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iPhone-Profildateien für den Silvester-Besuch: Selbstgeklickte QR-Codes für den Gästezugang zu eurem W-Lan

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Die Webseite Getonmywifi bietet euch eine interessante Lösung an, euren Gästen den Login ins heimische W-Lan zu vereinfachen. Füllt man das Formular auf der Webseite aus, generiert die Seite einen QR-Code der sich in der Wohnung aufhängen lässt und von euren Gästen anschließend mit Gratis-Applikationen wie etwa “RedLaser” (AppStore-Link) abgescannt werden kann.

Der QR-Code beinhaltet euren Netzwerknamen, das Wi-Fi Passwort und kann zudem mit den Geo-Koordinaten eurer Wohnung “geschützt” werden. Dies bedeutet: Nur wenn sich die Geräte der Gäste in einem Umkreis von etwa einem Kilometer zur Wohnung aufhalten, gibt der QR-Code die Profil-Datei frei, die dann den Login ins W-Lan erlaubt. Ein Extra-Link ermöglicht das Löschen der eingegebenen Infos aus der Getonmywifi-Datenbank.

Wer möchte kann sich auf Selbermach-Portalen wie Etsy noch die Stick-Vorlage ordern und den QR-Code auf einem Stück Stoff verewigen, einrahmen und an die Wand hängen. Wollt ihr nur die Wi-Fi Infos aus der Hand geben und auf eine iOS Profil-Datei verzichten, können Online-Generatoren wie etwas dieser “QR Code Generator” genutzt werden.


[Bild via Reddit]

Diskussion 48 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Ich hoffe, du arbeitest nicht ausschließlich mit einem MAC-Filter, da dieser in der Praxis genau Null Sicherheit bietet. Man kann leicht herausfinden, welche Clients an einem Access Point angemeldet sind, und die eigene MAC-Adresse in eine von denen umändern, et voilà.

      Wichtig ist es, WPA oder noch besser WPA2 zu benutzen. Ein zusätzlicher MAC-Filter bringt in etwa so viel, wie ein Stück Tesafilm auf einem Schlüsselloch… gar nichts.

      — Alexander
      • MAC-Filter, ich denke es sind eh 80% zu “blöd” um den zu umgehen, sogesehen also doch sinnvoll.

        — NicK™
      • Ich kenne mich nicht gut aus, aber ist die Mac Adresse so wie das BIOS am PC fest eingespeichert und nicht veränderbar?

        — Gerum
      • zum wpa2 knacken brauchste aller höchstens nen halben nachmittag……

        — franz
      • franz, das sollte in 99,9% aller Fälle ein ausreichender Schutz sein!

        — clafis
      • Gerum: Jein. Eine eindeutige (“deine”) MAC-Adresse ist im jeweiligen Netzwerkgerät (unterschiedliche MAC-Adresse für Bluetooth, Ethernet, WiFi) gespeichert. Sie lässt sich somit nicht “verändern”. Allerdings kann man den jeweiligen Netzwerkadapter dazu bringen, sich mit einer anderen als seiner eigenen MAC-Adresse zu melden, also mit jeder beliebigen. Der Effekt nach außen ist also der gleiche, wie wenn man die MAC-Adresse “verändern” könnte. Das mag nicht unter jedem Betriebssystem und mit jedem Netzwerkgerät funktionieren, aber es geht. Etwas Ähnliches lässt sich beispielsweise auch mit Virtualisierungssoftware erreichen, welche dem Gastsystem virtuelle Netzwerkadapter zur Verfügung stellt, ich glaube z. B. bei VirtualBox lässt sich dabei frei eine MAC-Adresse wählen, und je nach Netzwerkmodus wird das virtuelle Gerät so auch im Netzwerk gesehen.
        Es mag nicht jeder wissen oder können, aber MAC-Filter sind daher wirklich absolut unbrauchbar zur Absicherung eines WLANs. Der Vergleich mit dem Tesastreifen auf dem Schlüsselloch ist absolut treffend.
        Wenn dann aber im Netzwerk mal Probleme auftreten, kann durchaus der MAC-Filter mit daran schuld sein, meiner Ansicht nach schadet er mehr als er nutzt.
        Leute, die wenig Ahnung von Netzwerken haben, sollten ihn meiner Ansicht nach besser aus lassen. Diejenigen, die Ahnung haben, lassen ihn eh aus.

        — Helge
  1. WOW, iFun macht indirekt Werbung für eine Website, die weder ein Impressum noch eine Datenschutzerklärung hat, der man aber seine WLAN Informationen anvertrauen soll, um einen QR Zugangscode zu generieren.

    Jetzt sind hier aber wirklich einige BallaBalla … die es nutzen UND die es propagieren.

