Die Software TeamViewer erfreut sich großer Beliebtheit wenn es darum geht, aus der Ferne auf einen Computer zuzugreifen. Mit dem kostenlosen TeamViewer Free lässt sich dies nun auch vom iPhone oder iPod touch aus tun. Das Programm lässt sich zum Beispiel dafür einsetzen, Freunden bei Problemen zu helfen, oder mal eben zuhause etwas auf dem PC nachzusehen. Voraussetzung ist die Installation der TeamViewer Clientsoftware auf dem betreffenend Computer. Danach steht für den Zugriff eine komplette Tastatur sowie eine per Fingergesten gesteuerte Maus zur Verfügung.
Die kostenlose TeamViewer-Lizenz ist ausschließlich für den privaten Einsatz bestimmt, wer TeamViewer vom iPhone aus geschäftlich nutzen will, muss 80 Euro in Pro-Version investieren. Die Ausgabe dürfte sich jedoch für kommerzielle Support-Anbieter recht schnell amortisieren.
(Danke Dieter + Patrick)
Update: TeamViewer bietet auch einen kostenlosen Client für den Mac an , den Download gibts hier.
Ubuntu wird iPhone-tauglich: Die letzten Linux-Nachrichten mit iPhone-Bezug haben nun schon gut sechs Monate auf dem Buckel. Ein Umstand dem sich die Kollegen von Macnews heute mit dem Hinweis auf das anstehende Ubuntu-Update (Version 10.04) annehmen. So wird das freie Betriebssystem in dem für April erwarteten Update eine grundlegende Unterstützung für das iPhone und den iPod touch mitbringen. Ähnlich der hier vorgestellten Mac-Anwendung “PhoneDisk” soll der Ubuntu-Dateimanager “Nautilus” auf das Dateisystem beider Geräte zugreifen können und in der Lage sein, die auf dem iPhone abgelegte Musik abzuspielen.
TomTom Update:Auf Twitter teil der Navigations-Anbieter TomTom das baldige Erscheinen des 1.3-Updates der hauseigenen Navi-Lösung “TomTom Westeuropa” (AppStore-Link) mit. Die heute in den AppStore eingereichte Aktualisierung soll Navigons technologischen Vorsprung durch die Einführung von Echtzeit-Verkehrsdaten und einer erweiterten “point-of-interest”-Suche verringern und wird allen Bestandskunden als kostenloses Update angeboten.
RedEye bringt Mini-Fernbedienung: Ebenfalls erwähnenswert ist der jetzt auf thinkflood.com vorgestellte “RedEye mini”. Das kleine Stück Hardware für die Kopfhörerbuchse des iPhones soll Apples Handy zu einer Universalfernbedienung machen und reiht sich damit in bisher besprochenen Angebote von L5, Re-KIT und Co. ein. Für $49 verspricht der Hersteller eine Bundle aus Infrarot-Stecker und iPhone-Applikation mit dem sich alle Hi-Fi und Fernsehgeräte im eigenen Haushalt bedienen lassen sollen. Alternativ bietet ThinkFlood auch das große RedEye-Paket an. Das $188 teure Dock wird per W-Lan Verbindung angesteuert und direkt am Fernseher (bzw. dem zu kontrollierenden Gerät aufgestellt), beide Produkte sind bislang nur in den Staaten erhältlich.
Der Hersteller Parrot ist bislang eher für Autoradios und Freisprechlösungen bekannt, das neueste Produkt der Franzosen verspricht allerdings viel Spaß: Beim AR.Drone handelt es sich um einen kompakten Quadrokopter (ein Hubschrauber mit vier Rotoren), der vom iPhone oder iPod touch aus gesteuert wird. Zu diesem Zweck wird das Bild einer in der Nase des AR.Drone versteckten Kamera auf das iPhone übertragen und man steuert das Gerät quasi mit Blick aus dem Cockpit. Für die Datenübertragung baut der AR.Drone ein eigenes Wi-Fi-Netzwerk auf.
