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3G-Update: Sipgate wird UMTS-kompatibel

Der Voice-over-IP Anbieter Sipgate ist den Beispielen von iCall und Fring gefolgt und bietet mit dem jetzt verfügbaren Update seiner VoIP-Applikation (AppStore-Link) nun ebenfalls die Möglichkeit VoIP-Anrufe direkt aus dem UMTS-Netz abzusetzen. Nach dem Apple Ende Januar die AppStore-Richtlinien diesbezüglich lockerte (bis dato ließen sich VoIP-Telefonate nur bei bestehender W-Lan Verbindung tätigen), ist es den VoIP-Anbietern im AppStore freigestellt ihre Dienste auch im Handynetzt anzubieten. Nach wie vor lässt der Platzhirsch Skype auf sich warten, scheint jedoch gute Gründe für die Verzörung seines iPhone-Updates zu haben. Danke Diet.

Sipgate (AppStore-Link) steht seit heute in Version 1.2.2 zum Download bereit, lässt sich kostenlos aus dem AppStore herunterladen und wiegt gerade 2MB. Die aktuelle Sipgate Feature-Liste liest sich wie folgt:

sipgate.jpg

  • VoIP via UMTS oder WLAN
  • Vorhandene sipgate Kontakte nutzen
  • Aus der Anrufliste antworten
  • Voicemails abhören
  • SMS versenden
  • unterwegs Faxe abrufen
  • Fotos als Faxnachrichten senden
  • Anrufliste einsehen
  • Den aktuellen Kontostand einsehen
  • Dreierkonferenzen
  • Transfer, Makeln
  • Gespräche mitschneiden
  • Freisprechen


20MB: Apple verdoppelt Download-Limit für UMTS-Verbindungen

objekt20mb.jpgÜberschritten ausgewählte Downloads im mobilen iTunes Store bzw. AppStore eine Dateigroße von 10MB beschränkte Apple bislang die Möglichkeit, die gewählten Inhalte direkt aus dem UMTS-Netz herunterzuladen (wir berichteten). Eine Beschränkung die nun leicht gelockert und um das doppelte Datenvolumen aufgestockt wurde. Gut 20MB dürfen Applikationen, Podcasts oder Musik nun auf die Waage bringen um sich auch von unterwegs noch aus dem iTunes Store laden zu lassen. Danke Tim.





VoIP-Gespräche über UMTS: Skype äußert sich zum anstehenden Update (Video)

skypeiconipti.jpgVor nicht ganz fünf Tagen haben wir einen genaueren Blick auf die,  zwischenzeitlich von Apple sanktionierte, VoIP-Telefonie über das UMTS-Netz geworfen. Den Artikel, inklusive einer Übersicht der von Skype veranschlagten Preise, könnt ihr hier einsehen - das UMTS-taugliche Update der Skype-Applikation steht jedoch nach wie vor aus.

Heute äußert sich Skype nun erstmals offiziell (Youtube-Link) zur geplanten UMTS-Unterstützung. Man arbeitet fieberhaft an der Aktualisierung, wird das Update jedoch erst dann in den AppStore einreichen, wenn auch über UMTS zufriedenstellende Audio-Qualität angeboten werden kann.

Gleichzeitig, und diese Info ist durchaus interessant, arbeitet Skype an einer iPad-kompatiblen Version der eigenen Applikation. Im Skype-Blog schreibt man unter der Überschrift “An update on Skype for iPhone and calling over 3G”:

Many of you have been asking when we’ll release a version of Skype for iPhone which supports 3G calling. Well, the simple answer is soon. […] You may have seen other apps offering calls over 3G, but we’re holding ours back for a little bit longer. Why? So that we can give you the very best audio quality we can. When our 3G-capable Skype for iPhone app is released, it’ll let you make calls in wideband audio, giving you greater clarity and fidelity – because that’s what you expect from Skype.


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iCall: Apple gestattet die VoIP-Nutzung im Handy-Netz

Per Pressemitteilung gibt der VoIP-Dienstleister iCall soeben die Unterstützung von Sprachtelefonie über das UMTS-Netzt bekannt und verweist auf einen geänderten Abschnitt in Apples Entwickler-Vereinbarungen. Die iCall-Applikation (Demo Video - AppStore-Link) nutzt das Feature in Ihrer neuesten Version bereits, ein Skype-Update steht bislang noch aus.

Ende August hatte T-Mobile einen speziellen VoIP-Tarif für die Nutzung von Telefondienstleistungen im Web eingeführt - kurz darauf kündigte O2 an, VoIP-Anwendungen nicht mehr gesondert zu bepreisen. Unabhängig davon, blockierte Apple jedoch bisher die Nutzung des theoretisch möglichen Features auf dem iPhone.

Until today, restrictions imposed on developers prohibited VoIP functionality on any 3G network. VoIP on the iPhone has been the source of many debates with companies such as Google being denied access to the platform and the FCC inquiring as to the restrictions in the Apple App Store; iCall is one of the few VoIP applications that has been permitted by Apple to operate on the iPhone platform.

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Mark the Spot: T-Mobile, bitte nachmachen

attmarkspot.jpgWohl in erster Linie um das zuletzt leicht zerschossene Image wieder gerade zu rücken, bietet der amerikanische iPhone Exklusiv-Provider AT&T nun eine kostenlose Support-Applikation für alle Bestandskunden an. Die Anwendung hilft beim Übermitteln gefundener Schwachstellen in der Netzversorgung und erlaubt allen AT&T-Kunden den schnellen Versand von Fehler-Benachrichtigungen. Inklusive der aktuellen GEO-Position lassen sich mit “Mark the Spot” (US AppStore-Link) abgebrochene Gespräche, schlechte Datenverbindungen und miese Sprachqualität per Touchscreen-Tapp anzeigen. Eine Applikation die jeder Netzbetreiber anbieten sollte.



