Apple hat den Abend der Oscar-Verleihung für die Premiere des ersten iPad-Werbespots gewählt. Das Video macht zweifelsohne Lust auf das Gerät, bei der Musik im Video handelt es sich um den Titel There goes my love von The Blue Van.
Zwei schnelle Ergänzungen zu unserem, am 3. März veröffentlichten Artikel “Apple sucht Werbe-Manager, bereitet sich auf Streaming-Dienst vor“. Zum besseren Einstieg, und auch um die von uns gewählte Überschrift zu klären, fangen wir jedoch woanders an - bei Google Adsense. Webseiten-Betreiber, Blogger und überhaupt all jene die Google regelmäßig für ihre Suchanfragen verwenden, werden die Textanzeigen kennen. Auf jeder zweiten Webseite vertreten (bei uns im grauen Kasten unten rechts), bietet Google allen Content-Anbietern die Möglichkeit, Kontext-sensitive Werbung auf ihren Webseiten einzubinden. Für jeden Klick auf die beworbenen Links fließen dann Kleinstbeträge auf das Konto des Bannerplatzanbieters.
Laut AppleInsider könnte auch Apple an einem Adsense-ähnlichen Konzept arbeiten.
Statt Banner der bislang führenden Werbeanbieter von AdMob & Co. in die eigenen Gratis-Applikationen zu integrieren, könnten iPhone-Entwickler zukünftig ein von Apple bereitgestelltes Werbe-Framework in ihre Applikationen implementiren - Apple würde sich dann um die Vermarktung des Werbeplatzes kümmern und mögliche Erträge direkt auf die Konten der Entwickler überweisen.
“This would free developers to focus on improving the functionality and quality of their applications without worrying about monetization techniques, which would instead be handled by Apple and made accessible via simple function calls. Once implemented, it’s also likely that Apple will offer developers — or the software publishers they work for — flexibility in customizing and filtering advertisements through an addition to the iTunes Connect web interface.“
Im gleichen Atemzug erwähnenswert, ist die von patentlyapple ausgegrabene Patentschrift zur Integration automatisch eingebundener Werbeblöcke in die im iTunes Store angebotenen Filme und Serien. Apple könnte so die Kosten pro Folge erheblich senken ($0,99 pro Serienfolge waren im Gespräch) - würde die verloren gegangene Differenz zum bisherigen Serienpreis dann jedoch über (nicht-vorspulbare) Reklame-Clips zurückholen. Ein Modell das sich gerade bei Streamingangeboten bewähren dürfte - ein Marktbereich an dem Apple - laut Cnet - in letzter Zeit verstärkt arbeitet.
Apples Stellenausschreibungen laden regelmäßig zu Spekulationen ein. Ob es um die Portierung des iPhone OS auf neue Plattformen geht, oder der Einsatz des schnelleren W-Lan Standards, 802.11n, in einer der nächsten iPhone-Generationen angedeutet wird. Die Job-Angebote gewähren uns regelmäßig einen kurzen Einblick auf die zukünftige Ausrichtung der sonst so “stillen” Firma aus Cupertino. So ist auch die jetzt aufgetauchte - laut Macrumors schon Ende letzten Monats veröffentlichte - Stellenbeschreibung ohne Abstriche erwähnenswert.
Apple sucht einen “iPhone Advertising SDK Manager” und deutet damit einmal mehr die baldige Vermarktung mobiler Werbung auf dem iPhone (und dem iPad) an. So sucht Apples iPhone Team einen Advertising-Manager der an der “nächsten Generation” mobiler Werbung mitarbeiten möchte, Frameworks zur Integration der benötigten Bannerplätze erstellt und sich um das “day-to-day management” sowie die Kommunikation mit anderen Entwickler und der Chefetage kümmert.
We need someone who is comfortable working in a fast paced environment with rapidly changing priorities.
Erst im Februar hatte Apple alle registrierten Entwickler auf den vorsichtigen Einsatz Geo-sensitiver Werbung hingewiesen.
