Langweiliger Sonntag? Wer gar nichts zu tun hat, kann sich die drei neuen Promo-Apps der Constantin Film ansehen. Auf den ersten Blick fallen für uns alle drei in die Kategorie “bissel rumspielen und schnell wieder löschen…”:
Die Friseuse orientiert sich am gleichnamigen Film, mit dem Programm könnt ihr fotografierten Personen neue Frisuren verpassen. Dann gibt’s noch zweimal Jerry Cotton: Bei JC iFace kann man eigene Gesichter in die Fotos von wahlweise guten oder bösen Filmhelden einsetzen, JC iGame ist ein kleiner Shooter zum Jerry Cotton-Film.
Teleobjektiv fürs iPhone, das hatten wir vor knapp zwei Jahren schon für die erste iPhone-Generation. Für umgerechnet 22 Euro (inkl. Versand) bietet der Online-Shop USB-Fever nun ein 8X Telescope with Hard Case für das iPhone 3G und 3GS an. Im Lieferumfang ist neben dem Objektiv und der für die Montage wichtigen Schutzhülle noch eine Halterung sowie ein kleines Tischstativ enthalten, damit ihr sofort loslegen könnt. Ein kurzes YouTube-Video zur Veranschaulichung hängt unten an.
Ein kurzer Hinweis auf zwei weitere, heute im AppStore aufgeschlagene Kamera-Applikationen. Wireless Webcamera (AppStore-Link) kommt vom Deutschen Entwickler-Studio Drahtwerk und verwandelt das iPhone in eine von außen erreichbare Web-Cam. Passwortgeschützt, bietet Wireless Webcamera den Zugriff auf Standbilder in zwei Qualitätsstufen und erlaubt das Setzen eines eigenen Update-Intervalls. Der Port des integrierten Web-Servers lässt sich frei bestimmen, zudem lässt sich die Applikation direkt über die Web-Oberfläche beenden.
Ebenfalls neu und ebenfalls für 0,79€ zu haben, ist die 0,3MB große Applikation SpyCamera (AppStore-Link). SpyCamera nimmt Fotos im Sekunden-Intervall auf und erlaubt anschließend das schnelle Durchsuchen der so erstellten Schnappschüsse. Beide Applikationen setzten das iPhone OS 3.1 voraus.
Auf der Web-Seite des “Free the Apps“-Projektes gibt es momentan noch keine Informationen zu zukünftigen Applikationen, die Philosophie der Entwickler-Schmiede lässt sch jedoch im Beschreibungstext des AppStores nachlesen:
[…] made by users like you who are tired of paying for simple, but useful utilities for your iPhone. Never again you will have to pay for any useful apps. Just keep an eye out for future projects we are working on.
So bietet das “Free the Apps”-Projekt mit Flash for Free (AppStore-Link), Crop for Free (AppStore-Link) und HDR for Free (AppStore-Link) bereits drei Mini-Applikationen für die einfache Foto-Bearbeitung auf dem iPhone an. Crop for Free erlaubt das Zuschneiden eigener Kamera-Aufnahmen, Flash for Free manipuliert die Helligkeit ausgewählter Schnappschüsse und HDR for Free verspricht einen HDR-ähnlichen Look für eure Fotos.
Anders als die hier vorgestellten Foto-Multitalente kümmern sich die “Free the Apps”-Downloads ausschließlich um einzelne, spezifische Anwendungsgebiete. Die Bewertungen sind durchwachsen, das Antesten dürfte sich jedoch lohnen.
Via eMail macht uns Sebastian auf einen ärgerlichen Bug der Kamera-Applikation des iPhone 3GS aufmerksam. Wie alle Digital-Kameras nummeriert auch das iPhone die mit ihm aufgenommenen Bilder durch und legt die fertigen Fotos mit Dateinamen wie IMG_0322.JPG, IMG_0323.JPG etc. im Speicher des Gerätes ab.
Jetzt zum Fehler: Kommt der Zähler bei 1000 an, tauchen die danach aufgenommenen Bilder nicht mehr in der Filmrolle auf. Zwar lassen sich die Fotos noch mit iPhoto auf den eigenen Rechner kopieren (sind also noch vorhanden), werden aber nicht mehr auf dem Gerät angezeigt.
Sebastian schreibt: “Selbst wer immer kräftig seine Filmrolle aufräumt entgeht dem Bug nicht! Denn nur ein Bild in der Filmrolle reicht aus damit der Counter vom iPhone immer schön weiter läuf. Den Bug habe ich übrigens auf einem zweiten 32GB 3GS mit OS 3.01 nachvollziehen können.”
Ein Thema das auch im Apple Support-Forum besprochen wird. Sebastian liefert uns die passende Übergangslösung gleich mit.
