Eigentlich für den iPod konzipiert, verrichtete das PocketDock seinen Dienst auch am iPhone - an der Einblendung der obligatorischen Warnmeldung über nicht offiziell unterstütztes Zubehör, kommt man jedoch nicht vorbei. Eine erklärende Karte befindet sich vorsorglich gleich mit in der Schachtel. Doch weiter im Text.
Knapp 30€ teuer, bietet das aktuelle Modell der PocketDock-Linie einen Mini-USB-Port zum Laden und Synchronisieren des Gerätes sowie eine Klinkenbuchse zum Abgreifen des Line-Out Audio-Signals. Zwei Audio-Kabel, beide gut zwei Meter lang, liegen dem PocketDock bei und ermöglichen den Anschluss an der Stereo-Anlage (Klinke-zu-Chinch) und am Autoradio (Klinke-zu-Klinke).
Das PocketDock selbst kommt mit einer leicht gummierten Oberfläche und hat in etwa die Größe des Apple Kamera-Adapters. Die Kabel sind relativ dünn (Slim style) machen jedoch einen wertigen Eindruck und lassen sich mit den ebenfalls beiliegenden Klett-Banderolen in der Größe Anpassen.
Ein schlaues Review-Fazit können wir euch diesmal nicht liefern. Das PocketDock ist quasi selbsterklärend und - abhängig von eurem Bedarf - entweder verdammt praktisch oder unnütz.
Gleich zwei praktische, mit dem iPhone verwendbare Lade-Adapter wurden dieser Tage vorgestellt:
Links im Bild der Super USB Mobilephone Charger von USBfever. Für nur 10 Dollar kann man damit zehn verschiedene Geräte - darunter das iPhone - mit einem Standard USB-Anschluss verbinden und so mit Ladestrom versorgen.
Rechts daneben das neue PocketDock Line Out Mini USB. Der Adapter gibt Line-Audio aus und stellt einen Mini USB-Anschluss für Stromversorgung und Synchronisierung des iPhones bereit. Ärgerlich ist allerdings die Preispolitik des deutschen Herstellers Sendstation, mehr dazu drüben bei iFUN.
Teure iPhone-Hüllen aus Japan Etwas mehr als eine Millionen verkaufte iPhones dürfte es zur Zeit in Japan geben - allesamt vertrieben vom japanischen Exklusiv-Provider SoftBank Mobile. Von SoftBank Mobile kommt nun auch ein entsprechend exklusives Case-Angebot. Mit einem Stückpreis von $1000 lassen sich - ausschließlich in Japan - handgefertigte iPhone-Hüllen aus der “JAPAN TEXTURE Special Edition” erwerben. Die fünf zur Auswahl stehenden Modelle sind mit Goldstaub verziert und durchlaufen eine vierwöchige Fertigungsphase.
Palm verschickt Nutzer-Daten Ein Umstand über den wir uns glücklicherweise noch nicht den Kopf zerbrechen müssen. Der Palm Pre (zuletzt durch seine merkwürdigen iTunes-Strategie aufgefallen) sammelt - ungefragt und im Hintergrund - Geo-Daten und Software-Profile seiner Nutzer ein. Den Grund dafür verrät man bei Palm bislang noch nicht, hat sich jedoch zu einem nichts sagenden Statement herabgelassen: “Palm takes privacy very seriously, and offers users ways to turn data collecting services on and off.” Die Information wie der Dienst abgeschaltet werden kann bleibt Palm bislang schuldig.
iLoseweight kümmert sich um eure Diät Wenn euch die hier von uns vorgestellte, iPhone-kompatible W-Lan Waage “Withings” zu teuer ist, ihr trotzdem Wert darauf legt den eigenen Gewichtsverlauf aufzuzeichnen, empfehlen wir einen Blick auf den AppStore-Download iLoseWeight (AppStore-Link). Diese Woche vorübergehend kostenlos zu haben, verspricht der Hersteller die einfache Dokumentation von Gewicht, BMI, Körperfett und Wasseranteil und zeigt den Verlauf der genannten Werte im Graphen an.