Amerika: AT&T gestattet VoIP-Applikationen im UMTS-Netz

attvoip.jpgViel zu weit weg und daher eigentlich belanglos, ist die jetzt von AT&T getroffene Entscheidung, VoIP-Applikationen zukünftig auch im amerikanischen AppStore zuzulassen, trotzdem erwähnenswert. Denn die Öffnung des bislang zwischen Apple und AT&T getroffenen Abkommens, dürfte zumindest den Besitzern eines US-Amerikanischen iTunes-Accounts in Zukunft den Zugriff auf Skype und andere VoIP-Applikationen ermöglichen, die sich dann auch im UMTS-Netz einsetzen lassen. Bis auf O2 - hier in den News - sieht es in Sachen UMTS-&-VoIP in Deutschland eher Mau aus. Selbst das T-Mobile Angebot darf man wohl als schlechten Scherz verstehen. Denn selbst nach Buchung der 10€ teuren VoIP-Option gibt es im Deutschen AppStore keine Applikationen die sich auch unterwegs (also ohne aktive Wi-Fi Verbindung) einsetzen ließen. Unsere Kollegen der iLounge kommentieren:

“Prior to the announcement, AT&T had blocked VoIP applications on its network, forcing applications such as Skype and Truphone to run over Wi-Fi only. The company previously allowed VoIP applications on other wireless devices, and has informed both Apple and the FCC of its decision. It will likely be some time before VoIP-over-3G applications begin appearing in the App Store, however, as the developers of VoIP apps will need to update their code to allow for 3G connectivity, and Apple will then need to approve the updates.”



3G Unrestrictor & Hilfestellung bei Problemen mit Cydia

3gunre.pngSollte ihr Cydia, den inoffizielle AppStore für euer jailbroken Gerät, gestern gestartet und aktualisiert haben, bestand in einem kleinen 10-Minuten Fenster die (geringe) Chance euch die eigenen Cydia-Datenbank zu zerschießen. Bei TheBigBoss wurde nun die entsprechenden Schritte zur Fehlerbehebung veröffentlicht - PDF-Download -  solltet ihr unter den Betroffenen sein.

Auch erwähnenswert: Der Cydia-Download 3G Unrestrictor. 3G Unrestrictor kostet $2 und erlaubt dem iPhone (2G, 3G und 3GS) auch im UMTS-Netz alle sonst nur für die W-Lan Verbindung vorgesehenen Features zu nutzen. Dazu gehören die Nutzung von VoIP-Diensten, der Download von Applikationen und Podcasts über 10MB sowie das Anschauen von Youtube-Videos in höherer Auflösung.



T-Mobile: Tipps zur Rechnungsumstellung & Drosselung

tmobtipp1.jpgZwei interessante hinweise für T-Mobile Vertragskunden. Zum einen weist Martin auf die (wohl im Zuge des von Apple neu eingeführten Push-Notification Dienstes) umgestellte Berechnungsgrundlage des auf der T-Mobile Rechnung ausgewiesenen Datenverbrauchs hin.

So scheint T-Mobile wegen der bestehenden “Dauer-Verbindung” nun auf die Aufrundung auf 100KB-Blöcke zu verzichten. Ein Umstand der sich, über den gesamten Monat betrachtet, positiv bemerkbar macht. Martin schreibt:

Nach der ersten Rechnung nach OS 3.0 habe ich festgestellt, dass die Verbindung tatsächlich gehalten wird. Vermutlich durch den Benachrichtigungsdienst (Verbindung zu Apple-Servern). Daher entfällt die Aufrundung auf 100 KB nach jedem automatischen Emailabrufen/Surfen.
Dies spart eine Menge Traffic, so wird jetzt der 200 MB-Tarif zur echten Alternative. Kombiniert mit WLAN zu Hause, habe ich bei intensiver Nutzung somit nicht mehr als 150 MB. Kann jeder auch selbst nachprüfen, indem er sich den Einzelverbindungsnachweis anschaut.

tmobtipp2.jpgEin zweiter Tipp kommt von TelTarif. Sollte T-Mobile euer Gerät (nach Überschreiten des monatlichen Inklusv-Volumens) in der Geschwindigkeit gedrosselt haben, empfiehlt man hier das 3G-Feature des iPhones deaktivieren und auf die ebenfalls vom iPhone unterstützte EDGE-Verbindung auszuweichen.

Wie sich im Test der teltarif.de-Redaktion im Netz von T-Mobile gezeigt hat, erfolgt die Bandbreiten-Begrenzung offenbar zumindest teilweise nur bei UMTS-Nutzung.

[…] Abhilfe schafft das Umbuchen ins GSM-Netz, wie sich im Test gezeigt hat. T-Mobile bietet via GSM flächendeckend den GPRS-Turbo EDGE an und hier greift die Performance-Bremse des Netzbetreibers zumindest nicht immer.



Sehenswerte Videos: Dexter, Augmented Reality, iPhone als Modem

Nach dem Klick auf “Weiterlesen…” haben wir euch drei Videos eingebettet, die euch zusammengerechnte nicht länger als acht Minuten von der Arbeit abhalten sollten.

dreividsaugm1.jpg

Zum einen zeigt der Vimeo-Clip von funkyspacemonkey den hier und hier beschriebnene Einsatz des iPhones als UMTS-Modem am Rechner. Verbunden über Bluetooth ist das Feature Teil des anstehenden iPhone-Betriebssystems. Dessen baldige Verfügbarkeit in Deutschland ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Video (Youtube-Link) Nummer zwei gewährt einen ersten Einblick in den kommmenden Spiele-Titel Dexter.

Der letzte Clip (Youtube-Link) zeigt eine Augmented Reality-Demonstartion auf dem iPhone und erreicht uns via toucharcade. Zwar nicht die erste seiner Art, ist die von Blair MacIntyre auf der GDC vorgestellte Demo jedoch durchaus beeindruckend. MacIntyre, Professor an der “School of Interactive Computing” in Georgia hat mit seinen Studenten Konzepte für zukünftige Spiele Entwickelt:

“The Zombie-shooter demo serves to show the more impressive possibilities of the technology. In the game, tapping on the screen shoots the zombies in your crosshairs. Moving the camera around and in/out changes your view and if you stay still too long, the zombies start throwing limbs at you.”


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“Maybe next week”: Skype auf dem iPhone

skypeundso.pngEs ist die übliche Mischung aus verlässlichen Quellen und der darauf folgende Welle an Online-Artikeln die aus dem bei Gigaom veröffentlichten Zweizeiler zu Skype, eine fast schon handfeste Ankündigung der iPhone-Version der VoIP-Software im Laufe der kommenden Woche macht.

