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iPhone-Patente: Apple klagt gegen Android-Hersteller HTC

Per Pressemitteilung hat Apple heute die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Produzenten des Google Handys “Nexus One”, HTC, bekanntgegeben. Gut 20 Patente, darunter das “Object-Oriented Graphic System” und das “Conserving Power By Reducing Voltage Supplied To An Instruction-Processing Portion Of A Processor” genannte Feature zum Stromsparen sieht man durch die Konkurrenz verletzt. Die Klage (selbige kann hier eingesehen werden) sieht Apple durch den offensichtlichen Diebstahl HTCs am eigenen “intellectual property” begründet und zitiert Steve Jobs: “Wir können die Konkurrenz nicht stillschweigen beim Diebstahl unserer Patente beobachten - Wir haben uns entschieden zu handeln. Grundsätzlich freuen wir uns über einen gesunden Wettbewerb, die Mittbewerber sollten sich jedoch darauf konzentrieren eigene Technologien zu entwickeln und nicht die unseren zu stehlen“.

Auf Nachfrage der iLounge äußert sich HTC bislang zurückhaltend. Selbst habe man von der Klage erst durch “media reports” erfahren. Eine Stellungnahme zu den von Apple angebrachten Vorwürfen bleibt bislang aus.

“[…] we have not yet had the opportunity to investigate the filings. Until we have had this opportunity, we are unable to comment on the validity of the claims being made against HTC.”

Erst Ende letzten Jahres ging Apples gerichtliche Auseinandersetzung mit Nokia durch die Presse. Neuigkeiten diesbezüglich stehen bislang noch aus.



ARD-Applikation: Kritiker bilden Allianz

In einer heute veröffentlichten, gemeinsamen Stellungnahme haben sich die Verlage Gruner+Jahr sowie die WAZ-Gruppe gemeinsam gegen die von der ARD angekündigte iPhone-Applikation in Stellung gebracht. Das Statement ist ebenso kurz wie eindeutig und verweist einmal mehr auf die, von den privaten Anbietern gefürchtete Marktverzerrung durch den Einsatz von GEZ-Gebührengeldern. In der Pressemitteilung zum Thema heißt es:

Das Angebot tagesschau.de mit allen weiteren Angeboten wie auch den Apps ist über eine “Zwangsabgabe” finanziert. Dieses Modell unterliegt nicht den Marktgesetzen wie Businessmodelle der privaten Anbieter, die entweder auf Paid-Modellen oder werbefinanzierten Modellen oder Mix- Modellen aufsetzen. Daher sollten alle, die den Marktgesetzen unterworfen sind, unabhängig davon für welches Businessmodell sie sich entscheiden, gegen gebührenfinanzierte Apps im Schulterschluss vorgehen. Die Gratiskultur im Netz - auch hierin sind sich WAZ und G+J einig - kann nicht die Zukunft für Qualitätsjournalismus sein.”

Für einen umfassenden Überblick auf den öffentlich ausgetragenen Streit zur iPhone-Applikation des ARD empfehlen wir einen Blick auf die folgenden Artikel unseres Archives:





Abo-Abzocke über Banner in werbefinanzierten Apps [Upd.]

Update: Spray Can (AppStore-Link) Entwickler Christian macht uns darauf aufmerksam, dass AdMob die Integration des “AddressBook.frameworks” zwingend voraussetzt, will man Anzeigen des Vermarkters in die eigene Applikation einbinden. Danke. /Update Ende

Das Thema ist zwar nicht neu, wie ein aktueller Eintrag im kLAWtext-Blog zeigt aber auch noch lange nicht durch: Teilweise finden sich in kostenlosen Apps wie auch auf mobilen Webseiten Werbebanner, deren Inhalt nicht von den Programmierern oder Seitenbetreibern kontrolliert wird, sondern durch Werbenetzwerke wie zum Beispiel Admob eingespielt wird.

bestellung1.gifOffensichtlich bringen nun hier immer wieder auch unseriöse Anbieter ihre Werbebanner unter. Ein versehentlicher Klick auf eine der Grafiken führt dann zum Abschluss eines kostenpflichtigen “Abonnements”, das im Anschluss durch eine SMS bestätigt wird. Mehrere Leser haben uns gegenüber übrigens beteuert, dass Sie eine solche SMS erhalten haben, ohne dass sie zuvor ihre Telefonnumer angegeben hätten - wir können uns dies technisch allerdings nicht erklären. Zwar können auf dem iPhone installierte Anwendungen auf das Adressbuch des Besitzers zwar zugreifen, nicht aber ein Werbebanner.

Wie auch immer: Die Sache ist unseriös und stinkt zum Himmel. Daher weisen wir hier noch einmal auf diese Abofalle hin und schließen uns Rechtsanwalt Sebastian Doschs Empfehlung an, die Angelegenheit ernst zu nehmen. Beachtet solche SMS-Nachrichten, bewahrt sie auf und besteht beim Anbieter auf unverzügliche Kündigung eines versehentlich abgeschlossenen Abonnements.



iPhone-Besitzer und Elektronik-Versicherungen

Der britische Elektronik-Versicherer “Supercover” äußert sich in dem von PCR-online veröffentlichten Artikel erstmals zum vorsätzlichen Versicherungsbetrug von iPhone-Nutzern. Ein Phänomen das durch den jährlichen Generationswechsel des Smartphones begünstig zu werden scheint.

So machen iPhone-Nutzer nicht nur überdurchschnittlich häufig von Ihrer Versicherung gebrauch und melden gestohlene, defekte oder verlorene Geräte - auch gehen die Anträge oft mit der Veröffentlichung neuer Modelle einher. Laut Supercover ist der durchschnittliche iPhone-Besitzer “60% cent more likely to take out insurance”.

Carmi Korine, CEO der Supercover Insurance, führt den Anstieg der “versehentlich” beschädigten Geräte zum Launch einer neuen iPhone-Generation auf lange Vertragsbindungen zurück.

“The issue appears to be that most iPhone owners can only go for so long realising that they’re a generation behind the latest must-have spec before they resort to extreme measures; they can’t upgrade before their contract ends, so those who can’t wait will try practically anything to get back on level fashion terms with their friends.”

In Deutschland führte T-Mobile eine ausgewiesene iPhone-Versicherung als Neukunden-Giveaway im Februar 2009 ein. Generische Handy-Schutzbriefe bietet der Konzern schon länger und verlang (inkl. Diebstahlsschutz) Monatsgebühren von 3,49€ bis 14,99€. via iphoneclub



Banned for security reasons: Apple sperrt iTunes-Accounts von Jailbreak-Entwicklern

secreas.jpgAm 11. Februar verlinkten wir in unserem Twitter-Stream die Erfolgsmeldung des iPhone-Hackers @sherif_hashim. Nach eigenen Angaben (eine Aussage die später auch von Dritten bestätigt wurden) war es Hashim gelungen, einen Fehler in der Modem-Firmware des iPhones aufzuspüren und so den Grundstein für einen softwarebasierten SIM-Unlock des aktuellen iPhone OS zu legen.