Ebenfalls interessant sind die von Cnet ausgegrabenen Informationen über Apples Aufbau eines Online Streaming-Dienstes für Musik- und Filmangebote. Unter dem Codenamen “iTunes Replay” in Entwicklung, scheint Apple kontinuierlich an einem Pendant zu Napster, Spotify und Co. zu arbeiten und befindet sich (nach Aussagen der anonym von Cnet zitierten Mitarbeiter) in Gesprächen mit den großen Musik- und Film-Anbietern. Apples Online-Service könnte das Synchronisieren der eigenen Endgeräte zukünftig überflüssig machen und gekaufte iTunes-Inhalte demnächst einfach “in der Cloud” ablegen. Für den Zugriff auf die eigene Film- und Musik-Bibliothek dürfte dann eine Datenverbindung ausreichen, das herunterladen 1,5GB große iTunes-Videos würde der Vergangenheit angehören.
Machen wir uns nichts vor: Der Kauf eines iPads für $499 wäre ohne den Einsatz schlecht bezahlter Billiglohnarbeiter aus Fernost wahrscheinlich nicht zu realisieren. Warum wir uns diesbezüglich keine Gedanken machen sollten, versucht Apple nun in dem heute veröffentlichten “Supplier Responsibility Progress Report 2010” zu erklären. Dem klassischen Marketing 1-mal-1 folgend, präsentiert die Webseite zur selbstkritischen Analyse zufriedene Chinesen, das 24 Seiten starke PDF (Direkt-Download), zahlreiche nette - und vor allem grüne - Grafiken.
Kurz zusammengefasst:
Im Jahr 2009 überprüfte Apple 102 Fertigungsstätten und schulte 133.000 Mitarbeiter. Demgegenüber stehen 39 überprüfte Fertigungsstätten und 2000 geschulte Mitarbeiter im Jahr 2007.
27% der überprüften Fertigungsstätten hielten sich nicht an die von Apple festgelegten Antidiskriminierungsrichtlinien, 54% missachteten die Einhaltung der maximalen Arbeitszeit, knapp 30% ignorierten die vorgeschriebenen Arbeitsschutz-Richtlinien.
Im Jahr 2009 stellte Apple 17 grobe Verstöße gegen die, sich selbstauferlegten, Arbeitnehmer-Schutzvorkehrungen fest.
So wurden in mehreren Fertigungsstätten erst fünfzehnjährige Arbeiter eingestellt, drei Werke entsorgten umweltschädliche Materialien nicht vorschriftsmäßig.
In mehr als 40 Werken wurden Überstunden unzureichend vergütet oder im Rahmen von Disziplinarmaßnehmen einbehalten. 62 Arbeitsstellen diskriminierten die ihnen zugewiesenen Bewerber.
Bereits gestern haben wir zwei neue iPhone-Werbespots aus den USA vorgestellt. Mit etwas Verspätung hat Apple heute noch einen dritten veröffentlicht. Family Travel heißt das neueste Werbefilmchen und Apple demonstriert darin die mit dem iPhone gewonnene Flexibilität auf Reisen - vom mobilen Check-In bis zum Ausschalten des vergessenen Wohnzimmerlichts. (Danke Tobias)
Update: Auch in Deutschland laufen in den letzten Tagen drei neue iPhone-Werbeclips (Youtube-Link) in der heavy rotation zahlreicher Fernsehsender. Wie bereits im vergangenen Jahr bleibt Apple hierzulande seiner Linie treu, sich fast ausschließlich auf AppStore-Vorstellungen zu beschränken und widmet sich unter anderem: ColorChange, Weather Pro, Print ‘n Share, dem hier vorgestellten Jamie Oliver Kochbuch und Monopoly. Den Zusammenschnitt (Danke Thomas) haben wir unten eingebettet. /Update Ende
Die beiden in den USA neu veröffentlichten iPhone-Werbeclips First Steps und On Hold demonstrieren die während Telefonaten verfügbaren Multitaskingfunktionen des iPhone.
Einmal freut sich die gesamte Familie in einer Konferenzschaltung über die ersten, auf Video gebannten Schritte des Nachwuchses. Im zweiten Video vertreibt sich ein Anrufer die Zeit in der Warteschlange unter anderem mit einer Runde Monopoly. (via TUAW)
Langweiliger Sonntag? Wer gar nichts zu tun hat, kann sich die drei neuen Promo-Apps der Constantin Film ansehen. Auf den ersten Blick fallen für uns alle drei in die Kategorie “bissel rumspielen und schnell wieder löschen…”:
Die Friseuse orientiert sich am gleichnamigen Film, mit dem Programm könnt ihr fotografierten Personen neue Frisuren verpassen. Dann gibt’s noch zweimal Jerry Cotton: Bei JC iFace kann man eigene Gesichter in die Fotos von wahlweise guten oder bösen Filmhelden einsetzen, JC iGame ist ein kleiner Shooter zum Jerry Cotton-Film.
