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Video: Oettingers improvisierte Roaming-Begründung

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74 Kommentare 74

Tilo Jung nutzt die Bundespressekonferenz um eine klare Frage an den EU-Kommissar für Digitalwirtschaft, den CDU-Politiker Günther Oettinger, zu stellen.

Oettinger

„Herr Oettinger. Zum Thema Roaming und EU-Binnenmarkt: Können Sie erklären, warum ich mir als Berliner, bei einem französischen Mobilfunkanbieter, nicht das geile Highspeed-Datenpaket sichern kann? In Frankreich bekomme ich für 35 Euro 50GB und hier für den gleichen Preis nur 4GB. Herr Oettinger; warum wollen Sie das verhindern?“

Oettinger improvisiert. Der Digital-Kommissar erklärt auf rund fünf Minuten, warum es für einen europäischen Wettbewerb im Mobilfunkmarkt noch zu früh ist und dämpft seine Begründung dabei auf folgende Formel ein: Für einen fairen Preiskampf sind die Märkte noch zu reguliert. Aha?!

Den sehenswerten Ausschnitt der BPK haben wir im Anschluss eingebettet und nutzen die Gelegenheit um noch mal an das Roaming-Hin-und-Her der vergangenen Jahre zu erinnern.

  • 04/2014 – EU: Abschaffung der Roaming-Gebühren bis 2015
  • 05/2015 – Roaming-Gebühren bleiben bis mindestens Ende 2016
  • 05/2015 – Roaming-Gebühren sollen doch erst Ende 2018 fallen
  • 06/2015 – Kommissar Oetti: EU-Roaming ab Mitte 2017 ohne Gebühren
  • 06/2015 – Oettinger lag richtig: Keine Roaming-Gebühren ab Juni 2017
  • 07/2015 – Roaming-Ende: Im Dezember 2016 werden Ausnahmen festgelegt
  • 10/2015 – Abschaffung der Roaming-Gebühren ab 2017: EU-Parlament stimmt zu
  • 09/2016 – Roaming-Ende 2017: Maximal 90 Tage pro Jahr
  • 09/2016 – Roaming-Ende: 90-Tage-Regel soll gekippt werden

Montag, 26. Sep 2016, 18:39 Uhr — Nicolas
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  • Schade dass er nicht auf englisch geantwortet hat

    • ich finde die Erklärung gut und inhaltlich nachvollziehbar. Er erklärt wirklich aus dem Stand dieses hoch komplexe Thema einfach und auf dem Punkt. Das kann nicht jeder. und das war ein ernstgemeinter Kommentar.

      • Seh ich genau so, gut erklärt von ihm.

      • Und was Oettinger nicht sagt: unsere Steuergelder machen das Telefonieren und die Infrastruktur für unsere Europäischen Nachbarn so billig, wir subventionieren die ganze EU, vom Brexit-„schnell noch alles mitnehmen“ bis zum griechischen-„Leih mir Dein Geld, dann machen wir einen Schnitt und Du leihst mit nochmal so viel“

      • Dann such mal in Youtube den Mitschnitt von Oettingers Konferenz auf Englisch, wo er behauptet, dass Englisch eine wichtige Arbeitssprache ist und möglichst jeder können muss. Er scheint sich aber ausgenommen zu haben, da er ein fürchterliches badensisches Englisch spricht mit teils schlechter Aussprache und unglaublich schlimmen Grammatikfehlern. Ich zitiere ihn (ungefähr, soweit ich mich erinnere) „We all are hanging in one boat“, also wir alle sind in einem Boot erhängt … aha, wortwörtlich übersetzen ist geschickt ;) – iIthin, I spider … ;)

  • So ein Schwachsinn, den deutschen Mobilfunkbetreibern rennen die Kunden schon nicht weg, WENN sie endlich die flat nicht mehr flat nennen sondern daraus eine flat machen. Aber diese mini Flats sind einfach nur Kundengängelungen!

    • Das hat mit Gängelung nichts zu tun. Jeder darf frei entscheiden ob er Mobilfunkkunden werden möchte. Bis dahin ist es so: Das Netz und die Lizenzen sind sauteuer. In einem derart hochfrequenten Markt sind die Preise im Verhältnis vielmehr schnell gefallen als das sich das wirklich lohnen könnte. Also muss zumindest das Gut verknappt werden um ihm noch einen Wert zuzuschreiben.

