Die Kollegen von AppAdvice haben die im AppStore angebotenen Instant Messenger genauer miteinander verglichen und präsentieren ihre Übersicht jetzt in der hier veröffentlichten Tabelle. Neben den unterstützten Protokollen und dem aktuellen Verkaufspreis zeigt die Übersicht auch, welche Messenger bereits auf Apples Push-Notification Service setzen. iFUN-intern setzten wir bereits länger auf den 7,99€ teuren Messenger IM+ (AppStore-Link). IM+ unterstützt sowohl das freie Jabber-Protokoll als auch den Skype Text-Chat - zwei Features deren Kombination kein anderer Messenger im AppStore bietet.
Ähnlich gestaltet wie die zahlreichen Bier-Applikationen - an den Mund gehalten, lässt das kostenlose Haribo-App virtuelle Goldbären aus einer Tüte purzeln - bietet Haribo nun eine eigene Applikation im AppStore an. Sieht man von der Animation ab, dient die Applikation in erster Linie der “Ein Herz für Kinder“-Aktion. Integrierte Spenden-Button erlauben die Abgabe einer 3€ bzw. 5€-Spende per SMS, ein Tracker zeigt den aktuellen Kontostand der bislang eigegangenen Spenden an.
Zwar sollte man sich vor der Spontan-Überweisung über die Mittelverwendung erkundigen, die Idee mit kostenlosen iPhone-Applikationen zu guten Taten zu animieren, sollte jedoch Schule machen.
Dan Provost macht sich in seinem “blog about simplicity” Gedanken zur SMS-Applikation des iPhones und beschwert sich (zu recht) über den Umstand, gerade laufende Applikationen jedes mal verlassen zu müssen, um eine ankommende Kurznachricht beantworten zu können. Da die Apple-eigenen Prozesse (u.a der iPod, die Nachrichten-App und Mail) sowieso im Hintergrund laufen, schlägt Provost zum Verfassen kurzer Antworten eine “On-Top”-Darstellung der Nachrichten-Applikation vor und illustriert die mögliche Umsetzung in diesem Video.
Notice that the messaging interface is a “lite” version of the stand-alone messaging app. The Edit button has been replaced with Done, and the ability to step back to view all conversations has been removed. These limitations are imposed to keep the user as focused as possible, and to prevent them from delving into other conversations while an app remains opened underneath.
Wir machen es kurz: Die Informationen des, Sonntag früh bei uns aufgeschlagen Faxes bestätigen sich. T-Mobile bietet zum Tag des Mauerfalls kostenlose SMS für alle Bestandskunden an. Die Gratis-Aktion läuft den ganzen Tag über und gilt für alle T-Mobile Kunden (Post- und Prepaid) - und jede SMS zu einem Deutschen Anbieter. Die Webseite wurde gerade (00:16h) aktualisiert.
Gute Tipps trudeln hier manchmal auch per Fax ein. So auch die Info, die uns gerade zum zweiten Kaffee erreicht. Behält unsere Quelle recht, dürfte T-Mobile zum morgigen Tag des Mauerfalls, den Versand kostenloser SMS für alle Bestandskunden anbieten. Im Inland verschickte Kurznachrichten sollen dann, sowohl den Prepaid- als auch den Postpaid-Kunden nicht berechnet werden und dürften sich in alle deutschen Netze verschicken lassen. Die letzte Gratis-SMS Aktion lieferte uns T-Mobile nach dem Netzausfall vom 21. April. Damals wurden innerhalb eines Tages 85 Millionen SMS verschickt. Wir behalten die T-Mobile Seite im Blick und melden uns erneut, sobald wir eine offizielle Bestätigung haben.
Ping!: Nach gut 20 eMail-Zuschriften zum Thema kommen wir heute nicht mehr dran vorbei, euch auf das kürzlich veröffentlichte Ping!-Update (AppStore-Link) aufmerksam zu machen. Der SMS-ähnliche Mini-Messenger (hier in den News) verbessert die Interface-Darstellung auf deutschen Geräten, macht einen stabileren Eindruck und lässt sich nun auch im Querformat bedienen. Das Update ist für alle Besitzer der damals kostenlos angebotenen, initialen Version gratis, alle anderen bezahlen 0,79€. Mit Dank an alle Tippgeber.
