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Zur Diskussion: Ist Gesten-basiert zu kompliziert?

Rumors 51 Kommentare

Wirft man einen Blick auf die App-Neuveröffentlichungen der vergangenen Wochen, zeichnet sich ein nicht zu übersehender Trend der Bedienoberflächen all jener Anwendungen ab, die nicht ausschließlich Apples Standard-Elemente verwenden.

Mehr und mehr Anwendungen – etwa die Wetter-App “Weathercube“, die Einkaufsliste “Bring“, die Aufgabenverwaltung “Clear” und der Wecker “Rise” – setzen inzwischen auf User-Interface-Strukturen, die fast komplett auf Buttons, Menus und Schiebeschalter verzichten und ihre Nutzer zur App-Interaktion mit Wischgesten, Swipes und Pinch-Bewegungen “zwingen”.

Was in Werbevideos einfach und natürlich wirkt, verwirrt beim gleichzeitigen Einsatz mehrerer Apps die zu 100% auf eine Gestensteuerung setzen. Fehlende Konventionen, unterschiedliche App-Hierarchien und die verschiedenen Geschmäcker der verantwortlichen Entwickler sorgen dafür, dass “lange Taps”, die Spreizbewegungen mit Daumen und Zeigefinger sowie eher unübliche Gesten (z.B. ein “Doppeltap mit anschließendem Halten”) in drei Anwendungen drei verschiedene Aktionen anstoßen können.

Die Entwickler-Community behilft sich hier inzwischen mit kleinen Einführungs-Szenen, die nach dem Erststart der betroffenen Apps alle verfügbaren Gesten in mehreren Schaubildern erklären.

Spannen wir also den Bogen zur lesenswerten UI-Kritik des Bloggers Max Rudberg der auf seiner Webseite drei Einführungs-Szenen zusammen gestellt hat. Rudberg wünscht sich den kompletten Verzicht auf Erklär-Bilder und fordert Anwendungen, die sich entweder selbsterklärend nutzen lassen, oder durch kleine Hinweise wie etwa diese, von Links eingeschobene Liste darauf aufmerksam machen, dass das Display auch über den sichtbaren Rand hinweg noch weitere Informationen anbietet.

Auch ifun-intern haben wir uns mit Gesten-basierten Interface-Elemente auseinandergesetzt und sind dabei leicht gestolpert. Der “lange Tap” auf die Überschriften in der kostenlosen ifun.de News-App etwa, blendet das Teilen-Menu ein, wird aber gerne übersehen. Nach mehreren Nachfragen haben wir den Text der App Store-Beschreibung inzwischen um einen zusätzlichen Hinweis ergänzen müssen…

Was uns zur Frage in die Runde bringt:

  • Wie steht ihr den komplett Gesten-basierten Anwendungen gegenüber? Sind Einführungsvideos noch in Ordnung oder einfach nur der offensichtliche Hinweis auf schlecht durchdachte Fingerübungen, die wieder vergessen sind, sobald die Anwendung das nächste mal gestartet wird?
  • Wollt ihr Buttons zum Löschen, oder die Swipe-Geste nach links? Präferiert ihr ein “cleanes Interface” oder ein offensichtliches?

Wir freuen uns über euren Senf in den Kommentaren.

Diskussion 51 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • kann ich exakt so unterschreiben.
      Clear war nett, aber ist halt sehr limitiert. Kommen weitere Apps mit gegensätzlichen Funktionen hinzu wird es doch sehr unübersichtlich und einheitlich wird nicht umzusetzen sein bei allen Apps alleine schon aufgrund der Einsatzmöglichkeiten

      — komacrew
      • Und EINHEITLICH!!!!

        z.B.:
        - Seitenleiste @Facebook
        - wischen zum Löschen
        - wischen zum Scrollen
        - usw.