  • Management by Oettinger. Der hatte noch nie einen Plan und bleibt sich treu

  • Für das Auslaufen von Roaming wurde damals die Netzneutralität geopfert…!
    War ja klar, dass Roaming dann nicht richtig abgeschafft werden wird. Und Politiker fragen sich warum soviel Wahlmüde werden bzw warum die etablierten Parteien soviel Stimmen verlieren!

    • Jaja, die bösen Politiker… Schon mal überlegt, wo wir beim Roaming ohne die EU wären? Freiwillig hätte kein einziger Mobilfunker hier auch nur einen Cent nachgegeben.

      Man kann ja von diesem Apparat halten, was man will, aber hier bewegt sich wenigstens was.

      • Zustimmung. Leider ist EU Bashing furchtbar in. Viele Menschen hierzulande suchten gerade zu nach nach dem starken Despoten. Ja, Demokratie ist schwerfällig, langsam und anstrengend aber Umbra mit Angela zu sagen „alternativlos“.

      • Richtig!
        Stimme dir zu 100% zu.
        Ausserdem vergessen wohl viele warum die E.U. auch dem Friedenserhalt dient.

      • Die Eu und die Politiker schaffen sich aber selber ab durch CETA,Ttip und Tisa…

      • Ich bin für ein zusammenwachsendes Europa, aber die aktuelle EU ist nicht demokratisch (siehe EU-Kommission) und in vielen Punkten nicht handlungsfähig.
        Es wurde vergessen, obwohl Experten es empfohlen haben, die EU zu reformieren, bevor die große Ost-Erweiterung stattfand! Jetzt ist das nur noch schwer umsetzbar mit sovielen Länder. Manche freuen sich natürlich weil die eh lieber nur eine EWG sehen möchten…

  • Und jetzt Herr Oettinger bitte das Ganze nochmal auf englisch! ;-)

  • Ja nun, wo er recht hat hat er recht. Wie soll das denn funktionieren, wenn sich jetzt Millionen von Deutschen eine lettische oder sonsteine SIM besorgen für einen Appel und ein Ei? Wer soll dann die deutschen Netze noch kostendeckend betreiben?

    • Computerschmied

      Dann sei bitte so nett und vergleiche! Das ist Marktwirtschaft. Warum können es sich denn unsere „Nachbarn“ leisten für sooo wenig Tarife anzubieten, die bei uns viel teurer sind?

      • Hat er doch erklärt!! Haste das Video gesehen?? Geringere Energiekosten, geringere Arbeitslöhne, längere Abschreibungsmöglichkeiten, usw.

      • Weil die einfach viel weniger Personal und Funkmasten haben… Das kostet alles eine Menge Geld… Wann kapiert das endlich wer…

      • Weil in anderen Ländern die Regierungen nicht 100 Mrd. € durch Frequenz Versteigerungen aus den Mobilfunk-Firmen erpresst haben, denn das sind in Wahrheit die Kosten, die wir jetzt alle abzahlen.

      • In Deutschland ist Mobilfubk so teuer, weil sich die Regierung bei der Frequenzversteigerung richtig bereichert hat.
        Absolut krass, was da gezahlt werden musste.

        Leider ist, wenn kein guter Preiswettbewerb zustande kommt, fast immer der Staat Schuld.

      • @ FloFlo:

        In den USA gibt es deutlich bessere Tarife zu günstigeren Preisen. (Beispiel: T-Mobile US)
        Du wirst mir zustimmen, wenn ich sage: Die USA hat ein paar Einwohner mehr als Deutschland.

        Die Gründe für die teuren Preise sind wo ganz anders. Das hat nichts mit der Größe von Deutschland zu tun. Den meisten geht es eher um das Angebot als um die Preise.
        Ich habe kein Problem damit 75,00€ im Monat für Qualität zu zahlen, aber in der heutigen Zeit erwarte ich auch richtige Flats zu diesen Preisen.