Nun, keine fünf Tage später, berichtet Hashim von der Sperrung seines iTunes-Accounts durch Apple. Hashim schreibt in seinem Twitter-Account: “Your Apple ID was banned for security reasons”, that’s what i get when i try to go to the app store, they must be really angry.

Auch andere, mehr oder weniger bekannte, iPhone-Hacker haben sich bereits zu Wort gemeldet und berichten von ähnlichen Account-Schließungen.



Digitaler Strafzettel-Ersatz: iPhones für ingolstädter Politessen

politesseniphone.jpgTobias macht uns auf diesen, Mitte Dezember veröffentlichten Artikel, des Donaukuriers aufmerksam. Unter der Überschrift “Mit dem Handy auf der Jagd nach Falschparkern” beschreibt Frauke Milenz die aktuellen Änderungen bei der Verkehrsüberwachung Ingolstadt - Änderungen die sich sehen lassen können. Statt mit den üblichen Eingabegeräte und der Umhängetasche für die mobilen Drucker, sind die Politessen vor Ort nun mit dem iPhone auf Patrouille. Vollfinanziert von der Stadtverwaltung, wurde die Strafzettel-tauglichkeit des iPhones bereits im Herbst 2009 im Allgäu getestet und nun großflächig eingeführt.

Bei der im Artikel hochgelobten Anwendung scheint es sich jedoch um eine Web-Applikation und keine native Applikation zu handeln. Warum man in Ingolstadt dennoch auf Apples High-End Gerät setzt - eine entsprechend optimierte Webseite vorausgesetzt, dürfte ein Low-Budget Pocket PC eben so Straßen-tauglich sein - wird wohl das Geheimnis der Stadtverwaltung bleiben.

Milenz schreibt:

“Kennzeichen, Fabrikat, Farbe und Felgenstellung des falsch abgestellten Autos – all das kann sie mit einer einfachen Berührung des Bildschirms an die Zentrale übermitteln. Anstelle von mehrstelligen Zahlen, die früher eingegeben werden mussten, um den Tatbestand festzuhalten, reicht heute ein einfacher Druck auf ein Symbolbild. Und mit der eingebauten Kamera können Säckel und ihre Kollegen die Verfehlungen der Autofahrer auch gleich dokumentieren.”



Erfahrungsbericht: “How to catch an iPhone thief”

Eine schöne Geschichte zur Überbrückung der letzten zwei Stunden bis zum heutigen Apple Event. iPhone-Nutzer Sam berichtet auf iphonetheif.blogspot.com über die mehrtägige und letztlich erfolgreiche Suche nach dem Dieb seines iPhones. Die Geschichte beginnt mit einer Flugzeuglandung in Los Angeles und kombiniert den Einsatz der MobileMe-Suchfunktion mit der Recherche in amerikanischen Telefonbüchern und der Hilfe übersetzender Freunde. Der hier veröffentlichte Erfahrungsbericht setzt grundlegende Englischkenntnisse voraus (Google-Übersetzung), ist sein 10 Lese-Minuten aber durchaus wert. Detektiv-Arbeit 2.0.

iphonedetektiv.jpg

“By stealing my phone, Pinche gave me the moral greenlight to stalk the shit out of him and take away any sense of privacy he has for the rest of his life.”



Neu im iTunes Store: Lizenz-Verträge abnicken

Eine kleine, aber erwähnenswerte Neuerung ist dieser Tage in den iTunes Store eingezogen und soll hier nicht unerwähnt bleiben. Im AppStore lassen sich nun auch Lizenzverträge abnicken. Gesondert verlinkt, klären die kurzen Texte über die, beim Download der Applikation automatisch angenommenen Vereinbarungen auf und finden sich bislang nur unter ausgesuchten Anwendungen, vereinzelter Anbieter. Beispielsweise hier, beim T-Banking Programm (AppStore-Link) der Telekom.

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Die letzten großen Änderungen wurden am 12. Dezember im iTunes Store vorgenommen. Damals hatte Apple den optische Gesamteindruck des Software-Kaufhauses überarbeitet und die Darstellung an das Design des iTunes-Musikbereiches angeglichen.



NDR-Video: ZAPP-Medienmagazin über ARD-App und BILD-Kampagne

zapp.pngDie vielen Großbuchstaben in der Überschrift lassen es bereits erahnen: Das vom NDR ausgestrahlte ZAPP-Medienmagazin hat sich in seiner gestrigen Ausgabe, den wirklich großen AppStore-Konkurrenten gewidmet und berichtet in dem 6 Minuten langen Segment “Kämpfe um kostenlose Netz-Inhalte” über die von der ARD angekündigte iPhone-Applikation und Axel-Springers Reaktion auf selbige.

Das gut recherchierte Video lässt sich sowohl in der NDR-Mediathek als auch auf Youtube konsumieren und ist unten eingebettet. Für einen groben Überblick auf den aktuellen Stand der Dinge empfehlen wir euch zudem einen erneuten Blick auf die folgenden Artikel:

Nebenbei erwähnt: Nach dem vor kurzem veröffentlichten Update der BILD-Applikation (AppStore-Link) haben uns mehrere Leser über einen, um sieben Tage erweiterten Abo-Zeitraum berichtet. An den Bewertungen (im Schnitt zwei Sterne) der kostenpflichtigen Abo-App hat sich derweil nichts geändert. Von 3000 bislang abgegebenen Bewertungen, vergaben 1600 Kunden nur einen Stern.

“Die Verleger empören sich, dass die Tagesschau per sogenannter App auf einem Handy namens iPhone zu sehen sein soll. Dieses Gerät ist mitnichten in jedem deutschen Haushalt zu finden, sondern gerade einmal im Besitz von 1,2 Millionen Deutschen ist. Worüber reden wir also? Abgesehen davon, kann man die Tagesschau bereits sowieso auf diesem Gerät sehen, nur halt nicht auf der bequemeren Benutzeroberfläche. Zapp über die aufgeblasene Aufregung der Verleger.”



Durch die Hintertür: Filmverkauf im AppStore

Michael (Danke!) hat uns auf die AppStore-Titel der Entwickler von i-Mobilize aufmerksam gemacht und dürfte unseren Blick damit auf ein Angebot gelenkt haben, dass sich in seiner jetzigen Form wohl keinen Monat im AppStore halten wird. i-Mobilize bietet unter dem Schlagwort “AppMovie” (Link zur Appsuche) zahlreiche Film-Klassiker zum 0,79€ Download an. Um die 400MB groß, bestehen die Applikationen eigentlich nur aus einer MP4-Datei, die nach dem Start über den im iPhone integrierten Movie-Player wiedergegeben wird.