Das Gerät kann sowohl im Freien wie auch in Räumen benutzt werden. Im Lieferumfang wird sich ein optional montierbarer Rotorschutz befinden, der das “Anrempeln” von Wänden, Möbeln oder auch Personen ungefährlich macht. Parrot hat zudem Entwickler aufgefordert, Augmented Realitiy-Spiele für die Hubschrauber zu programmieren.
Bislang wurde weder ein konkretes Verfügbarkeitsdatum noch ein Preis kommuniziert. Die unten eingebetteten Videos und Bilder machen auf jeden Fall Lust auf das Spielzeug.
Das RE-Kit hatten wir kürzlich erst in den News, das RedEye liegt bereits zum Test hier rum und schon wird mit der L5-Remote eine weitere Universalfernbedienung angekündigt, die das klobige RE-Kit zumindest optisch gleich mal aussticht.
Bislang gibt es noch nicht all zu viele Informationen, lediglich eine bei The Loop zitierte Pressemitteilung. Der Hersteller L5 Technology bastelt derzeit noch an der eigenen Webseite, fest steht schon mal, dass das Ding im Februar kommen soll und ein Verkaufspreis von 50 Dollar angepeilt ist.
Mit der Re Remote Control von New Kinetix sollen sich iPhone und iPod touch zu einer Universal-Fernbedienung für TV-Geräte, HiFi-Komponenten oder auch digitale Bilderrahmen erweitern lassen. Die Kombination aus externem Sender für den Dockanschluss und Software bringt gleich einen Packen fertiger Fernbedienungs-Voreinstellungen mit, zusätzliche Geräte können manuell eingelernt werden.
Allerdings fehlen die für uns beinahe wichtigsten Informationen zur Re Remote derzeit noch komplett: Weder der angestrebte Verkaufspreis, noch ein Termin für die Verfügbarkeit wird bislang kommuniziert.
Wie alle, der bislang besprochenen Apple-Patentschriften sind auch die aktuell veröffentlichten Ideen-Skizzen noch kein entgültiger Indikator für die Umsetzung bzw. den Produktionsstart der beschriebenen Geräte und Features - dennoch, das formbare Universal-Dock und der Garantie-Indikator für kommende iPhone-Modelle lassen uns aufhorchen. Erscheinen Umsetzung und Marktreife doch wahrscheinlich und gegeben.
So hat sich Apple, unter anderem, Gedanken zur Weiterentwicklung des Universal Docks gemacht und beschreibt den möglichen Nachfolger der 45€ teuren Lade-Station als als formbaren Kunststoff-Block. Statt das Dock mit zahlreichen Einsätzen für die unterschiedlichsten iPhone- und iPod-Generationen auszustatten, verfügt der neue Aufbau über eine elastisch-formbare Bodenplatte die sich automatisch an verschiedenste Gehäuse-Formen anpasst. Sitzt ein iPod/iPhone auf dem Dock-Connector, könnte der im Dock verbaute Logik-Stein Geräte-Typ, Generation und Bauart erkennen, den stützenden Bereich ausfahren und so, vollautomatisiert, für sicheren Halt sorgen. Ein Reset-Button erlaubt das Zurücksetzen der Halterung, der ebenfalls skizzierte Infrarot-Port, das Zusammenspiel mit Apples Remote.
Auch der hier erwähnte Garantie-Indikator könnte es in die Produktion, und damit höchstwahrscheinlich in die nächste iPhone-Generation schaffen. Ähnlich den Wasser-Indikatoren im Dock-Anschluss und der Kopfhörerbuchse des iPhones, beschreibt Apple einen weiteren Indikator im inneren des Gerätes. Ein filigranes Kunststoff-Band könnte das iPhone-Gehäuse mit dem Logik-Board des Gerätes verbinden, beim Öffnen des Gerätes reißen und Apples Haustechniker mit einem Blick über unbefugte Eingriffe in das Device informieren. Ach nach Ende der Garantiezeit könnte Apple selbst kostenpflichtige Reparaturen, mit Hinweis auf den unbefugten Eingriff ablehnen.