Trillian: Der aus der PC-Welt bekannte Messenger Trillian hingegen - das letzte mal im Juni in unseren News - wartet immer noch auf die Zulassung zum AppStore. Das Trillian-Blog berichtet über die lange Wartezeit (60 Tage sind bereits überschritten) und moniert Apples ausbleibendes Feedback:
“As developers, we absolutely understand and appreciate Apple’s need to quality control applications – including the need for additional review time when warranted – but being kept in the dark for two months is a strange way to accomplish this.”
Dank HeFi
IM+:Auch der Multiprotokoll-Messenger IM+ (AppStore-Link) steht ebenfalls frisch aktualisiert zum Download im AppStore bereit. Die 4€ teure Version 3.4 unterstützt nun auch Twitter und Skype, liefert einen verbesserten Browser, Push und ein Text-to-Speech Feature. Danke Max
Eine Anmerkung aus den Kommentaren: Die Spracherkennung im IM+ ist im übrigen ein Dienst, der monatlich 0,79€ kostet! Und wie schon geschrieben: Nur auf Englisch funktioniert!
Ein jailbroken iPhone vorausgesetzt, lässt sich die Systemerweiterung SMS-Helper mittlerweile problemlos via Cydia installieren. Der so heruntergeladene Code modifiziert die SMS-Applikation des iPhones und fügt einen Zeichen-Zähler oberhalb des Texteingabefeldes ein. Der Counter zeigt euch die bereits eingegebenen Zeichen im Format “33/160″ an und hilft beim Ausnutzen der maximal möglichen SMS-Größe. via AIS mit Dank an alle Tippgeber.
Update: Zwar scheint Ping! bereits gut für die Lokalisation in andere Sprachen vorbereitet zu sein, zeigt auf Deutschen Geräten momentan jedoch noch recht kryptische Text-Informationen. Nichts was sich mit dem nächsten Update nicht beheben ließe - aktuell jedoch etwas irritierend.
Zur Zeit kostenlos und knapp 2MB groß, reiht sich Ping! (AppStore-Link) in die Sparte der dedizierte Kurznachrichten-Applikationen für iPhone-Nutzer ein. Ähnlich wie iPushIt (AppStore-Link), Heyway Prooder auch Prowl gestattet Ping! den Kurznachrichtenversand zu anderen Ping!-Nutzern und verzichtet auf ein umständliches Login-Prozedere. Einmal installiert lassen sich befreundete iPhone-Nutzer in die eigene Kontakt-Liste eintragen und können dann über ihre Ping!-ID angesprochen werden. Danke Arne.
Die Stammbesucher werden sich erinnern: Ende August 2007 hatten wir das Video zur 300 Seiten starken AT&T-Rechnung in den News und haben über gruseligen Rechnungen mit Beträgen jenseits der $3000-Marke geschrieben. Die jetzt von Mashable ausgegrabene Geschichte sorgt für ein leichtes Déjà-vu.
So behauptet der Youtube-Nutzer “Lgvoyagerguy” mit seinem iPhone 3GS ganze 662.258 Kurznachrichten in einem Monat verschickt zu haben und zeigt in seinem Beweis-Video die von AT&T ausgestellte, 13.000 Seiten starke, Rechnung.
Wenn überhaupt dürften die 22.075 Nachrichten pro Tag zwar nur automatisiert verschickt worden sein - “Lgvoyagerguy” beansprucht jedoch einen einen Platz im Guinness Book of World Records. Danke Mirco
Heyway, die hier vorgestellte Gratis-Applikation zum Austausch der eigenen Geo-Position mit anderen iPhone-Besitzern, steht nun auch in einer Pro-Version zum Download bereit. Für 0,79€ bietet HeyWay Pro (AppStore-Link) die Möglichkeit die Positions-Informationen mit Kurznachrichten zu versehen und Apples Push-Service so als quasi SMS-Dienst zweckzuentfremden. Pflicht-Download für Nutzer mit mehr als zwei “iPhone-Freunden”.
Ein kurzer Nachtrag zur SMS-Sicherheitslücke. Hier und hier in den News zeigt die, mit der Veröffentlichung des iPhone OS 3.0.1 weitestgehend geschlossene Sicherheitslücke unter anderem eins auf: Der Jailbreak hilft dabei, das iPhone und andere Endgeräte sicherer zu machen.