Update: Spray Can (AppStore-Link) Entwickler Christian macht uns darauf aufmerksam, dass AdMob die Integration des “AddressBook.frameworks” zwingend voraussetzt, will man Anzeigen des Vermarkters in die eigene Applikation einbinden. Danke. /Update Ende
Das Thema ist zwar nicht neu, wie ein aktueller Eintrag im kLAWtext-Blog zeigt aber auch noch lange nicht durch: Teilweise finden sich in kostenlosen Apps wie auch auf mobilen Webseiten Werbebanner, deren Inhalt nicht von den Programmierern oder Seitenbetreibern kontrolliert wird, sondern durch Werbenetzwerke wie zum Beispiel Admob eingespielt wird.
Offensichtlich bringen nun hier immer wieder auch unseriöse Anbieter ihre Werbebanner unter. Ein versehentlicher Klick auf eine der Grafiken führt dann zum Abschluss eines kostenpflichtigen “Abonnements”, das im Anschluss durch eine SMS bestätigt wird. Mehrere Leser haben uns gegenüber übrigens beteuert, dass Sie eine solche SMS erhalten haben, ohne dass sie zuvor ihre Telefonnumer angegeben hätten - wir können uns dies technisch allerdings nicht erklären. Zwar können auf dem iPhone installierte Anwendungen auf das Adressbuch des Besitzers zwar zugreifen, nicht aber ein Werbebanner.
Wie auch immer: Die Sache ist unseriös und stinkt zum Himmel. Daher weisen wir hier noch einmal auf diese Abofalle hin und schließen uns Rechtsanwalt Sebastian Doschs Empfehlung an, die Angelegenheit ernst zu nehmen. Beachtet solche SMS-Nachrichten, bewahrt sie auf und besteht beim Anbieter auf unverzügliche Kündigung eines versehentlich abgeschlossenen Abonnements.
Von Apple als “Tipp” gekennzeichnet, lässt sich der jetzt im ADC Entwickler-Bereicht veröffentlichte News-Eintrag “Enhance Your App with Core Location” auch als Warnung interpretieren. Hier einzusehen, beschreibt Apple kurz die Funktionen des Core Location Frameworks widmet sich dann jedoch, nur einen Absatz weiter, einem ganz anderen Aspekt der Nutzung von Geo-Informationen:
Sollten Entwickler bei der Erstellung eigener Applikationen das Core Location Framework integrieren und damit auf die aktuellen Geo-Daten des iPhones zugreifen, so sei nicht nur darauf zu achten den Nutzer um Erlaubnis zu bitten, auch muss ein offensichtlicher Mehrwert für den Endanwender klar erkennbar sein. Sollten die Geo-Daten nur zur Anzeige ortsbezogene Werbung ausgelesen werden, wird es die Applikation nicht durch den AppStore-Zulassungsprozess schaffen.
“If your app uses this information primarily to enable mobile advertisers to deliver targeted ads based on user’s location, your app will be returned to you by the App Store Review Team for modification before it can be posted to the App Store.“
Warum das ganze? Zwei mögliche Erklärungen bieten sich an: Entweder sorgt sich Apple um unsichere Benutzer (wenn Bob der Nutzung seiner Geo-Daten zustimmt, soll ihm die Applikation auch ein sinnvolles Ergebnis liefern) und die Akku-Laufzeit des iPhones, oder - und darauf setzen wir - die in der Vergangenheit gestellten Patentanträge kommen langsam zur Umsetzung. So beschrieb Apple die Idee Geo-sensitive Werbung prominent auf dem iPhone zu platzieren in diesem Patentantrag und integrierte die ersten Code-Schnipsel zur Anzeige ortsabhängiger Werbung in das iPhone OS 3.2. Ganz gleich was uns zukünftig in Sachen Werbung auf dem iPhone erwartet, nicht nur der Kauf des Werbeanbieters Quattro deutet darauf hin, dass Apple sich die Hoheitsrechte auf den eigenen Geräten sichern wird.