Die Filme - sicher nicht die erste Wahl, aber Hitchcock, Bruce Lee, Gilligan’s Island und Bonanza sind immerhin vertreten - werden ohne Kopierschutz ausgeliefert und lassen sich mit wenigen Klicks aus den entsprechenden Applikationen extrahieren.

appmoviebrucelee.png

Anders als bei den ebenfalls im AppStore angebotenen Audiobooks, können wir uns nicht vorstellen, dass Apple den Film-Verkauf, vorbei am iTunes Store, auf lange Sicht tolerieren wird. Sollte i-Mobilize das Angebot auf neuere Titel ausweiten, dürfte Apples Reaktion nicht mehr lange auf sich warten lassen.



Speech-to-Text: Dragon Dictation bessert AGBs aus

whatsnews.jpgDie hier vorgestellte Gratis-Applikation zur Spracherkennung Dragon Dictation (US AppStore-Link) musste sich kurz nach der Veröffentlichung, kritischen Fragen bezüglich der beim Erststart abzunickenden AGBs stellen lassen. Denn: Dragon sammelte die auf dem iPhone abgelegten Kontakte ein, kopierte diese auf den Firmen-Server und versprach, so eine bessere Erkennung von Eigennamen gewährleisten zu können.

Das jetzt veröffentlichte Update der Applikation versucht den Datenschutz-Patzer auszubessern. Der Kontakt-Übertragung lässt sich nun widersprechen, bereits kopierte Daten können bei Bedarf gelöscht werden.



Gegenklage: Apple geht gegen Nokia vor [Update]

Update: ATD listete die 13 betroffenen Patente - unter anderem beansprucht Apple das geistige Eigentum an “Object-oriented telephony systems” - und verlinkt die Klageschrift in diesem Artikel.

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Wohl als direkte Antwort auf den von Nokia angestoßenen Patent-Prozess zu verstehen, hat Apple nun seinerseits gegen Nokia geklagt. Im Kern geht es um 13 Patente die Apple durch Nokia verletzt sieht - die gerade veröffentlichte Pressemitteilung zum Fall lässt sich hier einsehen. Noch im Oktober hatte Apple angekündigt sich im Streit mit Nokia “energisch zu verteidigen”.

“Other companies must compete with us by inventing their own technologies, not just by stealing ours,” said Bruce Sewell, Apple’s General Counsel and senior vice president.



News-Mix: Russland, Doppel-SIM-Klage, Handbrake, grüne Ladestation

  • Der kostenlose Videokonverter Handbrake wird mit der eben erschienenen Version 0.9.4 schneller und besser. Die Software unterstützt nun auch 64-bit-Systeme, unter den weiteren Neuerungen findet sich auch eine Live-Vorschau der Encodierungseinstellungen. Als Quelle für die Konvertierung akzeptiert Handbrake neben DVDs auch geläufige Dateiformate wie zum Beispiel .wmv oder .avi. Komplizierte Einstellungsorgien entfallen dank der mitgelieferten Voreinstellungen für iPod, iPhone oder Apple TV.
  • Laut touchmyapps sollen Teile der vor zehn Tagen in Belgien erbeuteten iPhones (wir berichteten: iPhone-Raub in Belgien - Diebe erbeuten 4000 Geräte) mittlerweile in Russland angekommen sein. Touchmyapps-Blogger Oleg Neyolov schreibt uns in seiner Mail:

    “Several resellers who hang out at one of the main Russian iPhone sites have reported that they have been getting calls from unknown people, offering them officially unlocked European “Jesus” phones at rock bottom prices in shipments of 100 or more with no possibility of credit or anything like that.” Den ganzen Bericht gibt es hier.

  • Foren-Nutzer RedFuchs berichtet vom Eingang einer Strafanzeige der Stadt Heidelberg. Grund dafür soll der Einsatz eines SIM-Karten Unlock-Adapters sein, den RedFuchs bereits seit September 2008 in seinem iPhone einsetzt. Die per Post zugestellte Vorladung wirft RedFuchs “Betrug - Zugang zu Kommunikationsdiensten” vor und lässt sich hier einsehen. Danke Daniel.

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  • Alex macht uns auf dieses, von der Firma Kinesis Industries veröffentlichte, Solar- und Windladegerät aufmerksam. Der Charger liefert 5 Volt und 1 Ampere - das Datenblatt (PDF) lässt sich hier einsehen.

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News-Mix: Remote, Gameloft, Pangea, Gartner, Pocketball, AT&T & TomTom

  • Zweites TomTom Car Kit für den iPod touch: Das neu angekündigte TomTom Car Kit für den iPod touch kann jetzt zum Preis von 79,95 Euro im TomTom Onlinestore bestellt werden. Wie berichtet erweitert die Saugnapfhalterung den iPod um einen GPS-Empfänger und ermöglicht somit dessen Einsatz als Navigationsgerät. Voraussetzung ist allerdings die Installation eines der verschiedenen im App Store erhätltlichen TomTom Navigationspakete.
  • apperemote.pngUpdate bei Apples Remote: Apples kostenlose Remote-Applikation (AppStore-Link) zur iTunes-Fernbedienung steht aktuell in Version 1.3.3 zum Download bereit und behebt Fehler im Zusammenspiel mit iTunes 9 und dem AppleTV-Update die bei der letzten Aktualisierung vor gut drei Wochen wohl übersehen worden sind. Mit Dank an Tobias und Simon.
  • Gameloft konzentriert sich nur noch auf das iPhone: Die französische Spiele-Schmiede Gameloft (AppStore-Link) fährt zur Zeit gut 13% des Firmen-Gewinns über den Verkauf von iPhone-Spielen ein und lässt über ihren “finance director” Alexandre de Rochefort mitteilen, dass man die hauseigenen Investitionen und das Engagement in die Android-Plattform zukünftig stark beschneiden werde. Momentan verkauft Gameloft gut 400 mal mehr Spiele an iPhone-Besitzer als an Android-Kunden und sieht langfristig kein Potential auf Android-Geräten:

    We have significantly cut our investment in Android platform, just like … many others, it is not as neatly done as on the iPhone. Google has not been very good to entice customers to actually buy products. On Android nobody is making significant revenue

  • pangeagames.pngPreisreduzierte Pangea-Spiele: Spiele-Hersteller Pangea (AppStore-Link) hat den Preis aller bislang im AppStore veröffentlichten Spiele auf 0,79€ reduziert. Die schön gestalteten Zwischendurch-Spiele Cro-Mag Rally, Enigmo und Enigmo 2 dürften besonders empfehlenswert sein.
  • Zukünftige Einsatzgebiete mobiler Applikationen: Die Analytiker von Gartner prognostizieren die Top-10 der im Jahr 2012 eingesetzten, mobilen Applikationen und verzichten dabei sowohl komplett auf Überraschungen noch auf mutige Voraussagen. Hier einzusehen, gibt es für fast jede auf der Liste genannte Kategorie, bereits heute den passenden AppStore-Download. Hier die Top-5 im Schnell-Überblick: Money Transfer, Location-Based Services, Mobile Search, Mobile Search & Mobile Health Monitoring.
  • Schönes Puzzle-Spiel: Das hier im Video vorgestellte Mini-Game Pocketball (AppStore-Link) sieht verdammt gut aus, kostet 1,59€ und bietet 30 unterschiedliche Level. Unabhängig von Spiel-Typ oder Genre wünschen wir uns mehr AppStore-Downloads bei denen allein die grafische Umsetzung zum Impulskauf animiert.

    pocketball.png


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Navigon klagt gegen Skobbler - Skobbler reduziert den AppStore-Preis [Update]

Update: Das Handelsblatt hat mit Navigon gesprochen.

