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Planungssicherheit? Nicht im AppStore – Apple entfernt, ändert, irritiert

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69 Kommentare 69

checkdas.jpgUnabhängig davon wie ihr zu Applikationen stehen solltet, die nicht viel mehr Funktionalität bieten, als die Brüste leicht bekleideter Bikini-Mädchen mit Hilfe einer 3D-Animation wackeln zu lassen – eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass sich Entwickler deren Anwendungen die AppStore-Eingangskontrolle einmal hinter sich gelassen haben, keinen Kopf mehr um Apples (vage formulierte) Richtlinien machen müssen.

Dem ist nicht so.

In einer kurzen eMail an den Entwickler der Applikation Wobble iBoob – laut Techcrunch seit 8 Monaten im AppStore vertreten und knapp eine Million mal heruntergeladen – beschreibt Apple eine kurzfristige Änderung in den Entwickler-Vereinbarungen und gibt an „Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt“ zukünftig nicht mehr anbieten zu wollen. Bereits zugelassen Apps werden aus dem Store entfernt. Netter Nebeneffekt: Anwendungen wie „Top Sexy Girls Japan“ dürften mit Verweis auf die Regeländerungen zukünftig nicht mehr gelistet werden. Wir haben das Schreiben grob übersetzt:

Um dem Umstand der ständigen Weiterentwicklung des AppStores gerecht zu werden, prüfen wir unsere Entwickler-Richtlinien kontinuierlich. Ihre Applikation Wobble iBoobs verbreitet Inhalte von denen wir ursprünglich annahmen, diese würden würden sich für einen Vertrieb im AppStore eignen. Jedoch haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche Kunden-Beschwerden erhalten und unsere Richtlinien nun entsprechend angepasst.

Letztlich haben wir uns dafür entschieden Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt aus dem AppStore zu entfernen.

Wir bedanken uns diesbezüglich für Ihr Verständnis. Wenn Sie glauben, sie könnten Ihre Applikation an die neuen Vorgaben anpassen, sind Sie herzlich eingeladen entsprechende Änderungen vorzunehmen und die App abermals der Eingangskontrolle vorzulegen.

Im gleichen Atemzug, erlaubt Apple nun die Durchführung (bislang untersagter) Verlosungen innerhalb einer Applikation. AppStore-Kunden die die 10.000. Spiegel-Ausgaben kaufen, könnten fortan mit kostenlosen Abos oder In-App-Käufen beschenkt werden.

„3.3.17 Your Application may include promotional sweepstake or contest functionality provided that You are the sole sponsor of the promotion and that You and Your Application comply with any applicable laws“

Freitag, 19. Feb 2010, 10:35 Uhr — Nicolas
69 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Das ist Bestens. Das Internet ist eh schon voll vom Sex. Da kann man das an dieser Stelle ruhig weg lassen.

    • Endlich wird mal reagiert.Es macht schon lange keinen Spass mehr nach brauchbaren Apps zu suchen ,denn egal ob Wirtschaft,Finanzen ,Dienstleistungen usw.fast zwei Drittel sind Sexapps.Wenn es denn schon sein muss,dann doch bitte unter eigener Katerogie damit die Leute die auf diese sexy Apps nicht angewiesen sind,wieder Spass am scrollen haben.Ich habe bestimmt nichts gegen hübsche Mädchen im Hintergrund aber solangsam verkommt der Appstore zum Pornstore!Und wie Eingangs ja schon gesagt wurde ,es gibt ja noch den Pc wer es denn braucht

    • DasFragezeichen

      Zudem hier einfach niemand rafft, dass das einen ganz einfachen Grund hat -.-

      BOAH NEIN. Euer verdammtes Kommentarsystem hat wg. dem Smilie, was gleich ganz unten steht, alles weggelöscht -.-

      Was Ich geschriebn hab, war nur, dass Apple hier Sorge hat, seine immer größer werdende Klientel zu verlieren. Und das sind nun mal junge Leute, sogar Kinder, die z.B. einen iPod touch haben. Und wenn dann z.B. die Eltern sehen, dass sich unter den Top25 irgenwelche „Sexy“ Apps befinden, dann wird in den USA ne Riesen Aktion gegen Apple gefahren.

      Und ihr wisst, dass die iPod touch App Downloads immer stärker zu nehmen. ;)

      Hier das böse Smilie, wegen dem alles untendrunter weggelöscht wurde: >.<

  • Naja, solange Anwendungen wie iMussolini weiterhin verkauft werden dürfen ist ja noch alles gut…

    Es ist nunmal ne US-amerikanische Firma mit den ihnen(US-Amerikaner) eigenen Wertvorstellungen.

    letzter!

  • mich interessieren derartige Apps zwar nicht aber Zensur ist trotzdem abzulehnen. Das Phone 7 Gerät rückt immer näher

  • Das nennen ich mal konsequente Umsetzung von QM.

