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Glancr: Smarter Spiegel mit iPhone-Anbindung und freiem System

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Als wir euch im Oktober den Bau eines „Magic Mirrors“ als Wochenend-Projekt ans Herz gelegt haben, war das Interesse groß. Die selbstgebastelten Garderoben-Accessoires, zeigen (je nach Geschmack) bevorstehende Termine, das aktuelle Wetter, neu eingetroffene E-Mails und zudem natürlich noch das Spiegelbild eures morgenfrischen, durch und durch fotogenen Gesichts an.

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Doch so schön die DIY-Spiegel auch sein mögen, für den Nachbau benötigt ihr nich nur einen Spion-Spiegel, einen alten Monitor, einen Raspberry Pi und relativ viel freie Zeit; zudem solltet ihr euch auch mit dem Terminal, der Python-Programmiersprache und der Linux-Distribution Raspbian auskennen.

Ein Anforderungskatalog, den nicht alle interessierten Anwender erfüllen. Womit wir bei Glancr angekommen wären. Das Glancr-Projekt – eine Drei-Mann-Idee aus Berlin – will in den kommenden Wochen eine Open Source-Variante des „Magic Mirrors“ anbieten und wird dann sowohl eine Bauanleitung als auch das selbstgeschriebene Spiegel-Betriebssystem mirr.OS an alle interessierten Besucher verteilen.

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Die Glancr-Macher schreiben über ihren Spiegel:

Er zeigt dir alle wichtigen Informationen wie beispielsweise deine Termine, aktuelle News, kurze Notizen oder das Wetter übersichtlich, kompakt und auf einen Blick an. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Idee des smart mirror für alle zugänglich zu machen. Bisher war das komplexe Grundkonzept nur engagierten Bastlern und Programmierern vorbehalten. Unsere Version des smart mirror beinhaltet das eigens entwickelte Betriebssystem mirr.OS mit intuitiver Bedienoberfläche und verschiedenen, individuell adaptierbaren Modulen.

Im Gespräch mit ifun.de zeigen sich die Mitglieder des Glancr-Teams zuversichtlich, dass man die erste Beta des Systems bereits in den kommenden zwei Wochen ausliefern wird. Spätestens im Sommer soll zudem ein komplett fertiger Spiegel angeboten werden, der sich an Anwender ohne eigenes Bastel-Zimmer richtet.

Die Anzeige des Glancr-Spiegels wird sich mit dem iPhone konfigurieren lassen und seinen Nutzern ständige Updates anbieten. neben dem Verkauf fertiger Spiegel will das Glancr-Team zur Monetarisierung auch kostenpflichtige Module anbieten. Hierbei soll es sich vor allem um komplexe Applikationen handeln.

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Eine interessante Idee, die wir im Blick behalten werden.

Freitag, 11. Mrz 2016, 17:51 Uhr — Nicolas
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  • Sowas hatte man vor kurzen bei Galileo für Lau nachgebaut und hat echt super funktioniert! Ich glaub wenn man ein ipad übrig hat dann kann man das für gut 100 Euro nachbauen

    • Stimmt, das iPad kostet ja nichts. ;)

      • Er meinte ja übrig. Es gibt viele Leute die ihre Technik im Schubfach horten. Ich hatte zwar noch nie ein iPad aber mir geht es auch so.

      • Gerüchteküche

        Unnötige Antwort. Er hat „wenn man ein ipad übrig hat“ geschrieben. Also hat er logischerweise den Preis des iPads nicht miteinberechnet.

        Und bevor du jetzt mit der „Das meinte ich doch“-Leier ankommst: „;)“ kommt meistens falsch rüber.

    • Ja, wirklich zu geil. Erst „für lau“, dann braucht’s ein iPad und 100€… Finde den Fehler… ;D

  • Frage: Man koppelt dann vorhandene iPhones an den Rasperry Pi per WLAN oder Bluetooth? Wenn ja, erlaubt es Verbindungen zu mehreren Geräten/iPhones?
    Oder holt sich der Rasperry Pi die Infos (Email, Twitter, etc.) alle selbstständig von den entsprechenden Servern?

    • So wie ich es verstanden habe und aus den Screenshots entnehmen konnte, stellst du am iPhone nur ein, welche Infos du gerne hättest. Den Rest holt sich der Raspberry von selbst aus dem Internet.

    • Hi Johannes. Genauso ist es vorgesehen. Es soll ein Device sein, was so wenig Interaktion wie möglich erfordert. Du stellst dir einmal die Dienste über das Backend ein (geht per Browser, ohne App) und kannst immer wieder Änderungen vornehmen. Nach und nach kommen dann veschiedene Plugins für verschiedenste Anwendungsgebiete. Gruß Tobi von glancr

  • Was, wenn mehrer User im Haushalt wohnen?

  • Das teuerste daran ist letztlich der Spiegel

  • Erinnert mich ein wenig an diese Kühlschränke mit Bildschirm, die es vor einigen Jahren gab.

  • „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der klügste im ganzen Land?“ Schneewittchens Stiefmutter läßt grüßen *lol*

  • selbst für nerds ist sowas schon fast krank.

  • Plexiglas und Spiegelfolie tun es auch, Python ist auch nicht zwingend notwendig, aber einen Monitor brauch man auf alle Fälle. Ich nutze node.js als Backend, funktioniert super. Ich möchte noch ein Bluetooth Modul verwenden, um die Person vor dem Spiegel zu identifizieren. Gesichtserkennung und eine eingebaute Kamera wäre echt zu krank.

    • Welche Spiegelfolie hast du genommen? Hat die ein richtiges Spiegelbild? Ich habe gelesen dass einige Folien das Spiegelbild verzerren. Dann wäre der morgendliche Anblick ja noch schlimmer

  • Finde ich sehr geil !
    Fa. Vestel hat schon vor Jahren auf der Ausstellung einen durchsichiten Display vor dem Aquarium gebaut…
    das sieht fantastisch aus.

  • Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus?
    Der Bildschirm muss ja 24/7 laufen?
    Oder gibt es auch eine Sprachgesteuerte Wakeup Funktion?

  • Sieht ja erstmal ganz dolle aus. Das Problem, welches ich in der Anwendungen sehe, sind Feuchtigkeitsschäden und damit einhergehend wegkorrodierende Elektronik. So einen Spiegel will man ja WENN, genau im Bad haben. Im Bad wird allerdings geduscht, da wird sich nass rasiert, Spiegel beschlagen und natürlich zieht Wasserdampf dann auch HINTER den Spiegel. Das sollte also ein gut verschlossenes System sein.

    Wetter, News und Mediensteuerung ist beim morgendlichen Badaufenthalt natürlich sexy. Kannst dann natürlich gleich mal ein Sidolin-Abo abschließen. :-)

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