Skobblers Pressemitteilung kann sich sich sehen lassen. Gerade in unserer eMail-Inbox aufgeschlagen, erklärt das Skobbler-Team nicht nur die Gründe für die Preiserhöhung Mitte Oktober sondern reduziert den Preis der Netz-basierten Navigationslösung (AppStore-Link) auch wieder auf 4,99€ und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen. Die interessanten Punkte im Überblick:

  • Navigon hat versucht, Apple zu einer direkten Entfernung der Skobbler-Applikation aus dem AppStore zu bewegen.

Während Skobbler bereits wenige Tage nach dem Launch Platz 1 sowohl als meistverkaufte als auch als umsatzstärkste App in Apples App Store eroberte, gingen die Umsätze von Wettbewerbern zurück. Insbesondere Navigon hatte danach versucht, Apple zu einer direkten Entfernung Skobblers aus dem AppStore zu bewegen. Dies ist insofern besonders bemerkenswert, da Skobbler von der Navigon AG 2008 aus strategischen Gründen aufgegeben und als Ausgründung 2008 an ehemalige Mitarbeiter verkauft worden war.
Da Navigon jetzt sogar trotz diverser Einigungsversuche von unserer Seite eine Klage gegen uns eingereicht hat, der wir inhaltlich gelassen entgegen sehen, sehen wir derzeit leider keine Chance auf eine gütliche Einigung. Uns ist es extrem wichtig, gegenüber der iPhone-Community die Gründe für die vorherige Preiserhöhung endlich transparent machen zu können. Wir möchten jetzt für Klarheit sorgen, dass wir die frühzeitige Preiserhöhung entgegen der Skepsis einiger Käufer nicht geplant hatten.

Skobbler



iPhone-Raub in Belgien: Diebe erbeuten 4000 Geräte im Wert von 2.000.000€

Zwar liefert uns der jetzt bekanntgewordene iPhone-Diebstahl in der Nähe von Antwerpen keine Medien-tauglichen Video-Mitschnitte wie dieser Einbruch im AppleStore New Jersey, das Ausmaß des Diebstahls übertrifft den im September gefilmten Einbruch jedoch bei weitem.

So berichtet der belgische “Standaard” heute über einen Einbruch im Lager des Logistik-Unternehmens Ceva in Willebroek - 23 Auto-Minuten von Antwerpen entfernt. Ein unbekannten Anzahl Täter haben am vergangenen Wochenende 4000, für den belgischen Mobilfunkanbieter Mobistar bestimmte Geräte gestohlen und damit für einen Schaden von mehr als 2 Millionen Euro gesorgt. Die Diebe sollen das Lagerhaus gezielt in der Nähe der iPhone-Einheiten aufgebrochen haben und dürften über Insider-Kenntnisse verfügt haben.

Mobistar stellt sich derweil auf wachsende Wartezeiten und einen Lieferengpass in den kommenden Wochen ein. Die IMEI-Nummern der Geräte seien bekannt und sollen im Netz blockiert werden. Von den Dieben fehlt bislang jede Spur. Den letzten großen iPhone-Diebstahl in Deutschland, hatte Gravis im März dieses Jahres zu beklagen. Danke Michael.



Werbe-Krieg: Stellungnahmen von Verizon und AT&T

mapforthat.jpgIm PR-Kleinkrieg zwischen den amerikanischen Mobilfunkanbietern Verizon und AT&T ist vorerst keine Entspannung in Sicht. In mehreren vergleichenden Werbespots (wir berichteten: Link1, Link2, Link3 & Link4) hatte Verizon die UMTS-Netzabdeckung beider Unternehmen visualisiert und gezielt auf das vermeintlich schlechtere Netz des iPhone Exklusiv-Anbieters AT&T hingewiesen. Die Werbebotschaft: Zwar haben sie das iPhone, in ihrem Netz macht dessen Nutzung jedoch keinen Spass.

Nach dem zuletzt veröffentlichten Spot der Reihe “There is a Map for that”, klagte AT&T gegen die Werbekampagne und erwartet derweil das noch zu fällende Urteil.

In einem offenen Brief an die Bestandskunden, ging AT&T am Freitag dann erstmals auf die Verizon-Kampagne ein:

As the U.S. market leader in wireless data service, we typically don’t respond to competitors’ advertising. However, some recent ads from Verizon are so blatantly false and misleading, that we want to set the record straight about AT&T’s wireless data coverage.

Heute folgt das zu erwartende Feedback der Verizon-Anwälte. In diesem PDF nachzulesen, verharrt Verizon auf seinem Standpunkt und kontert so trocken wie angriffslustig:

“AT&T did not file this lawsuit because Verizon’s “There’s A Map For That” advertisements are untrue; AT&T sued because Verizon’s ads are true and the truth hurts.”



Videos: Verizons Werbe-Sticheleien gehen weiter

Unabhängig von der vor kurzem eingereichten AT&T-Klage gegen die bereits hier und hier besprochenen TV-Werbespots, stichelt der amerikanische Mobilfunkprovider Verizon weiter gegen Apples US iPhone-Provider AT&T. Mit gleich drei neuen Spots verweist Verizon erneut auf die bessere UMTS-Abdeckung des hauseigenen Netzes und fürht das iPhone als “zwar ganz nett” aber “nutzlos ohne UMTS” vor. Die Youtube-Clips (Link1, Link2 & Link3) haben wir euch im Anschluss eingebettet.

verizonmaps.png


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Inklusive Hakenkreuz-Icon: Hitlers “Mein Kampf” im AppStore [Upd.]

Update 08.11.09: Apple hat die Anwendung  aus allen AppStore-Filialen entfernt. /Update Ende

Via eMail macht uns Adrian auf die seit vorgestern im Deutschen AppStore angebotene, spanische Ausgabe des Hitler-Buches “Mein Kampf” aufmerksam. Knapp 300kB groß, wird das eBook von Ricardo Reyes aktuell für 1,59€ angeboten, und lässt uns ein mal mehr an Apples Zulassungsverfahren zweifeln. Zum einen ist die aktuelle Rechtslage deutlich formuliert und kann in der Wikipedia eingesehen werden:

“Der Bayerische Staat geht gegen unkommentierte oder vollständige Nachdrucke mit allen rechtlichen Mitteln vor. Auch nach 2015 werde man “wilde” Veröffentlichungen als Verbreitung von verfassungsfeindlicher Propaganda und Volksverhetzung verfolgen.