“A tipster — a very reliable one — tells me that Skype is almost ready to launch that iPhone version, perhaps as soon as next week. CTIA Wireless, a large mobile industry trade event, kicks off in Las Vegas next Wednesday, so perhaps the announcement will be made there. I am working on getting more details, as well as screenshots of the service. “

Wer sich schon mal durch T-Mobiles TOS zum Thema gehangelt hat, dem wird der folgende Satz bekannt vorkommen: “Die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist nicht Gegenstand des Vertrages“. Damit lässt sich bereits jetzt voraussagen: Sollte ein Skype-Client für das iPhone kommen, dann funktioniert dieser nur im heimischen W-Lan. Nicht unterwegs.



Franzosen bekommen TV-Komplettprogramm als UMTS-Stream

Der französische iPhone-Provider Orange ( hier, hier und hier in den News) kündigt zum 7.April die Verfügbarkeit der kostenlosen TV-Applikation “TV D’ORANGE” in Frankreich an. Die Applikation wird bis zu 60 Fernsehsender auf das iPhone streamen und soll exklusiv, nur für Orange-Kunden erhältlich sein.

Das Angebot sieht auf den ersten Blick mehr als vielversprechend aus - wir erinnern uns an die TV-Applikation von France24 - kommt jedoch mit einer Hand voll Einschränkungen. So bietet “TV D’ORANGE” nur gut 20 Sender kostenfrei an. Die anderen 40 gibt es erst gegen einen entsprechenden Aufpreis (0,50€ pro 20 Min. - wenn wir richtig übersetzt haben). Überschreitet der eigene Fernsehkonsum das 1GB-Limit reduziert Orange die Bildqualität, verspricht jedoch, dass das Limit für gut 10 Stunden mobilen Fernsehgenuß ausreichen sollten.

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Videos und Bilder zum Presse-Event gibt es hier und hier. via iphon.fr & electron libre



Von Apple bereits eingebaut: iPhone als UMTS-Modem

Zwar war es abzusehen, dass mit dem Beta-Release der 3.0 Firmware für Entwickler, nach und nach weitere Informationen über die neuen bzw. angedachten Features innerhalb der kommenden iPhone-Software auftauchen würden. Die schnelle Abfolge überrascht dann aber doch.

So hat der iPhone-Programmierer stroughtonsmith bei seinen “Spaziergängen” durch die auf dem iPhone abgelegten Carrier-Bundle (Provider-spezifische Konfigurations-Dateien) nun erstmals einen Blick auf das von Apple angekündigte und offensichtlich bereits implementierte Tethering-Modul erlangt. Die schon oft herbeigesehnte Funktion, dass iPhone als UMTS-Modem nutzen zu können - eine Möglichkeit, die T-Mobile erst kürzlich aus den neuen Complete-Tarifen entfernt hat.

stroughtonsmith schreibt: “To all: I have no idea how I did it. Sorry! I was hacking around with APNs in the Carrier.bundle itcc file” und hat die entsprechenden Screenshots auf Twitpic veröffentlicht. via macrumors

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Free: Speedtest.net mit schicker iPhone-Applikation

Hier, Speedtest.net sollte euch eigentlich ein Begriff sein. Aktuelle Internet-Anbindung im Browser testen, den Up- und Downstream überprüfen, sowie die aktuelle Latenz-Zeit bestimmen.

speedtestscreen.jpg

Das ganze Paket gibt es nun auch als kostenlose Applikation (AppStore-Link) für das iPhone. Schick animiert, mit verständlichen Einstellungen und quasi als “Single-Tab-Application”.

Wenn ihr eine Minute Zeit habt, dann zieht euch doch mal das (eigentlich unverzichtbare) Gratis-Tool und gebt uns den aktuellen Datendurchsatz (kB/s) in eurem Mobilfunk-Knoten durch. Schön wären die Infos in Kombination mit mit Provider-Namen und dem aktuellen Modi - also EDGE, UMTS oder GPRS.



T-Mobile: Erhebliche Probleme bei UMTS und EDGE [Upd.]

 Update: Sowohl im T-Mobile Shop als auch bei Mein T-Mobile laufen zur Zeit Wartungsarbeiten. Danke Michael. Zudem macht uns greenmosterfromhell in den Kommentaren auf den von T-Mobile eingesetzten IMEI-Filter aufmerksam:

“Mit einer Störung hat das ganze nix zu tun, zumindest wenn man die Handyflat hat. Web’n'Walk Handyflat sollte schon seit längerer Zeit nicht mehr mit dem iPhone funktionieren, da T-Mobile einen IMEI-Filter installiert hat. So ist es auch im Infosystem hinterlegt, dass wir an der Hotline nutzen. Heißt also: Nur Web’n'Walk M oder L funktionieren, sofern man keinen Complete-Tarif hat.

/Update Ende

tmobwart.jpgDie Geschichte ist etwas schwammig und leider können wir zur Zeit noch keine hundertprozentige Aussage zu Ursache und Verbreitung liefern, doch nachdem uns heute bereits die achte Mail zum Thema erreicht hat, ist es Zeit für eine offene Diskussionsrunde.

Fangen wir vorne an. Bereits am Freitag hat uns folgende eMail von Dennis erreicht:

“Bis vor wenigen Minuten gab es eine Störung im Access-Point des iPhone, der es Usern unmöglich machte, das Internet zu Benutzen. Dies galt auch für Multi-Sim User. Das Problem wurde aber von T-Mobile sehr schnell erkannt und wieder behoben. “

Nicht der Rede wert also. Doch T-Mobile scheint das Problem weder erkannt noch behoben zu haben. Der Samstag brachte 5 weitere Zuschriften zum Thema, darunter diese eMail von Georg:

“Habe eine Relax 50 Tarif mit der Datenoption 300 Min für 5€. Seit gestern funktioniert aber das EDGE nicht mehr. Nach stundenlangem googeln rief ich bei T Mobile an , wegen Netzstörung ect. und da erhielt ich die Info, dass diese Daten-Zusatz Optionen ab sofort für iPhones gesperrt sind. Mobiles Internet nur noch mit iPhone Tarifen!”

Interessante Zwischen-Info, die durch einen weiteren T-Mobile Mitarbeiter in der Zwischenzeit jedoch wieder relativiert worden ist:

“Ich wurde nun am Freitag Abend von einem Mitarbeiter von T-Mobile Angerufen, der mir die Funktionsfähigkeit des Datenabrufs mittels iPhone im Relax Tarif bestätigte. Er überprüfte auch sogleich die Netzverfügbarkeit alles in Ordnung. Ergo ist das Problem wohl am Gerät zu suchen. Nach 10 Std. Service am Gerät und Software funktioniert der Datenabruf jedoch immer noch nicht!! Jetzt steckten wir eine andere T-Mobile Karte rein (Xtra Karte) und siehe
da es funktioniert.”