Audio-Kabel mit Dock- und USB-Anschluss Ein funktionsgleiches Kabel haben wir uns Anfang der Woche selbst gelötet und sind dementsprechend etwas angenervt vom nun bei Newertech vorgestellten Angebot. Für $15 gibt es hier ein iPhone-kompatibles Audio-USB-Kabel mit Dock-Anschluss. Praktisch im Auto, lässt sich das iPhone so gleichzeitig laden (der entsprechende USB-Adapter für den Zigarettenanzünder vorausgesetzt) und und mit dem Klinkenkabel an den Line-In des Auto-Radios anschließen. Das Kabel ist einen Meter lang und sowohl in Schwarz als auch in Weiß erhältlich.
Sehenswertes Spiel-Konzept
Momentan wartet Unify noch auf die Zulassung zum AppStore, das Gameplay-Video des “multi-touch block dropping games” kann man sich jedoch schon vorab anschauen. Den sehenswerten Clip gibt es wahlweise im Anschluss oder direkt bei Vimeo.
“Instead of a single piece falling from the top of the screen to the bottom, two pieces move in from the sides towards the middle, simultaneously. The goal of the game is to make combinations of 4 or more of the same color, so that they disappear.”
Kurzes Sync-Kabel
Wem das von Apple mitgelieferte iPhone Synchronisations-Kabel einen Zacken zu lang ist, sollte jetzt einen Blick auf die iStubz genannte Alternative von Cablejive werfen. Ein auf sieben Zentimeter gekürztes Mini-Kabel gibt es dort bereits für $8. via gizmodo
Push-Benachrichtigungen für gMail
Gerade veröffentlicht, ist gPush vor allem für gMail-Nutzer interessant. gPush (AppStore-Link) kostet 0,79€ und informiert über neue gMail-Nachrichten mit einer entsprechenden Push-Benachrichtigung. Google selbst bietet bislang noch keinen Push-Dienst für eMail-Nachrichten an, kann Kalender und Kontakte jedoch schon “on the fly” synchronisieren. Danke Gerrit und Guido.
Kamera-Halterungen
Nach dem hier vorgestellten ZGrip bietet der Hersteller Zacuto nun das kleinere Einsteiger-Modell, den ZGrip Junior, für $59 an. Alternativ lässt sich die eigene Kamera-Halterung für das iPhone natürlich auch selbst bauen. iPhoneography gibt Tipps und zeigt erste Bilder, solltet ihr Interesse an einem DIYGrip haben.
Das Fazit: Während das iPhone 3G nur auf 15 Frames pro Sekunde kommt, erreicht das iPhone 3GS ein Grafik-Ausgabe mit 60 Frames pro Sekunde. Genügend Code-Optimierung vorausgesetzt kann das iPhone 3GS also gut vier mal performanter laufen als sein Vorgänger-Modell.
Der Zubehör-Spezialist Hama bringt auf der diesjährigen CeBIT nur bedingt interessantes iPhone-Zubehör. Zum einen haben die Augsburger ein kombiniertes Lade-Sync-AV-Kabel vorgestellt, das sowohl die Video-Informationen des iPhones an einen angeschlossenen Fernseher überträgt, als auch die gleichzeitige Synchronisation bzw. das Laden des iPhones gestattet.
Zum anderen bietet die hauseigene Game-Lenkrad Serie ganze vier iPhone, iPod touch und iPod nano kompatible Lenkräder (Ladenpreis unter 20€) für alle AppStore-Games die die Geschwindigkeitssensoren des iPhones ansprechen. Keinewirklich innovative Idee - und leicht nachzubauen. Bilder des Kabels und der Lenkräder sowie ein kurzes Video des Gameplays (in den Händen eines Hama-Angestellten) haben wir euch im Anschluss eingebettet.
