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Transparent bis zum letzten Tweet: “Cloze” kombiniert E-Mails und soziale Benachrichtigungen

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Eine E-Mail Inbox mit Störgeräuschunterdrückung. So wirbt die noch relativ junge iOS-Applikation “Cloze” (AppStore-Link) um Nutzer und verspricht den täglichen Check der eingelaufenen Mails nicht nur übersichtlicher, sondern durch zahlreichen Personen-, Gesprächs- und Kontextfilter auch einfacher konsumierbar zu machen.

Cloze, optimiert für iPhone und iPad, analysiert die persönliche E-Mail-Vergangenheit sowie die Anbindung an soziale Netze und sortiert eure Kontakte anschließend anhand der im Hintergrund ermittelten “Cloze-Note” in mehr und weniger wichtige Gesichter.


(Direkt-Link)

Hat man nur zwei Minuten Zeit, so die der kostenlosen Anwendung zugrundeliegende Idee, bekommt man auch nur die wirklich wichtigen Infos vorgesetzt und kann sich den sonst noch eingegangenen Nachrichten später annehmen.

Eure Kontakte stellt Cloze nicht einfach alphabetisch sortiert, sonder mit einer sozialen Bewertung und Kurz-History dar. Was wurde in der Mail vom Freitag noch mal besprochen? Wann hattet ihr zuletzt Kontakt?

Die Cloze-Macher, deren App mit jedem IMAP-Account, mit Gmail, Twitter, Facebook, LinkedIn, iCloud und sogar mit hochgeladenen Outlook PST-Archiven arbeitet, haben ihre Seite mit einem 4-Punkte-Versprechen – “We won’t share or sell your information. It’s for your eyes only.” – zum Schutz eurer Privatsphäre versehen.

Ein Umstand der noch mal unterstreicht wie tief sich Cloze in euren Bekanntenkreis eingräbt und die inzwischen alltägliche Gewissensfrage stellt: Tausche ich meine und die Informationen meiner Kontakte gegen ein Mehr an Komfort ein? Wir können beim Beantworten nicht helfen, gestehen den “Cloze”-Entwicklern aber ein Händchen für gut umgesetzte Benutzeroberflächen ein.


Diskussion 9 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. “bekommt man auch nur die wirklich wichtigen Infos vorgesetzt und kann sich den sonst noch eingegangenen Nachrichten später annehmen.”

    Auch hier ist der Dativ falsch, richtig wäre der Genitiv.

    — Lumia 920
    • ??? Da steht doch der Genitiv. Ich bin angenehm überrascht, denn heutzutage kriegt das leider nicht mehr jeder Redakteur hin. Und die lesenden Kommentierer erst recht nicht.

      — Rob Otter
      • Verdammt, ich hatte einen geistigen Aussetzer. Du hast vollkommen Recht mit dem Dativ. Asche auf mein Haupt.

        — Rob Otter
  2. Die App ist nur ein dummer Client für den Online-Service Cloze. Alle Eure Accounts werden auf _deren Servern_ ausgelesen, gefiltert usw. und man bekommt dann ein Extrakt daraus zurück. Deshalb braucht man auch einen Account. Die akzeptieren sogar unverschlüsselte Zugangsdaten bei Accounts, d.h. irgendein Server erzählt Eure unverschlüsselten Zugangsdaten wann immer er es möchte durch Netz. Albtraum!

    — Olaf

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