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Solar-Bildschirmfolie soll Handy-Ladegeräte ersetzen

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Das französische Unternehmen Wysips hat eine hauchdünne Folie entwickelt, die auf dem Bildschirm eines Mobiltelefon angebracht Sonnen- und sonstiges Licht aus der Umgebung in Ladestrom für den Akku des Geräts wandelt. Der Solarfilm könnte direkt ins Display eingearbeitet werden und behindert die Funktion eines Touchscreens in keinster Weise.

Das US-Blog Laptop Magazine durfte die Ladefolie im Testbetrieb sehen (ein Video ist unten eingebettet). Die Ladezeit für einen gewöhnlichen Handy-Akku soll derzeit etwa sechs Stunden betragen. Die Technologie befindet sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium, schon die nächste Foliengeneration soll mit einer Stunde Ladezeit ausreichend Energie für 30 Gesprächsminuten sammeln.

Bleibt abzuwarten, wann der ersten Hersteller den Solarfolien einen Testlauf gönnt. In jedem Fall handelt es sich hier um eine ausgesprochen interessante Entwicklung, die irgendwann alle Zusatzakkus und Ladegeräte überflüssig machen könnte. (via TUAW)

Diskussion 69 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. iPhone 4 Rückseite aus Glas: Warum hat Apple nicht Solarzellen unter das Glas gepackt?
    Hatte ich an Apple schon geschrieben, natürlichbkeine Antwort!

    Clinnt
    • Ich glaube da verstehen einige die Solartechnik nicht, eine Solarzelle speichert keinen Strom, daher wird immer ein Akku von Nöten sein!!! es geht hier ganz einfach um das aufladen von akkus und das überflüssig machen von Zusatzakkus.
      Die Idee ist alt bekannt und sollte eigentlich schon standard sein, freu mich jedenfalls sehr darauf, wenn das irgendwann mal kommt.

      — erik
  2. Wenn das funktioniert und serienreif ist dann wäre das ganz sicher aus keinem Handy mehr wegzudenken!

    — Kimbomen
  3. Mit einem höheren Wirkungsgrad, einer späteren Version, sicher sehr interessant für Fahrzeug, Immobilien etc.

    — Marc
  4. Die Idee ist nicht neu, aber genial. Ich frage mich allerdings, wie so etwas in der Praxis aussehen soll, wo das Handy meist dort untergebracht ist, wo keine Sonne (hin) scheint, sei es in der Hosentasche, Jackentasche, Hemdtasche, Handtasche,… Beim Telefonieren verdeckt man das Display meist selbst mit dem Ohr und beim surfen und spielen Outside geht man der Sonne doch eher aus dem Weg, weil es sonst “zu hell” ist, um noch etwas auf dem Display erkennen zu können. Und das Handy in die pralle Sonne zu legen, nur um es aufzuladen, kann ja auch nicht gesund sein! ;-) Ich denke mal es wird eher in die Richtung gehen, dass es die Akkulaufzeit unterstützt, man aber trotzdem mit Strom aus der Dose laden muss.

    — Manuel
  5. dieses ding aben drann ist ein Voltmeter und ist nur zu Präsentationzwecken drann;)
    das wird aber auch im Video erwähnt was es ist..;)
    Finde die Idee nicht schlecht nur der Wirkungsgrad ist ziemlich gering..
    Aber die Technik rumd um Photovoltaik entwickelt sich im moment ziemlich schnell..
    denke mal das man in ein paar jahren nur noch damit akkus lädt..
    also alternativ zum Ladegerät ;)

    — Peter
  6. Das ist doch mal vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den globalen Atomausstieg, ein Weg in die richtige Richtung, bedenkt man wieviele Millionen Handys, PDAs, in Zukunft vielleicht auch Notebook und andere Gerate mit niedrigem Stromverbrauch, auf diese Art nicht mehr an die Steckdose müssten.
    Außerdem ist es natürlich ein kluger PR-Schachzug gewesen, diese News jetzt an die Agenturen und Presseverteiler auszusenden.

    Unbeschadet dessen, noch ein Hinweis für den Autoren: es heißt: “in keiner Weise” nicht “in keinster Weise” – eine Superlativ von “kein” gibt es nicht und ergäbe auch keinen Sinn!