So haben die Security-Spezialisten Miras und Lackey ein jailbroken Gerät für die Durchführung ihrer Demonstration der SMS-Sicherheitslücke genutzt - denn nur mit dem so modifizierten Gerät ließ sich der entsprechende Schad-Code mit relativ geringem Aufwand versenden.
Das Resultat: Die Anbieter GSM-tauglicher Endgeräte arbeiten bereits an einer Fehlerbehebung des angreifbaren Codes. In anderen Worten: Hätte der frei verfügbare Jailbreak des iPhones die beiden Programmierer nicht dazu animiert die SMS-Schwachstellen offen zu legen, wären die Angriffsmöglichkeiten heute wahrscheinlich immer noch unbekannt. Das GSM-Netz dementsprechend unsicherer als jetzt. Dieser, auf CNet veröffentlichte Artikel, widmet sich den aufgedeckten Angriffsmöglichkeiten noch mal ausführlich.
Für technisch Interessierte hat Mashable nun das Paper zur hier beschriebenen und gestern demonstrierten Sicherheitslücke in der SMS-Applikation des iPhones veröffentlicht. Im Anschluss eingebettet beschreibt das Dokument den Aufbau und den Ablauf des SMS-Angriffs und dürfte der hoffentlich letzte Vorbote zum Update des iPhone OS auf Version 3.1 sein.
The offending text would come in the form of a single square character. If you get the square character, turn off your phone IMMEDIATELY.
Auch Reuters widmet sich dem Hack bereits, Apples Reaktion dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Zusammen mit einem Kollegen hatte Miller einen Fehler in der Verarbeitung der SMS-Annahme des iPhone ausfindig machen können. Dieser gestattet es, das iPhone allein durch die Zustellung einer Reihe von entsprechend präparierten Kurznachrichten, komplett zu übernehmen und liefert, richtig eingesetzt, Zugriff auf die Telefonfunktion, die Kamera, den Safari-Browser und mehr. Zudem ließe sich von dem so übernommenen Gerät ein weiterer Angriff fahren. Bis auf eine sichtbare SMS ist der komplette Angriff quasi nicht zu bemerken. Bei Forbes hat man sich dem Thema angenommen und schreibt:
“Though Miller and Mulliner say they notified Apple about the vulnerability more than a month ago, the company hasn’t released a patch, and it didn’t respond to Forbes’ repeated calls seeking comment.”
Die Demonstration der Schwachstelle soll auf der Black Hat Cybersecurity Konferenz in Las Vegas durchgeführt werden. Bis zur Fehlerbehebung durch Apple (wahrscheinlich dürfte uns diese mit Version 3.1 des iPhone OS erreichen) gibt Miller den folgenden Tipp:
If you receive a text message on your iPhone any time after Thursday afternoon containing only a single square character, Charlie Miller would suggest you turn the device off. Quickly.
Auch in seinen kostenlosen Konten erlaubt der Freemail-Anbieter GMX mittlerweile den Versand von Gratis-SMS über das hauseigenen Web-Interface. Bis zu 10 Kurznachrichten lassen sich hier pro Monat verschicken - in ProMail und TopMail-Konten stehen sogar 50 bzw. 100 SMS zur freien Verfügung. Ein Service auf den die 3€ teure Applikation SMSRaptor (AppStore-Link) aufsetzt. SMSRaptor verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie die im März vorgestellte O2-SMS Applikation und erlaubt das Aufbrauchen des SMS-Kontingentes ohne den langwierigen Login über MobileSafari.
Kurznachrichten lassen sich im Querformat verfassen und Kontakte aus dem eigenen Adressbuch auswählen. Ein Counter zählt die bereits eingegebenen Zeichen runter und teilt größere Texte auf mehrere Nachrichten auf. Ist der eigene GMX-Account entsprechend konfiguriert, kommen die Kurznachrichten mit eurer Handy-Nummer als Absender beim Empfänger an. SMSRaptor kostet 2,99€, ein Preis der sich in den Complete-Tarife nach ca. 17 verschickten SMS wieder amortisiert haben sollten.
Prowl, die hier vorgestellte AppStore-Applikation, ist in erster Linie dazu da, euch die Growl-Benachrichtigungen eures Rechners auf dem iPhone anzuzeigen. Soweit recht unspektakulär.