Die letzte Mail zum Thema hat uns heute von Thorsten erreicht. Auch er hat ähnlich Erfahrungen:

“Seit gestern Abend gibt es ein riesiges Problem mit der Web n walk Handy Flat von T-Mobile, mein iPhone kann sich nicht mehr ins EDGE Netz einloggen. Laut Hotline liegt eine Störung vor, aber das ist absoluter Blödsinn, weil mein anderes Handy mit der gleichen Flat ins EDGE kommt. Es scheint so, als ob t-mobile für alle iPhone’s die 10€ Handy Flat gesperrt hat … Zwei andere iPhone Nutzer haben das gleiche Problem.”

Zusammengefasst, eine Frage an euch: Wer hat aktuell immer noch mit massiven Datenproblem im T-Mobile Netz zu kämpfen. Und sollten Probleme auftreten, unter welchem Vertrag läuft euer Gerät?



Bestätigt: Podcasts in Firmware 2.2 auch unterwegs

Nachdem wir bereits hier die ersten Screenshots der zu erwartenden Firmware-Änderungen in Sachen “mobile Podcasts” veröffentlicht haben, macht uns Flo nun per eMail auf ein entscheidendes Detail aufmerksam. Die Spekulationen um die damals noch funktionslosen Schaltflächen haben sich bestätigt. Das Herunterladen aktueller Podcast-Episoden ist nun auch Unterwegs, bzw. über das UMTS-Netz möglich. Zweite Auffälligkeit: Auch im AppStore tut sich einiges. So kommt die Kategorien-Asicht nun mit neuen Icons und wirkt merklich polierter.

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Sneak Preview: iPhoneModem wird zu Tetherion (Video)

Eher zufällig sind wir gestern noch dem iPhoneModem-Entwickler, Marco über den Weg gelaufen und hatten die Chance einen ersten Blick auf Tetherion zu werfen. Der iPhoneModem-Nachfolger sieht verdammt gut aus und hat in der Zwischenzeit den Schritt zur wirklichen “One-Click” Applikation hinter sich.

tetherion.jpg

Am Zweck der Applikation hat sich grundsätzlich nichts geändert. Tetherion bringt den eigenen Rechner über die UMTS-Internetverbindung des iPhones ins Web. Auf dem iPhone und dem Mac gestartet konfiguriert sich Tetherion automatisch und verbindet den eigenen Rechner mit der “Cloud”. Ein integrierter Volumenzähler zeigt die aktuelle Geschwindigkeit sowie die bereits verbrauchten Daten. Tetherion kommt sowohl mit einer verschlüsselten Verbindung, als auch mit einer angepassten Firewall - funktioniert sogar im Ruhezustand des iPhones und erlaubt auch allen, eigentlich nicht Proxy-fähigen Programmen, den direkten Zugriff ins Netz. Ein Demo-Video (Viddler-Link) der Applikation gibt es im Anschluss, die passende Web-Seite befindet sich noch im Aufbau. Voraussichtlich wird Tetherion im Laufe der nächsten 60 Tage verfügbar sein, kommt dann via Cydia und dürfte sich preislich zwischen 6€ und 10€ bewegen. Mit Blick auf die  gestrige Demo - durchaus gut angelegtes Geld.

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Überall Online: PDAnet macht iPhone zum W-Lan Router

Mal wieder eine Applikation die es nicht in den AppStore schaffen wird - seit kurzem aber in Cydia zum Download bereit steht und erstmals eine komplett stressfreie Möglichkeit bietet die Internetverbindung des iPhones an den eigenen Rechner weiterzugeben.

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PDAnet funktioniert ohne Scripte ohne Proxy-Server und ohne viel hick-hack. Ist die kostenlose Applikation auf dem jailbroken Gerät installiert, reicht es aus, eine W-Lan Verbindung zwischen iPhone und Rechner herzustellen. Der Rest läuft komplett automatisch. PDAnet gibt die UMTS/EDGE bzw. GPRS-Verbindung des iPhones an den Rechner weiter und zeigt sowohl die übertragenden Daten als auch die gerade offenen Verbindungen an. Kurz angetestet, reicht der iPhone-Router allemal die eMails abzurufen und macht den Web-and-Walk Stick überflüssig. Wenn ihr uns fragt: Eigentlich ein Must-Have ab Werk! Ein Dank für den Tipp geht an Ingo.



iPhone-App & Desktop-Tool: iPhonemodem und iPhonemodem

Ein schnelles Update für all jene, die ihr iPhone gerne auch für den drahtlosen Internetzugang des eigenen Rechners nutzen wollen. Nachdem Apple den offiziellen Download zum Thema bereits von Wochen aus dem AppStore entfernt hat, kämpfen nun zwei (leicht unterschiedliche) Lösungen um die Gunst der User.

Zum einen hätten wir die bereits hier vorgestellte Mac-Applikation iPhoneModem im Angebot. Zwischenzeitlich auf eine eigene Webseite umgelagert, läuft iPhoneModem nur unter Mac OS X, und setzt ein jailbroken Gerät voraus. Startet man die Anwendung, konfiguriert sich der Mac von allein und nutzt dann die EDGE bzw. UMTS-Verbindung des iPhones für den Weg ins Internet.

iphonemodemapp.png

Neu und seit heute in Cydia zu finden, ist die ebenfalls iPhoneModem getaufte iPhone-Applikation. iPhoneModem steht bislang kostenlos zum Download bereit (eine Spende entfernt die Registrierungs-Erinnerung), läuft direkt vom jailbroken Gerät und ist so kompatibel zu Windows, Mac und Linux. Wie auch NetShare startet iPhoneModem einen Socks-Proxy auf dem Gerät und gibt so die Internetverbindung über die W-Lan Connection zum eigenen Rechner weiter.



Alles prima? iPhone in der UMTS-Testkammer

iphonetestwebb.jpgEine schwedische Firma hat die UMTS-Antenne des iPhone 3G in einer speziellen Testkammer mit einem Sony Ericsson P1 sowie einem Nokia N73 verglichen und kommt zu einem zufrieden stellenden Ergebnis: “The P1 is a little better at receiving signals and the N73 a little better at transmitting signals. But the difference is small.” … “The values are completely normal”.