Zum anderen ist das Icon der Anwendung mit einem Hakenkreuz “geschmückt” - viel eindeutiger dürfte sich eine potentielle AppStore-Ablehnung eigentlich nicht präsentieren können. Wir erinnern uns an Apples Intervention gegen ein Buch dessen Text die Zeile “fuck me like you hate me” enthielt und fragen uns, wie es der oben beschriebene Download überhaupt in den Deutschen AppStore geschafft hat. Nachbessern bitte.

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Orange: Auch Frankreich verabschiedet sich vom iPhone Exklusiv-Vertrieb

panache.jpgDeutschland, die USA und irgendwie auch China. Damit sind eigentlich alle Länder aufgezählt in denen das iPhone - momentan zumindest noch - nur über einen Provider zu beziehen ist. Nachdem Apple sowohl in Kanada als im Vereinigte Königreich die Provider-Bindung bzw. den Exklusiv-Vertrieb durch einen ausgesuchten Partner aufgegeben hat, sind nun auch in Frankreich die letzten (schon in der Vergangenheit gelockerten) Verträge, offiziell gekündigt worden.

Bereits im Dezember hatten französische Wettbewerbshüter nach einer Klage des Mobilfunkproviders Bouygues Télécom entschieden, dass exklusive Vertriebsvereinbarungen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen würden. Jetzt hat die Regulierungsbehörde den zwischen Apple und Orange geschlossenen Vertrag offiziell für ungültig erklärt. Zur Situation in Deutschland gibt es zwar die bekannten T-Mobile Statements, dennoch dürfte sich der Blick in die Zukunft mit zwei Wörtern zusammenfassen lassen: Tick, Tack.  via iphoneclub.nl



Werbe-Klage: AT&T geht gegen Verizon vor

Der Anfang Oktober vorgestellte “There’s a Map for That”-Werbespot des amerikanischen Mobilfunkproviders Verizon hat ein rechtliches Nachspiel. In dem 27-Sekünder (Youtube-Link) hatte Verizon - in Anspielung auf die “There’s an App For That” iPhone-Werbung von Apple - die Netzabdeckung des iPhone Exklusiv-Anbieters AT&T kritisiert und die eigene Infrastruktur mit der des Mitbewerbers verglichen. Laut AT&T handelt es sich dabei jedoch um einen irreführenden Vergleich. So bezieht sich die Werbung ausschließlich auf die UMTS-Abdeckung und berücksichtigt weder die absolute Anzahl der erreichten Nutzer noch die vorhandenen EDGE-Masten. Den Clip haben wir euch im Anschluss noch mal eingebettet.



News-Mix: eBay, Google, iPod touch mit Scanner, Torte, Nokia-Klage, iPhone-Absatz

ebayapp.pngGute Zahlen zur eBay-Applikation: Nach Informationen der Financial Times konnte  die von eBay angebotene AppStore-Applikation (AppStore-Link) bereits Waren im Gesamtwert von 400 Millionen Euro umsetzen. Auch die Adaptions-Rate kann sich sehen lassen. Mehr als viereinhalb Millionen iPhone-Nutzer haben das eBay-App bereits auf ihrem Gerät installiert. via iphoneclub

googlemusik.pngGoogle integriert Musik-Suche: Besucht man Google.com vom iPhone aus, so ist von der gestern gestartete Musiksuche noch nichts zu sehen, auf dem Desktop hingegen - und vorerst nur innerhalb Amerikas - fahndet Google nun auch nach Musik-Titeln. Das im offiziellen Google-Blog veröffentlichte Video (Youtube-Link) zeigt euch das neue Feature in Aktion.

Hochzeits-Torte im iPhone-Look. Zwar sind Kuchen und Gebäck mit iPhone-Verzierungen ein alter Hut. Die hier veröffentlichten Bilder der Riesen iPhone-Torte von Jerry Brito sind jedoch einen Blick wert.

torte.jpg

Apple aktualisiert In-Store Bezahl-System: Lange überfällig, wird Apple in den hauseigenen Store-Filialen nun auf den iPod touch als mobiles Kassen-System einführen und damit die leicht angestaubten PocketPCs ersetzen die bislang zur Kreditkarten-Abrechnung genutzt worden sind. Laut IFOApplestore werden die Geräte mit einem “advanced scanner accessory” ausgestattet und demnächst wohl auch in Berlin im Einsatz sein.

nokiaklage2.jpgApple gegen Nokia: Die iLounge zitiert einen Absatz aus Apples, hier einsehbarer, Rekation zur Nokia-Klage. Man werde sich “energisch verteidigen”, und im Streit um die 47 von Nokia beanstandeten Patent-Verletzungen alle Geschütze auffahren. In its filing, Apple said that it “intends to defend the case vigorously”.

722tausend.jpg700.000 verkaufte iPhones in Deutschland? Die im Mai vorgestellte Statistik-Seite iPhonemeter gibt die Zahl der hierzulande verkauften Geräte inzwischen mit 700.000 an. Demnach wären in den letzten 6 Monten gut 200.000 Geräte mit einer Deutschen SIM-Karte bestückt worden. Das sind 46 Geräte pro Stunde.

Three Kingdoms Touch im Video: Toucharcade wirft einen Blick auf den 8€ teuren AppStore-Titel Three Kingdoms Touch (AppStore-Link). Das Strategie-Spiel basiert auf einem japanischen PC-Game aus den achtziger Jahren und macht im unten eingebetteten Youtube-Video einen ganz passablen, wenn auch leicht verwirrten Eindruck.

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News-Mix: Metrics, AT&T-Vertrieb, Troubleshooting, Cydia-Tools, Nokia-Klage, Veganer

admob.pngAdmobs Metrics Bericht: Die jetzt veröffentlichte August-Ausgabe des Mobile Metrics Reports von Admob (PDF-Link) bietet diesmal verhältnismäßig wenige Zahlen zum iPhone, macht jedoch auf den kontinuierlich wachsenden Marktanteil des iPhone OS aufmerksam:

“Worldwide iPhone OS marketshare has increased from 33 to 40 percent in the last 6 months, with substantial share in all regions except for Asia and Africa. Please see our June report for more information on the geographic distribution of our iPhone users.

attlogo.pngAT&T deutet Ende der iPhone-Exklusivität an: Bei AT&T, dem amerikanische Pendant zu T-Mobile (zumindest in Sachen iPhone Exklusiv-Vertrieb) kämpft man schon seit Monaten gegen die immer wieder aufkeimenden Gerüchte, der hauseigene iPhone-Vertrieb würde ähnlich wie in England und Kanada, kurz vor dem Aus stehen. Die Zitat-Schnipsel des AT&T-CEO Ralph de la Vega, entkräften die Spekulationen nicht. So äußerte Vega sich am Rande der Quartahlszahlen-Veröffentlichung wie folgt:

[…] he reportedly said that AT&T has a “legacy of having a great portfolio…that will continue after the iPhone is no longer exclusive to us,” and that he thinks AT&T’s ability to drive results “will continue after the iPhone.”

