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SpyTunes: Konstruierte Sicherheitsbedenken oder „Welche Songs hast du schon“

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26 Kommentare 26

Apples gut gemeinte Hinweise an Geschenkkarten-Käufer könnten, so Andrew McAfee, Professor an der Harvard Business School, unter Umständen für Datenschutzbedenken sorgen.

Das Problem: Um zu verhindern das ihr beim iTunes-Einkauf mit der Apple-eigenen Geschenkoption Lieder und Applikationen verschenkt, die bereits im Besitzt des glücklichen Empfängers sind, informiert euch iTunes kurz vor dem Abschluss eines Gutschein-Kaufes über alle Songs und Anwendungen die der Empfänger eurer Shopping-Tour bereits in seiner Bibliothe vorhält.

Ein Beispiel: Solltet ihr dem Arbeitskollegen zum Firmenausstieg eine Musik-Wiedergabeliste und drei gute Spanien-Reiseführer im iTunes Store zusammengestellt haben, überprüft iTunes nach Eingabe der eMail-Adresse des Empfängers welche Apps und Songs der Ex-Kollege in der Vergangenheit bereits gekauft hat. Findet Apple doppelte Songs meldet sich eure iTunes-Installation mit der folgende Warnmeldung zu Wort.

Der iTunes-Nutzer mit der eMail-Adresse „ex-kollege@web.de“ hat den Song „The Sign“ von Ace of Base bereits erworben.

Der gleiche Automatismus greift auch bei (kostenpflichtigen) Apps und Filmen und bietet im Umkehrschluss die Möglichkeit anhand einer eMail-Adresse herauszufinden, welche Songs und welche Applikationen die betreffende Person bereits ihr Eigen nennt.

Wir finden McAfees Fazit, Apple möge die Datenschutz-Lücke so schnell wie möglich schließen, etwas überzogen, möchten den Fall jedoch einfach an euch weiter reichen. Was sagt ihr zu den iTunes-Hinweisen über doppelte Geschenke. Angenehmes Feature oder klaffende Privacy-Lücke?

Dienstag, 22. Feb 2011, 14:13 Uhr — Nicolas
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  • Ist ja nicht so, dass dadurch meine ganze Bibliothek sichtbar wird. Einzelne Stücke höchstens. Es solltr aber die Möglichkeit gegeben werden das abzuschalten

  • Angenehmes Feature, würde ich sagen. Apple könnte ja für alle datenschutzparanoiden iTunes-User ein Häkchen einführen, das die Überprüfung deaktiviert. Dann sind sie selbst schuld, wenn sie alles doppelt und dreifach bekommen. ;)

  • schlimm wäre wenn ganze Listen einsehbar wären ohne Erlaubnis des Inhabers. Auf doppelte Geschenke im Fall des Falles in einer einzelnen Abfrage hinzuweisen ist nur entgegenkommend. So ist sichergestellt dass das Geschenk auch ankommt und etwas bringt.

  • Alles was mit Datensicherheit zu tun hat, kann und muss erwähnt werden. Danke für diesen Hinweis.
    Hugo

  • Its Not a Bug, its a Feature oder so ;)

  • Gegenfrage: wäre schlimm wenn jemand eure apps lieder bücher Filme kennt mir wäre/ ist es egal! (google weiß ja schon für was ich mich interessiere)

  • Doppelt beschenkt zu werden, ist natürlich doof, aber im Grunde stimmt die Kritik am Umgang damit. Es wäre besser, wenn nur der Empfänger mitgeteilt bekäme, dass schon vorhandene Dinge geschenkt werden sollten und dass statt dessen der entsprechende Betrag dem Account gutgeschrieben wird.

  • Jede Münze hat zwei Seiten, so auch diese.
    Die Bedenken sind sicher, dass jemand so über genug Anfragen (alle Titel/alle Apps/alle Filme) genau herausfinden könnte was jemand alles gekauft hat. Allerdings ist das dadurch zu unterbinden wenn erstmal der Kauf aller Titel die diese Person nicht hatte abgefertigt wird und danach eingeblendet wird, dass folgende Titel/Filme/Anwendungen nicht erneut gekauft wurden, da der Empfänger sie bereits zuvor erworben hatte. Dann wäre ein solches Unterfangen nämlich mehr als kostspielig.
    Aber ansonsten ist dieses „Feature“ wohl mehr Segen als eine „Gefahr“.

