup-Verzeichnisse für die verschiedenen mit iTunes synchronisierten Geräte finden sich auf dem Mac im Benutzerordner/Library/Application Support/MobileSync/Backup, vielleicht kann in den Kommentaren noch jemand den Windows-Pfad posten – müsste irgend etwas mit „Eigene Dateien“ und „MobileSync“ sein.

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29. Dez 2009 um 19:38 Uhr von chris Fehler gefunden?


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