support.pngTroubleshooting: Apple hat den Support-Artikel #HT1737 überarbeitet und gibt unter der Überschrift “iPhone: Basic troubleshooting” Tipps zur Fehlerbehebung - sollten Problemen mit dem iPhone auftreten. Kurz zusammengefasst: Wenn die am iPhone festgestellten Fehler nach einem Komplett-Restore und dem Zurücksetzen aller Einstellungen immer noch auftreten, muss das Gerät eingeschickt werden.

springsorter.pngCydia-Tools SpringSorter und Firewall: SpringSorter sortiert eure Homescreen-Icons nach Aufruf-Häufigkeit und verspricht eine intelligente Anordnung der von euch genutzten Applikationen. bei Bedarf lässt sich die automatische Sortierung erst ab der zweiten Springboard-Seite aktivieren. SpringSorter kostet $2. Ebenfalls interessant: Die hier im Youtube-Video vorgestellte iPhone Firewall. Ähnlich wie Little Snitch auf dem Mac, verspricht die IP-Firewall ungewollte Verbindungen beliebiger iPhone-Applikationen zu unterdrücken und kann so verhindern, dass eine Applikation ohne euer Einverständnis nach Hause telefoniert.

nokia.pngNokia-Klage: Nach Informationen der Finanznachrichten, könnte Nokia mit der am 22. Oktober eingereichten Klage gegen Apple, Kompensationen von bis zu einer Milliarde US-Dollar einfordern. Nokia hatte Apple die Verletzung bestehender Patenten vorgeworfen - Apple hatte die im Vorfeld angebotene Lizenzierung abgelehnt.

“The analysts said top vendors who have been in the industry for a long time usually pay a few percent of their revenue as royalties, but new entrants pay around 15 percent of the sales price of 3G phones to patent holders. For older 2G technology the rate is clearly lower.

peta.pngiPhone-Guide für Veganer: Die Tierschutzorganisation PETA bietet mit dem PETA2 Vegan Guide (AppStore-Link) einen Einkaufsratgeber für Veganer an. Der kostenlose, 40MB große Ratgeber informiert über Produkte ohne tierische Inhaltsstoffe und kommt mit einer Hand voll Hintergrundinformationen für Neu-Veganer und der üblichen Prise PETA-Propaganda.



AppStore-Piraterie: Fallstudie “Tap-Fu”

Die am 13. Oktober veröffentlichten PinchMedia-Zahlen beschrieben das aktuelle Ausmaß der AppStore-Piraterie schon recht eindeutig, die jetzt von den Tap-Fu-Entwicklern auf “Smells like Donkey” abgelegte Fallstudie setzt der Problematik um schwarz-kopierte AppStore-Downloads jedoch die Krone auf. So zeigen uns die Programmierer des 1,59€ teuren Beat-em-Ups Tap-Fu (AppStore-Link) die, aus Entwickler-Sicht, erschreckenden Ergebnisse ihres im Spiel integrierten Statistik-Moduls.

piraten.jpg

Für die High-Score-Übermittlung zuständig, schickt das Modul auf Wunsch des Spielers nicht nur den erreichten Punktestand an den hauseigenen Server, sondern überträgt auch Informationen zur Version des iPhone OS, der Device ID und ob es sich beim Spiel um eine schwarz-kopierte oder eine legale Version handelt. Die Ergebnisse:

  • Bereits knapp 40 Minuten nach der AppStore-Veröffentlichung fand sich Tap-Fu in diversen Tauschbörsen wieder.
  • Gut 80% der auf dem Server hinterlegten High-Scores stammen von schwarz-kopierten Versionen des Spiels.
  • 0% der “Piraten” kauften sich das Spiel im Anschluss an ihre “Test-Phase” und widerlegen damit - einmal mehr - das Argument, AppStore-Cracks seinen in erster Linie eine unkomplizierte Option, kostenpflichtige Downloads vor dem Kauf anzutesten.

“Because Apple has been fairly slow to respond to this and because piracy is becoming very commonplace, we’re predicting that developers will be taking it into their own hands to try and prevent it. Detecting a pirated app is quite simple to do so I wouldn’t blame them at all.

Bei “Smells like Donkey” will man den Kampf gegen die Raubkopierer zukünftig selbst in die Hand nehmen und steht damit nicht alleine da. Info Pop-Ups sollen illegitime Spieler zum Kauf überreden. In-App Purchases sollen es ermöglichen das Spiel - quasi als Gerüst - gratis zu verteilen. Das Geld ließe sich dann über die Spiel-Inhalte verdienen die nur gegen Zahlung eines entsprechenden Entgeltes angeboten werden würden.

“Another option for multiplayer apps is to verify the app online and not allow it to connect to a match making server or something of the sort. Fair is fair and if someone isn’t paying for your app, they maybe shouldn’t be allowed to use your service.”

Weitere Meldungen zum Thema AppStore-Piraterie findet ihr in unserem Archiv.  Danke Rene - via heise



Patent-Verletzungen: Nokia klagt gegen Apple

nokkia.pngDie Pressemitteilung lässt sich bereits auf der offiziellen Nokia-Seite einsehen und ist, kurz und knackig, überschrieben mit “Nokia sues Apple in Delaware District Court for infringement of Nokia GSM, UMTS and WLAN patents“. Im Kern kommuniziert Nokia die folgenden Punkte:

  • Nokia hat heute eine gegen Apple gerichtet Klage vor dem District Court in Delaware eingereicht.
  • Die Klageschrift fokussiert 10 Patentschriften, die Nokia durch Apples iPhone-Veröffentlichung verletzt sieht.
  • Die Patente beschreiben grundlegende Technologien, wie sie beim Bau von Mobiltelefonen bzw. Endgeräten die sich auf GSM, UMTS und W-Lan verstehen, zum Einsatz kommen. (Die schwammige Formulierung stammt von Nokia, nicht von uns.)
  • Die Patente schützen “wireless data, speech coding, security and encryption” und sollen seit dem Release des ersten iPhones vor zwei Jahren von Apple verletzt worden sein.

Nokias VP im Bereich Legal & Intellectual Property gibt folgendes Statement zum Thema ab:

“Apple is also expected to follow this principle. By refusing to agree appropriate terms for Nokia’s intellectual property, Apple is attempting to get a free ride on the back of Nokia’s innovation.”

Eine Klage die uns in den kommenden Monaten wohl noch häufiger über den Weg laufen wird und durchaus das Potential hat, unterhaltsam zu werden. Wir warten ab.



Pinchmedia: AppStore-Piraterie in Zahlen - 38% aller jailbroken Geräte nutzen raubkopierte Apps

Bereits in der Vergangenheit konnte uns der Werbeanbieter für mobile Geräte, Pinchmedia, mehrmals mit interessanten Zahlen zum iPhone, bzw. dem iPhone-Ecosystem versorgen. Die jetzt unter dem Titel “Piracy in the App Store” veröffentlichte Auswertung der AppStore-Piraterie setzt diesen Service fort.