AdMobs aktueller Mobile Metrics Report liegt mal wieder zum Download vor (PDF-Link) und beleuchtet die Veränderungen des Smartphone-Marktes im Dezember 2009. Die folgenden Statistiken finden wir erwähnenswert:
Obwohl sich nur gut 14% der im Jahr 2009 verkauften Mobiltelefone als “Smartphones” bezeichnen lassen, sind eben jene Geräte für knapp 40% des mobilen Traffics verantwortlich.
2009 konnte Apple 26 Millionen Geräte verkaufen und macht sich damit im AdMob Werbenetzwerk breit. 51% der von Admob observierten Geräte im 4. Quartal 2009 laufen mit dem iPhone OS, auf Platz 2 liegt Symbian mit 21%.
Der überwiegende Teil an Werbebannern wird auf dem iPhone nicht auf Webseiten sondern innerhalb von Applikationen eingeblendet.
“On a worldwide basis, Nokia lost ground to Apple throughout 2009. Nokia’s share of requests in the AdMob network declined from 33% in Q4 2008 to 18% in Q4 2009. However, differences exist between regions as Nokia is still the largest device manufacturer by share of requests in Africa, Asia and Eastern Europe.”
Von “Dialern” zu sprechen, fällt uns im Zusammenhang mit dem iPhone OS nicht leicht. Das Wort kommt aus einer anderen Zeit. Irgendwo aus den 90er-Jahren als DFÜ-Verbindungen und Windows 98 aktuell waren. Nichts desto trotz geben wir die jetzt von Macbidouille ausgegrabene Information gerne auch euch weiter und weisen auf die, in letzter Zeit wohl verstärkt eingesetzten Werbebanner mit 0900er-Rufnummer hin. Versteckt in AdMob Werbebannern, wählt sich das iPhone nach dem unbedachten Klick in kostenpflichtige Merhwertdienste ein. Der vorsichtige Umgang mit mobiler Werbung ist momentan also angeraten.
Bereits im November 2008 deckte das Frauenhofer-Institut einen Fehler im iPhone OS auf, der das anwählen kostenpflichtiger Rufnummern auch ohne Bestätigung des Nutzers ermöglichte. Die Schwachstelle, damals im iPhone OS 2.1, wurde jedoch zügig behoben. Eine Video-Demonstration des Bugs (Youtube-Video) haben wir euch unten eingebettet.
Update: Werbe-Anbieter Trigami äußert sich inzwischen zu den vom Upload-Magazin vorgebrachten Vorwürfen. In dem hier einsehbaren Blog-Eintrag übt sich Trigami in Schadensbegrenzung und nimmt die Verantwortung für die gesamte Kampagne auf sich. Lesenswert.
“Ich bedaure diese Situation und ich entschuldige mich bei allen Beteiligten (insbesondere der Süddeutschen Zeitung) für diese massiven Fehler unsererseits. Wir haben nun nicht nur einen renommierten Kunden verloren, sondern wir haben (und werden) vielen Menschen unnötigen Stress und unnötigen Kummer verursachen. Das tut mir sehr Leid!“
/Update Ende
Schlechte Nachrichten für die beiden Deutschen Zeitungs-Highlights im AppStore. Zum einen ist die hier vorgestellte Applikation der BILD-Zeitung mittlerweile ins Visier der AppStore-Piraten gerückt und wird momentan in einer gecrackten Variante verteilt die den Zugriff auf das Bezahlangebot auch ohne monatliches Abo ermöglicht. Der Branchen-Dienst New-Business schreibt:
“Ein Springer-Sprecher bestätigte das auf unsere Anfrage und fügte hinzu: “Das Thema ist bei uns im Hause bekannt. So etwas lässt sich nie völlig ausschließen.” Springer hält den Umfang des Schadens bislang noch für gering. Man werde die Entwicklung aber aufmerksam beobachten und versuchen, den Missbrauch über Update-Versionen zu verhindern.”