Abhilfe findet sich wie folgt: Die Demo Version von PhoneView (u.a. hier von uns vorgestellt) erlaubt den Zugriff auf den Bilderordner des iPhones (MISC) - dieser kann gelöscht werden. Die vorgehensweise:
Alle Bilder vom iPhone exportieren
PhoneView laden und installieren
iPhone verbinden
Settings öffnen
“Open Entire Disk” aktivieren
Im Root-Verzeichnis unter DCIM den MISC-Ordner löschen
iPhone-Kuchen Christoph darf sich zum Geburtstag über einen Kuchen im iPhone-Look freuen. Wir gratulieren, zitieren kurz aus seiner Mail und haben euch die Fotos im Anschluss eingebettet.
“Ich habe heute von meiner Freundin zum Geburtstag einen iGeburtstagskuchen bekommen.Da sie mit sehr viel Mühe alles selbst gemacht hat und er so sensationell gut gelungen ist, dachte ich mir, schicke ich doch einfach mal Fotos an iPhone-Ticker.”
Panoramafotos mit Zuschnitt Autostitch (AppStore-Link), der hier vorgestellte, 1,59€ teure AppStore-Download zur Aufnahme von Panorama-Bilder kommt in seiner aktuellen Version nun auch mit dem entsprechenden Cropping-Tool:
“This cropping tool is not just any cropping tool though, it is an intelligent cropping tool that automatically crops the panoramic, doing a very good job, although does have manual cropping options if you want it. - via iphoneography“
Kalender-Abos
Der Boy Genius Report widmet sich in diesem Artikel dem Nutzen und Einsatz von Abo-Kalendern im neuen iPhone OS 3.0. Solltet ihr gute Adresse für Deutsche Abo-Kalender kennen, freuen wir uns über einen Hinweis in den Kommentaren.
Wipeout-Spiel: Phaze
Das AppStore-Rennspiel Phaze kostet im aktuellen Angebot nur noch 2,39€ (AppStore-Link), macht einen guten Eindruck und erinnert an den Playstation-Klassiker Wipeout. Dieses Youtube-Video verschafft euch einen ersten Eindruck.
Amazon und mobile Applikationen Nach Delicious Library haben weitere AppStore-Titel mit Amazons geänderter Firmenpolitik in Sachen “mobile Applikationen” zu kämpfen. Denis schreibt uns:
“Speziell betroffen ist die Firma Bruji mit ihren Pedias und am iPhone mit Pocketpedia um seine Musik, Filme, Serien, Spiele und Bücherbibliothek zu erfassen. Pocketpedia beherrschte desweiteren Aus- und Verleih-Funktion aus dem Adressbuch. Entfernt wurde es am 17 Juli aufgrund von Amazon’s geänderten AGB’s für mobile Geräte. Allerdings wie auf der Homepage zu entnehmen könnte das demnächst auch Desktop Programme treffen…”
Solltet ihr also noch nicht bei Cyclops zugegriffen haben: Jetzt nachholen.
Quickoffice bearbeitet eMail-Anhänge
Quickoffice (AppStore-Link), vor kurzem schon mal in den News, erlaubt nun auch das Bearbeiten von Office-Dokumenten die per eMail-Anhang aufgeschlagen sind. Hans-Jörg meldet sich per eMail zu Wort:
“Dazu stellt Quickoffice 50 MB Platz zur Verfügung, welche mit einer speziellen E-Mailadresse erreicht werden können. Ein erhaltenes E-Mail mit zu bearbeitendem Anhang leitet man also an diese Adresse weiter und kann danach unter dem Attachment-Ordner in der Quickoffice-App des iPhones den Anhang öffnen und bearbeiten. Geänderte Anhänge können danach gemailt oder auf die iDisk geladen werden.”
Klingeltöne bei Zedge
Timo empfiehlt Zedge für den kostenlosen Klingelton-Download. Hat man oben rechts auf der Seite das eigene Gerät definiert, lassen sich die zahlreich verfügbaren Downloads direkt als iTunes-kompatible Dateien herunterladen.
Foto-Postkarten mit Kartensender
Die Applikation Kartensender (AppStore-Link) verfolgt eine ähnliche Strategie wie die bereits hier vorgestellte App Pokamax. Für 1,89€ lassen sich “echte” Postkarten innerhalb Deutschlands verschicken. Foto aufnehmen, Text eingeben, verschicken. Die entstandenen Kosten werden per Bankeinzug vom eigenen Konto abgebucht. Johan hat uns auf Kartensender aufmerksam gemacht und liefert die eigenen Kritikpunkte gleich mit:
“Die Texteingabe Maske für den Text sowie für die Adresse ist echt klein und recht fummelig wenn man mal was einfügen will, oder ein Wort löschen.
Bei der Wahl der Adresse aus dem Addressbook greift die App wohl automatisch auf die erste Adresse zu, in diesem Fall die vom Büro. Und ich kann daher weder eine der beiden wählen noch irgendwie anders auf die Private Adresse zugreifen. Das ist schlecht denn dann muss ich den Adresse entweder im Kopf haben oder behalten oder mir vorher abschreiben und dann händisch eintippen.