Die wohl erste, ernstzunehmende Analyse in Sachen “raubkopierter Apps”, ist das Ergebnis der von Pinchmedia eingeführten JAP-Detection-Technologie.

appstorepiracy.jpg

JAP ist seit knapp einem Monat Teil des Pinch Analytics-Systems. Ein Dienst für iPhone-Programmierer die Nutzung, Verbreitung und Entwicklung ihrer Applikationen tracken wollen. Ist der JAP Code-Schnipsel in die Applikation integriert, erkennt Pinchmedia sowohl jailbroken Geräte als auch die Ausführung unrechtmäßig erworbener Applikationen. Die Studie mit allen Graphen lässt sich direkt bei Pinchmedia einsehen, wir haben euch die wichtigsten Punkte hier zusammengestellt:

  • Bis heute haben die Pinchmedia-Server gut 4 Millionen jailbroken Geräte gesichtet.
  • Auf 38% davon (also gut 1,5 Mio. Geräten) wurde raubkopierte Applikationen gestartet.
  • Von 100 installierten iPhone-Applikationen befinden sich auf einem  jailbroken Gerät aus Deutschland gut 10 raubkopierte. In den USA sind es fünf, in China 37.
  • In Länder mit geringem BIP werden Applikationen häufiger schwarz-kopiert als in “reichen” Ländern.
  • Gut 60% der mit der Pinchmedia-Technologie ausgestatteten Applikationen wurden bereits gecrackt.
  • Hat es eine Applikation in die “Tauschbörsen” geschafft, bewegen sich die illegalen Installationen bei rund einem Drittel.
  • Gecrackte Apps werden weniger oft gestartet und weniger intensiv genutzt.
  • Nutzer gecrackter Applikationen löschen ihre Downloads schneller vom Gerät als zahlende Käufer.

“Ich teste das nur mal an” - Von wegen…
Im Anschluss an die Aufstellung widmet sich Pinchmedia auch dem immer wieder hervorgebrachten Argument der “Piraten”, AppStore-Cracks seien nur ein praktischer Weg, ausgesuchte Applikationen auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen und später zu kaufen. Offensichtlich Quatsch. So finden sich unter den Nutzern von Lite-Applikationen gut 7,4%, die sich für den Kauf der kostenpflichtigen App entscheiden. In anderen Worten: Einer von 14. Von den “Piraten” gibt nur jeder 233. Geld für die Vollversion aus. Das sind 0,43%

“All of our stats point to a common conclusion: pirates stick around less than an average user. […] but it’s worth pointing out that an individual who jailbreaks their phone is not necessarily an individual that steals applications.”



Der Fall Twitch: Namens-Hijacking im AppStore

comingsoon.jpgDer AppStore bzw. Apples Entwickler-Plattform “iTunes Connect” bietet registrierten Programmierern die Möglichkeit, noch vor der Veröffentlichung der eigenen Applikation, den Namen der geplanten Anwendung im AppStore zu reservieren. Eine sinnvolle Option, gerade wenn man sich bereits um die passende Domain gekümmert hat und sicherstellen möchte, dass die Konkurrenz das kreative “Wording” nicht für andere Inhalte einsetzt.

Die so registrierten Namen tauchen unter anderem in den iTunes.com Kurzlinks auf (z.B.: itunes.com/apps/ifun-news) und werden natürlich auch bei einer Suchanfrage im AppStore berücksichtigt.

So weit so gut, nur leider scheint sich das beschriebene “iTunes Connect”-Feature auch böswillig einsetzen zu lassen. So macht Recombu nun auf den Fall “Twitch” aufmerksam. Das bislang noch unveröffentlichte Spiel der AppStore-Schmiede AtomicAntelope wurde bereits vor dem AppStore-Launch auf der hauseigenen Webseite angekündigt und sollte nun veröffentlicht werden - der Name “Twitch” war jedoch bereits vergriffen. Das Problem: Weder muss der Ragistrar des Namens eine entsprechende Applikation veröffentlichen (mit ein wenig Getrickse lassen sich die Namen einfach als belegt kennzeichnen ) - noch gibt es die Möglichkeit einzusehen, wer sich den AppStore-Namen geordert hat.

AtomicAntelope schreibt:

They’re worse than domain name squatters though, because you can’t even enter into negotiation with them. You don’t know who they are, or where they are. They take advantage of the fact that a developer can pretend to submit an app, but abandon their submission at the last moment, avoiding the need to actually create an application, but keeping hold of the app’s name. In limbo. Forever […]

What I’ve learned from this ordeal is that iTunes Connect allows you to partially register your application name at any time during the development process. As long as you enter the name and fill in all the relevant fields with any sort of data, you can stake your claim on any given name. The key is the “Upload binary later” field.



News-Mix: ZipCar, Apple Software-Updater, Twitter-Videos, Palm, & Co.

ZipCar: Vom Konzept zum AppStore-Download
zipcar.jpgHier beschrieben steht die Gewinner-Applikation des “How to win a Hack-a-thon”-Contests nun auch im AppStore bereit. Die Applikation (AppStore-Link) ermöglicht die selbstorganisierte Auto-Vermietung des eigenen Fahrzeugs und richtet sich - obgleich auch im deutschen AppStore verfügbar - in erster Linie an amerikanische Nutzer. Nichts desto trotz lässt sich dem Entwickler-Team noch mal zur gelungenen Anwendung gratulieren. Vom Konzept zur fertigen Anwendung benötigte ZipCar nur zwei Tage.

Windows: Apples eifriger Software-Updater
winupdate.pngApples Windows-Tool für die einfache Aktualisierung der auf dem eigenen Rechner installierten Apple-Programme, der Apple Software-Updater, darf sich erneut über eine Hand voll Negativ-Schlagzeilen freuen. Zuletzt wegen der automatischen Installation des Safari-Browsers gescholten, installiert der Software-Updater nun auch das iPhone Configuration Utility. Ungefragt, versteht sich.

Mini-Videos für Twitter
Die AppStore-Anwendung 12seconds (AppStore-Link) verspricht die einfache Twitter-Integration persönlicher Video-Botschaften, ist kostenlos erhältlich und benötigt bis auf den eigenen Twitter-Account keine zusätzlichen Nutzer-Daten. Die Sterne-Vergabe im AppStore kann uns bislang jedoch noch nicht überzeugen.

12seconds.jpg

Die EU wird sich schon drum kümmern
Der EU-Kommisar Kuneva hat sich in die Sommerloch-Debatte um “explodierende” iPhones eingeschaltet. Wir lehnen uns zurück und warten ab.

“The European Union isn’t taking reports of potentially dangerous iPhone malfunctions lightly. EU Commissioner for Consumer Protection Meglena Kuneva issued a warning today that iPhones will be pulled from store shelves if it turns out recent screen explosions are hardware-based problems.

Palm verzichtet auf iTunes-Sync
Mit dem aktuellen Update des Palm Pre Betriebssystems auf Version 1.2.0 verzichtet Palm nun komplett auf die umstrittene Musik-Synchronisation mit iTunes. Zudem lassen sich nun eMails durchsuchen sowie auf eine Copy-and-Paste Implementierung zugreifen. Ooh La La.