Doch Prowl lädt auch zum Spielen ein. Die Entwickler der 2,39€ teuren Applikation (AppStore-Link) stellen eine einfach zu bedienende API bereit und ermöglichen interessierten Entwickler, die Prowl-Applikation für eigene Projekte zweckzuentfremden.
Ein Feature, dem wir uns gestern Nacht ausführlich gewidmet haben. Das Ergebnis: Die hier auf www.betch.de veröffentlichte Web-Applikation “Prowl SMS”.
Prowl SMS erlaubt es euch, Kurznachrichten an beliebige Prowl-Nutzer zu verschicken. So lassen sich für jeden (mit Prowl und einem iPhone ausgestatteten) Bekannten, kleine Homescreen-Icons anlegen, die dann, ähnlich wie die SMS-Applikation, den Versand von Kurznachrichten ermöglichen.
Eine kleines Tutorial haben wir direkt auf www.betch.de veröffentlicht - den Sinn und Zwecks unseres Projektes erklärt dieses Youtube-Video jedoch am besten. Eine Hand voll wichtiger Antworten zu möglicherweise aufkommenden Fragen, geben wir euch im Anschluss. Feedback und Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen.
Klitzekleines Info-Häppchen: Flickr-User komielan hat die SMS-Ansicht des aktuellen iPhone Betriebssystems (OS 3.0) mit der aus Version 2.2.1 verglichen, das Lineal angelegt und kommt zu folgendem Ergebnis: Unter OS 3.0 hat die Zeilenhöhe um zwei, auf insgesamt 20 Pixel zugenommen. Die Schrift steht nun etwas weiter auseinander, ansonsten ändert sich nichts. Den Foto-Beweis hat komielanhier abgelegt.
T-Mobile-Kunden durften als Entschädigung für den Netzausfall am 21. April gestern kostenlose SMS-Nachrichten verschicken und haben von dem Angebot ordentlich Gebrauch gemacht:
Unsere Aktion, am Sonntag kostenlos SMS zu versenden, hat enormen Anklang bei unseren Kunden gefunden“, teilte Georg Pölzl, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland mit. Mit mehr als 85 Millionen SMS wurde eine neue Rekordsumme von Kurznachrichten über das Netz von T-Mobile verschickt – sogar deutlich mehr als zu Weihnachten und Sylvester, die sonst die Tage mit der stärksten Nutzung darstellen.
Im Juli 2008 begann T-Mobile mit der ursprünglich schon zum Verkaufsstart des iPhone angekündigten Drosselung des Datendurchsatzes bei Überschreiten des vertragsabhängigen Inklusivvolumens in den Flat-Tarifen.
Nachdem man sich den Einsatz der Bandbreitenreduzierung bislang mehr oder weniger selbst zusammenreimen musste, verschickt T-Mobile nun anscheinden SMS-Nachrichten diesbezüglich. Ein Leser des fscklog hat jedenfalls eine derartige Mitteilung erhalten, wie sieht’s bei euch aus?
Am Sonntag spendiert T-Mobile kostenlose SMS in alle Netze - diese Info hatten wir bereits vorhin in den News. Jetzt haben wir auch das passende, an alle Vertriebspartner versandte Fax zugeschickt bekommen. Und auch auf die Gefahr hin uns noch mal zu wiederholen, im Anschluss angehangen. Mit Dank an Dan, Phillip und Golle.
Ihr solltet euch zwei Minuten Zeit nehmen und einen Blick auf das unten eingebettete Video (Youtube-Link) werfen. Auf 9to5mac veröffentlicht, zeigt der Clip die vorankündigung der nativen iPhone-Applikation Google Voice. Bislang noch nicht veröffentlicht, und nach dem AppStore-Launch wohl nur in den USA verfügbar, vereint Google Voice VoIP-Dienste, bietet eine lebenslange Rufnummer, SMS-Management und mehr. Die Wiki beschreibt den GrandCentral-Nachfolger wie folgt:
“GrandCentral was relaunched as Google Voice on March 11, 2009 with new features, including voicemail transcriptions and SMS managing; current GrandCentral customers will be able to transfer their accounts to Google Voice, and the service will start accepting new members in a few weeks. […] Currently, the Google Voice service is only available to former GrandCentral customers, a group that only included people who had been invited to the service before invitations were terminated in March 2008.”