  • hmm dann wird das Programm halt etwas abgeändert und anstelle von wackelnden Titten werden wachelnde Ohren gezeigt.
    Was jeder mit dem iwooble boobsbobble anstellt ist dann doch die eigene Sache.

  • Kann ich nicht nachvollziehen diese Zensur. Gerade nicht wenn man ein App erst zulässt und dann wieder entfernt. Irgendwann haben sicherlich die Entwickler auch die Schnauze voll davon und wenden sich lieber Android zu. Verstehen könnte ich es!

  • hab da kei Problem mit, es gibt schon genug sch…. von desen Apps. Für die Übersichtlichkeit im Store kann es nur gut sein.

  • Die sollen sich mal alle nicht so haben. Sex und Porno hat sich immer schon am besten verkauft. Das Internet hat diesem Genre viel zu verdanken, deshalb ist es fast schon albern, es überall auszugrenzen, um das Image zu wahren. Man muss ja nicht unbedingt mit dieser Art App hausieren gehen, aber eine „ab18“ Kategorie im iTunes-Store würde meiner Meinung nach Sinn machen.

    • Nein würde es nicht!
      Soweit ich weiß, dürfen in Deutschland doch keine „ab 18“ Sachen zum Download angeboten werden, oder?
      Sollte ich mich irren, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

      • Wo steht das? Woher ziehen Sie diese Erkenntnis?

        Ohne Quelle würde ich zunächst mal von der Belanglosigkeit dieser Feststellung ausgehen.

        Zu beweisen, dass etwas nicht verboten ist dürfte relativ schwer sein, da meist in den Gesetzen steht, was nicht(!) erlaubt ist und nicht was erlaubt ist. Nur dieses Vorgehen erscheint mir generell sinnvoll.

      • DasFragezeichen

        Genau und Pornoseiten die fundorado.de, die in Hamburg sitzen und in großen Heften, wie CHIP und ComputerBild Werbung machen, sind illegal. Ganz nachvollziehbar >.

  • naja wenn ich jetzt beim App Store „Sexy“ eingebe habe ich immer noch zig Seiten voll mit diesen Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt , zählen die etwa nicht dazu ??? Vor allem sind die meinsten davon mit Asia Girls !!!

  • Lakeshore | taptoplay.de

    Ach, immer diese US-Moralvorstellungen. Aber Apps, die Pistolen simulieren, dürfen natürlich drin bleiben. #fück

  • Weg mit demm Müll und ab zu Android und Windows. Das sind die Spielzeuge für Minderjährige und sonstig zurück gebliebene. Auf in eine saubere iPhone-Zukunft die den Appstore wenigstens etwas säubert!

    • Der Anteil an den von dir angesprochenen Minderjährigen, die ein iPhone bzw. einen iPod touch besitzen, ist vermutlich viel höher, als du denkst (der Eindruck verstärkt sich, je mehr Beiträge man hier liest).
      Bashing bringt überhaupt nix, befriedigt maximal die niederen Instinkte derer, die du anprangerst.
      Ich bin ja auch für mehr Übersicht im AppStore, ganz zu schweigen von mehr Qualität. Aber das ist keine Frage von wackelnden Brüsten.
      Wo wir wieder bei der scheinheiligen amerikanischen Doppelmoral wären.

      • haha keine Ahnung aber hier gross reden. 30-50% der iPhone % iPod User sind minderjährig. Beim Windows und Android ist der Anteil höchstens bei 5%.

        Also was ist hier das Kind ?

        Android gogogo

  • Eine million mal verkauft. Hätt ich nur programmieren gelernt.

    Es lebe die Apple Diktatur. Nicht dass ich diesem App nachtrauere aber irgendwann fällt Apple mit dieser Bevormundung auf die Schnauze.

    Auch für mich gilt: Wenn Apple seine Restriktionen jeglichert Art nicht aufhebt war das 3Gs mein letztes Apple Produkt.

  • Titten verboten – 1-Click-Abos erlaubt

    Apple hat die richtigen Prioritäten! Respekt dafür ;)

    • Vorallem wenn die Banner so platziert sind das man fast immer ausversehen drauf „klickt“.

    • Von „Ballerspielen“ mal ganz abgesehen.

      Oder um Andreas Heck (beitrag vom 19.2., 11:31) zu zitieren:

      „- Welche verschrobene Moralvorstellung herrscht bei Apple, oder auch nur in dessen Reviewer Team? Während blutspritzendes Zombietöten ab 9 Jahre freigegeben und somit wohl in Ordnung ist, rührt sich der puritanisch-protestantische US-Reflex beim Zeigen eines unbedeckten Bauchnabels? Ich lasse meinen 12jährigen Sohn lieber “Germany’s Next Top Modell” anschauen, als dass ich ihm Doom auf seinen Touch aufspiele.“

      Sehe ich ganz genau so, wobei ich mit so neckischen Spielchen wie „Supertrumpf Sexy Models“ allerdings überhaupt nix anfangen kann, aber das nur am Rande…

  • Wenn Sie glauben, sie könnten Ihre Applikation an die neuen Vorgaben anpassen

    Ja genau, da wackelt dann die Nase :D

  • Wir bekamen die selbe Mail, unsere App „Supertrumpf Sexy Models“ http://iphone.derheckser.com/p.....xy-models/ wurde ebenfalls entfernt, und das nach 3 Monaten im Store. BTW hatte die App in der ganzen Zeit eine Freigabe 12+.