Der Test wurde auf Initiative einer schwedischen Journalistin durchgeführt die es genau wissen wollte, nachdem ihr iPhone durchweg weniger Empfangsbalken in der Anzeige hatte als ihr Nokia-Telefon. Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Geräte dennoch Empfangsprobleme haben, die testende Firma sucht deswegen derzeit nach schwedischen iPhone-Besitzern, die gravierende Empfangsprobleme haben oder dies zumindest annehmen.
(via DF)



Fimware-Gegenüberstellung: 2.0.1 versus 2.0.2 (Video)

Die Kollegen von iPhonebuzz bringen in dem unten eingebetteten 10-Minuten Clip (Youtube-Link) einen direkten Performance-Vergleich zweier 3G-Geräte mit unterschiedlichen Firmware-Revisionen.

“3G performance on the phone running 2.0.2 was by far improved. And though it may not be running at lightning speed, it’s certainly a big improvement, especially when compared to the performance of the phone running 2.0.1.

You can see three side-by-side speed tests below. In each test, the iPhone running on the update completely loads iPhoneBuzz.com before the phone running the old OS even begins or gets close to completing. Tests where the phones were switched to use Wi-Fi loaded pages at about the same rate. Wi-Fi is also still considerably faster than 3G when loading a page.”



UMTS bzw. EDGE-Einstellungen: Da mach ich mir ‘n Profil

meinprofil.jpgWer nicht genau weiß wonach zu Suchen ist, wir das “Feature”, das mit Version 2.0 der iPhone-Firmware Einzug gehalten hat, nicht finden. Es geht um die Einstellungen des UMTS bzw. EDGE Zugangspunktes (APN). Bis Firmware 2.0 eigentlich immer unter Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk -> Mobiles Datennetzwerk zu finden, gestattet Apple allen Exklusiv-Providern nun den Menu-Punkt auszublenden, wird eine SIM-Karte erkannt, die das Netz des Exklusiv-Anbieters nutzt.

Ein praktisches Beispiel: Bob kauft sich ein iPhone aus Belgien bzw. aus den Staaten und legt seine Klarmobil-Karte in das SIM-Lock freie Gerät. Das iPhone erkennt die Klarmobil-SIM als T-Mobile-Karte (beide nutzen das gleiche Netzt und identifizieren sich entsprechend), stellt den zugehörigen APN ein und versteckt den Menu-Punkt “Mobiles Datennetzwerk”.

Die EDGE/UMTS-Zugangsdaten lassen sich nun nicht mehr den eignen Vorlieben anpassen, bzw. vollständig austragen um so die automatische Internetverbindung zu unterdrücken. Schlecht für all jene, deren Online-Zeit noch in Minuten abgerechnet wird.

Die Lösung für die oben beschriebene - und zugegebener Maßen, sehr konstruierte - Problematik kommt direkt von Apple und nennt sich “iPhone Konfigurationsprogramm“. Bereits hier vorgestellt erlaubt das “iPhone Configuration Utility” das Aufsetzten eigener iPhone-Profile (inkl. APN, W-Lan und eMail-Einstellungen) die sich dann via eMail an das entsprechende Gerät schicken lassen.

profiler.png

Hat man die gewünschten Einstelllungen vorgenommen und das vorbereitete Profil auf sein iPhone geschickt, reichen zwei Tapps auf dem Gerät und die neuen Settings sind vom iPhone übernommen.

Unten Angehangen, gibt es eine Hand voll Screenshots die unseren Text noch mal zusammenfassen.

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Video-Tutorial: iPhone als Modem via Applescript

scriptpack.pngIn der Vergangenheit immer mal wieder thematisiert, suchen viele iPhone-User nach wie vor nach einer einfachen (bzw. komfortablen) Möglichkeit, dass iPhone auch als drahtloses UMTS/EDGE-Modem für den eigenen Laptop nutzen zu können. Mit NetShare stand das oft nachgefragte Feature eine kurze Zeit sogar im AppStore zur Verfügung, aktuell muss wieder selbst Hand angelegt werden.

Zumindest den Mac-Usern unter euch können wir nun einen praktischen Tipp in diese Richtung geben. Veröffentlicht im Apfelcafe-Forum, gibt es mit den von marcoxyz vorgestellten Apple-Scripten nun eine denkbar einfache Vorgehensweise, die Internetverbindung des iPhones an den eigenen Mac weiterzugeben.

Die von marcoxyz eingesetzte Konfiguration lässt sich gut bebildert und ausführlich beschrieben hier nachlesen. Für den schnellen Einstieg ist ein Blick auf dieses Video und der Download des hier zur Verfügung gestellten Script-Paketes jedoch ausreichend.

ipmodemscript.png

Mit optionalen Growl-Notifikationen ausgestattet, setzen die Scripte ein jailbroken iPhone sowie einen installierten OpenSSH-Server voraus. Einmal aufgesetzt lässt sich das iPhone dann als One-Click-Accespoint beim nächsten Park-Ausflug nutzen. Mit Dank an Mario für die Mail.



iPhone 3G: UMTS-Empfang in der Kritik

Die internationale Kritik am UMTS-Empfang des iPhone 3G wird massiver. Anscheinend haben zumindest einzelne Chargen der ausgelieferten Geräte massiv Probleme mit 3G-Netzen. Dies äußert sich durch abgebrochene Gespräche oder beharrliches Verweilen im EDGE-Netz an Orten mit prinzipiell guter UMTS-Netzabdeckung.
Wir haben das Thema bereits vor zwei Tagen angesprochen und um euer Feedback gebeten. Die Antworten schwanken zwischen hoher Zufriedenheit und bitterer Enttäuschung, es scheint sich demnach tatsächlich um ein entweder Chargen- oder gar ortsabhängiges Problem zu handeln.

Mac Rumors stellt heute zwei mögliche Ursachen vor:
Die erste und sowohl für Apple wie auch die betroffenen Kunden sicher angenehmere Variante besagt, dass das Chipset nicht nur die Qualität der Funkverbindung sondern auch die verfügbare Bandbreite für UMTS-Verbindungen prüft und hier deutlich mehr Leistung als tatsächlich benötigt wird voraussetzt. Dies ließe sich durch ein Softwareupdate korrigieren, angeblich soll Apple zusammen mit dem Chiphersteller Infineon bereits daran arbeiten.
Die andere, deutlich unangenehmere Theorie macht einen Hardwarefehler für die Problematik verantwortlich. Sollte sich dies tatsächlich bewahrheiten, steht für betroffene Geräte unter Umständen eine größere, kostenspielige Austauschaktion an, die aller Wahrscheinlichkeit nach dann zu Lasten des Chipherstellers geht.