Mitte November hatten wir das fast verbrannte iPhone-Netzteil in den News. Die jetzt bei Tim Colbourne veröffentlichte Geschichte, sieht jedoch fast noch einen Zacken schlimmer aus. Das von Tim bei Twitpic hochgeladene Bild zeigt ein halb geschmolzenes Ladekabel, Tim selbst bloggt die folgenden Infos zum Vorgang:
“Yesterday I connected my iPhone 3G to my computer’s USB port and left it to charge. Three hours later it caught fire. Here’s a picture of the aftermath. […] The fire started in the space between the lead and the phone, and resulted in a couple of pins fusing together. Although the main functions of the phone are apparently unaffected, the device won’t connect to the PC which means I can neither charge it nor transfer data. Result: one dead iPhone.”
Seine Recherche durchs Netz hat zudem diesen schwedischen Fall vom August 2008 zu Tage gefördert. Gleiches Kabel, gleiches Problem. Keine Reaktion von Apple. Danke Boris.
Die SmartBase von Unite-Products bringt euch genau zwei Feature: Zum einen kann man sein iPhone drauflegen, zum anderen lässt sich das Dock-Connector Kabel auf der Unterseite einklemmen. Punkt. Der Hersteller verspricht mehr Komfort beim Tippen, einen schönere Schreibtisch und den schnelleren Zugriff auf das klingelnde Gerät.
“SmartBase is an iPhone 3G holder to help keep your home and office neat and functional. Designed to help answer calls easily, it also serves as a base allowing for faster and easier typing. Made from elastomeric rubber, it prevents your iPhone from scratches.”
Drei Demo-Videos des 32 Gramm schweren Add-Ons gibt es direkt beim Hersteller.
Solltet ihr euch daran stören, dass iTunes immer dann aufpoppt, wenn euer iPod bzw. das iPhone an den Rechner angeschlossen wurde, wäre die wohl einfachste Möglichkeit den dafür verantwortlichen Hintergrund-Dienst zu deaktivieren, bzw. die entsprechende iTunes-Einstellung zu setzen.
Wem dies jedoch zu viele Klicks mit der Maus sind, dürfte sich über den nun auf der Macworld Expo vorgestellten Tune Blocker freuen. Das USB-Docking-Kabel kommt mit einem Schalter der den Daten-Kanal des USB-Anschlusses unterbricht und so die Erkennung des Gerätes verhindert. Ist der Schalter aktiv, lädt das iPhone nur, ist er deaktiviert, wird das Device wieder ordentlich erkannt.
Bislang lässt sich der Tune Blocker nur vorbestellen, ab März soll das Kabel dann in einer 1-Meter ($25) und in einer 2-Meter ($30) Konfiguration verfügbar sein.
Einzeln 10€ teuer, im Dreierpack für knappe 18€ zu haben empfiehlt user “Phuc” (wir sagen Danke für die Mail) den Kauf der JabNab-Adapter für den eigenen USB-Port. Selbst getestet und für iPhone-kompatibel befunden, verspricht JabNab einen ähnlichen Komfort am USB-Anschluss wie Apple ihn seit Einführung des MacBooks bereits am Power-Port bietet. Stichwort MagSafe. Die ganze Sache ist zwar nicht wirklich iPhone-spezifisch, aber doch erwähnenswert.
Mit Kensingtons LiquidAux Deluxe gibt es heute einen Zubehör-Neuzugang, der gerade bei den Kritikern, der in den letzten Tagenvorgestellten FM-Transmitter gut ankommen dürfte.
Das von Kensington auf der IFA vorgestellte Car-Audio Set LiquidAux Deluxe (bei Amazon ab 64€ zu haben), Verzichtet auf die FM-Übertragung des iPhone bzw. iPod-Ausgangs und gibt das entsprechende Signal direkt über den Line-Out des iPhone-Docks an den AUX-Anschluss des Auto-Radios weiter. [Flickr-Galerie zum LiquidAux]
Was ist in der Box?
Kensingtons LiquidAux Deluxe besteht, verpackt in eine Klarsicht Kunststoff-Box, aus der Geräte-Halterung mit integriertem Dock-Anschluss, Schwanenhals und Anschluss für den Zigarettenanzünder, einer drahtlosen Fernbedienung mit Lenkrad-Halterung sowie einem 1,2m langem, mit einer Stoff-Hülle versehendem Aux-Verlängerungskabel.