Zum anderen scheint sich die Süddeutsche Zeitung gute AppStore-Bewertungen gerne auch etwas kosten zu lassen. Der, in der iPhone-Szene nicht ganz neue Vorwurf, wird durch diesen Bericht des Upload-Magazins untermauert. Demnach soll der Schweizer Werbe-Dienstleister Trigami bezahlte Blog-Einträge mit vordefinierten Texten in Auftrag gegeben und die Autoren zusätzlich zur Abgabe einer guten AppStore-Bewertung angehalten haben. Im Upload-Magazin heißt es:
“Bei Trigami nennt sich diese Werbeform “Advertorial”. Auf Deutsch heißt das schlicht: Der Kunde bestimmt, was im Posting des Bloggers steht. Oder wie Trigami es so treffend selbst beschreibt: “… redaktionelle Werbetexte, geschrieben von Bloggern, 100% positiv durch Inhaltskontrolle Ihrerseits.” Das muss die Zuständigen bei der Süddeutschen wohl überzeugt haben. Wer als Blogger das Angebot der Süddeutschen annimmt, soll zunächst die iPhone-App der Zeitung herunterladen. […] Aber es gibt diesen bemerkenswerten Hinweis im Beschreibungstext der Trigami-Ausschreibung:
Nach dem Runterladen der Gold Applikation müsst Ihr bitte einen möglichst positiven Kommentar im App Store hinterlassen”
Apples jetzt veröffentlichter Patentantrag, zur Ablage Kontakt-spezifischer Icons auf dem iPhone-Homescreen, kommt etwas spät. Unabhängig davon, dass wir das Feature gerne zum iPhone-Launch 2007 gesehen hätten und Android die Foto-Funktion bereits ab Werk mitbringt, gibt es mittlerweile schon mehrere Applikationen die sich um die einfache Erstellung der Kurzwahlsymbole kümmern. MyCon und HomeContacts seinen an dieser Stelle erwähnt.
Nichts desto trotzt: Auch der jetzt veröffentlichte Patentantrag hat seine interessanten Passagen. So skizziert Apple unter anderem die Möglichkeit, ausgewählte Kontakt-Icons immer dann automatisch auf dem Homescreen anzuzeigen, wenn sich die entsprechende Person “in der Nähe” aufhält. Auch Werbung könnte so an das iPhone verteilt werden. Befindet sich eine Starbucks-Filiale in unmittelbarer Umgebung eures Parkspaziergangs könnte das iPhone zukünftig die aktuellen Kaffee-Angebote direkt auf dem Homescreen einblenden.
Auch mal erwähnenswert: Der Auto-Hersteller Ford bewirbt die Bluetooth-Integration in den neuen Modellen mit diesem (auch im Anschluss eingebetteten) Knoten-Poster aus iPhone-Kopfhörern und Ladekabeln. Das Ogilvy Brand Center ist die verantwortliche Werbeagentur - die Info erreicht uns via adsoftheworld.
Die E-Mail von Paule mit dem nebenstehenden Foto aus einem Werbesprospekt des Expert-Händlers Bening (vermutlich der hier in Norddeutschland) hat hier kurz für hektisches Treiben gesorgt, schließlich wird über eine 8 GB-Variante des iPhone 3GS immer wieder spekuliert…
Hier handelt es sich offensichtlich aber um Unwissenheit oder Schlamperei. Im Kleingedruckten finden sich jedenfalls die technischen Details des alten iPhone 3G, welches weiterhin ganz regulär in verschiedenen T-Mobile-Tarifen zum Preis von einem Euro erhältlich ist. Nichts war’s also mit einem stillen Upgrade zu Weihnachten, vermutlich wurde im Prospekt einfach nur das falsche Logo verwendet.
Wer Brightkite nicht kennt: Das kostenlose Tool ermöglicht es, andere Brightkite-User in der Nähe zu sehen und zu kontaktieren, lässt sich also prima auch als Kontaktbörse für unterwegs einsetzen.
In den USA startet in Brightkite nun die erste Werbekampagne in Augmented Reality. Nutzer der Anwendung werden auf “interessante Angebote” und Geschäfte in ihrer direkten Nähe aufmerksam gemacht, der erste große Werbekunde ist die US-Einzelhandelskette Best Buy (Bild).
Realistisch gesehen war es auch nur eine Frage der Zeit, bis sich der erste Vermarkter für die “erweiterte Realität” findet: Neue Räume wollen mit Werbung gefüllt werden und das ist ok, denn diese Werbung finanziert kostenlose Angebote für den Endnutzer. Entscheidend ist nur wie weit diese Werbeschaltungen gehen, ab wann sich der Kunde belästigt fühlt.
Passend “zum Fest” hat Apple mit “12 Apps of Xmas” (Youtube-Link) einen neuen 30-Sekünder veröffentlicht und nebenbei die Anzahl der in den Werbespots üblicherweise vorgestellten Applikationen verdoppelt.