Bei T-Home passiert zur Zeit einiges. Sowohl die von der Telekom ausgegebene Set-Top Box (der Media Receiver 300) als auch die AppStore-Applikation “T-Home Programm Manager” (AppStore-Link) wurden in den letzten Tagen aktualisiert. Neben etlichen Fehlerbereinigungen für den Media Receiver sowie einer dramatischer verbesserten Menu-Navigation fällt uns bei der iPhone-Applikation, zur entfernten Programmierung beliebiger TV-Aufnahmen, vor allem die verbesserte Geschwindigkeit auf.
So werden unterwegs geplante TV-Aufnahmen nun quasi ohne Zeitverzögerung an die zu Hause wartende Set-Top Box geschickt. Unser unten eingebettetes Youtube-Video gibt euch einen ersten Eindruck der wohlwollend zur Kenntnis genommenen Verbesserung. Bitte entschuldigt die schlechte Audio-Qualität, die “gute Kamera” durfte Anfang der Woche in der Waschmaschine mitfahren.
Soeben freigegeben steht Apples kostenlose iPhone Applikation Remote (AppStore-Link) nun in Version 1.3 zum Download bereit. Die Update-Notizen bewerben die Integration der “simple finger gestures” im Apple TV.
Eine Funktion die sich erst nach dem ebenfalls heute veröffentlichtem Update der AppleTV System-Software auf Version 2.4 nutzen lässt. Wir updaten gerade und melden uns gleich noch mal.
Update: Wie in den unten eingebetteten Screenshots zu sehen, ermöglicht Remote nun das iPhone als Multitouch-Fernbedienung einzusetzen. Ohne das iPhone im Auge behalten zu müssen, lässt sich Apples Set-Top Box jetzt durch unterschiedliche Finger-Gesten bedienen.
Kleine, aber feine Veränderung in Apples Online-Store. Die 69€ teuren “Apple In-Ear Headphones mit Fernbedienung und Mikrofon” sind jetzt als offiziell kompatibel zum iPhone 3G S ausgewiesen. Alternativ auch via Amazon (hier jedoch zum Preis von 79€) erhältlich können nun auch iPhone-Nutzer die Fernbedienung mit Lautstärkeregelung nutzen. Danke Kilian.
“[…] The work of this iPhone controlled R2-D2 robot is still progress though it can be fully controlled with a standard remote as of now. But, the creator is working on making it 100% controllable using the iPhone’s interface. For now, only the servo and the dome motor can be controlled using iPhone’s accelerometer and slider control on the touch screen of iPhone.”
Warnung bei Überhitzung:The iPhoneblog hat den Screenshot zugeschickt bekommen. Leser Jeff, der das Bild auf Flickr veröffentlicht hat schreibt: “Don’t sit next to a pool in Scottsdale Arizona when it’s 104 degrees or your iphone will melt away! So how to fix it fast? I put the iPhone between 2 cold beers and it worked!” Apple selbst erwähnt den “Temperature warning screen” in diesem Online-Hilfe Dokument.
Durch den Po fotografiert: Ze Frank gibt Tipps zur iPhone-Fotografie und erfindet dabei das iFingrU-Feature.
Mac-Applikationen, die dem iPhone über ein entsprechend angepasstest Web-Interface die Kontrolle des eigenen Rechners ermöglichen, hatten wir schon zu Hauf in den News. iFuKey, Roami oder Telekinesis - um nur einige zu nennen. Und es gibt weitere Alternativen.
Heute wollen wir euch den Download der kostenlosen Mac-Applikation iSofa ans Herz legen. 1,9MB groß und mittlerweile in Version 2.1a erhältlich, wird iSofa unter der Creative Commons Lizenz angeboten und kommt mit einer ganzen Hand voll Feature zur schnellen und entfernten Bedienung des Wohnzimmer-Macs.
Ein Auszug:
Keynote, iTunes, Quicktime, der VLC-Player und Apples DVD-Player lassen sich fernbedienen.
iSofa gestattet die Suche, den Zugriff und das Ausführen beliebiger Dateien auf der Mac-Festplatte.