Es bleibt also abzuwarten wie sich die Angelegenheit entwickelt. Die Tatsache, dass sich zumindest Teilchargen des iPhone 3G in punkto UMTS-Emfpang nicht so verhalten wie erwartet, lässt sich jedenfalls nicht bestreiten.



iPhone-Kritik: Schlecht im Regen und Probleme mit UMTS

wa1-5a1-001t.jpgNa da kommt die Ankündigung von Amphibx, einem wasserdichten Armband für das iPhone von H2O Audio ja gerade recht: Eric und Mamei haben uns auf ein nicht gerade erquickendes Testergebnis der schweizer Konsumentenschutzorganisation FRC aufmerksam gemacht. Danach soll sich das iPhone im Regen alles andere als gut verhalten und ist im so genannten “Regentest” glatt durchgefallen. Ein ausführlicher Testbericht wurde für Ende des Monats angekündigt.

Damit aber nicht genug der Kritik: Auch das im iPhone 3G verbaute UMTS-Chipset soll nach Ansicht eines bei GigaOM zitierten Analysten Müll sein. Die nicht ausgereifte Technik des (vermeintlichen) Lieferanten Infineon sei verantwortlich für weit verbreitete UMTS-Emfpangsprobleme. Sollte dies tatsächlich zutreffen, könnte Apple ähnliches blühen wie dem Grafikkartenhersteller Nvidia – das Unternehmen musste unlängst knapp 200 Millionen Dollar in die Hand nehmen, um durch schadhafte Chips verursachte Probleme zu beheben.

Wir freuen uns über euer Feedback zum Telefonieren im Regen und dem UMTS-Emfpang. Hat jemand direkte Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Handys bezüglich der Emfpangsqualität?



NetShare: Revival für die “Modem-Applikation”

netshare22.jpgHier beschrieben, gab es mit dem AppStore-Programm NetShare kurzzeitig die Möglichkeit die Datenverbindung des iPhones auch am eigenen Rechner zu nutzen. Das Tool zur Freigabe der EDGE bzw. UMTS-Datenverbindung via W-Lan konnte sich jedoch nicht all zu lang im AppStore halten und wurde bereits kurz nach der Erstveröffentlichung wieder aus dem Angebot der verfügbaren Applikationen entfernt. Nun bringt Nullriver, die für die Applikation verantwortliche Programmierer-Bude, ein Status-Update zur Applikation:

“We’ve finally gotten in contact with Apple. Looks like the lack of communication was due to automated e-mail systems being employed on both ends, which resulted in e-mails being lost in transit. We’re working with Apple to get NetShare back up on the AppStore.”

Also: Alles nur ein großes Missverständnis. NetShare kommt wieder. Mit Dank an Rene für den Hinweis.



Einen Tag im AppStore: Das iPhone als Modem (Video)

Update: In der Schweiz scheint NetShare momentan noch verfügbar. Zudem gibt es ein erstes Statement von Nullriver:

Update 2: Apple has taken it down again, with no explanation yet again. Update: NetShare is now back up and available from the AppStore! We’re not quite sure why Apple took down the NetShare application yet, we’ve received no communication from Apple thus far. NetShare did not violate any of the Developer or AppStore agreements. We’re hoping we’ll get some feedback from Apple today. Sorry to all the folks that couldn’t get it in time. We’ll do our best to try to get the application back onto the AppStore if at all possible. At the very least, we hope Apple will allow it to be used in countries where the provider does permit tethering.

netshare.pngKleine, witzige Geschichte rund um die kurzzeitig im AppStore verfügbare Applikation NetShare von Nullriver. Die Macher des Installer haben mit NetShare eine iPhone-Applikation veröffentlicht, die die iPhone-Nutzung als Modem (im UMTS und im 3G Netz) via W-Lan gestattet .

Eine Applikation die mit Blick auf Apples AppStore-Richtlinien überhaupt nicht in den AppStore aufgenommen werden dürfte. Doch NetShare rutschte  durch die Eingangskontrolle und war einen guten Tag im AppStore verfügbar. Zu Ordern für knappe $10 und zwischenzeitlich wieder zurückgezogen funktioniert Netshare offensichtlich wie beworben. Engadget liefert ein Video zum Thema, John Gruber hat weitere Infos. Das Video gibt es im Anschluss.

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T-Mobile macht ernst - Erste Drosselungen setzten ein

tmobspeed.jpgDie im T-Mobile Vertrag enthaltene Klausel zur Geschwindigkeitsdrosselung des UMTS/EDGE-Speeds der Complete-Tarife ist nicht neu. Jedoch kam die Drosselung des im EDGE-Netz verfügbaren Downstreams, zumindest bei den Geräten der 1. Generation, so gut wie nicht zum Einsatz. Das sich mit dem Launch des iPhone 3G einiges ändern wird, hatten wir schon in unserer Rechnung vom 08.07 angesprochen. Nun ist es so weit.

Innerhalb der letzten vier Tage haben wir 8 eMails zum Thema bekommen und nehmen die heutige Zuschrift von Susanne zum Anlass, die schlecht kalkulierten Datenvolumina noch mal öffentlich zu rügen. Susanne schreibt uns:

“Ich musste seit heute feststellen, dass ich nur noch mit ca. 65-70 kbit/s im EDGE-Netz unterwegs bin. Habe einen Complete M mit iPhone 1. Generation und bin diesen Monat zur Zeit bei 47,7 MB gesendet und 330 MB empfangen. Ein Anruf bei der T-Mobile Hotline bestätigte meine Befürchtung. Die Drosselung wird aktuell angewandt.

Und Susanne dürfte nicht die Einzige sein, die sich in den kommenden Tagen über die knapp kalkulierten 300MB (im Complete M) ärgern wird. Die 330MB die sie in gut zwei Wochen erreicht hat, dürften UMTS-Nutzer (O-Ton Apple:”twice as fast” ) in 8 Tagen erreichen. Also ziemlich genau so, wie hier berechnet.

Und auch wenn der Vergleich mit dem Leasing-Wagen “Nach 500 gefahrenen Kilometern, den Rest des Monats nur noch in Schrittgeschwindigkeit unterwegs” etwas hinkt, das T-Mobile keine Möglichkeit bietet die Inklusivvolumen bei bestehenden Complete-Verträgen gegen Pauschalpreise zu verdoppeln bzw. zu erhöhen, geht uns mächtig gegen den Strich. (Dank an alle eMail-Schreiber)



Complete M: Nach 8 Tagen mit halber ISDN-Geschwindigkeit Surfen [Upd.]