“12 Apps of Xmas” lässt sich, hochaufgelöst, auch in Apples TV-Gallery begutachten, ist im Anschluss eingebettet und stellt die folgenden AppStore-Downloads vor:
12 cookies cooking - The Betty Crocker Mobile Cookbook (AppStore-Link - kostenlos)
11 cards a’ sending - Postman (AppStore-Link - 2,39€)
10 gifts for giving - My Christmas Gift List (AppStore-Link - 0,79€)
09 songs for singing - TabToolkit (AppStore-Link - 7,99€)
08 bells for ringing - Holiday Bells (AppStore-Link - 0,79€)
07 slopes a’ skiing - Snow Reports (AppStore-Link - 1,59€)
06 games for playing - Christmas Fever (AppStore-Link - 0,79€)
05 gold rings - Anna Sheffield Jewelry (AppStore-Link - kostenlos)
Ohne uns zu lange an dem, nun schon seit Wochen andauernden Werbe-Kleinkrieg der Amerikanischen Mobilfunkanbieter von AT&T und Verizon aufhalten zu wollen - hier der kurze Überblick auf die letzten Artikel zum Thema:
Die beiden neuen Werbespots - sowohl AT&T (Youtube-Link) als auch Verizon (Youtube-Link) dreschen weiterhin auf die Angebote der Konkurrenz ein - haben wir euch, wie üblich, im Anschluss eingebettet. via iphoneblog
Der Werbe-Kleinkrieg zwischen AT&T und Verizon dauert an. Hier zusammengefasst und mit dem bislang letzten Akt am 21. November in unseren News vertreten, können wir euch heute gleich vier weitere Werbe-Clips zum Thema liefern.
So läuft AT&Ts “Setting the Record Straight”-Kampagne derzeit auf Hochtouren und kontert auf die von Verizon vorgebrachten Vorwürfe zur vermeintlich schlechteren Netzqualität, mit gleich zwei weiteren Werbespots im Amerikanischen Kabelfernsehen (Clip1, Clip2-A & Clip2-B).
Zeitgleich scheint Apple AT&T nun die bislang ausgebliebene Rückendeckung zu gewähren und macht in zwei ebenfalls neuen Werbespots (Clip1 & Clip2) auf eines der Alleinstellungsmerkmale des AT&T-Netzes aufmerksam. Die Möglichkeit gleichzeitig zu telefonieren und im Netz zu surfen. Alle vier Spots haben wir im Anschluss eingebettet.
Zwei kurze Links, die wir euch auf Grund der erstaunlich hohen Anzahl an eMail-Tipps gerne mit auf den Weg geben möchten. Zum einen widmet man sich bei Heise noch mal dem Mitte Oktober veröffentlichten Apple-Patent zur möglichen Werbe-Integration im Betriebssystem und vermutet das Aufkommen von “Apple-Geräten mit Zwangswerbung”.
“Die zum Patent angemeldete Methode erstreckt sich nach Angaben der Verfasser über verschiedene Geräteklassen wie Desktop-PCs, Notebooks, Handys oder Organizer, sie umfasst sowohl software- als auch hardwaregestützte Implementierungen […]“
Zum anderen versuchen sich die Experten der BILD als iPhone-Tester und stellen diesen bereits im Juni 2007 von der PC World veröffentlichten Test mit dem iPhone 3GS nach. Im Video verpacken die Profis das iPhone in eine Plastik-Tüte und starten den Wasser-freien Schleudergang, “testen” die Küchenmixer-Tauglichkeit und schieben das Telefon mit leichtem Druck über eine Kunststoffoberfläche…
Quasi zeitgleich mit den gestern veröffentlichten US-Werbespots, liefert uns Apple nun drei weitere, für den Deutschen Markt bestimmte, 30-Sekünder. Die Spots könnt ihr euch direkt bei Youtube (Clip 1, Clip 2 & Clip 3) oder unten, im Anschluss an diesen Eintrag ansehen. Die Links zu den im Werbespot vorgestellten Applikationen führen euch wie üblich in den AppStore.
Im PR-Kleinkrieg zwischen den amerikanischen Mobilfunkanbietern Verizon und AT&T ist vorerst keine Entspannung in Sicht. In mehreren vergleichenden Werbespots (wir berichteten: Link1, Link2, Link3 & Link4) hatte Verizon die UMTS-Netzabdeckung beider Unternehmen visualisiert und gezielt auf das vermeintlich schlechtere Netz des iPhone Exklusiv-Anbieters AT&T hingewiesen. Die Werbebotschaft: Zwar haben sie das iPhone, in ihrem Netz macht dessen Nutzung jedoch keinen Spass.