        Wenn’s schon nicht selbst erklärend ist (Windows 8 inApp-menü) dann wenigstens so, dass mans nur einmal sehen muss und dann auf allen Systemen anwenden kann… Aber gegen sowas gibt’s zum Glück Patente -.-

        — Sunnyboy
  1. Zu kompliziert würde ich nicht sagen. Nur zu wenig intuitiv. Wenn es am Anfang eine kurze Einführung gibt ist es ja in Ordnung. Das Problem ist nur, dass man so etwas auch schnell vergessen kann, wenn man eine App nicht regelmäßig benutzt. Und dann steht man und wischt wie blöde auf dem Display rum, weil man gerade nicht mehr weiß, wie nochmal die Geste für die gewünschte Funktion war.

    — Cromax
    • So wie bei weathercube, da haben die am Anfang erklärt wo alles ist und fertig ist. Ist ein bisschen Gewöhnung aber nach 10 Minuten hat man es drauf

      — Sub
  2. Es darf nicht überhand nehmen, so wie bei dem “Ubuntu Phone”. Aber die ein oder andere Geste ist praktisch. Wie zum Beispiel das zusammenziehen von Fingern auf dem iPad. Aber echt alles über Gesten zu machen, ist ein bisschen viel verlangt beispielsweise von Senioren.
    ‘N langer Tab auf euren Artikel ist dagegen vollkommen in Ordnung.

    Zu Clear, die App. hat’n gutes Tutorial und ist demnach auch fast selbsterklärend.

    — Jannik Zeman
  3. Kann ich nur bestätigen. Bei manchen Apps bin ich erst mal am rumpinchen und tappen bis ich zur gewünschten Funktion komme. Und selbst wenn es in so einem Tutorial erklärt wird müssen sich die Gesten ja auch für jede App gemerkt werden. Ich bin eher ein Fan von konventionellen Menus oder Apps die auf die Standardgesten zurückgreifen.

    — Pedro2k
  4. Wenn man Gesten einsetzt, dann sollte man auch beschreiben, was welche wo und wie auslöst. Mein Leben ist zu kurz, um in einer App auf gut Glück zu wischen, tippen und zu drücken bis ich evtl zu der gewünschten Funktion komme. Ein Standart oder Übereinkunft wäre nett – aber wer will/soll das bestimmen?

    — Uschi Koslowski
  5. Zuviele und zuviel verschiedene Gesten sind verwirrend. Man hat ja nicht nur mit den Touch Pads oder Phones zu tun.
    Am Mac gibt es diese Wischgesten ja auch und da hab nach anfänglicher Begeisterung die vielen Gesten wieder abgestellt.

    — PeterO
  6. Ich hatte mir ja schon von Apple erhofft, dass der Nachfolger vom iPhone 4 so wird.
    Leider wurde ich bei der Veröffentlichung vom 4S in dieser Hinsicht enttäuscht. Nichts desto trotz liebe ich aber mein 4S^^

    Also lautet die Antwort: Nein, dass ist nicht zu kompliziert. Im Gegenteil – Es kann sogar einfacher sein.
    Obendrein gibt es dann weniger Verschleissteile.

    Florian
  7. Mittlerweile können die Gesten schon verwirrend sein. Siehe Facebook App. Zum Schließen eines groß angezeigten Fotos muss man nur noch mit einem Finger nach unten oder oben wischen, sehr praktisch. Ich musste mich schon dabei ertappen dass ich dieses schon in der Foto-App. versucht habe, bis ich merkte dass das ja hier nicht so funktioniert, oder auch die 2-Finger Methode vom iPad um Fotos zu minimieren auf dem iphone versucht habe. Da kommt man schon ins Schleudern wenn alle unterschiedliche Methoden einbauen…

    — Tim Möllenberg
    • Das übernehmen mit dem nach unten wischen in der Foto.app kenn ich, obwohl das ja eigentlich recht praktisch ist. Nur die Foto.app lässt sich mit dieser Gestik leider nicht steuern. :-)

      — Integer
    • Das übernehmen mit dem nach unten wischen in der Foto.app kenn ich, obwohl das ja eigentlich recht praktisch ist. Nur die Foto.app lässt sich mit dieser Gestik leider nicht steuern. :-)

      — Integer
      • Das gleiche hier, passiert mir oft in der Twitter App. Was hab ich mich da schon geärgert, das die Geste nicht (richtig) funktioniert, bis ich gemerkt hab, diese gibt es hier ja gar nicht :))