    Die Sache ist doch höchst „mehrschneidig“:

    – Mag man noch begrüßen, dass Schmuddelkram aus dem Store entfernt wird, fehlt einem (Europäer) schon ein wenig das Verständnis, dass anscheinend nun Apps generell entfernt werden, in denen mehr Haut als nur ein nackter Arm gezeigt wird. Betroffen unter anderem auch eine App mit Fotokunst aus dem Genre Pin-up/Bourlesque: http://www.pinuplifestyle.com/.....iphone-app Das ist pure Zensur und Kunstfeindlich noch dazu. Vielleicht sollte sich Apple da einmal ein wenig in der Wikipedia informieren.

    – Die neuen Richtlinien sind nicht klar. Was ist „offensichtlich sexueller Inhalt“? Man befrage dazu auch einmal betroffene Fotografen oder Fotomodelle. Heidi Klum jetzt vom TV verbannen, weil sie bei der Victoria Secret Show in sündhaft teuren Dessous über den Laufsteg flaniert?

    – Welche verschrobene Moralvorstellung herrscht bei Apple, oder auch nur in dessen Reviewer Team? Während blutspritzendes Zombietöten ab 9 Jahre freigegeben und somit wohl in Ordnung ist, rührt sich der puritanisch-protestantische US-Reflex beim Zeigen eines unbedeckten Bauchnabels? Ich lasse meinen 12jährigen Sohn lieber „Germany’s Next Top Modell“ anschauen, als dass ich ihm Doom auf seinen Touch aufspiele.

    – Weshalb hat ein Hersteller Entscheidungshoheit darüber, was ein Käufer mit dem erworbenen Gerät anstellt? Wird mich BMW verklagen, wenn ich in meinem Auto ein Erotik-Hörspiel über die eingebaute Anlage abspiele?

    – Weshalb misst Apple, wie so oft, mit zweierlei Maß? Während es uns erwischt hat (alle Fotos wurden von den semi-professionellen und professionellen Models uns freiwillig zur Verfügung gestellt, alle Fotos wurden von professionellen Fotografen geschossen und wir hatten deren Einverständnis), befindet sich die App „Amateur Thongs“, bestehend aus selbgeschossenen Ansichten des eigenen Hinterteils flippig-hipper „Spring Break Girls“, noch auf Platz 10 in Kategorie „Lifestyle“. Ebenso darf der Playboy weiterhin seinen Content vertreiben, vielleicht hat ja da der alte Hugh beim noch nicht so alten Steve angerufen.

    – Überhaupt, wo ist die Konsequenz? Frauen in Bikini, die sämtliche Geschlechtsmerkmale verdecken, dürfen nicht in einer App präsentiert werden, aber im Mobile Safari sind youporn.com & Co. nur einen Klick weit entfernt? Werden demnächst auch die Strände in Kalifornien geschlossen, weil sich dort im Bikini gesonnt wird?

    Die ganze Aktion ist moralin triefend, bigott, grotesk und wirft erneut ein schlechtes Licht sowohl auf den US-Konzern Apple und seine oftmals restriktive Haltung, ebenso wie auf die immer stärkeren Einfluss auf das politische Leben der USA gewinnende christliche Rechte (Bible Belt), die Schulbücher verbieten lässt, weil darin was von Darwin zu lesen ist.
    Ich kann da leider nur mit dem Kopf schütteln, was vor allem daran liegt, dass ich – Gott sei es gedankt – in „old Europe“ geboren wurde!

    Wer erinnert sich noch an Apples Werbespot zur damaligen Veröffentlichung des ersten Macintosh anno 1984? Apple befreit die Orwell’sche Welt der IBMs und all der anderen bösen Großen. Und heute? Vielleicht wäre es Zeit für einen neuen Werbespott …

    • Ich kann dem nur voll und ganz zustimmen! Ich kenne die oben erwähnten Apps zwar nicht und interessierem mich auch reichlich wenig für die und ähnliche Apps, die Zensur seiten Apples geht mir aber trotzdem gewaltig gegen den Strich!
      Vor allem die auch oben erwähnte Bigotterie! Das Apple der ganzen Welt konservativste US-Moralvorstellungen aufzwingen will ist einfach unerträglich. Ich werde mir sehr gut überlegen, ob ich mir noch einmal ein Apple Produkt kaufen werde, denn Geldentzug ist ja doch die einzige Sprache, die dieses Unternehmen versteht und die einzige Macht, die wir als Verbraucher noch haben. Schade eigentlich, denn das iPad könnte mir schon gefallen – aber dort wird ja das gleiche Spiel gespielt – und ich will dabei nicht mehr mitspielen! Zu schade eingentlich, dass niemand von Apple hier mitliest.