Update:

Jens macht in den Kommentaren auf folgenden Textbaustein der Vertragsbedingungen aufmerksam:

Abrechnung erfolgt in 100-KB-Schritten. Am Ende jeder Verbindung, mind. jedoch 1x/Tag, wird auf den begonnenen Datenblock aufgerundet. Nicht genutztes Inklusivvolumen verfällt am Monatsende. Und bringt eine eigene Rechnung ein:

30 Tage * 24 Stunden * 4 (alle 15min eMail pollen) * 0,1 (100kb) = 288 MegaBytes

Und dann habe ich noch keine Webseite besucht, keine Position mit A-GPS bestimmt, kein Radio gehört, kein YouTube geschaut, keinen IM angeworfen. Für 49,- complete-M bekommt man also 4 mal die Stunde Mails. Wenn sie nicht zu groß sind.

/Update Ende

Nachdem wir euch gestern auf die mögliche Nutzung der Multi-SIM Option hingewiesen haben, und nicht nur die Textpassage der besprochenen eMail,

“Das Datenvolumen für die Bandbreitenbegrenzung wird von 200 MB auf 300 MB hochgesetzt und technisch umgesetzt.”

sondern auch etliche Kommentare immer wieder auf die Geschwindigkeitsdrosselung der T-Mobile Tarife hingewiesen haben, haben wir uns gedacht: “Ein guter Zeitpunkt für ein kleines Rechenbeispiel.”

Wie lange reichen denn nun die 300, im Complete-M-Vertrag verfügbaren Megabyte, und was kann man damit anstellen?

sovieltraffic.jpg

Vorneweg werfen wir noch einen kleinen Blick auf die entsprechende Passage im Kleingedruckten. T-Mobile schreibt: “Ab einem Datenvolumen von 300 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt.”

Mit UMTS sind 384 kbit/s Downstream erreichbar. Im Complete M (dem wohl populärsten Complete-Vertrag) bleibt so, nach den ersten 300MB, gerade noch ein Sechstel der möglichen Geschwindigkeit übrig. Ein “Speed” der zum Laden der Spiegel.de-Startseite geschlagene 37 Sekunden braucht. Von dem auf 16 kbit/s gedrosselten Upload ganz zu schweigen. Etwas mehr als eine halbe Minute würde der Flickr-Upload eines Fotos in Anspruch nehmen.

8 Tage lang: 7 Internetseiten, 1 Video und 5 Minuten Online-Radio
Und wie schnell sind die 300MB erreicht? Wir haben uns das Datenvolumen von Flickr, Digg, Youtube, Spon, iFUN, dem Tagesspiegel und Focus angesehen und kommen bereits nach dem Abruf dieser sieben Internetseiten auf etwas mehr als 6,19 MB.

spontraffic.jpg

Fünf Minuten Online-Radio oder ein Last.fm-Stream mit 128kb/s bringen uns noch mal satte 4,7 MB. Wirft man in der Mittagspause einen Blick auf das vergangene Heute-Journal im iFUN.de/TV, so bringt der iPhone-optimierte Videoclip noch mal 25,7 MB auf die Waage.

Alles Zahlen die heutzutage niemanden mehr vom Hocker hauen - und, machen wir uns nichts vor - Inhalte die im iPhone 3G eigentlich ihre perfekte Plattform gefunden hätten. Und doch: Nach 25 Minuten Unterhaltung und dem Abruf von 7(!) Webseiten haben wir 36,59 MB, also etwas mehr als ein Zehntel des Inklusiv-Volumens verbraucht.

Gewöhnen wir uns an die 5 Minuten Online-Radio im Bus, das Heute-Journal in der Mittagspause und dem obligatorischen Abstecher zu unseren sieben Bookmarks, sind die 300MB in acht Tagen erreicht. Im kürzesten Monat des Jahres folgen dann 20 Tage “surfen” mit guter GPRS bzw. halbierter ISDN-Geschwindigkeit.

Besser informieren…
T-Mobile halten wir zu gute, dass wirkliche UMTS-Flatrates in Deutschland eigentlich nicht verfügbar sind. Und auch die am Markt vertretenden Mitbewerber satte Pauschalen für den mobilen “Immer-Online-Spass” veranschlagen. Trotzdem, die Drosselung und ihre Auswirkungen gehören nicht in das Kleingedruckte der Vertragsbedingungen - der 1-minütige Ladevorgang von Spiegel.de gehört ordentlich kommuniziert.

Oben “UMTS Flatrate inklusive” zu schreiben, um diese 900 Pixel weiter unten auf die Call-by-Call Einwahl der späten 90er Jahre zu beschneiden ist frech. Und spätestens am 9. Tag nur noch enttäuschend. Denn seien wir ehrlich: Alle iPhone-Neukäufer werden gerade in den ersten Tagen die Multimedia-Fähigkeiten ihres neuen Begleiters voll ausschöpfen wollen und sich Mitte des Monats über die nicht enden wollende Wartezeit wundern.

…und etliche Unwägbarkeiten
Soviel dazu. Wir wollten abschließend noch eine Hand voll offener Fragen ansprechen:

  • Wie viele User nutzen iPhone-optimierte Seiten der großen Angebote? (Obige Beispiele kommen alle auch in einer Mobilen Version, aber hieß es nicht: “Not The Watered Down Internet” )
  • Wie wirkt sich der iPhone-Cache auf den Datendurchsatz aus?
  • Wie groß ist eigentlich unser wöchentlicher eMail-Traffic?
  • Wiegt das Web ohne Flash wesentlich weniger?
  • Zählt T-Mobile auch den Informations-Upload zu den 300MB?
  • Wie verlustfrei wird gedrosselt? Neben “Langsam” auch höhere Latenz und dergleichen?