  • Leider hat in meinem Umkreis echt niemand ein Apple Gerät….nicht mal den kleinsten iPod Shuffle….
    Und deshalb kann ich leider weder jemand beschenken,
    noch Geschenke kriegen.
    Hier ist iPhone Diaspora……

  • Ich kann damit leben und finde meinen persönlichen Vorteil ( ein brauchbares Geschenk zu haben ) In dem Fall wichtiger . Um einem potenziellen Beschenkten seine Daten auszulesen müsste man ja sämtliche Song’s, App’s, Filme etz. einzeln eingeben . Ich glaube den Aufwand betreibt keiner !
    Ok, es gibt immer auch ein Restrisiko, aber das gibt es auch im realen Leben, bei allen was man tut.

  • Da is es doch ne größere Gefahr , wenn jemand das iPhone klaut und alle Titel und apps aufschreibt
    Und selbst wenn… Is doch egal wenn jemand weiß ob ich irgendwann angry birds gekauft Hab…

  • … kann mich den o.g. Meinungen nur anschließen.

  • es könnte sein das “ex-kollege@web.de“ schwul ist. die halbe belegschaft vermutet dies und will ihn blos stellen weil sie ihm seine stelle nicht gönnen. nun genügen ein paar gay app geschenkkäufe und die belegschaft weiß bescheid.

  • Probiert es bei mir doch einfach mal aus. Ich freue mich über die zahlreichen Geschenke, die mich dadurch erreichen dürften. Was passiert denn schließlich, wenn der zu Beschenkende von den Geschenk-Apps noch keine hat? Spätestens dann hat er sie wohl.

  • Apple hält ohnehin keine anstößigen Inhalte, welchen Genres auch immer, vor. Demzufolge kann höchstens der Musikgeschmack offenliegen. Und jetzt… Wen interessiert das!? Fazit: mal wieder eine überzüchtete Datenschutzdiskussion mit Garantie auf Gehör, welches wen auch immer wieder zurück auf die Medienbühne trägt. Und siehe hier: es klappt! ;-)

  • …und würde Apple diese Funktion nicht anbieten und die Leute somit Songs, Apps etc als Geschenk bekommen und den Artikel schon besitzen, dann würde der Schenkende laut „Abzocke!“ schreien…

  • Prinzipiell finde es gut.

    Vielleicht sollte man, wie manche schon schrieben, einfach ein Häkchen machen, „Wollen Sie Ihre Itunes/Appstore Listen für andere sichtbar machen, um Fehlgeschenke zu vermeiden?!“ Na ja so oder so ähnlich könnte der Text lauten. Zu mindestens hätten dann die Datenschützer ihren Willen und die Nutzer können selbst entscheiden, ob sie dies wollen oder nicht.

    Ich würde auf jeden Fall ein Häkchen setzen, ich habe nämlich keine Lust alles doppelt und dreifach geschenkt zu bekommen.

    Lg

  • Ganz sicher ist dues ein Problem. Apple gat kein Recht meine Daten einen „Freund“ offenzulegen. Ganz einfache Lösung. Hat der ider die Beschenkte den Song oder das App schon, gibt es ein Gutschrift und der oder die Beschenkte kann was selber kaufen.

  • Ihr seid doch alle total verblendet. Es muss auf jeden Fall ein Häkchen dafür geben um dies abstellen zu können.

    Denn mir ist nämlich nicht alles egal so wie euch. Ihr seid doch noch grün hinter den Ohren und bekommt sowie so alle Apple Produkte von Mama und Papa gekauft.

  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was dort überhaupt das Problem sein soll. Ob ich nun vor dem Verschenken erfahre, ob jemand ein bestimmtes Produkt bereits hat oder spätestens nach dem Verschenken, bleibt sich doch eigentlich gleich. Der Vorteil für den Beschenkten, er bekommt nicht alles doppelt und dreifach. Einzig bei kostenlosen Sachen ist dieses Feature sinnlos und kann tatsächlich missbräuchlich benutzt werden. Dort gibt es aber diese Auswahlmöglichkeit gar nicht. Ansonsten ist ein Ausspähen zwar möglich, aber nur mit erheblichen finanziellen Aufwand bzw. Risiko verbunden.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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