    Ansonsten weiter so – bin von Anfang an absolut zufrieden mit der inhaltlichen Abdeckung eurer News!

    Cheers
    MacAlex24

    — MacAlex24
  7. Wieso wird darüber gejubelt?
    Man trägt sein Smartphone die meiste Zeit in der Tasche oder sonstwie verdeckt.
    Strahlt die Sonne empfiehlt es sich das Gerät in den Schatten zu legen.
    Gut, man kann das Smartphone dann 6 Stunden in die pralle Sonne legen, muss dabei jedoch in Betracht ziehen, dass der Akku bei unzureichender Kühlung irreversible Schäden erleidet. Bei täglich einmaliger Nutzung dieser Ladetechnik um den Akku vollständig zu laden gebe ich einem durchschnittlichem Smartphone bei einem sonnigem Hochsommer maximal 2 Wochen bis der Akku noch 50% seiner ursprünglichen Leistung liefert.
    Die Technik mag interessant sein, jedoch nicht für Smartphones, Laptops oder dergleichen.

    — Pazuzu
      • Ein Wikipedia-Artikel, wie süß. Ich weiß wie unterschiedliche Arten von Solarzellen funktionieren, ich hatte Vorlesungen in Physik und Elektrotechnik, trotzdem danke Mona.
        Nur was möchtest du mir mit diesem Artikel sagen?
        Lithium-Polymer-Akkumulatoren sind extrem hitzeanfällig und in einem Smartphone wie dem iPhone steckt ein solcher Akku. Legt man das iPhone an einem heißem Sommertag über längere Zeit in die pralle Sonne erhitzt sich die Oberfläche des Geräts. Durch Wärmeleitung und Konvektion erhitzt sich dabei auch das Innenleben und damit der Akkumulator. Durch die hohe Temperatur dehnen sich die Schichten innerhalb des Akkumulators und lösen sich voneinander, dieser Schaden ist irreversibel und behebt sich nicht wenn der Akku wieder abkühlt. Je stärker der Akku so beschädigt wird umso mehr fällt seine Nennleistung.
        Setzt man der Solazschicht nur indirektes Sonnenlicht aus kann man den Akku des iPhone zwar vor einer Überhitzung schützen, die Ladeprozedur wird jedoch entschieden länger dauern, eine solche Solarschicht kann rein physikalisch nur einen sehr geringen Wirkungsgrad haben, viel zu wenig Licht wird rezeptiert. Man müsste das iPhone also sehr lange in den Halbschatten legen um nur sehr kurz telefonieren zu können, der Nutzen wäre dementsprechend eher gering und entsprechend sollte erst noch eine Kosten/Nutzen Rechnung aufgestellt werden. Auch was benötigte Chemiekalien und Co für die Produktion dieser Solarzellen angeht.
        War das unklar?
        Oder wo drückt der Schuh?

        — Pazuzu
      • @Pazuzu
        genau das hab ich auch direkt gedacht.
        also mit der aktuellen akku technologie wird das nicht funktioneren.

        — aff
  8. Aber Du hast schon gewusst das es nicht nur mit Sonne, sondern auch mit “Kunstlicht” funktioniert?
    Man muss sein Handy nicht der Sonne aussetzen!
    Du könntest auch ne Bürolampe oder ähnliches nehmen.

    — Meik
    • Ganz toll. Eine Glüh- oder Energiesparlampe mit Dutzenden Watt Leistung als Ladegerät fürs Smartphone??? Super Idee. Der Wirkungsgrad dürfte in etwa gegen Null konvergieren. Dann doch lieber ein kleines Schaltnetzteil. Haste noch so ein paar Wahnsinns Vorschläge, Du große Leuchte???

      — JohnnyBeton
      • Meine Güte, Hirn einschalten!
        Dass du da keine 100 Watt Glühbirne (oder Heizbälle, wie sie jetzt genannt werden) 40 Stunden drüberhalten sollst, hat kein Mensch gesagt.
        Mein Handy liegt gerad neben mir auf dem Schreibtisch. Für dich vielleicht nicht nachvollziehbar, ich arbeite bei Tageslicht.
        Wäre doch perfekt, wenn nun ohne mein Zutun die Prozente beim iPhone ein bisschen in die Höhe gehen würden.