Multi-SIM: iPhone 3G & Datenflat am Laptop ohne Mehrkosten

Sehr geehrter Herr XXX,
Ab 11.07.2008 können Sie für die Complete -Tarife die MultiSim Karte auch für die Daten-Flat nutzen. Diese wird auf eine UMTS Flat ausgeweitet,  somit ist  auch eine Nutzung mit anderen Handys, Datengeräten und für BlackBerry möglich. Außer BlackBerrywebmail S und web’n'walk Roaming DayPass können keine Datenoptionen mehr zugebucht werden. Das Datenvolumen für die Bandbreitzenbegrenzung wird von 200 MB auf 300 MB hochgesetzt und technisch umgesetzt. Die WLAN Flat ist weiterhin nur bei Nutzung des iPhones gültig. Bestandskunden werden automatisch auf die neuen Konditionen umgestellt.

multisim.jpg

Diesen Mail-Auszug haben wir am Samstag von Luca bekommen (Danke dafür) und wollen die Infos heute an euch weiterreichen.

Sowohl mit dem iPhone der ersten Generation, als auch mit dem iPhone 3G wird T-Mobile die Nutzung der Multi-SIM-Option in den Complete-Verträgen gestatten und bietet damit den Möglichkeit nicht nur mit dem iPhone, sondern zusätzlich auch mit dem eigenen Laptop, die mit dem iPhone-Vertrag erworbene UMTS-Flatrate zu ver-surfen.

Zusätzliche SIM-Karten (bislang lassen sich zwei Stück pro Vertrag ordnern) kosten 30€ und können mit der passenden Hardware als Laptop-Modem genutzt werden. Passende USB-Sticks gibt es bei Amazon etwa ab 113€. Kleiner Link-Tipp zum Schluss: Auch Leo schreibt heute zum Thema.



iPhone 3G: Lohnt sich das Upgrade?

iphone3g3.jpgJohn Gruber fragt, in wie weit sich für Besitzer eines iPhone der ersten Generation das Upgrade auf das neu vorgestellte iPhone 3G lohnt. Eine solche Entscheidung lässt sich letztendlich natürlich erst dann treffen, wenn wir die konkreten Preise von T-Mobile hier in Deutschland kennen. Andersrum aber kann man sich natürlich jetzt schon die tatsächlichen Änderungen vor Augen halten und sich überlegen, wie viel Euro man für diese Verbesserung hinlegen würde.

Gruber hat aus gut unterrichteten Kreisen vernommen, das neben der CPU auch die meisten anderen technischen Komponenten nicht verändert wurden. Die Optimierung von Performance und Akkulaufzeit dürfte somit weitgehend auf Softwarebasis erfolgt sein, also kommen wohl auch Besitzer von iPhones der ersten Generation in den Genuss dieser Verbesserungen. Bestandskunden erhalten das Update auf die Softwareversion 2.0 ja bekanntlich kostenlos - ein Vorgang der entsprechend gewürdigt werden sollte, erstreckte sich doch die After Sales-Betreuung der Handyhersteller bisher maximal auf Firmwareupdates mit unverzichtbaren Bugfixes.

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Fakten & Rumors am Samstag: Bilder, Firmware-Leak, Pseude Hands-On ect.

Update: Fast vergessen. Im Core-Bundle des letzten Mac OS X System-Updates 10.5.3 tauchen im Resource-Ordner nun erstmals die Icons für iPhone und iPod touch auf. Normalerweise finden sich hier Geräte die über das Bonjour-Netzwerk angesprochen werden können. Dementsprechend liegt das Fazit quasi auf der Hand: iPhones.ru sagt den drahtlos-Sync voraus. /Update Ende

Crunchgear zeigt uns mit stolzgeschwellter Brust eine Hand voll “Exclusive leaked pics of the iPhone 2” und freut sich über ein dünneres Gehäuse, mehrere Farben und den integrierten Video-Chat so sehr, dass gleich mal iChat für Windows prognostiziert wird.

ichatleak.jpg

Faaake, geht es nach dieser Flickr-Galerie und Engadget. Letztere konnten bereits einen ersten Blick auf den Gold-Master der kommenden Firmware bzw. das iPhone OS 2.0 werfen und versorgen uns mit den gleich folgenden Infos und dem Hinweis das das iPhone nun, dank integriertem quad-band GSM, A-GPS und tri-band UMTS / HSDPA ausreichend gewappnet, für alle Handy-Netze der Welt sei.

Hardware-Hinweise aus dem iPhone OS 2.0

  • Infineon PMB6952 / S-GOLD3 six-band UMTS / HSDPA transceiver (as we’d heard)
  • ARM 1176JZF-S - Main CPU (same as in 1st gen iPhone)
  • Skyworks chips - UMTS / HSDPA tx 1900MHz, rx 2100MHz, 850MHz
  • UMTS Power Saving option - on or off
  • Hooks for Global Locate Library (GLL), software that handles A-GPS related commands for the host processor

Derweil bringt iPhoneAtlas einen Vodafone-Angestellten ins Spiel, welcher seinerseit bereits von einem ersten Hands-On mit dem neuen Gerät berichtet.

  • The back is gloss black.
  • The 4 models we have have a black skin wrapped around the back and glued into place. This is how they came from Apple.
  • All are running v2.0 of the firmware.
  • The bootloader hardware exploit is now fixed.

Der Rest der Liste folgt im Anschluss.

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Kann dann mal losgehen: iPhone-Verteilung passt ans UMTS-Netz

verteilung.jpgUns sind die Ähnlichkeiten eher nebenbei Aufgefallen - nichts desto trotz: Ein erwähnenswerter Umstand. Gestern haben wir über die Verteilung der iPhones in Deutschland geschrieben und euch neben den Zahlen zur Top-10 Rangliste auch mit einer groben Übersichtskarte der Bundesrepublik versorgt. Stellt man dieser Karte nun die  3G-Netzabdeckung der Telekom gegenüber, kann das 3G iPhone eigentlich kommen.

Alle Ballungsräume sind gut versorgt. Das UMTS-Netz der Telekom erreicht bereits jetzt wesentlich mehr als 50% der Bundesbevölkerung und gehört dank dem beinahe kompletten HSDPA-Ausbau zu einem der schnellsten 3G-Netze in Europa. Das kann man sogar messen. Laut einem Test der Mobilfunkzeitung Connect (Juni 2007) gehen durchschnittlich 1,8 Megabit pro Sekunde durch die Leitung, 3,6 wären möglich. Eine lesenswerte Zusammenfassung des aktuellen Abdeckungs-Stands gibt es in diesem Artikel bei “Laptopkarten“. Die Telekom zeigt ihr bestehendes Netz in dieser interaktiven Karte.



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Around the World:

Ein Blick über den Tellerrand! Web-Links zu den größten und besten iPhone-Webseiten weltweit:




 


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