Der Mac lässt sich aufwachen, in den Stand-By Zusatnd schicken. Bei bedarf kann der Bildschirmschoner aktiviert werden.
Für den ersten Eindruck, gibt es hier eine iSofa-Screenshotgalerie, hier etliche Hintergrundgrafiken für den Homescreen der Web-Applikation. iSofa läuft auf Tiger und Leopard ist “Jailbreak-frei” und wird in diesem Youtube-Video vorgestellt.
Apple hat die Funktionalität der im App Store erhältlichen Fernbedienung für das iPhone (App Store-Link) deutlich erweitert. iTunes in der neuesten Version 8.1 vorausgesetzt, kann man auf Parties nun seine iPod touch- oder iPhone-besitzenden Freunde an der Musikauswahl teil haben lassen.
Die zuvor als Party-Jukebox bekannte DJ-Funktion von iTunes heißt nach dem Update auf Version 8.1 iTunes DJ und bringt einen erweiterten Einstellungsdialog mit. Dort lässt sich festlegen, ob man Gästen mit iPod touch oder iPhone erlauben will, sich Songs zu wünschen.
Drüben auf iFUN haben wir das neue Feature getestet und ein paar Screenshots gemacht.
Soeben veröffentlicht, steht die iTunes-Fernbedienung “Remote” nun in Version 1.2 zum kostenlosen Download (AppStore-Link) im AppStore bereit.
Wohl in erster Linie mit Blick auf das anstehende iTunes-Update veröffentlicht, ist Remote 1.2 mit folgenden Release-Infos versehen: “Remote enthält Fehlerbehebungen und ist kompatibel mit iTunes 8.1“. via macnews
iPhone-kompatible Fernbedienungen so weit das Auge reicht. Im AppStore gibt es mittlerweile die passenden Fernsteuerungen für iTunes und Keynote, für Songbird, Autos oder den VLC-Player. Wir haben vielversprechende Projekte freier Entwickler, wie zum Beispiel Nam’s Remote und auch mit Web-basierten Applikationen können wir uns inzwischen totschmeißen. Auf die Schnelle fallen uns RemoteBuddy, Roami und die ATV-Remote ein.
Eine der ersten Web-basierten Fernbedienungen kam Mitte 2007 mit Telekinesis - damals vom Quicksilver-Team entwickelt. Ausgestattet mit einer Hand voll vordefinierter Funktionen erlaubte die seit Juli 2007 nicht mehr weiterentwickelte Applikation iTunes fernzubedienen, sowie die eigenen Dateien zu durchforsten als auch selbstgeschriebene Applescripts auszuführen.
Und hier kommen wir zu iFuKey. iFuKey setzt auf Telekinesis auf, kommt von der Deutschen Software-Schmiede “Mac-Lindau” und steht in einer kostenlosen sowie einer kostenpflichtigen (15€) Variante zum Download bereit.
Wie Telekinesis setzt iFuKey einen kleinen Webserver auf dem eigenen Mac auf und erlaubt dem iPhone den Safari-Zugriff via W-Lan. Soweit nichts besonderes, würde iFuKey nicht auch den hauseigenen Editor mitliefern. Der Editor erlaubt das zusammenklicken beliebiger Elemente für die individuell gestaltbaren Seiten der iPhone-Applikation. So lassen sich Bookmarks, Scripte, Hotkeys, Clipboards, Applikationen und Automator-Aktionen nach belieben zusammen stellen bzw. neu Schreiben und direkt den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Die Demo-Version von iFuKey ist voll funktionsfähig und ohne Zeitlimit, kann im Gegensatz zur Vollversion jedoch nur auf zwei Seiten erweitert werden.
In zwei ausführlichen Videos (wir sprechen hier über gut 40 Minuten pro Clip) sind fast alle Feature der Applikation und des Editors ausführlich dokumentiert, beide Videos haben wir euch im Anschluss angehangen.