        — Ich_Halt
      • Ich versuche das auch oft in der Twitter App, obwohl die Funktion ja nur in der FB-App vorhanden ist. Für mich ist das ein Zeichen einer gelungenen Geste! ;)

        — Bommel
  8. Also ich würde eine einheitliche Gestensteuerung befürworten. Eine Vorgabe seitens Apple, die besagt: wischgeste von unten nach oben darf (in jeder app) nur die settings aufrufen;
    Ziehen von daumen und zeigefinger öffnet ein neues dokument/projekt/etc.
    Doppeltippen zoomt
    Usw.
    Ist aber nur ein erster Gedanke (noch nicht weitergedacht) und ihr wolltet ja meinen senf;)
    Klar werden da die Möglichkeiten für Entwickler eingeschränkt, jedoch würde es die Steuerung für den Endbenutzer vereinfachen. Und dafür war Apple ja bekannt-die Benutzerfreundlichkeit!

    — Vid
  9. Bleibt natürlich ein Trend wie hier erwähnt, jedoch im angemessenen Maß macht eine gestenbasierte Steuerung sehr viel Sinn, da man Elemente verstecken kann um Platz zu sparen und diese dann bei bestimmter Gestik aufrufen kann.
    Jedoch würde ich den Trend begrüßen, das man vieles über Daumengroße Icons lösen kann. Apple like, die Beschreibung, um Platz zu sparen, sollte nicht unter der App stehen, sondern im Icon selbst. Diese Icons können dann auch gerne Unterfunktionen haben, welche Ebenfalls mit Icons ausgezeichnet werden.
    Ein Beispiel wäre das MacOS Stack. Halt ohne diesen Kurven und Spielereien.

    Jedoch muss ich aber auch sagen, das besonders “Clear” die Gestensteuerung nahezu perfekt gelöst hat und diese App setzt ja zu 99% auf Gestensteuerung.
    Also falls man Gestensteuerung integriert, dann bitte überlegt und nicht deswegen, weil es gerade ein Trend ist.

    — Integer
  10. Der Hersteller überlebt, der sich an Standards hält und das UI nicht wegen eines schöneren Aussehens unbenutzbar macht. Soll man etwa für jede Anwendung Gesten lernen?
    Es wäre gut, wenn manche Entwickler mal dieses Wer lesen würden:
    Apple iOS Human Interface Guidelines
    Gibt’s als PDF. Aber manche werden auch da wahrscheinlich mit einer Geste die Seiten umblättern und sich nicht daran halten. Wünsche allen diesen Herstellern ein kurzes Überleben!

    — iNotes4You
  11. Komplett nein, aber ein paar gesten hier und da sind ganz nett. Was ich mir bei der ifun App. Wünsche, ist die swipe geste von links nach rechts, wie bei Facebook oder der neuen iliga App, Mit der sich links das Hauptmenu öffnet und man dann die Artikel einzeln anklicken kann, ohne dabei den geöffneten Artikel verlassen zu müssen. Und mit einem tap auf den geöffneten Artikel geht’s dahin zurück ohne, dass der neu Laden muss. Das wäre toll :)

    — Maik
  12. Gesten müssen standardisiert und in überschaubarer Anzahl sein.
    Sobald ich anfangen muss, vor jeder Geste kurz zu überlegen, welche was macht oder ich mehrfach eine falsche verwende, weil sie eben nicht intuitiv ist, sind die Apps unpraktisch.

    Schon mit den Gesten auf dem MagicTrackpad finde ich es grenzwertig.

    — GregBLN
  13. @ifun: Kleine Anmerkung von mir, was mich noch immer stark verwirrt, vor allem aber zu Beginn, als ich eure App das erste Mal sah. In eurer Tapbar ist das iphoneticker- und das ifun-Logo grün bzw. blau beleuchtet, wenn es nicht ausgewählt ist. Das sieht aber aus, als hätte man genau diese Rubrik aktuell ausgewählt. Schließlich betätige ich etwas und dann wird es aktiviert. Denke, das kann man geschickter umsetzen. Ansonsten top Sache eure App ;)