As the U.S. market leader in wireless data service, we typically don’t respond to competitors’ advertising. However, some recent ads from Verizon are so blatantly false and misleading, that we want to set the record straight about AT&T’s wireless data coverage.
Heute folgt das zu erwartende Feedback der Verizon-Anwälte. In diesem PDF nachzulesen, verharrt Verizon auf seinem Standpunkt und kontert so trocken wie angriffslustig:
“AT&T did not file this lawsuit because Verizon’s “There’s A Map For That” advertisements are untrue; AT&T sued because Verizon’s ads are true and the truth hurts.”
Mit Gift (Youtube-Link) und Song (Youtube-Link) hat Apple zwei neue Werbespots für das iPhone veröffentlicht und konzentriert sich dabei, wie üblich, auf das aktuelle AppStore-Angebot. Beide Clips stellen jeweils sechs AppStore-Downloads vor und überschreiten die 31-Sekunden Marke nicht. Im Anschluss eingebettet, gibt es die Videos in Apples Ad Gallery auch in HD-Qualität.
Kurz nach dem der Axel Springer Verlag im Juni 2008 bekannt gab, zukünftig auf Apple Produkte setzen zu wollen und das iPhone zum Firmen-Handy zu machen, lies sich die erfolgreiche Migration auf die neue Plattform in der Business-Section der Apple Webseite begutachten. Apple verpackte Springers Umstieg in ein Hochglanz-Werbevideo und durfte sich über den zweitgrößten Firmenkunden in der Unternehmensgeschichte freuen.
Nach Springer ist mit Logica jetzt das zweite Deutsche Unternehmen auf der “iPhone im Business”-Seite aufgetaucht. Der IT-Dienstleister hat 40.000 Mitarbeiter in 40 Ländern, eine hauseigene iPhone-Entwicklungsabteilung und berichtet in diesem Youtube-Video über die Gründe für den Wechsel zum iPhone. Mit Dank an Jochen der uns auf die vor kurzem aktualisierte Business-Seite aufmerksam gemacht hat.
“iPhone is revolutionizing our business segment,” says Torsten Strass, CEO of Logica Germany. “We use iPhone within the company to cut costs and increase productivity. Now our customers are asking us how they can do the same thing with iPhone. These projects are opening up new areas for consulting and generating new business for us.”
Der regelmäßig von uns zitierte Anbieter mobiler und insbesondere, iPhone-spezifischer Werbe-Anzeigen, Admob, ist bald ein Teil des stetig wachsenden Googlee-Portfolios. Im hauseigenen Blog bekanntgegeben, geht Admob für 750 Millionen US-Dollar an den Suchmaschinen-Riesen und dürfte zukünftig in Googles Adsense-Netzwerk aufgehen. Schade eigentlich - wir werden die bislang angebotenen Metrics-Berichte vermissen. BusinessInsider hat die passenden Zahlen zum Admob-Wachstum.
“This morning we announced that AdMob has signed a definitive agreement to be acquired by Google. I’m obviously excited, and not only for our customers, partners, and employees. I’m excited because I believe this will be an important moment for everyone involved in producing, consuming, or monetizing engaging products on mobile.”
Unabhängig von der vor kurzem eingereichten AT&T-Klage gegen die bereits hier und hier besprochenen TV-Werbespots, stichelt der amerikanische Mobilfunkprovider Verizon weiter gegen Apples US iPhone-Provider AT&T. Mit gleich drei neuen Spots verweist Verizon erneut auf die bessere UMTS-Abdeckung des hauseigenen Netzes und fürht das iPhone als “zwar ganz nett” aber “nutzlos ohne UMTS” vor. Die Youtube-Clips (Link1, Link2 & Link3) haben wir euch im Anschluss eingebettet.
Der Anfang Oktober vorgestellte “There’s a Map for That”-Werbespot des amerikanischen Mobilfunkproviders Verizon hat ein rechtliches Nachspiel. In dem 27-Sekünder (Youtube-Link) hatte Verizon - in Anspielung auf die “There’s an App For That” iPhone-Werbung von Apple - die Netzabdeckung des iPhone Exklusiv-Anbieters AT&T kritisiert und die eigene Infrastruktur mit der des Mitbewerbers verglichen. Laut AT&T handelt es sich dabei jedoch um einen irreführenden Vergleich. So bezieht sich die Werbung ausschließlich auf die UMTS-Abdeckung und berücksichtigt weder die absolute Anzahl der erreichten Nutzer noch die vorhandenen EDGE-Masten. Den Clip haben wir euch im Anschluss noch mal eingebettet.