Die Schnellwahl-Applikation iSmartDialer (AppStore-Link) steht im AppStore vorübergehend zum kostenlosen Download bereit. iSmartDialer verspricht das schnellere Finden eurer Kontakte und nutzt dafür die Texteingabe über das in der Applikation integrierte Dial-Pad. Anrufe, eMails und SMS-Nachrichten können innerhalb der Applikation verfasst bzw. getätigt werden, Schnellwahltasten lassen sich bei Bedarf belegen, Kontakte direkt bearbeiten. Alle Features, der auch ins Deutsche übersetzten Applikation sind hier zusammen gefasst. Der schnelle Spontan-Download kann sicher nicht schaden. Mit Dank an alle Tippgeber.
Rückblick: Am 26. 10. erreichte uns ein Bild und der nun folgende Text in einer Mail unseres Lesers “uelisc“:
“Die Meldung erschien heute plötzlich auf meinem iPhone 3G FW2.2 jailbroken. - Swisscom has detected illegal software on your device. Your number will be blocked in the next 24 hours… - Das Swisscom Kundencenter weiss von nichts.”
Nach einem regen eMail-Austausch zwischen “uelisc” und uns, sowie zwei Telefonaten mit der Swisscom-Presseabteilung wussten wir zwar, dass die Meldung weder offiziell noch ernst zu nehmen war, konnten uns jedoch nicht erklären wie selbige ihren Weg auf das iPhone-Display fand - noch dazu, so prominent platziert. Wir haben die Geschichte nicht mehr weiter verfolgt, uns eine News zum Thema gespart.
Zurück in die Gegenwart: Heute erreicht uns die Auflösung der Geschichte, eher beiläufig, in Form der aktuellen Ausgabe des MobileMacs-Podcasts. Angeschnitten in den letzten 15 Minuten der gut 3,5h langen Episode.
Stichwort Flash-SMS:
Die Wikipedia schreibt: Flash Messages (oft: „Flash SMS“, engl. für „Blitz-SMS“) erscheinen direkt auf dem Display. Es ist unnötig, die Anzeigetaste zu drücken; die meisten Mobiltelefone können derartige Nachrichten auch nicht speichern.”
Um diesen speziellen Nachrichtentypen zu versenden, braucht es keinen Raketenwissenschaftler. In Deutschland bietet 02 die entsprechende Checkbox direkt im Webinterface des O2 Communication-Centers an. Wir haben euch ein kurzes Video (Viddler-Link) zum Thema geschossen und oben eingebettet.
Via eMail macht uns Emanuel auf die im AppStore verfügbare O2-SMS Applikation aufmerksam. Knapp 0,80€ teuer, erlaubt der 200kB große Download den Versand von SMS-Nachrichten und nutzt dafür im Hintergrund das Web-Interfcae des O2-Online Services. Emanuel schreibt: “Mit der O2 SMS App kann man die 50 kostenlosen SMS pro Monat die jeder O2 Kunde mit Datentarif hat, bequem vom iPhone mit eigener Absendernummer verschicken. Funktioniert bei mir ohne Probleme.”
SMS O2 (AppStore-Link) ist keine offizielle O2-Applikation sondern kommt von SimonWehrli.
Ben schickt diese Screenshots und merkt an, dass es seit dem Update auf 2.2.1 bei ihm häufig zu solchen Darstellungsproblemen kommt. Hat jemand ähnliche Probleme oder steht der gute Mann völlig alleine da? (Wir kennen dergleichen bislang jedenfalls nicht.)