Die iFuKey-Entwickler schreiben über ihre Applikation:
“Wir haben z.B. nicht mehr als 15 Minuten gebraucht um eine Fernbedienung für den VLC-Player oder EyeTV zu basteln, die auch noch gut aussieht. Inzwischen haben wir das iPhone fest in die Tastatur integriert, weil wir dadurch den optimalen Zugriff auf alle Funktionen erreichen. Die Zeitersparnis, gerade bei den vielen, sich ständig wiederholenden kleinen Menüaktionen, rechnet sich sehr schnell.”
Eine AppStore-Applikation ist in Planung. Unsere Kritk: Das Design der Oberfläche. “Mac-Lindau” braucht einen Icon bzw. GUI-Designer. Ansonsten gut.
Folgende eMail lag vorgestern in unserem Postfach:
“Hi,hier ist Nam, 17 und Schüler , Entwickler aus 1.X Zeiten. Ich hab damals Maps Offline gemacht. Nach einigen Schwierigkeiten bin ich jetzt auch in der 2.x Welt und habe seit ein paar Wochen eine neue App zusammengebaselt: Nam’s Remote. Einen Beitrag von mir gibt es hier inklusive Vimeo bzw. Youtube-Video. Es Ist einfach eine Remote Control App, die aber weiter als bisherige Ansätze geht. Einfach mal das Video anschauen. Ich würde mich über kurzes Feedback freuen.”
Hier die Antwort auf unsere Nachfrage, wann mit einem Release zu rechnen sei und ob die Applikation kommerziell angeboten werden wird:
“Wie gesagt, es ist erst einmal nur ein Preview. Ich bin mittlerweile schn sehr weit, bin allerdings Schler im Klausurstress. Also sind Preis und Veröffentlichung noch unsicher, aber ich rechne noch mit diesem Jahr. Würde ich aber nicht so hinschreiben. Offiziell eher “Coming Soon” mäßig. Das Video soll erst einmal anregen, damit ich weiß was ich zum Beispiel noch ein binden soll oder so. Deshalb wären Kommentare und Feedback in der Richtung wichtig.”
Also: Nutzt die Kommentar-Funktion solltet ihr Feature-Requests haben.
Samstag. Zeit genug eine Hand voll Fotos (Flickr-Galerie) zu schießen und euch einen genaueren Blick auf das Reise-Soundsystem iHome iP27 zu gönnen.
Fangen wir mit dem Preis an. Für viele sicher ausschlaggebend bei der Entscheidung auch den Rest der Review zu lesen, oder diesen Beitrag einfach zu ignorieren. Das iP27 kostet 85€ bei Amazon und ist damit nicht das teuerste Soundsystem auf dem Markt, bewegt sich aber im oberen Mittelfeld der portablen Speaker.
Ausgestattet mit einem beleuchteten LC-Display , Weckfunktion und Fernbedienung wird das iP27 als explizit iPhone-tauglich beworben. Die passenden Universal-Dock Einsätze liegen bei und auf den Flugmodus lässt sich getrost verzichten. Trotzdem fehlen dem iP27 ein paar “Standard-Feature” die wir gerne im Gerät verbaut gesehen hätten. Ein Radio zum Beispiel, ein integrierter Akku oder wenigstens mehr als einen programmierbaren Alarm. Doch der Reihe nach.
Was ist im Paket
Die Schuhkarton große Box bringt neben dem iP27 ein Steckernetzteil mit Aufsätzen für UK, US und unsere Stromdosen, eine Nylon-Tasche mit Tragegriff, Klettverschluss und zwei zusätzlichen Fächern, insgesamt vier Dock-Einsätze für iPhone 3G, iPhone classic, iPod nano 3G und iPod touch sowie eine mit zehn Tasten ausgestattete Fernbedienung.