Halt und Flexibilität
Um es gleich vorneweg zu nehmen: Das in den Zigarettenanzünder einzusteckende iPhone-Dock macht einen verdammt wertigen Eindruck. Am LiquidAux wackelt nichts, der Zigarettenanzünder sitzt fest und kommt mit dem relativ großen Hebel der Schwanenhalshalterung gut zurecht. Anders als bei vielen Konkurrenz-Produkten brauchten wir den richtigen Sitzt des Docks nicht vor jeder Autofahrt erneut arretieren - einmal eingestellt hielt das LiquidAux sowohl im Renault Megane auch auch im Touran und dem zusätzlich von uns angetestetem Opel Corsa bombenfest.
Auch über Befestigungsprobleme konnten wir uns in den drei Probeautos nicht beschweren. Sowohl die eigentliche iPhone-Halterung als auch der Schwanenhals lassen sich um je 180° drehen, der Hals, mit einigem Kraftaufwand, zudem in jede gewünschte Richtung bieten.
In allen drei Fahrzeugen reichte das ca. 20cm lange, direkt am Adapter angebrachte AUX-Kabel nicht aus, den LiquidAUX direkt an das Auto-Radio anzuschließen. Das beiliegende knapp 1,2m lange Verlängerungskabel war stets nötig, um das Dock mit dem Auto-Radio zu verbinden.
Die beiden am Dock befestigten Halte-Arme rasten beim Zusammendrücken ein und lassen sich über einen Knopf auf der Dock-Rückseite wieder freigeben. Liegt das Dock auf der Seite springt jedoch immer nur der nach oben gerichtete Haltearm auf, der Kompromiss macht Sinn, wird das iPhone so beim Öffnen vor einem Sturz in den Fußraum zu bewahrt. Auch der eigentliche Dock-Connector sitzt auf einem Schlitten und lässt sich flexibel nach rechts und links bewegen.
Anrufe, Laden und Leiten Der LiquidAux verfügt über einen automatischen Stromspar-Modus und schaltet die iPhone-Ladefunktion ab, sobald der Motor nicht mehr läuft. Die Musik wird, davon unberührt, kontinuierlich an das Autoradio weitergeleitet. Eingehende Anrufe lassen sich wie gewohnt per Hand oder mit einem Bleutooth-Headset annehmen, die Musik wird dann, wie üblich, ausgeblendet.
Fernbedienung
Als praktischer Zusatz liegt dem LiquidAux eine, in etwa, Eclipse-Schachtel-große Fernbedienung samt Strap-On Halterung für das Auto-Lenkrad bei. Im Funktionsumfang auf das wesentliche Beschränkt, erlaubt die Remote das Vor- und Zurückskippen zwischen den Liedern sowie den direkten Shuffle-Zugriff als auch den obligatorischen Play/Pause-Wechsel. Die Lautstärke selbst muss über das Autoradio geregelt werden.
Fazit
Für Autofahrer mit AUX-Eingang können wir das LiquidAux Deluxe quasi uneingeschränkt empfehlen. Mit einem UVP von 79€ - Amazon-Link ab 64€ - in der Basisvariante “LiquidAux” auch ohne Halterung für 69€ erhältlich, bringt das Kensington-Gadget alle im Auto benötigten Eigenschaften aus einer Hand und passt sich gut ins Interieur ein.
Solltet ihr, mit Lötkolben und ausreichend freier Zeit ausgestattet, einmal Lust bekommen selber Hand an iPhone, iPod und dessen Zubehör zu legen - empfehlen wir euch heute die zweiundfünfzigste Ausgabe der SYSTM-Show des Revision3 Podcast-Netzwerks. Die “Build a Must-Have iPod Accessory” betitelte Episode widmet sich dem Löten eines eigenen iPhone/iPod Dock-Connector Kabels, kämpft mit Problemen bei der iPhone-kompatibilität und bringt 20 Minuten DIY-Spass in sieben unterschiedlichen Formaten direkt auf euren Rechner, oder das iPhone. Den Youtube-Mitschnitt (Direkt-Link) der SYSTM-Show haben wir euch unten angehangen.