      • Das ist auch genau der Grund, warum ich mir vorerst kein iPad kaufen werde – ich kann einfach nicht damit leben, dass Apple entscheidet, welchen Browser ich verwende oder ob ich auf ’sexy‘ Apps stehe. Und noch ein Gerät, bei dem ich mich mit Jailbreaks rumärgern muss? Nein Danke!

        Ich hoffe wirklich dass Apple mit dieser Strategie mittelfristig auf die (Umsatz- oder rechtliche) Nase fällt.

      • Ja, dann ab nach Windows und Wobble Booblen…

    • groteskt ist der kommentar, herr heck. aber von einem „betroffenen“, dem zur verkaufsförderung eines an sich völlig belanglosen quartett-spieles nur die behübschung durch platte fleischbeschau eingefallen ist, sollte man auch nicht viel verständnis erwarten.

      der schritt apples ist zu begrüßen und ein erster schritt in richtung qualitativ hochwertigerer applikationen. andere apps des genres werden sich auch in bälde entfernt werden.

      wahrscheinlich finden sich bald solche pubertären wunsch-programme in bälde auf anderen plattformen – wie dem in den kommentaren dieses threads mehrfach erwähnten win-mobile-7 wieder, mir scheint aber eine abwanderung der schmuddelkinder in deren richtung kein falscher schritt.

      • Ich finde es hervorhebenswert, Herr Tom, dass wohl Ihr Geschmack das Maß aller Dinge ist.

        Wären Sie in der Lage, die von mir vorgebrachten Argumentationen gedanklich nachzuvollziehen, hätten Sie verstanden, dass es weder um einen Schutz von „Schmuddel“zeug geht, noch um meine persönliche Betroffenheit, sondern um die Frage, wer entscheidet, was darf und was nicht.

        Gehört die BILD verboten, nur weil ich sie für ein unsägliches, verlogenes und menschenverachtendes Presseorgan erachte? Sicherlich nicht. Und Gottlob ist das so, denn das nennt sich Pluralismus und demokratische Freiheit.

        Hätten Sie sich, lieber Herr Tom, die Mühe gemacht zu verstehen, was ich angebracht habe, dann wären Sie gewahr geworden, dass es mir unter anderem darum geht, die Frage zu stellen, wer entscheidet, was „offenkundig sexuell“ ist und was nicht. Apple entscheidet es aktuell, das wäre in Ordnung, würde nicht mit zwei Maß gemessen. Eine App mit hochwertigen Fotos (nicht meine, die erwähnte App mit Pin-up-Fotografien) wird verbannt, Schmuddel-Apps existiert weiterhin.

        Aber selbst davon abgesehen, können Sie von unserer App halten, was sie mögen, das tangiert mich nur peripher. Es zwingt Sie keiner, sie zu kaufen. Sie dürfen Sie auch gerne ignorieren, das ist Ihre freie Entscheidung.

        Verstehen Sie, sehr geehrter Herr Tom, es geht weder um Sie noch um mich, weder um das, was Ihren Geschmack trifft, noch um den meinigen – was ein Glück! Es geht um die Frage der Heuchelei. Faschistische Propaganda oder gewaltverherrlichende Spiele sind in Ordnung, Foto-Apps mit künstlerischer Darstellung sind es nicht.

        Und nein, ich rede selbstverständlich nicht von all den „Boobie“-Apps, die wird von uns keiner vermissen. Aber abgesehen davon, dass uns keiner zwingt, das zu kaufen; wo fängt man (Apple) an und wo hört man auf? Irgendwann sind dann EA, gameloft & Co. unter sich und alle sind zufrieden.
        Zudem geht es um Geschichtsbewusstsein. Wer garantiert Ihnen und mir, dass dem Zensurwillen Apples (wobei die auch nur auf Druck von Außen reagieren, der Bible Belt lässt grüßen) nun Genüge getan ist? Vielleicht werden demnächst alle Apps entfernt, die sich einer bestimmten politischen Richtung verdächtig machen? Sie meinen, ich fantasiere? Höchstwahrscheinlich, aber das gab es alles schon einmal (McCarthy), das gibt es aktuell in extremem Maße (ich bitte einmal die Vorgänge innerhalb der USA zu beobachten) und wird es immer geben.

      • Den Gedanken, die iPhone-Community zu säubern, indem die „Schmuddelkinder“ zu anderen Herstellern abwandern, geht maximal als Realsatire durch. Es sei denn, jemand meint das wirklich ernst, da er sich durch die weite Verbreitung von iPhone und iPods in seinem elitären Weltbild gestört fühlt.
        Dann ist es Wunschdenken. Stockholm-Syndrom im fortgeschrittenen Stadium.