        — James
      • Von Energiesparen hab ich ja auch nichts gesagt!?!
        Und von “Wirkungsgraden” hast Du ja anscheinend soviel Ahnung wie ein Schwein vom Bergsteigen?

        — Meik
      • Ich bitte sich kurz zu Gemüte zu fügen, dass ein 100 Watt Heizball diese 100 Watt 1. zum Großteil in Form von Wärme und nicht in Form von Licht (Wellen/Photonen) und 2. radial und nicht punktuell abgibt.
        Die eigentlich Leuchtkraft beträgt nur einen Bruchteil dieser 100 Watt und was schlussendlich auf der Solarzelle auftrift wird sich nicht über dem Bereich von einem Watt befinden. Bei einem Wirkungsgrad von unter 10% reden wir hier also nur mehr von einer Leistung von unter 0,1 Watt/Stunde wenn man versucht sein Smartphone dadurch zu laden das man es unter eine Lampe legt. Nüchtern betrachtet “laden” wir es also mit der gleichen Geschwindigkeit mit der es sich durch seinen Bereitschaftszustand entlädt.
        Laden können wir den Akku so also nicht, mit etwas Glück schaffen wir es aber das sich die Stand-by Zeit verlängert.
        Ob sich das ganze jetzt lohnt oder nicht wird davon abhängen wie umweltschädlich die Herstellung dieser Solarzelle ist. Das ist bei Strom erzeugenden Solarzellen ein extrem wichtiger Punkt der gerne vergessen wird.
        Ist das Herstellungsverfahren “sauber” halte ich es zwar nicht für ein “must have” aber auch nicht für nachteilhaft, ist es das nicht halte ich es für ökologisch bedenkliche PR-Kacke und bin dagegen.

        — Pazuzu
  9. Ich sehe das eher als Akkulaufzeit-Verlängerung! Wäre doch super, wenn man es nicht sieht und der Akku wenn auch nur einen halben Tag länger hält!

    — Bruce Willitsch
  10. Wenn ich am schreibtisch hocke, dann hab ich das mobil auf meinem tisch liegen…muss ja nicht gleich in der sonne liegen.

    — Headtrack
  11. Ich weis garnicht, warum ihr alle so rummeckert? Die Folie kostet die Hersteller nur 1€ für die Fläche eines Smartphones und liefert 250mW, was für die winzige Fläche und das obwohl die Folie durchsichtig ist, sehr viel ist, wie ich finde. Wenn die 250mW auch bei Kunstlicht erzeugt werden, dann kann man also sagen, dass in sechs Stunden benutzung der Akku weider voll wäre, da dieser aber normalerweise mehr als sechs Stunden hält kann man das Handy so gesehen immer benutzten, ohne es zu laden. Weil wenn man es rausnimmt lädt es, wenn es sagen wir mal 7 Stunden benutzt werden kann und man es sechs Stunden nutzt bleibt der Akku demnach immer voll und wird nur im Standyby entladen.

    — Hagenuck1
    • “Wenn die 250mW auch bei Kunstlicht erzeugt werden, dann kann man also sagen, dass in sechs Stunden benutzung der Akku weider voll wäre, da dieser aber normalerweise mehr als sechs Stunden hält kann man das Handy so gesehen immer benutzten, ohne es zu laden.”

      Tut es, allerdings nur wenn du mindestens einen 1000 Watt Strahler punktuell auf dein iPhone ausrichtest.
      Das Teil liefer 250mW/Stunde bei dieser Fläche im direktem Sonnenlicht? Oh, ich sollte meine Schätzungen was den Wirkungsgrad angeht noch einmal überdenken. Statt “unter 10%” wie oben genannt sollte ich mit “unter 1%” rechnen. Damit wäre die Zelle nichtmal stark genug um unter normalem Kunstlicht einer 100 Watt Glühbirne so viel Strom zu erzeugen um das iPhone normal zu betreiben (ohne es überhaupt zu laden).
      Aber ehrlich gesagt bin ich gerade nicht motiviert genug für eine genaue Rechnung. Das Ding ist wohl doch nur ein PR-Gag oder etwas für Hans-Guck-In-Die-Luft-Umweltfreunde.

      — Pazuzu
  12. Tipp an apple. schnell den Entwickler aufkaufen und patentieren lassen. supper Idee. wenn es denn so klappt wie erklärt.