      • Was ist denn das für ein Vergleich? Angenommen T-Mobile in den USA hat kosten von 100 Mio., dann sind die doch bei 250 Mio. Einwohnern mit nem niedrigeren Preis schneller gedeckt, wie hier in Deutschland. Kenne mich dort nicht aus, ob dort auch UMTS Lizenzen versteigert werden aber hier werden sie es. Und das durch höhere Vertragsgebühren finanziert. Was sind das immer für Milchmädchenrechnungen? Keine Ahnung was da im Detail dahinter steckt aber schimpfen. Das kann der Deutsche besonders gut

      • @Computerschmied: Wenn du doch so viel weiter denken können willst, dann denke bitte richtig weiter. Nehmen wir an, es ist so, wie du es für richtig hältst. Die anderen Betreiber werden gegen die Betreiber in Lettland klagen, weil viele das kostenlose Roaming ausnutzen und als Europäer aus Lettland die SIM holen. Falls es so bleiben würde, wären die teuersten Betreiber bald bankrott. In DE sind z.B. teure Betreiber. DE hätte in Zukunft keine Betreiber mehr, weil sie nicht mit den billigen Preisen der lettischen Betreiber konkurieren könnten. In DE wäre also kein Mobilfunk mehr und wäre somit rückständiger als die dritte Welt. Oder die Gerichte würden auf die Klage eingehen und die lettischen Betreiber müssten die Preise bis zu einem gewissen Grad anheben. Das würde dahu föhren, weil für die meisten Arbeitnehmer in Lettland die Preise för SIMs in Lettland nicht bezahlen könnten, somit viele kein Mobilfunk nutzen könnten. Damit würde das europäische Land Lettland plötzlich im Rückstand zu einem dritte Welt Land stehen. => In beiden Fällen würde es der EU schaden. Man kann also nicht so oberflächlich „freie Marktwirtschaft“ fordern, auch wenn es die EU am Anfang nicht gab und nur ein Wirtschaftsinteressensgemeinschaft war. Diese Regel soll läderübergreifend sein und muss daher auch Aspekte beachten, was die EU schaden könnte statt zu nützen.

      • Wer in meinem letzten Beitrag Tippfehler findet, darf sie gerne behalten.

    • Wenigstens einer ders kapiert.
      Wenn ich in fra spa und co so nen gutes netz haette (auch in den nicht urlaubsstrandregionen) dann waer das dort auch teurer.

    • Man fragt sich, wie andere Länder das hinbekommen, gut, günstig, schnell und kostendeckend. Es scheint aber ja möglich zu sein.

      Wenn Deutsche Netzbetreiber das im Land der Dichter, Denker und Ingenieure nicht hinbekommen, dann ist das traurig genug, aber dann machen’s eben die Nachbarn. Hej, wir leben in Europa!

      • Okay, erst zuhören (das Video gucken), dann denken, dann tippen.
        Ich gebe Oettinger zwar nicht in allen Punkten recht, kloppe mir aber mal selber auf die Finger. Er hat nicht nur unrecht. ;)

      • Mal überlegt, was wir für einen Lebensstandard haben, wie hoch das durchschnittliche Einkommen ist und das mal mit einem osteuropäischen Land verglichen? Und da muss man nich weit schauen. Dann gibt es noch Gesetze, die eingehalten werden müssen, Steuersätze und UMTS Lizenzen, die in anderen Ländern nicht ersteigert werden müssen PLUS das Netz selbst aufgebaut werden muss. Und das noch mit Auflagen, das jedes Zweiseelen Kuhdorf mit LTE angebunden werden muss.

      • Wie die das hinbekommen? Mit deutschen Steuergeldern aus dem Topf der EU

  • Das liegt doch an den beschissenen Frequenz Lizenzen die versteigert werden.
    Die Milliarden muss doch so ein Unternehmen wieder erwirtschaften.
    Und wer bezahlt das letztendlich, wir!!!
    Im Grunde eine versteckte Steuererhöhung vom Staat.
    Was letztendlich die Digitalisierung in Deutschland hemmt.
    Diese Lizenz Versteigerung gehört abgeschafft/verboten

    • Die Versteigerungen waren vor 15 Jahren, also vergiss mal das da noch irgendwas angezählt werden muss.

      • Wow, wo hast du dein Wissen denn her? Die letze Versteigerung war nämlich im Juni 2015. nur mal so nebenbei.

      • Die Kosten dafür betragen aber nur einen Bruchteil von denen vor 15 Jahren.

    • Genauso ist es. Milliarden-Einahmen für den Finanzminister gegen das Vesprechen, nichts gegen die Abzocke der Mobilfunk-Kunden zu unternehmen.
      So funktioniert gute Lobby-Arbeit !

    • Genau so ist es.
      Und nein die Versteigerung war nicht vor Jahren, sondern erst wieder vor kurzem.

      Der deutsche Staat schröpft die Bürger bis zum geht nicht mehr und wir regen uns über die Unternehmen auf, die sich selber dumm und dusselig zahlen. Das Geld wird dann größtenteils verpulvert.