Update: Nach dem SMS-Versand über das Plugin können möglicherweise Fehler beim SMS-Versand mit dem iPhone auftreten (siehe Kommentare) - diese lassen sich jedoch mit einem Neustart beheben. /Update Ende
Erinnert sich noch jemand an unser heisses Apple-Script, zum Versenden von iPhone-SMS direkt aus dem Adressbuch heraus? Obwohl das Script damals komplett funktionsfähig war konnten wir die Codezeilen leider nicht veröffentlichen - die Adressbuch-Routine hatten wir aus einem Open-Source Projekt kopiert, die Erlaubnis den geänderten Code weiter zu veröffentlichen hat uns nie erreicht. Doch das ist Schnee von gestern. Sedna hat uns gemailt, und auf ihr iSMS-Projekt aufmerksam gemacht. Mit ähnlichem Code und einer wesentlich schickeren Oberfläche ausgestattet, erlaubt auch iSMS den direkten SMS-Versand aus dem Adressbuch. (Viddler Link zum Video)
Das iSMS-Paket besteht aus einem AppleScript und der iSMS-Applikation. Die Voraussetzungen auf dem iPhone sind leicht zu erfüllen. Euer Gerät muss jailbroken und mit dem sendSMS-Paket aus Cydia ausgestattet sein. Dann kann es losgehen: Das Adressbuch aufgerufen, steht euch die SMS-Funktion via Hotkey und Drop-Down Menu zur Verfügung. Längere Texte werden auf mehrere SMS verteilt, Umlaute im Hintergrund automatisch zu ae, oe, ss usw. gewandelt.
Zukünftig dürfte sich iSMS zudem noch prächtig entwickeln. Marco Berger - iPhoneModem-Entwickler - hat sich dem Projetk angenommen, uns hier eine Vorab-Version gezeigt und verspricht für kommenden Releases die folgenden Feature:
Verschickte SMS werden in der iPhone SMS-Applikation eingetragen.
Auf dem iPhone eingegangene SMS werden auf dem Rechner angekündigt.
Stefan hat uns die folgende, für Schweizer iPhone-User sicher interessante Mail geschrieben:
Hallo! Ich habe die Applikation “xtra-sender” erstellt. Sie ist gratis über Cydia erhältich. Kunden von Swisscom, die unter 26 Jahren sind, können damit gratis SMS vom iPhone verschicken über die Website xtra-zone.ch und dabei auf die iPhone-Kontakte zugreiffen. Es gibt eine ähnliche Applikation bereits im App-Store, allerdings für Fr. 2.20! Die App ist sehr Attraktiv, weil damit keine Gebühren mehr für SMS anfallen. Wie gesagt, leider nur für Swisscom-Kunden.Weitere Infos zur App findet ihr unter www.xtra-sender.ch.vu
John Gruber macht auf die bei karlkraft beschriebene “Sicherheitslücke” der aktuellen iPhone-Firmware aufmerksam. So zeigt das iPhone eingehende SMS im “emergency call mode” selbst wenn SMS-Alerts ausgestellt sind und das iPhone mit einem Passcode gesichert ist:
“My twelve year old son brought to my attention a security bug he discovered on his iPhone. He has an even more paranoid security mind than I do, because he primarily uses his iPhone to send and receive sweet nothings between himself and his girlfriend, and he is certain that his mother and I are desperate to intercept these messages. […]
For those how care, this is bug 6267416. I don’t have much hope for it being fixed soon, because my security bug 5368148 from July of 2007 is still marked as open, and still unfixed in 10.5.5.”
Über Ganze 461 Emoji-Icons werden sich japanische iPhone-Käufer mit einem der nächsten Firmware-Updates freuen dürfen. Die in Japan bzw. in den dortigen Mobilfunknetzen weit verbreiteten Smileys sind bereits jetzt in einer Vorab-Version der Firmware 2.2 aufgetaucht, lassen sich momentan aber noch nicht nutzen. Wie wichtig Emoji-Icons für die japanische User-Base sind, zeigt das von Macrumors ausgegrabene Analysten-Zitatat:
“The iPhone is a difficult phone to use for the Japanese market because there are so many features it doesn’t have,” says Eimei Yokota, an analyst with MM Research. He said one small but must-have feature that is often cited as a deficiency in the iPhone is the lack of “emoji,” clip art that can be inserted in sentences to jazz up emails.
Damit dürften die Emojis auf den Inseln einen ähnlichen Stellenwert wie MMS hierzulande haben. Die Einführung eines MMS-Feature (ohne Jailbrek) dürfte jedoch weiterhin auf sich warten lassen.
Bis OS 10.4 war der SMS-Versand über die Bluetooth-Verbindung zum Handy - direkt aus dem Mac Adressbuch heraus - ein Standard-Feature des Apple Betriebssystem. Dann mit 10.5 und fast einhergehend mit dem Launch der 1. iPhone-Generation, wurde der SMS-Versand nur noch mit entsprechenden Plugins unterstützt. Plugins die bis heute nicht für das iPhone bereitstehen.