        Wer im Ernst glaubt, dass dies erst der Auftakt zu einer generellen Bereinigung des AppStores ist, hat sich geschnitten. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

        EDIT: Die Antwort von Andreas Heck hat sich mit meiner überschnitten und findet meine vollste Zustimmung.

      • „…nur weil ich sie für ein unsägliches, verlogenes und menschenverachtendes Presseorgan erachte..:“

        Uih uih uih….

      • was für ein Schwachsinns Kommentar – Ballerspiele dürfen bleiben aber bei ein paar Nibbeln wird durchgedreht. Die Menschheit ohne Sex ist völlig langweilig. Ja ich finde Sex richtig geil *fuck*

      • mein geschmack ist so wenig und so viel mass der dinge, wie dies für alle anderen hier gilt.

        dass die „verbannung“ von unoriginellen schmuddel-quartett-spielen und fleischbeschau-programmen für die früh- und dauerpubertierenden meinen zustimmung findet, kann ich trotzdem nicht verhehlen.

        gerne würde ich natürlich seitens apples mehr konsequenz sehen, und somit auch unselig gewaltverherrlichende und anderweitig schwachsinnige apps aus dem katalog genommen begrüßen. nun aber trifft es fürs erste mal nur dümmliche sex-apps. immerhin. vielleicht ein anfang.

        die bezugnahme auf den 1984-spot geht im übrigen nach hinten los. denn apps wie die nun verbannten bedienen doch eher die stumpfe masse, nicht die andersdenkenden …

        p.s. ich begrüße die verbreitung von ipods, iphones und macs. als langjähriger mac-user war mir elitäres denken in diesem kontext immer fremd.

      • Die Bezugnahme auf den 1984-Spot ging bestimmt nicht nach hinten los – es geht ja nicht darum, sich aus ‚der stumpfen Masse‘ hervorzuheben, sondern um Bevormundung und die aus solchen Entscheidungen entstehende Gleichschaltung.

        Und in dem im Artikel beschriebenen Fall sollte es natürlich um Geschmack gehen – nämlich darum, was man nun schwachsinnig (oder unoriginell) findet oder nicht. Diese Wahl sollte doch bitte noch jedem Einzelnen zugestanden werden. Ich verlange ja von meinem Supermarkt auch nicht, Kiwis aus dem Sortiment zu nehmen nur weil ich die eklig finde.

      • dann freuen wir uns darüber, dass die meinungen hier nicht bevormundet werden. sie gehen nämlich gänzlich auseinander.

        darüber herrscht bei mir nicht minder freude vor wie über den clean-up im app-store ;)

      • Sehr geehrter Herr Tom, ich stelle mit Erschrecken fest, dass Sie sich selbst widersprechen. Lassen Sie mich Ihnen bitte helfen – aus reiner Nächstenliebe.

        Noch einmal, dass Ihnen Apps bestimmter Couleur persönlich nicht gefallen, bleibt Ihnen vollkommen unbenommen. Das ist Ihr Ding, da hat Ihnen keiner hineinzureden. Deshalb zwingt Sie auch keiner, auf ein Icon zu klicken, das „Schmuddeliges“ vermuten lässt und noch weniger werden Sie gezwungen, den „Schmuddelkram“ auch zu kaufen.

        Das genügt Ihnen aber nicht, weil Sie eben leider nicht in der Lage sind, zwischen Ihrem eigenen Geschmack und daraus resultierenden freien Kaufentscheidung und dem, was sein darf oder nicht sein darf zu unterscheiden. Die Apps verkauften sich Hundertausendfach, also scheint es auch Leute zu geben, denen das gefällt.

        Etwas als „unoriginell“, „schwachsinnig“, „dümmlich“ oder „schmuddelig“ abzustempeln, das Sie – davon gehe ich fest aus – nicht einmal aus eigener Betrachtung kennen, hat wenig mit dem Verständnis zu tun, dass die Schönheit eben im Auge des Betrachters liegt. Sondern Sie kolportieren damit eine konkrete Haltung, von der Sie in der hintersten Ecke Ihres Hinterstübchens erwarten, dass das alle so zu sehen haben.

        Seien Sie versichert, dass unsere App – wie uninteressant sie Ihnen auch erscheinen mag – fernab von „Sex“ war. Denn wäre dem anders, wäre „Germany’s Next Top Model“ oder auch die „Fa“-Werbung um 18 Uhr im Vorabendprogramm reinste Pornographie.
        Wenn Sie also ein Freund von „clean-ups“ im Sinne von „no nudity“ (die es im App Store ja gar nicht gibt, mal Butter bei die Fische), dann lassen Sie uns doch die deutsche Taliban gründen und unsere Frauen in Burkas stecken, dann müssen Sie sich auch nicht mehr mit so viel „Schmuddelkram“ herum ärgern.