Bedienelemente
Das übliche. Direkt am Gerät lassen sich die Zeit und Alarmzeit einstellen, die Anzeige nach Vorliebe auf 24h oder 12h Stunden setzten und zwischen einer von drei Displaybeleuchtungsstufen wählen. Die Weckfunktion liefert nur einen Alarm startet also entweder das eingesteckte iPhone / den iPod, oder den Buzzer. Beides nacheinander geht nicht. Ein Sleeptimer erlaubt die automatische Abschaltung nach 90, 60, 30 oder 15 Minuten Musik, ein extra Schiebe-Schalter den schnellen Switch zwischen Sommer- und Winterzeit. Für mehr Bass sorgt der EXB-Knopf an der rechten Geräte-Seite. Einmal reingehört hat man diesen aber durchweg aktiv. Erst der Sound-Enhancer verleiht dem kleinen Gerät den richtigen “Bums”.Mit der Fernbedienung lassen sich Sleeptimer, Lautstärke, Mute, EXB und der Alarm fernbedienen, durch die Menus bzw. Playlisten kann die feuerzeuggroße Fernbedienung leider nicht navigieren.
Auf der Geräte-Rückseite befindet sich ein 3,5mm Line-In Anschluss um den Speaker als Box für den eigenen CD-Player nutzen zu können, diese ist jedoch nur im angewinkelten Geräte-Zustand zu erreichen.
Bei Bedarf klappbar
Apropos gewinkelt. Wohl nur für den besseren Transport, lässt sich der iP27 komplett in die horizontale klappen. Im Alltagseinsatz knickt man die hinteren zwei Drittel (also den Part mit den Lautsprechern) nach vorne. Das hier zum Einsatz kommende Scharnier ist sehr Fest - Angst vor einem selbstständig wegknickenden Speaker braucht man nicht zu haben.
iPhone-Usability
Der iP27 lädt das iPhone nur bei eingestecktem Netzteil. Wer die Batteriefunktion (der Speaker braucht vier Mignon-Batterien) nutzt bekommt keinen Strom. Von den GSM-typischen Störgeräuschen bekommt man nichts mit. Egal ob eingehender Anruf, neue SMS oder der Intervall-Abruf frischer eMails. Der Speaker knattert nicht. Durch die “Made for iPhone”-Zertifizierung bleibt zudem das nervige “Dieses Zubehör wurde nicht für den Einsatz am iPho…” Popup aus. Bei eingehenden Anrufen blendet der iP27 die Musik aus und schickt den eigenen Klingelton direkt durch die Boxen.
Fazit
Wie oben bereits erwähnt vermissen wir eine Radio-Funktion und die Möglichkeit zur Wahl einer zweiten Alarm-Zeit. Ansonten ist das iP27 aber schön anzusehen, funktioniert wie beworben und kann auch bei lauten Pegel noch ordentliche Audio-Signale durch die Boxen schicken. Die iPhone-kompatibilität ist zu 100% gegeben und allein dieses Feature rechtfertigt den Kauf des Reiseweckers - Denn, ehrlich gesagt: Auf die schnelle fällt uns kein ähnlich namenhaftes Gerät für einen vergleichbaren Preis ein. Pluspunkt: Das Netzteil ist nicht, wie so oft, mit einem Milchkarton-ähnlichem Trafo-Klotz ausgestattet. Uns hat der iP27 gut gefallen und bekommt 7 Punkte auf der erstmals erwähnten 1-10 Skala. 10 ist super.
Das VNC-Server auf dem Rechner laufen, und wir das iPhone dann als drahtlose Remote für eben diesen PC bzw. Mac nutzen können ist einalterHut. Umgekehrt wird die Sache jedoch gleich um einige interessanter. Jetzt in Cydia veröffentlicht und wieder mal ein gutes Argument gegen Apples AppStore-Politik, kommt mit Veency nun der erste VNC-Server auf das iPhone.
Einmal installiert, lässt sich sowohl vom Mac (Chicken of the VNC) als auch vom Windows-Rechner (RealVNC) auf das iPhone zugreifen, die Tastatur zur Eingabe - zum Beispiel bei SMS - nutzen und munter mit der Maus auf dem iPhone “tappen”. Die Wermutstropfen: Sowohl auf den Home-Button als auch auf die Zoom-Geste muss zur Zeit noch verzichtet werden - die Bild-Übertragung auf den Rechner läuft momentan noch recht ruckelig. Unser unten angehangenes Video gibt euch einen ersten Eindruck. Ein Dank geht an Manuel und Michael für die frühen Mail-Tipps sowie den Windows-Screenshot.