  • Ach ja, ich mag solch gnadenlos kompetenten Aussagen sehr gern.Ansonsten bleibt festzuhalten,das der Mann gefährlich ist.

  • Die Mobilfunkanbieter haben anscheinend eine große Lobby in der Politik.

    Seine Antworten klingen wie nach einem letzten Briefing der Anbieter an Herrn Oettinger. Traurig

  • Unfuckingfaßbar….und dafür bekommt der auch noch Geld.

  • Sah es mir gerade an und meine doch glatt zu viel Bier getrunken zu haben…. Ohjee bzw. unglaublich!

  • Die Analyse der Märkte würde mich mal interessieren, dann müsste der Gewinn in Rumänien ja prozentual dem Gewinn von T-Mobile in Deutschland entsprechen.

  • So ein kauderwelschen Mist habe ich in meinen Leben noch nicht gehört. Was er überhaupt von was er da redet ?

  • Hat der was mit dem Oettinger Bier zu tun ?

    Falls ja , das ist wie er zum kotzen

  • Auch wenn Herr Oettinger sicherlich nicht mit der Gabe des Redens gesegnet wurde, hat er hier doch einfach mal Recht. Und er bringt dabei auch noch treffende Beispiele. Von Improvisieren kann hier nicht die Rede sein. Es sei denn man konnte vor lauter Billig!-Billig!-Rufen ihm nicht zuhören.

    • Sehe ich ähnlich. Vor allem die zweite Hälfte seiner Ansprache, die offensichtlich nur wenige verfolgt haben, ist durchaus erhellend. Es gibt eben einen Unterschied zwischen freien und regulierten Märkten, der sich nicht von heute auf morgen beseitigen lässt. Dass Europa gerade beim Thema Mobilfunk versucht, sehr bürgernah zu sein – und zwar gegen den Widerstand der Konzerne – erleben wir doch bereits seit einigen Jahren!

  • … Ja es ist vieles diffus was er da redet. Aber das Argument der höheren Kosten (Steuer, Funkfrequenzen etc.) in Deutschland kann ich nachvollziehen.

  • Kann der eigentlich auch normal sprechen?

  • Wenn der Steuerzahler die Gebühren der Politiker bezahlt, gibts auch keinen Grund etwas abzuschaffen.

  • Grundsätzlich ok was er sagt. Allerdings vergleicht er nur Deutschland mit Lettland oder ähnlichen Ländern. Was ist den mit dem Vergleich Deutschland und Frankreich. DAS sind sich ähnelnde Volkswirtschaften. Und gerade da haben wir doch das Leistungsgefälle mit 4GB zu 50GB. Das konnte er nicht befriedigend erklären

  • Der Aussage nach verdienen wir dann 12x soviel wie die Franzosen? Nicht nachvollziehbar, sorry

    • Du kannst dir ja ne fränzösische SIM-Karte zulegen und in Deutschland nutzen. Wenn die dann den deutschen Mobilfunkprovidern die Nutzungsgebühren zahlen, wirste sehen, wie schnell sich die Preise ändern.

      Die 90-Tage-Regel, bzw. deren jetziger Änderungsentwurf lässt das ja trotzdem zu, gewährt den Netzbetreibern lediglich die Möglichkeit, bei Dauer-Auslandsbetrieb einzuschreiten.
      Dadurch bricht der Mobilfunkmarkt nicht gleich auf Kosten der Verbraucher ein, sondern kann sich allmählich anpassen, bis wir dann in D und F ähnliche Tarife haben.

  • Er hat recht – auch wenn es in Deutschland nur am Telekom-Monopol liegen mag, aber er kann es einfach nicht erklären!

    • Das sehe ich auch so! Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, wenn jemand gute Argumente hat, kann man das doch akzeptieren oder? Ich bin kein Oettinger Fan aber vernünftigen Argumenten gegenüber aufgeschlossen.

  • Stefan B. aus H

    Ohne es gesehen zu haben – die Gründe sind mir bekannt – aber das große Problem der EU ist, die Marktbarrieren zumindest im EU-Binnenmarkt für die Wirtschaft in hohem Maße abzubauen und nicht – zumindest gefühlt – auch gleichermaßen Vorteile für den Verbraucher zu schaffen.