        Überhaupt, Ihr pseudo-psychiatrisches Vokabular, das so unangenehm nach 19. Jahrhundert riecht, lässt mich doch die Frage stellen, was diese „Schwachsinnigkeit“ bedeutet? Ich als Entwickler und Designer der App bin in Ihren Augen wohl demnach auch schwachsinnig, keine Frage. Und die Käufer der App? Alles Schwachsinnige? Die Modells, die uns Ihre Fotografien zur Verfügung gestellt haben? Schwachsinnige? Die Fotografen, welche die Fotos in aufwendigen und anstrengenden Shootings gemacht haben? … diese Kette lässt sich ja beliebig fortspinnen, denn so gedacht wäre auch Botticellis „Venus von Milan“ Schmuddelkram, denn da gibt es doch tatsächlich nackte Haut zu sehen, huch!

        Verzeihen Sie mir, dass ich Sie nun damit erneut belästigt habe, denn ich weiß ja, dass Sie nicht verstehen, was ich Ihnen zu sagen versuche. Das zeigt sich auch allzu deutlich an Ihrer sarkastischen Reaktion gegenüber Felix, der nichts weiter feststellt, als dass ein jeder doch für sich selbst entscheiden dürfen sollte. Sind Sie da in der Tat anderer Ansicht? Dann empfehle ich Ihnen die Lektüre von Orwells „1984“ mit freundschaftlichem Gruße.

      • lieber andreas,

        der förmlich-modrige ton läßt mich zum du-wort greifen. wenn wir schon einander „nächstens“ sein sollen.

        amüsant zu lesen, auf welchem holzweg du wandelst. nicht nur dergestalt, dass ich deine app nicht als schwachsinnig bezeichnet habe.

        in meinen augen entbehrlich, unoriginell und qualitativ sehr weit unten anzusiedeln (und somit auch weit, weit entfernt von werken eines botticelli, rubens, schiele, etc. zu finden). aber nicht schwachsinnig. das verdienen andere apps sicher eher.

        selbst der vermeintlich hininterpretierte sarkasmus ist kein solcher.

        wie auch immer, die diskussion ist – gott sei dank – müßig, das feld bereinigt, orwells „1984“ gelesen und ich ein kleines stück zufriedener.

        liebe grüße.

      • Lieber Tom, das formelle „Sie“ hast Du meiner Erinnerung nach mit „Herr Heck“ begonnen, da wollte ich nicht ins Fettnäpfchen treten. Wir können sehr gerne zum „Du“ wechseln.
        Deine Aussage „in meinen Augen“ tröstet mich doch sehr, denn Deine Meinung sei Dir unbenommen. Somit können wir uns wie Brüder in die Arme schließen und gemeinsam die Errungenschaft der sexuellen Befreiung bestaunen :-) Ich bin ein Stück zufriedener, wenn Du verstehst, dass ich mich hier nicht als „Betroffener“ zu Wort gemeldet habe, sondern weil es mir um eine prinzipielle Frage von Moral und Zensur ging. Ich hätte erwartet, dass das deutlich wäre, aber vor Täuschungen ist man selbst nicht frei.
        Somit lieben Gruß und einen schönen Abend.

  • Eigentlich ist es ganz gut, da der ganze scheiß verschwindet (seien wir mal ehrlich die ganzen sexy apps sind meist nur reine abzocke)… anderer seits: Wenn Apple das einfach so macht (machen kann) kann sich kein Entwickler mehr sicher sein. Aus diesem Grund habe ich nie angefangen für das Ding zu entwickeln…

    Und genau wegen solchen Geschichten habe ich die Nase voll von Apple! Nichts ist Sicher weder der Jailbreak noch der Unlock noch die Apps im Appstore… was soll den das? Mein nächste Smartphone wird mit sicherheit kein iPhone mehr (bin auch gespannt aufs Win7Phone)

  • Schmuddelapps hin oder her, mir sind sie relativ egal, würde niemals Geld dafür ausgeben… Aber die Bevormundung nervt… Es sollte mal lieber was gegen die Abo-Werbebanner-Falle gemacht werden…

  • Ich finde einerseits hat Apple recht, solche Apps sind nicht notwendig für den App-Store, aber andererseits ist es nicht von Erfolg bestimmt das iPhone pornofrei zuhalten wenn man Porno-Seiten im Netz ansteuern kann die wesentlich mehr zu bieten haben als Wackeltitten… von daher können sie es auch sein lassen mit dem App entfernen. Ich denke mal das ist jetzt mehr eine Image-Angelegenheit, denn Apple kann sagen: Sex im App-Store?? Nein nein – soooo sind wir nicht, kaufen sie ihrem Kind ruhig einen iPod Touch…!

    • Lakeshore | taptoplay.de

      Dafür gibt es die Alterseinstellungen im iTunes und am Gerät. Apple braucht den Schund nicht entfernen. Aber die Alterseinstellung funktioniert natürlich nicht. Trägt man da nämlich 12+ ein, werden dennoch die 17+-Apps angezeigt.

      Anstelle sein System zu reparieren, kann man natürlich auch einfach die kritischen Apps entfernen. Auch eine Möglichkeit.