Dass Apple mit dem kostenlosen Programm Remote eine komfortable und und vor allem auch optisch ansprechende Möglichkeit geschaffen hat, vom iPod touch oder dem iPhone aus über Wi-Fi auf die eigene iTunes-Mediathek zuzugreifen, ist inzwischen weitgehend bekannt. Weniger beachtet dagegen wurde bisher die mit integrierte Möglichkeit, die Audioausgabe auf verschiedene Endgeräte zu verteilen und auf diese Weise zum Beispiel die komplette Wohnung zu beschallen.
Remote zeigt in den Einstellungen sämtliche verfügbaren AirTunes-Lautsprecher an. Sei es ein Apple TV mit angeschlossenem TV-Gerät, eine Airport Express-Station, an der Aktivboxen oder die Stereoanlage hängen, oder einfach der Computer, auf dem die iTunes Mediathek beheimatet ist. Die Audioausgabe kann für jedes der gelisteten Geräte separat aktiviert werden.
Auf diese Weise lässt sich exakt steuern, welche Zimmer im Haus beschallt werden. Wenn genug Endgeräte vorhanden sind, ist also bei der nächsten Party gewährleistet, dass in Wohnzimmer, Küche und Bad stets die gleiche Musik käuft, ohne dass auch nur ein Kabel verlegt werden muss.
Vom iPhone oder iPod aus hat man Vollzugriff auf die Mediathek inklusive Wiedergabelisten, kann über die in die Fernbedienung integrierte Suchfunktion nach bestimmten Titeln suchen und natürlich auch die Gesamtlautstärke für alle angeschlossenen Lautsprecher regeln.
Bei AppleInsider ist zu lesen, dass sich in der aktuellen iTunes-Vorabversion für Entwickler der folgende Hinweis auf eine - vermutlich über Wi-Fi funktionierende - iTunes-Fernbedienung versteckt:
“Use the new Remote application for iPhone or iPod touch to control iTunes playback from anywhere in your home — a free download from the App Store”.
Wir fangen mit Kritik an: Zu Beginn unserer Review wollen wir euch gleich den wohl größten Kritikpunkt des ansonsten durchweg eleganten DUO-Soundsytems auf den Tisch legen. Ihr könnt euch sicherlich noch an den entsprechenden News-Eintrag erinnern. Anfang Juni vorgestellt, sollte das DUO-Soundsystem als eines der ersten GEAR4-Produkte vollkompatibel zum iPhone sein. Diese Angaben wurden inzwischen revidiert.
Zwar lässt sich das iPhone im Soundsystem laden, spielt sowohl Audio- als Auch Video-Inhalte problemlos ab und reagiert perfekt auf die Fernbedienung des Speakers - an der Aufforderung, den Flugmodus zu aktivieren, sowie den GSM-typischen Störgeräuschen bei eingehenden Anrufen und dem Eintreffen neuer Kurznachrichten, kommt man als iPhone-besitzender DUO-User aber nicht vorbei.
Das Konzept des modularen Speakers: Spätestens jetzt dürften sich die mitlesenden Mitarbeiter des Gear4-Teams entspannt zurücklehnen, denn nachdem wir oben den ersten (und einzigen) Wermutstropfen abgehakt haben, bewegt sich der restliche Text ausschließlich im positivem Bereich. Um es in einen einfachen Satz zu verpacken: Das DUO klingt nicht nur ausgesprochen gut, mit dem Konzept des zweigeteilten Speakers bringt uns GEAR4 eines der besten Zubehör-Produkte für den iPod / das iPhone des laufenden Jahres.
Das Gear4 DUO setzt sich aus einer stationären Basseinheit sowie einem portablen Satteliten-Lautsprecher zusammen. Über ein einfaches Stecksystem miteinander verbunden, lässt sich der Speaker so mit sattem Bass und konstanter Stromzufuhr als Wohnzimmer-Soundsystem verwenden, lädt den eingesteckten Player und dürfte sich optisch sowohl ins Designer-Büro als auch im chaotischen Kinderzimmer gut einfügen.