    — upsessed
  14. Auch Gesten müssen erlernt werden, aber ich bevorzuge diese Art von Steuerung. Massenkompatibel halte ich sie aber nicht. Meine Eltern bspw. sind auf Buttons mit “Löschen/Schließen”-Kennung anstelle eines “x”-Buttons angewiesen, da sie sonst nach wenigen Wochen und nicht allzu häufigem Einsatz, alles wieder vergessen haben… :/

    — rob
    • Das Phänomen kenne ich.
      Meine Mutter kann auch Shortcuts am Computer, jedoch sind die nach ein paar Tagen nicht Gebrauch wieder vergessen oder leicht verändert gemerkta.
      Ich kenne viele Ältere, die zwar nicht ansatzweise das Potential vom Smartphone nutzen, jedoch glücklich sind, wenn Telefon, SMS und Hörbuch geht und das ist auch okay dann.

      Ob und wie man darauf Rücksicht nehmen kann/sollte, die Grenze zieht um es “Massenkompatibel” zu halten weiß ich jedoch auch nicht…

      — thunderflash
  15. Das jeder so seine eigenen Gesten verwendet, das kann man schon lernen.
    Ich glaube, im Moment ist das so eine neue Experiementierphase, wo jeder so ein bisschen rumprobiert und sich dann irgendwann ein System durchsetzt.

    z.B. den Tap auf die Überrschrift zum hochfahren und das Runterziehen zum aktualsieren finde ich mittlerweile etabliert.

    Alles andere wird sich herausentwickeln.

    Ich bevorzuge ein cleanes Interface und freu mich dann immer, wenn ich was neues entdecke

    — thunderflash
  16. Einheitliche Gesten sind zwingend notwendig. Ein Beispiel, wie es nicht sein sollte ist CarTunes nach jedem Update wurden die Gesten verändert. Man hatte sich gerade an eine gewöhnt, da wurde sie wieder verändert. Und wenn das jede App. so macht, dann Prost Mahlzeit.

    — Falk-o
  17. Interface design hängt von der Zielgruppe ab. Während ein Gelegenheitsanwender beschriftete Knöpfe braucht, um überhaupt zu wissen, was alles geht, ist ein versierter Anwender mit SINNVOLLEN Gesten meist besser bedient. Der knapp verfügbare Platz wird einfach sinnvoller für den eigentlichen “content” verwendet.

    Idealerweise würde ich mir beides wünschen. Menüs oder Knöpfe, die wenn möglich kontextsensitiv oder bei Bedarf erscheinen. Gesten werden aber AUCH unterstützt, so dass der versierte die Menüs gar nicht mehr einblenden muss.

    Spannend bleibt die Frage, wie man zum versierten Anwender wird. Möglicherweise solle eine App protokollieren, wie oft sie verwendet wird. Dann kann dem potentiellen Power-User eine Geste vorgeschlagen werden, die er noch nicht kennt (mit der Option, sich bewußt alle Gesten mal anzusehen oder ganz im Gegenteil solche Einblendungen zukünftig zu unterlassen).

    — Volker
  18. Das sind wieder 2 unterschiedliche Designparadigmen. Beim Erscheinen der ersten Fenster Betriebssysteme wurden diese gelobt, weil man sich nun nicht mehr an Kommandozeilen Befehle erinnern musste, sondern alle Operationen ersichtlich waren.

    Hier ist das wieder genau so: Erinnern vs. Erkennen.

    Ich persönlich bevorzuge Buttons gegenüber Gesten, sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone.

    — Matthias
  19. Bei euch lässt sich ja auch die Taskleiste “Alle Nachrichten” per Geste aufrufen, zumindest auf dem iPad im Hochformat. Find ich persönlich relativ praktisch, da ich das iPad oft im Bett liegend mit beiden Händen unten festhalte, und somit nicht mit einer Hand auf den Button oben Touchen muss ;)

    — Ich_Halt
  20. Einzele Gesten (neben normalen Steuerelementen) die nützlich und logisch sind, ist das OK. Zum Beispiel unter OS X gibt es für das Touch Pad auch einige Gesten, allerdings sind diese logisch, wie etwa das von innen-nach-aussen-fahren um alle Fenster an den Rand zu verschieben.