    • Es geht ja nicht darum, ob solche Apps ’notwendig‘ sind (was immer das heißen soll), sondern dass ein Konzern für dich entscheidet, was du auf dem Gerät konsumieren sollst.

      Apple hat die Apps ja nicht entfernt, weil damit Abzocke betrieben wird, sondern weil sie mit dem Inhalt nicht einverstanden sind. Abzock-Apps sollten sowieso unabhängig vom sonstigen Inhalt entfernt bzw. nicht zugelassen werden. Sich Geld für Nackt-Bilder bezahlen zu lassen ist aber keine Abzocke, sondern ein ganz normales Geschäftsmodell.

      Ich finde der App Store sollte nur eine Funktion haben: Schad-Software (im Sinne von Betrug oder Viren) auszusortieren.

  • Also ob Bikinigirls oder nicht ist mir wurscht. Wer nicht weiß, das dahinter Abzocke steht, ist es selber Schuld.
    Aber wenn es bleibt , wäre ich für ne eigene Kategorie. Denn was Bikinigirls oder Hotpantsboys in Kategorien wie Dienstprogramme oder Wirtschaft zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Zumal diese Dinger auch noch gleich Dutzendweise auftauchen und man elendig lang scrollen muss, um an „vernünftige Apps.“ in diesen Kategorien zu kommen.

    Scheint aber – so wie es jetzt aussieht – behoben zu sein. Hoffentlich, endlich.
    Mikki

  • Ja, eine Erotik-Kategorie wäre vermutlich besser gewesen, auch weil die Definition von “Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt“ sehr eng oder weit ausgelegt werden kann. Aber wenn der AppStore jetzt um gefühlte 50.000 Schmuddel/Erotik/Spam-Apps erleichtert wird, soll mir das recht sein. Der Durchblick im App-Dschungel wird sich für den iPhone-Nutzer damit auf jeden Fall verbessern. Bravo, Apple. *cokt*

  • Ich orientiere mich auch ungern an den angeblichen Wertvorstellungen sexuell frustrierter Scheinmoralisten. Ob sie nun aus Amerika kommen oder in der Nachbarschaft wohnen, solche Plagegeister gibt’s wohl überall.
    Man kann alles übertreiben. Im Übrigen gibt’s in jedem Provinz-Hallenbad Bikini-Frauen ohne Ende und hübschere dazu.

  • jetzt aber schnell noch paar bikini apps laden ;)

  • Ich hab mich genau darüber bei apple beschwert Gute aktion Von apple das die auch auf kundenwünsche eingehen ;D

  • Hi Leute, ich wollte fragen, gibt es für den Ipod nano auch noch mehr Spiele und Apps im Appstore als in der Kategorie Ipods mit der Drehscheibe?
    Weil die da kosten ja so viel.

  • Werde mich auch bei Apple beschweren. Das die meisten Apps nur noch Schrott sind. Ich lade eigentlich seit mehreren Monaten nichts mehr

  • Eine nackte Brust hat noch niemandem wehgetan.

    Apple hat doch nur Angst, dass sie von einem puritanischen Fernsehkanal durch den Kakao gezogen werden und die prüden Amis plötzlich Proteste vor ihren Läden veranstalten.

    • Das ist doch endlich mal ein Argument, denn in der Tat – und das ist das Traurige an der Geschichte, um „Titten“ geht es doch gar nicht! – steht das hinter der ganzen Aktion.
      Was man daraus als Entwickler lernen kann: Niemals eine App machen, in der die menschliche Evolution vom Affen zum Menschen erklärt wird, sonst laufen „sie“ wieder Sturm ;-)

      • Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Sie hatten nur gemeinsame Vorfahren, so zumindest der derzeitige Stand der Forschung. ;) Ansonsten stimme ich dem Argument gerne zu.

  • Niemanden passt das was Apple macht. Der eine mag keine Zensur und dem anderen stören diese Apps. Hoffentlich wandern endlich ein paar zu dem Heiligen Android OS ab wo alles Perfekt ist. In einigen Dingen kann man Apple auch kritisieren. Aber wenn ich hier oft so Lese frag ich mich warum einige sich nicht was anderes kaufen. Ich bin zumindest mit ein paar kleinen Abstrichen zufrieden.

    • jaja manche Leute lassen das denken lieber an Apple über, anstatt mal selber das zu machen.

      Wo landen wir denn in paar Jahren wenn Apple uns alles vorschreiben will was wir auf unseren iPhones alles so machen dürfen ???

  • Felix hat weiter oben etwas sehr richtiges geschrieben: Das Verkaufen von erotischen Inhalten ist idR nicht per se eine Abzocke, sondern ein normales Geschäftsmodell. Darüber kann jeder für sich entscheiden – aber es ist grundsätzlich falsch, wenn Apple glaubt diese Entscheidung für andere treffen zu müssen.