Bezahlen mit Kreditkarte wird nochmal teurer aber per Bankeinzug ist ok und geht schnell, hier würde ich mir wünschen auf ein mit Passwort hinterlegte Kontoinfo zugreifen zu können, so muss ich Namen, BLZ und Kontonummer jedes Mal eingeben und natürlich im Kopf haben.”
Die Frage nach dem “Warum?” liegt auf der Hand, lässt sich jedoch mit komplett am iPhone erstellten Videos wie dem Musik-Clip Technologic Overkill beantworten. Manchmal soll eben mit einem iPhone gedreht werden, da braucht es auch ein ordentliches Stativ.
Eine Nische die die amerikanischen Stativ-Entwickler von Zacuto nun bedienen und die “ZGrip iPhone” genannte, tragbare Stativ-Halterung für das iPhone jetzt für knapp $300 anbieten. Dieses Vimeo-Video versucht die möglichen Einsatzgebiete des zGrip zu beschreiben und zeigt optional erhältliches Zubehör wie Beleuchtungsaufsätze, Mikrofone und Halte-Verlängerungen.
Neben dem zGrip Pro kündigt Zacuto eine Portemonnaie-freundliche Consumer-Version des Stativs an, informiert momentan jedoch noch nicht über dessen Release-Date noch über mögliche Strassenpreise.
Daniel schickt uns einen interessanten eMail-Tipp zum iPhone OS 3.0. Es geht um Fotos, bzw. um den Mail-Versand der selbstgeknipsten Bilder. So lässt sich die standardmäßige Komprimierung der per eMail verschickten Fotos mit einem einfachen “Trick” umgehen. Wir beschreiben die beiden Szenarien kurz.
Der normale Foto-Versand:
Sobald ihr das “Foto des Tages” geschossen habt, soll das Bild üblicherweise per eMail weitergeleitet werden. Der normale (und von Apple vorgesehene) Weg führt jedoch zu unweigerlichen Qualitätsverlusten der Aufnahme.
So komprimiert die eMail-Applikation (getestet mit dem iPhone 3GS) das ursprünglich 1536×2048px große Bild auf 600×800 Pixel herunter - wählt ihr in der Foto-Applikation die Option “Per E-Mail senden”.
Der Foto-Versand mit hoher Qualität:
Um die Bilder auch in der Original-Auflösung (zum Beispiel an Flickr) zu verschicken, reicht ein einfacher Trick. Öffnet die Foto-Applikation und “tappt” kurz auf das entsprechende Foto. Das nun erscheinende Kontext-Menu bietet euch jetzt die Option, das Bild zu kopieren, an. Erstellt eine neue eMail und fügt das Bild ein. Leicht komprimiert wird das Foto nun in der Original-Auflösung verschickt und unterscheidet sich nur noch marginal von der eigentlichen Aufnahme.
Update: Soviel dazu. Die AppStore-Eingangskontrolle hat den C64-Emulator mit Hinweis auf das iPhone SDK Agreement ( ” …an Application may not itself install or launch other executable code by any means…” ) abgewiesen. Damit werden wir uns vorerst von dem viel versprechenden Projekt verabschieden müssen. Gut 12 Monate in Arbeit, ordentlich lizenziert und im Vorfeld quasi mit Apple abgesprochen, dürften gerde die Entwickler mehr als enttäuscht sein. Toucharcade liefert weitere Hintergrundinformationen zum Thema. /Update Ende
Noch dreht der iPhone-kompatible C64-Emulator “C64iPhone” seine Runden in der AppStore-Eingangskontrolle und wartet auf die Zulassung zum iTunes Store. Dann jedoch soll C64iPhone ein “full speed Commodore 64 emulator” mit Sound-Unterstützung und virtuellem Joystick auf euer Telefon bringen. Wer Lust auf ein wenig Retro-Flair hat und sich die Zeit zum Launch des “C64iPhone” vertreiben möchte, sollte sowohl der schön gestalteten Projekt-Homepage als auch diesem Youtube-Video (im Anschluss eingebettet) einen Besuch abstatten.
Der Emulator soll mit fünf integrierten Spiele-Klassikern kommen, erlaubt jedoch auch den nachträglichen Erwerb weiterer Oldschool-Games. Diese Bilder-Galerie vermittelt einen ersten Eindruck der Applikation. Zwei Links zum Thema: Die Applikation C64-Kamera (AppStore-Link) kostet 0,79€ und verpasst den mit der iPhone-Kamera aufgenommenen Fotos einen pixeligen C64 Grafik-Look - Mac-Nutzer werfen einen Blick auf Sidplay. Die kostenlose Desktop-Anwendung gibt Spiele-Melodien in einem iTunes-ähnlichen Software-Player wieder.