    Es kann doch echt nicht sein, dass man sich mit CE Konformitäten für Grillhandschuhe beschäftigt, bevor man nicht mal essentielle Themen in der Infrastruktur Europas vereinigt, die übrigens auch überaus wichtig für die Kommunikation zwischen den Völkern ist. Und da fehlen mir in der EU-Politik vernünftige Lenker – das Wort Führer ist ja so ein wenig schwierig, nehmen wir’s im Plural.

    Öttinger kann seinen Job nur ausführen, weil er genug Lobbyisten um sich findet, die ihm die (digitale) Welt ‚erklären‘.

  • Also, ich bin nur wegen der beiden Mädels im Symbolbild hier!

  • Was er doch im Grunde sagt ist, dass die EU für Anbieter da ist, aber nicht für Nachfrager. Konzept EU ist gescheitert, es dauert halt noch ein paar Jahre, bis es jeder gemerkt hat.

    • Was er sagt, ist dass die Telekom den französischen Anbieter dermaßen zur Kasse bitten würde, dass dieser keine 50GB mehr für 35,- Euro anbieten könnte.

  • Ganz ehrlich, das hört sich nach Einnahme Sicherung für unsere Telekomiker an. Es wäre an der Zeit, mal die Beschränkungen, die ja nur noch auf dem Papier bestehen fallen zu lassen, und einfach mal den Wettbewerb den Markt regulieren zu lassen. Aber davor hat man ja gelinge gesagt Angst. Weil man weiß das Deutsche Unternehmen dabei gnadenlos hinten runter fallen würden. Meine Meinung

  • Also ich finde seine Begründung verständlich uns nachvollziehbar. Vor allem beim zweiten Teil.

    Die EU ist in meinen Augen überhaupt nicht gescheitert. Das ganze EU Bashing erinnert mich an verzogene Rotzlöffel die über ihre Eltern motzen und nicht erkennen wie gut es ihnen eigentlich geht.

    • Ja mit dem Argument: ‚anderen geht es ja schlechter und einem geht es ja so gut‘ könnte man immer alle Diskussionen stoppen und alles durchsetzen …

  • 5 Milliarden Euro(!) müssen die deutschen Mobilfunknetzbetreiber für die letztes Jahr versteigerten 700MHz-Frequenzen zahlen, aus denen jetzt DVB-T und Funkmikrofone geschmissen werden.
    Das ist weltweit einzigartig und für mich der einzig schlüssige Grund für die massiv höheren Preise in Deutschland!
    Also, Oetti, mit Verlaub, aber das Gefasel von wegen hohe Strom- und Personalkosten in Deutschland, das kaufe ich dir nicht ab! Sag doch einfach mal die Wahrheit!

  • Rischdisch!!! Entscheidend ist aber was Dr. Öttger sagt, entscheidend ist, dass Deutschland durch seine Standards immer die soziale Marktwirtschaft exportieren sollte, und nicht, dass die Billiglohnländer Ihre teilweisen schlechteren sozialen Standards in andere europäischer Länder exportieren sollten. Wer das in Frage stellt, kann für seine günstigere Flat gerne in Kauf nehmen, das er im Umkehrschluss auch in Deutschland zum Hungerlohn arbeitet. Meistens sind aber gerade die, die für Ihr 1.000,- Euro teures Smartphone für ihre europaweit Reise eine günstige Flat fordern auf der Gewinnerseite der Volkswirtschaft, und definitiv weniger davon abhängig, ob sie monatlich 15,- Euro mehr oder weniger zahlen. Menschen die geschäftlich unterwegs sind, bekommen die Flat eh von Ihrer Firma bezahlt und sind vom Preis unsensibel. Regulierung ist in diesem Kontext ein positiv belegter Begriff, weil es die Schwächsten der Gesellschaft schützt, und das ist auch gut so. Bernd Öttinger zeigt hier ganz klar, das selbst wenn dies von Lobbyarbeit ausgehen sollte, Lobbyarbeit in diesem Kontext auch mal als positiv belegt gellten sollte. Den transparenten Untersuchungsberichts empfehle ich jedem Kritiker mal in aller Ruhe und objektiv zu lesen, und sich dann zu überlegen, wie es aussehen würde, wenn man für seinen Berufszweig ebenfalls nicht die Regulierung der sozialen Marktwirtschaft, sondern den totalen Kapitalismus zu Grunde legen würde. Man muss nicht studiert haben, um diese volkswirtschaftlichen Grundsätze zu verstehen. Das einzige was für die Digitalisierung wichtig ist, ist eine effiziente Abwicklung beim Grenzwechsel zwischen den Märkten …

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