Write-Room in Version 2.1
Die AppStore-Applikation Write-Room (1,59€ - AppStore-Link) versteht sich in der aktuell veröffentlichten Version nun auch mit TextExpander - einem Dienst der vorher definierte Abkürzungen in ausgeschriebene Texte umwandelt - bleib ansonsten jedoch beim bewähren Konzept und bietet in erster Linie ein sauberes Interface zum ablenkungsfreien Verfassen eigener Texte.

writeroom.jpg



Kein Entgegenkommen: T-Mobile reagiert auf Anwalts-Schreiben

Über den Versuch des Anwalts Udo Vetter, rechtlich gegen T-Mobiles Tethering-Angebot vorzugehen, haben wir vor gut einer Woche berichtet. Mittlerweile ist die gesetzte Frist abgelaufen - T-Mobiles Statement überrascht nicht. Wir zitieren das, auf dem LawBlog veröffentlichte Feedback des Deutschen iPhone Exklusiv-Anbieters und weisen euch erneut auf die noch immer laufenden Petitionen zum Tethering-Angebot für die Complete-Verträge der 1. Generation hin. Danke Haberl.

“Ihr Mandant telefoniert aktuell in den so genannten Complete Tarifen der 1. Generation. In diesen Tarifen können wir Tethering mit dem iPhone leider nicht anbieten.

Damit Sie nachvollziehen können warum dies so ist, hier ein kurzer Rückblick: Seit Mitte Juni 2009 wird Tethering in Deutschland mit dem iPhone 3G/3GS, ab der Software-Version 0S 3.0 angeboten. Erst zum 10. September 2009 hat T-Mobile die technischen Voraussetzungen für Tethering im T-Mobile Netz geschaffen und als Zusatzoption “Modem Nutzung” im Rahmen der Complete Tarife der 2. Generation angeboten.

Vorher war Tethering im T-Mobile Netz mit dem iPhone nicht möglich. Daher gehört es auch nicht zum Leistungsumfang des T-Mobile Vertrags und es besteht kein vertraglicher Anspruch auf Tethering in den – nicht mehr angeboten – Complete Tarifen der 1. Generation.


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Google widerspricht Apple: Hintergrundinformationen zur AppStore-Ablehnung

Wir dachten, die Geschichte um Apples Ablehnung der GoogleVoice-Applikation hätte sich mit der Veröffentlichung der entsprechenden Firmenschreiben zum Thema (diese wurden von der FCC angefordert - wir berichteten) erledigt. Wir lagen falsch. Wie AppleInsider mit Verweis auf das Google Public Blog aktuell berichtet, hat die Federal Communications Commission nun den ungekürzten Original-Texte (PDF-Link) der Google-Statements öffentlicht zugänglich gemacht. Die Überraschung: Google widerspricht der offiziellen Darstellung von Apple entschieden. Anders als von Apple behauptet, sei die GoogleVoice-Applikation nicht einfach im AppStore-Zulassungsverfahren “hängen” geblieben - vielmehr habe man sich eine direkte Absage eingefangen. “Direkt” heißt in diesem Zusammenhang: Telefonisch von Phil Schiller.

“Apple’s representatives informed Google that the Google Voice application was rejected because Apple believed the application duplicated the core dialer functionality of the iPhone. The Apple representatives indicated that the company did not want applications that could potentially replace such functionality.”

googleconf.png

Google hatte - aus Datenschutzgründen - Teile des hauseigenen Statements aus der öffentlich einsehbaren Version des Briefes entfernt, sich nach Apples offensiver Online-Veröffentlichung jedoch für einen ähnlichen Schritt entschieden und die entsprechenden Dokumente nun freigegeben.

“In its letter, Google also argued that some of its other, previously approved applications duplicate features of the iPhone’s native software. Google said that its Earth application is similar to the iPhone Maps application, and that the Google Mobile Application allows users to search much like the Web search in Apple’s Safari browser.



T-Mobile: Anwaltsschreiben zur Tethering-Entscheidung

Lesenswerter Brief des Anwalts Udo Vetter zu den Gestern von T-Mobile bekanntgegebenen Tethering-Konditionen. Wir zitieren diesen Eintrag des Law-Blogs:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten die rechtlichen Interessen Ihres Kunden Peter J.

Unser Mandant hat einen iPhone-Vertrag der 1. Generation. Mit dem Softwareupdate für das iPhone unseres Mandanten haben Sie die Möglichkeit gesperrt, dieses iPhone als Datenmodem für Netbooks etc. zu verwenden (Tethering).

Hierzu sind Sie nicht berechtigt. Laut Vertrag ist Leistungsgegenstand, dass unser Mandant über das iPhone oder andere Geräte ins Internet gehen kann. Gemäß der nach wie vor für unseren Mandanten gültigen AGB und der Preisliste ist die Nutzung als Modem nicht untersagt und somit als übliche Nutzung zulässig. Nur vorsorglich weisen wir darauf hin, dass in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen im 3. Abschnitt “Netzleistung” sogar ausdrücklich die Nutzung als Modem erwähnt und zugelassen wird.

Auch beim eingeräumten Datenvolumen laut Preisliste werden keine Einschränkungen gemacht.


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Vodafone stellt iPhone-Tarif ein & Abmahnung für T-Mobile

timo.pngNach den Querelen um T-Mobiles exklusiven iPhone-Vertrieb in Deutschland und der damit einhergehenden, gerichtlichen Auseinandersetzung mit Vodafone, hat Vodafone Deutschland nun seinen iPhone-optimierten Tarif, die InternetFlat Plus, eingestellt. Telecom-Handel berichtet:

“Vodafone hat nach einem knappen Jahr die Tarifoption InternetFlat Plus aus dem Programm genommen. Lediglich Kunden in Rahmenverträgen können sie weiterhin neu bestellen. Der Tarif war eigens für Nutzer des Apple iPhone geschaffen worden und bot für monatlich 9,95 Euro ein Datenvolumen von 500 Megabyte zum mobilen Surfen.” - Danke Rolf

Apropos gerichtliche Auseinandersetzung: Ein deutscher iPhone-Importeur versucht sich momentan in selbiger und mahnt T-Mobile ab (PDF). Grund hierfür ist die Werbeaussage T-Mobiles, in der es regelmäßig heißt: “Das iPhone 3GS - Exklusiv bei T-Mobile“.

Zwar argumentiert der für die Abmahnung verantwortliche, Enno Lenze, das juristische Vorgehen wie folgt: “Täglich bekommen wir bis zu 100 Anrufe von Kunden, denen wir versichern müssen, dass sie ihr iPhone völlig legal mit jedem anderen Anbieter nutzen können.” Letztlich dürfte es sich bei der Abmahnung jedoch in erster Linie um eine geschickte PR-Strategie (mit viralem Charakter) handeln.

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Around the World:

Ein Blick über den Tellerrand! Web-Links zu den größten und besten iPhone-Webseiten weltweit:




 


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