    — mola
    • Ich habe vor einigen Monaten mal von dieser Folie gelesen und damals suchte man glaub ich noch Investoren. Apple war ein Interessant an dem Projekt.
      Scheint sich ja jemand gefunden zu haben.

      — Martin
      • argh … “Interessent” meine ich natürlich und nicht “Interessant” ;)

        — Martin
      • Also ich würde hier sofort investieren… Werden aber nicht gehandelt… Hoffen wir auf Börsengang…

        — IHörnchen
  13. Vor der praktischen Nutzung müssen einige Fragen geklärt werden:
    1) Funktioniert das ganze großindustriell?
    2) Leidet die Sicht auf das Display darunter? (Flaue Farben, stärker Spiegelung?)
    3) Wie viel teurer wird ein Handy dadurch?
    4) Lohnt es sich überhaupt im Hinblick auf Energieeffizienz und Nutzungsverhalten? Konkret: Verbraucht die Herstellung der Zellen nicht vielleicht sogar mehr Strom als im Betrieb jemals eingespart wird?

    Fragwürdig ist auch: Warum wird die Zelle auf dem Bild gebogen obwohl sie nur für ebene Oberflächen gedacht ist? Flexible Zellen sind sicherlich teurer/schlechter als starre, warum sind sie es also?

    — Marek
  14. Dann läd das Handy sich selber.

    Da das vor der Displaybeleuchtung ist und damit angeleuchtet wird, wird dadurch ein kleines bisschen vom Handy auch geladen ^^

    — Der Erfinder
  15. Nicht schlecht, aber es reicht doch wenn der Akku unterstützt wird. Man muss sich ja nicht gleich total unabhängig machen.
    Ich würd das Teil aber auch äher in Laptops, iPad bis Elektroautos in nächster Zukunft sehen. Halt um die lauffähigkeit zu verlängern und vielleicht dafür wieder kleinere Akkus einbauen zu können. So diese Teile noch leichter machen zu können. Da währe auch die Oberfläche größer.

    LJ-Mic
    • “Elektroautos”

      Der is gut! Den nehmen wir als Beispiel!
      Also, oben wurden 250mW Leistung bei 35cm2 Solarfläche genannt. Machen wir mal einen Quadratmeter draus (Werte gerundet):
      28,6*250 Watt = 7,15 Watt
      Pro Quadratmeter bekommen wir also eine Nennleistung von 7,15 Watt. Knaller.
      So, unser Beispielfahrzeug ist der Rasenmäher unter den Elektroautos und hat eine Motorisierung von einem KW (das ist selbst für ein Elektroauto wenig). Quasi Bobbycar mit Elektromotor.
      1000Watt durch 7,15Watt ist ungefähr 140.
      Wir bräuchten also 140 Quadratmeter dieser Wunderfolie um unser Bobby-Car zu betreiben.
      Das wird ne verdammt lange Motorhaube…oder ein gigantisches Glasdach.
      Ich bin von Kommentar zu Kommentar mehr begeistert von dem Zeug, aber vielleicht liegts auch einfach nur am Alkohol…

      — Pazuzu
      • 1 m² hat 10.000 cm² … mir persönlich wäre aber auch eine Motorhaube mit 14 m² noch zu groß ;)

        — iSwaffel
      • An deinen Beschwerden ist ja was dran aber:
        Denk mal an die ersten Funkgeräte. Die waren riesig und gerade mal stationär einsetzbar. Als man die dann mit großem Aufwand mobilisierte, um sie zB in kleine Fahrzeuge einzubauen, gabs mit Sicherheit auch ein haufen Kritiker die meinten das sei absolut unrentabel ein 250 Kiloteil mit enormen Stromverbrauch herumzuschleppen.

        Jeder fängt klein an und alles entwickelt sich. Sicherlich wird der Wirkungsgrad dieser Folie steigen. Warum also gleich soo abwertend?

        — James
  16. Kein scholechte Idee. Aber anstatt es über den Display zu legen und diesen somit zu verdunkeln wäre es nicht besser die Solarzelle auf die rückseite und/oder an die seiten zu legen? Ich besitze z.B. ein Nexus4 und auf der Rückseite ist ehe eine Glasscheibe, dich auch eine Solarzelle sein könnte. Würde auch schick aussehen, mit dem Solar Look ;D.

    — zapzero

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