    Und selbst wenn man sich an erotischen Motiven stört (ein Wunder, es ist das älteste Geschäft der Menschheit), dann gibt es auch noch einen großen Unterschied zwischen expliziter Pornographie und harmloser Erotik, zwischen einem in weitestem Sinne netten und gut gemachten Gimmick, oder schlampig inszeniertem Schmutz.

    Mit anderen Worten: das alles über einen Kamm zu scheren wird dem Sachverhalt bestimmt nicht gerecht.

    Jetzt haben wir in meinen Augen mit der App Wobble einen Vertreter der netten, orginellen Gimmick-Gattung, eine Portion Partylaune, wie sie uns weniger sexuell aber ebenso jugendgefährdend bspw mit der höchst erfolgreichen iBeer App zu Teil wurde, die zum Chomasaufen inspiriert. Ist diese nun auch anstößig?

    Ich glaube nicht! Sie darf es nicht sein, ebenso wenig, wie Wobble auf die Black List kommen sollte – weil beide Apps mit Sicherheit technisch gut eine orginelle Idee umsetzen und schon allein deshalb nicht in die Schund-Schublade gehören, wie auch ausserordentliche Verkaufszahlen und überwiegend positive Reviews „betroffener“ Käufer dokumentieren.

    Diese Diskussion darüber ob es Recht sein kann, wenn „Schund“ von übergeordneter Stelle (Apple) zensiert wird kann ich allein deshalb nicht verstehen, weil der Schund-Begriff mit Bestimmtheit für jedes Individuum anders definiert ist. Die Frage on „Kunst oder Krempel“ sollte daher jeder für sich selbst bestimmen – nur einer nicht für alle.

    • Also ich kann auch nicht verstehen wieso die Wobble App entfernt wurde. Bei der App kann man bei einen beliebigen Bild einen Bereich markieren und diesen dann zum „wackeln“ bringen, ist doch eine witzige Sache. Die Entscheidung welches Bild man wählt liegt beim Benutzer, in der Anwendung selbst sind keine Bilder enthalten. In der Beschreibung zur App waren einige Bikinigirls zu sehen und Frauen in Bikinis kann man doch an jedem Strand sehen.

  • Egal was man von den Apps halten mag oder auch nicht. Niemand hat das Recht anderen vorzuschreiben, was sie sehen. lesen oder sonstwie konsumieren möchten, solange es nicht gesetzlich verboten ist. Auch und gerade Deutsche sollten sich gegen jede Art von Zensur wehren. Ich für meinen Teil möchte jedenfalls frei darüber entscheiden, solche Apps nicht zu kaufen und diese Entscheidung nicht an Apple delegieren.

  • Das is doch alles wieder nur Ami Land da hat irgend eine Mutter so eine App. Bei ihrem Kind gefunden und Apple gedrot wenn ihr die nich raus nehmt dann verklage ich euch auf 35millionen doller denn sonst mussten die wenn es rechtens sein sollte auch die ganzen Gun apps raus nehmen denn auch Hintern großen Teich darf ja jetzt nich mehr jeder eine Waffe haben und das ware ja sonst nur wieder Propaganda dafür oder seh ich das jetzt falsch?

  • Selten so gerne Kommentare gelesen wie heute bei der Diskussion zwischen Andreas und Tom. Danke und schade das es schon vorbei ist.

  • Ich kann da auch noch eine nette Geschichte beisteuern: Wir (readbox) erhielten gestern eine Mail von Apple, dass eine App (ein E-Book), die wir für einen Verlag hergestellt haben, wegen „öffentlichem sexuellem Inhalt“ aus dem Verkauf genommen wurde. Das Problem nur: Das Buch enthält alles, aber nur keinen Sex. Es geht um Autos, bevorzugt schnelle Autos. Schaut man in die Top-Apps der Kategorie, dann wimmelt es dort nur von Porno – das ist Apple aber offensichtlich noch nicht aufgefallen: http://blog.readbox.net/apples.....er-inhalt/

  • Also ich brauche keine Sex-Apps im App-Store und würde gern deren Entfernung als Spam-Schutz betrachten. Da es aber jeder weiß, dass das nicht der Grund ist (siehe die 50 000 Crap-Apps), finde ich die Zensur scheinheilig. Aber passend zu Apple.

  • Mich überrascht es überhaupt nicht, dass hier einige lauthals „ZENSUR“, „APPLEDIKTATUR“ schreien. Ich meine, was erwartet man in einem Land, in dem die Pfarrer, Priester, Trainer Kleinkinder in Schulen, Internaten und Trainigscamps vergewaltigen.
    Es gibt offensichtlich in der heutigen offenen Gesellschaft immer noch Menschen, deren Geilheit nicht befriedigt werden kann. Sie wollen immer mehr, immer mehr und immer mehr. Und es reicht ihnen immer noch nicht. Eine Fick-Gesellschaft, die von morgens bis abends an nichts als an das Ficken denkt.
    Ich finde jedenfalls die Porno-Apps zum kotzen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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