Zwei kurze, irgendwie iPhone-spezifische Hinweise auf aktuelle Reklame-Prospekte: Zum einen bietet Mediamax - wohl angefeuert von der Mediamarkt-Konkurrenz - gerade stark vergünstigte AppStore-Gutscheine an. Eine 50€-Karte gibt es bereits für 30€. Zum anderen versucht sich die Metro in Print-Werbung für das LG KP500 Cookie-Handy und benutzt dabei einen SMS-Screenshot des iPhones. Wir danken allen Tippgeber (Gilly & Jan, Timo und ML), schütteln mit dem Kopf und warten auf den Start der Kalenderwoche 45.
An dieser Stelle, zwei kurze Follow-Ups auf Nachrichten die wir in der letzten Woche veröffentlicht haben. Wir starten mit den Anfang September eingeführten AppStore-Charts der umsatzstärksten Applikationen. Laut Freeverse berücksichtigt Apple nun auch die In-App Käufe beim Aufstellen der Rangliste.
Freeverse-Bloggerin Lydia erklärt uns die noch unbestätigte Theorie an den unterschiedlichen Chart-Platzierungen von Top Gun (AppStore-Link) und Flick Fisching (AppStore-Link).
Weiter zum Anti-iPhone Werbespot des amerikanischen Mobilfunkproviders Verizon. Am Sonntag vorgestellt, gibt es mittlerweile nicht nur die erste kritischen Bemerkungen über den inkonsistenten Schreibstil des Spots, sondern auch die erste - “iDont care” genannte - Youtube Video-Antwort auf den 32-sekündigen Clip. Antwort und Original sind im Anschluss eingebettet.
Bereits mit dem vor zwei Wochen besprochenen Werbespot zur UMTS Netzabdeckung in Amerika (Youtube-Link), stichelte der amerikanische Mobilfunk-Provider Verizon gegen die Konkurrenz - und iPhone Exklusiv-Anbieter - von AT&T. In dem jetzt veröffentlichtem iDont-Spot (Youtube-Link) setzt Verizon auf ein ähnliches Thema und thematisiert Features, die sich beim iPhone vergeblich suchen lassen, vom hauseigenen Android-Handy jedoch unterstützt werden. Den Clip haben wir euch im Anschluss eingebettet und können in diesem Zusammenhang auch auf die hier von der Bild-Zeitung veröffentlichte Liste der “10 größten Handycaps beim iPhone” verweisen.
In zehn Punkten sucht die Bild nach fehlenden iPhone-Funktionen und stellt letztlich eine Liste zusammen die auch unter der Überschrift “Wie macht man aus einem iPhone ein PocketPC” hätte veröffentlicht werden können. Danke Michel.
Sowohl das auf Vimeo abgelegte Werbe-Video (Vimeo-Link) der französischen iPhone-Werkstatt Perccia - wer sein Gerät hier reparieren lässt, bekommt ein Sepia-farbendes Paris, futuristische Reparatur-Roboter und Außendienstmitarbeiter im CSI-Look - als auch der vom iPhoneblog ausgegrabene Clip des Palm Pre-Bades in einem Glas Bier (Youtube-Link) sind sehenswert und für euch im Anschluss eingebettet. Kurz zum Palm: Während in Deutschland gerade die O2-Kampagne anläuft (Youtube-Link), zeigt das Video einen frustrierten Nutzer, der sein Geräte nach einer Hand voll Macken nicht nur im Bier versenkt, sondern dafür im Gegenzug ein iPhone versprochen bekommen hat. Kann man mal machen.
Unten im Youtube-Video zu begutachten, spielt die aktuell von Verizon geschaltete TV-Werbung auf Apples “there’s an app for that“-Claim aus den iPhone-Werbespots an und vergleicht die eigene UMTS-Abdeckung mit der des iPhone Exklusiv-Anbieters AT&T. Apropos “there’s a map for that”: Auch die Telekom zeigt den aktuellen Stand ihres UMTS-Netzes auf einer Karte. Dafür bitte hier entlang. via iLounge