    Wenn eine Anwendung (oder auch Betriebssystem wie Windows 8) allerdings dutzende unlogische Gesten hat eird es echt mühsam.

    Ein Nachteil ist zudem, dass je nachdem das Smartphone mit 2 Händen gehalten werden muss, um die Geste nutzen zu können.

    — Sandro
  21. Die Gesten sollten sinnvoll eingesetzt werden und eine gewisse Allgemeingültigkeit sowie Intuitivität besitzen. Es nützt nichts wenn Gesten in verschiedenen Apps unterschiedliche Aktionen bewirken. Bei weitestgehender Standardisierung der Gesten, sollte deren Umfang vergrößert werden.

    — Btidgeman
  22. Einfache gesten wie zB. das wischen von links nach rechts
    von oben nach unten ist in Ordnung.
    Mit der App Clear komme ich aber überhaupt nicht klar.
    Auf rein Gestengesteurte Apps kann ich verzichten.
    Drei Finger Streich etc. ist mir einfach zu viel.

    — Marco M.
  23. ehrliche meinung: gesten sind scheiße (bis auf geringe ausnahmen wie scrollen, zoomen usw. wie soll man ein touchscreen sonst bedienen?)

    ich will, wenn ich wlan einschalten will, einen entsprechend großen knopf, auf dem wlan steht drücken und den knopf in die stellung “ein” wandern sehn und nicht drei finger im viertelkreis nach links drehen und dabei die finger ind einer hand öffnen geste bewegen.

    genauso mit piktogrammen. mir sagen die meisten der bildchen nichts, auf dem rechner muß ich mit der maus drüber warten, bis der text dazu auftaucht. wenn unter den symbolen zusätzlich noch text steht, achte ich gar nicht auf die symbole, sondern lese nur den text. genauso gehts mir übrigens mit den apps auf allen touchscreen geräten :)
    ich orientiere mich am text unter den apps und nicht am symbol

    — ich
  24. Hab schon Probleme mit irgend so einem Music Player evtl. Car Tunes gehabt. Man vergisst die Gesten. Nächstes oder voriges Lied per Wischen und Play/Pause per Tap sind in Ordnung aber dann ist auch gut. Dabei habe ich einen Music Player haben wollen, der Gestenbasiert ist, weil es im Auto Sinn macht.
    Eure Lösch-Geste ist ein wenig Banane, weil total untypisch. Dass beim Wischen von links nach rechts (in einem Table View) der Löschen Button erscheint ist Standard. Also habe ich erstmal eure Linkshänderbedienung eingeschaltet. So ist’s richtig. Jetzt ist das Gelesen/Ungelesen markieren auch ganz nett.
    Eure Buttons unten sind absolut unintuitiv (wie schon oben gelesen) und ich wünsche mir oft mit nur einem Tap alles als gelesen zu markieren.
    Ausserdem ist Euer Icon Badge etwas seltsam. Wenn ich doch schon Gelesen/Ungelesen verwalte, warum ist das nicht die Zahl, die ich am Icon anzeige? So muss ich mir immer merken, dass es noch ungelesene Beiträge bei euch gibt.
    Aber sonst ist alles super

    — Jan
  25. Kleines Beispiel für Verwirrung?
    In meiner Mail App lösche ich mit Swipe von links nach rechts.
    In der iFun App ist es umgekehrt. Warum?

    Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft ich mich damit vertue. Das nervt.

    Wenn sich jeder an gewisse Gesten halten würde, wäre das Leben mit iOS deulich angenehmer.

    Kay
  26. Wenn es nach mir ginge, könnte Apple ruhig auf dem Homebutton, schon jetzt verzichten, aber auch nur, wenn das iPhone handlicher und der Bildschirm größer wird. Im Menü müssten dann alle Apps aufgelistet werden, wo die Gesten erklärt werden. Probleme gibt es vielleicht nur, wenn die App abstürzt.

    — Dennis4711
  27. Ich finde gestenbasierte Bedienung grundsätzlich gut.
    Sie sollte allerdings nicht unnötig eingesetzt werden.

