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Countdown für den Google Reader: RSS-Reader-Alternativen und Tipps zum Umzug

23 Kommentare

Ein letzter Hinweis für alle RSS-Nutzer: Am Montag stellt Google den hauseigenen RSS-Dienst Google Reader ein. Wer damit arbeitet oder gearbeitet hat, sollte zumindest kurz darüber nachdenken, ob er seine dort gespeicherten RSS-Abonnements für die spätere Verwendung mit einer der inzwischen in großer Zahl vorhandenen Alternativen sichern will. Falls ja, so geht’s:

reader

Über Google Takeout könnt mit nur wenigen Mausklicks eure bei Google gespeicherten Daten exportieren. Und zwar nicht nur die RSS-Feeds aus dem Google Reader, sondern auch alles, was Google sonst noch von euch gespeichert hat. Von den +1-Bewertungen bei Google+ bis zu all euren YouTube-Videos.

Für den Wechsel zu einem anderen RSS-Anbieter empfehlen wir euch, statt der gesamten Daten nur den Export aus Google Reader anzuwählen. Google packt euch dann eine ZIP-Datei, in der ihr unter anderem eine XML-Datei mit all euren RSS-Abonnements findet. Diese Datei lässt sich nun über die Importfunktion in euren neuen Reader laden, falls dieser nicht sogar einen direkten Import per Google-Login anbietet.

reader-export

Welcher RSS-Reader bietet sich als Alternative zum Google Reader an?

Gute Frage, keine Antwort. Die meiste Ähnlichkeit mit dem alten Google Reader weisen vermutlich die Angebote von DIGG und AOL auf. Aber nutzt doch die Gelegenheit, und schaut euch ein wenig um auf dem Markt. Der Google-Ausstieg hat dafür gesorgt, dass sich neue Optionen auftun und bestehende Anbieter im Wettstreit um neue Kunden ihre Leistung verbessern. Über eure persönlichen Erfahrungsberichte in den Kommentaren freuen wir uns natürlich besonders.

Hier ein paar Alternativen:

Teils lassen sich die Angebote schwierig einordnen, neben mehr oder weniger reinen RSS-Reader wie den oben genannten tummelt sich eine Vielzahl Dienste im Netz, die nicht nur den Zugriff auf RSS-Feeds bieten, sondern sich über offene Schnittstellen wiederum von anderen Apps wie Reeder oder Mr. Reader (iPad) ansprechen lassen. Hier wären noch Feedbin, FeedHQ, Feed Wrangler und Fever zu erwähnen.

Wie gesagt, alles Geschmacksache und daher ist diese Aufstellung sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Hängt eure Erfahrungsberichte und Tipps unten an!

Diskussion 23 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Warum redet eigentlich keiner von Newsify ?
    Wird das auch eingestellt ?
    Ich dachte das übernimmt Feedly ?

    Bitte um kurze Info, da Newsify mein Liebling auf dem iPhone ist.
    Danke im voraus

    — Daniel X.
  2. Bin seit Jahren “Reeder”-Fan. Werde auf Feedly umsteigen und sobald die Reeder Apps am iPhone, iPad und Mac die Feedly integrieren, wieder auf Reeder. Bin gespannt, ob Feedly auch die nötige Serverkapazität hat, um auf GoogleReader-Niveau zu syncen.

    — Fede
    • Habe auch Feedly ausprobiert. Bin aber wieder weg davon. Ist mir einfach zu bunt und grafiklastig.

      Hoffe zumindest das das iPhone Reeder Update schnell durch den Review kommt. Habe mich ersteinmal für Feed Wrangler entschieden.

      Komischerweise funktioniert Reeder mit Google Reader weiter bei mir. Also abgeschalten worden ist es noch nicht.

      — Daniel
    • Vermisse ich auch in jeder Aufstellung. Für mich einfach der beste GoogleReader-Ersatz.
      Und die 2$ im Monat, die nur fällig werden, wenn man mehr als 64 Feeds hat, sin für mich auch gut zu verkraften.
      Einziges Manko: es gibt kaum Dritt-Apps, die drauf zugreifen. Aber die eigen App ist auch gut.

      — Felix
  3. Ich bin gerade auf Newsbin umgestiegen; gute Gelegenheit, mal die Feeds auszumisten.

    Und nach dem Theater mit Google Reader bin ich gern bereit, für einen so wichtigen Dienst 2$ im Monat zu zahlen.

    Die Integration in Reeder, meiner favorisierten iphone-App, funktioniert reibungslos. iPad-support ist ja schon angekündigt, geht so lange aber auch über die (okaye) Feedbin-Website. Deren Killer-Feature: die automatische Readability-Funktion für gekürzte Feeds. Sehr praktisch!

    — Klaus
  4. The Old Reader ist ein wirklich erstklassiger Ersatz, leider kann er nicht die “gemerkten” Artikel übernehmen (“will never come” lt. Webseite), hier zeigt InoReader seine Stärken, meine knapp 200 gespeicherten Artikel sind dort sichtbar, leider ist InoReader nicht so smooth wie The Old Reader.

    — Zappo
  5. Für Reeder liegt das Update mit Feedly-Integration übrigens auch schon bei Apple zur Prüfung. Hatte der Entwickler getweetet. Ich bin vor ein paar Tagen zu Feedly gewechselt und gefällt mir bisher ganz gut…

    — .....
  6. Schade eigtl, dass da bei flipboard scheinbar noch nix im Köcher ist… :/ feedly und reeder sind sonst auch meine favs. Wobei sich Digg immo auch ganz gut macht.

    — madog
  7. Mit feedly ist man auf der sicheren Seite, da schon eine ganze Menge Clients feedly unterstützen oder angekündigt haben feedly zu integrieren. Zudem ist im Gegensatz zu einigen anderen RSS-Sync-Diensten wie Feedbin oder Fever das Ganze gratis nutzbar.

    — Tut nichts zur Sache
  8. Was ich überhaupt nicht verstehe ist warum alle Apps die Feeds synchronisieren müssen??? Wieso ein Dienst (wie Google Reader) wo man die Feed-Adressen speichern muss, und nicht einfach Apps die den Inhalt direkt aus der XML-Link lesen???
    Im Reeder kann ich z.B. als Feed “www.ifun.de/feed” eingeben und gut ist es! Ohne irgendwelche “SYNCHRONISIERUNGEN”.
    Verstehe den Sinn aller diesen Synchro-Dienste wie AOL, Google, Old Reader nicht ganz. Google anscheinend auch nicht, sonst hätten sie nicht dicht gemacht…!

    — Xumbaburras
    • So bald Du mehr als ein Gerät zum lesen nutzt wirst Du es auch vermissen. Nichts ist langweiliger als gelesene Nachrichten nochmals zu lesen.

      up7

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