Basierend auf dem hier vorgestellten Terminal-Tool arbeiten wir zur Zeit an einem Adressbuch-Plugin für den direkten SMS-Versand mit dem (jailbroken) iPhone über das W-Lan, und werden das feingeschliffene Script, hoffentlich, im Laufe der nächsten Woche veröffentlichen. Verzeiht uns die etwas wirren Schnitte im Demo-Video (iPhone-kompatible MP4-Version), richtig live konnten wir den Clip - ohne private Telefonnummern dem Internet zum Fraß vor zu werfen - leider nicht drehen. Das Konzept sollte aber erkennbar sein und funktioniert soweit tadellos.
Erst gestern waren wieder zwei der inoffiziell erhältlichen iPhone-Applikationen Thema bei uns. Heute wollen wir euch noch kurz auf einen dritten, etwas nerdigen aber durchaus nützlichen Cydia-Download hinweisen. Das Kommandozeilen-Tool SendSMS. Auf dem iPhone-Installiert erlaubt SendSMS den Versand von Kurznachrichten direkt vom Rechner aus. Eine SSH-Verbindung vorausgesetzt, reicht der Aufruf des SendSMS-Kommandos zusammen mit der entsprechenden Rufnummer und der in Gänsefüßchen verpackten Kurznachricht.
Nach 3-4 Sekunden bestätigt SendSMS dann den erfolgreichen Versand der Nachricht. Sollten wir AppleScript-Experten und Platypus-Profis unter unseren Lesern haben, würde wir uns über eine Script-Implementation auf dem Mac freuen - bestenfalls natürlich mit direktem Adressbuch-Zugriff. Bis dahin reicht das Terminal zum SMS-Versand vollkommen aus, und steigert die Tipp-Geschwindigkeit erheblich.
Das AppStore-Tool Used-Budget (AppStore-Link) haben wir hier das letzte mal besprochen. Der 1,59€ teure Download gibt euch einen schnellen Überblick auf die noch verbleibenden Freiminuten sowie auf die Anzahl der bereits verschickten SMS. Zwei praktische Infos, möchte man sich im Rahmen der vertraglichen Inklusiv-Leistungen bewegen - sich dafür aber nicht jedes mal auf der Resourcen- und Zeit-fressenden T-Mobile Seite einloggen.
Eine kostenlose Alternative zu “Used-Budget” gibt es, geschrieben von AgentSmith, nun mit dem PHP-Script myTMS. Smith schreibt:
“Ich habe mir bereits Monate vor dem App Store ein kleines PHP-Skript zusammengeschraubt, mit dem man ebenfalls den aktuellen Verbrauch aus “Mein T-Mobile” auslesen und anzeigen lassen kann. Ich hatte vor, es mit ähnlichen Features (Angabe des Vertrags, Hochrechnungen für den Restmonat, etc.) wie “UsedBudget” auszustatten, aber mich dann irgendwann aus Zeitmangel von diesen Plänen verabschiedet und es so rudimentär wie es derzeit ist belassen. Man gibt seine Zugangsdaten ein und bekommt dann den bisherigen Monatsverbrauch an Minuten und SMS ausgegeben.”
Das Script lässt sich hier, online testen - alternativ dazu, auch auf einem eigenen Server betreiben. Mit Dank an Kerstin für den eMail-Tipp.
Falls ihr eure eMails und SMS-Nachrichten hauptsächlich in einer Sprache verfassen solltet, die bislang noch nicht auf dem iPhone vertreten ist, können wir euch die Test-Installation von iPhoneDict ans Herz legen. Mit iPhoneDict lässt sich das englische Wörterbuch des iPhones gegen eine der bislang sieben verfügbaren Sprachen austauschen.
Neben Dänisch, Schwedisch, Spanisch, Holländisch und Norwegisch stehen auch Suomi Finnisch und Portugisisch zur Auswahl. Einmal installiert geben euch die neuen Wörterbücher dann Länder-spezifische Rechtschreibtipps. Zu beziehen sind die alternativen Dictionaries im iPhoneDict-Repo (iphonedict.com/rep). Mehr Infos gibt es hier.