    Mein Vorschlag:
    a) Wenn selbsterklärende Funktions-Icons noch auf dem Bildschirm Platz haben, spricht nichts dagegen, diese der Einfachheit halber auch weiterhin einzusetzen.

    b) Wenn aus Platzgründen auf Funktions-Icons verzichtet werden muss, dann bitte mit einer (im iOS systemweit implementierten) Hilfsgeste, mögliche Gestenaktionen auf dem Bildschirm einblenden und wieder ausblenden. Ähnlich wie früher die F1 Taste bei PCs. Dies könnte beispielsweise eine kreisende Geste in jeder beliebigen App sein.

    c) Einheitliche Standards (oder sich durchgesetzte Quasi-Standards) sollten von allen App-Entwicklern eingehalten werden. Das kommt allen zu Gute. Vor allem den App-Entwicklern weil ihre Apps durch die Quasi-Standards künftig gerne genutzt werden.

    — Flo (FvC)
  28. John Gruber merkt an, dass Gesten auf dem iPhone das sein sollten, was Tastaturkürzel auf dem Mac sind: Vereinfachungen für den geübten User.
    Für den normalen User sollten immer visuelle Elemente vorhanden sein, die zeigen, was man machen kann. Wenn man die App dann häufig braucht, kann es einfacher schneller sein, mit Gesten/Tastaturkürzel zu arbeiten.

    http://daringfireball.net/link.....untu-phone

    — gerstenlaub
  29. Ich find das mit den Gesten sehr gut! Z.B. könnte man ein Geste einführen: dreimal links streichen, einmal rechts, dann mit einem Finger ein Neuneck zeichnen, und um alles einen Kreis zeichnen, drunter noch 5 mal unterstreichen. Diese einfach zu merkende Geste könnte dann z.B. den Doppeltab auf den Homebutton ersetzen ;-D

    — Kartoffelsack
  30. Gesten sind super, auch auf Buttons zu verzichten finde ich begrüßenswert. Die Gesten müssen jedoch intuitiv und überall gleich sein.

    z.B. Von links nach rechts öffnet ein Menü, genauso wie von unten nach oben. Von rechts nach links löscht. Inhalte von oben nach unten ziehen aktualisiert diese.

    Negativbeispiel: Facebook: Das löschen von Beiträgen geht durch halten und dann den button drücken, dies ist ungewohnt und funktioniert nicht immer. Ich versuche es jedesmal mit dem swipe von rechts nach links, da ich es so gewohnt bin, stattdessen öffnet sich eine Freundesliste. Das nervt und stört mich jedes mal.

    — hiivin
  31. Sowohl Tablets als auch mit Abstrichen Smartphones sind in erster Linie visuelle (Audio) Endgeräte . Ihre Touch Steuerung ermöglicht zwar auch mit Gesten das UI zu bedienen, jedoch wird denke ich die breite Masse der Nutzer eine Button Steuerung generell vorziehen. Es ist einfach der natürliche Umgang. Eine dedizierte Gestensteuerung jenseits eines einfachen Wisches bzw. Eines Clicks setzen Lernprozesse voraus, sowie eine Normung der Gesten.
    Gesten werden sich m.E erst dann eine dominierende Rolle spielen, wenn sich virtuelle Displays durchsetzen werden, die keinen einfachen Touch ermöglichen. Dies in Verbindung mit Sprachsteuerung. Gegenwärtig ist die Usibility auf dem Tablet bzw Smartphone mit einem Wisch und ein oder zwei Tabs zum Ziel zu gelangen ein Einfacheit und Schnelligkeit nicht zu übertreffen. Ich ertappe mich manchmal schon dabei das ich auf meinem Notebook Bildschirm versuche zu tappen …..:)))

    — Armin
  32. Habe die oben beschriebenen Apps ausprobiert. Macht Spass damit herumzuspielen. Im Alltag nutze ich sie aber nicht. Warum? Keinen Mehrwert gegenüber den Klassikern, wie z.Bsp. WeatherPro

    — Norbert
  33. Bin für standardeinstellung ohne Gesten ( seniorengerecht) sowie die Möglichkeit komplett gedtenbasierend per Einstellungsmenü für die es wollen.

    — van Hammer

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