    — HappyGeoCacher
    • In Zeiten moderner Router lassen sich zusätzliche SSIDs für Gäste schalten. Diese aktiviert man in der Regel wenn diese kommen und nicht permanent. Da ist das sicher eine bequeme Lösung.

      — hoho
      • Sicher wird jeder selbst entscheiden, welche Lösung individuell geeignet und praktikabel erscheint.

        — Steve
    • Impressumspflicht gibt es zum einen nicht weltweit.
      Zum anderen gibt es diese Pseudo-Datenschutz-Erklärung (http://www.getonmywifi.com/abo.....ut/).
      Des weiteren sehe ich persönlich diese Website eher als eine Darstellung des machbaren an. Aber gut, mal pauschal andere verunglimpfen und angreifen hat ja dieses Jahr richtig Schule gemacht und ist leider groß in Mode gekommen.

      — Chris
      • Ist nett für meine (ausländische) Freunde, die sollten erst Daten-roaming einstellen um dann erst einen URL benutzen zu können für gratis Internet.

        — Hans-Martijn
  2. So ganz vertrauenswürdig scheint mir das ja nicht zu sein, was genau bedeutet es denn, wenn ich das Profil installiere? Hat diese seite dann zugriff auf mein iPhone? Das steht neben dem Profil “unsigniert”, was bedeutet das?

    Luca96
  3. “Nur wenn sich die Geräte der Gäste in einem Umkreis von etwa einem Kilometer zur Wohnung aufhalten, gibt der QR-Code die Profil-Datei frei, die dann den Login ins W-Lan erlaubt.”

    Versucht mal, euch einen Kilometer vom Router entfernt ins WLAN einzuloggen…das geht so oder so nicht…dafür braucht man diesen Schutz nicht.

    — Benjamin
  4. Das mit dem 1 km verstehe ich so:
    Wenn ich einen km von dem Router entfernt bin (bzw bis zu einem Kilometer) und scanne den Code (sei mal dahin gestellt woher ich den Code einen km entfernt von dem Router habe ;)) dann erhalte ich die Infos: sprich was sich hinter dem Code verbirgt, also z.b. “ihr gescanntes Produkt ist ein WLAN Netz xyz” wenn ich außerhalb des Radius den Code scanne kommt nur eine Meldung wie “den Code gibt es nicht”.
    Also ich vermute, dass es eher so gemeint ist ;)
    Aber coole Idee, werde ich mal testen ;)

    — Der Banger
    • Wenn man zuweit entfernt Test kommt die Meldung:
      “Sorry, you are too far away from network to add the profil”
      Der Witz an der Sache ist aber ja eigentlich der, dass man für den ganzen Spaß Internet braucht :) also für Leute ohne Internet flat ist es sinnlos…
      Aber Trz coole Aktion!

      — Der Banger
  5. … gute Idee, funktioniert leider nur wenn ich eh schon Internet habe. Nun ohne Verbindung geht’s halt nicht. Das Profil wird online von der WebSite erstellt und ist nicht im QR drinnen :-(

    — dino67
  6. Nix aufregendes… sowas ähnliches für den Heimgebrauch habe ich auch mal eben zusammengebastelt. Ein bisschen PHP, ein bisschen HTML, ein bisschen JavaScript. Schon kann man beliebige Dateien zum Download anbieten, und das abhängig von der Geolocation oder von der Uhrzeit (oder beides). Dann noch via QR-Encoder ein Bildchen erstellen und fertig. :)
    Aber definitiv nette Idee…

    — Olli
  7. Was für ein Schwachsinn, da kann ich die Daten auch gleich im Klartext aushängen, mit dem gleichen Grad an Missbrauchspotential, Stichwort Störerhaftung.

    — Frank
  8. Schöne Idee, mir jedoch zu speziell um bei einer Party alle Gäste mit WLan auszustatten.

    Hier gibt es übrigens ein sehr interessanten Vortrag zur aktuellen Rechtslage beim Betreiben von WLan Netzen unter anderem wie das mit Haftung usw. funktioniert und was man da machen kann.
    http://wtf.muling.lu/29c3/Saal....._6/Day_2/

    — Thunderflash
  9. Mal ne dumme Frage:
    Ich hab mir auf der Fritzbox nen Gastzugang mit Passwort eingerichtet. Dann habe ich für das Wifi einen QR Code erzeugt. Wenn ich den jetzt mit den gängigen Apps scanne werden jedoch nur die Daten angezeigt eine automatische Übernahme oder Log-In erfolgt aber nicht. Was mache ich falsch?

    — Thomas
  10. super Idee!!!!!

    SSID & PW & die Geodaten, Respekt mehr braucht man nicht.
    Dann ist jeder AP offen…. da nutzt auch kein “Tesafilm”

    SLOL

    — firewalldevil

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