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Pebble Smartwatch: Deutschland macht unter 159 Ländern die meisten Probleme

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Die Entwickler der Pebble Smartwatch freuen sich mittlerweile über 275.000 Vorbestellungen, 93.000 davon wurden bereits ausgeliefert, und zwar in mehr als 150 Länder weltweit.

pebble500

Nicht schlecht für ein Kickstarter-Projekt und eigentlich wäre alles fein, wenn Deutschland da nicht zicken würde. Laut den Pebble-Entwicklern ist Deutschland nämlich unter allen 159 Staaten, in die die Uhr bislang verschickt wurde jenes Land, das die meisten Probleme macht. Aus diesem Grund wurde der Versand nach Deutschland vorübergehend pausiert (wir berichteten) und nach aktuellem Stand warten hierzulande noch 2700 Besteller auf ihre Uhren. Aber der Hersteller lässt verlauten, dass eine Einigung mit den deutschen Behörden in Sicht sei.

Sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass die ersten deutschen Pebble-Bestellungen anstandslos ausgeliefert wurden und der Zoll offenbar von einem Tag auf den anderen, ohne den Hersteller zu informieren die Reißleine gezogen hat. Pebble-Besteller, die nicht weiter warten wollen, haben die Möglichkeit, ihre Bestellung zu stornieren.

Pebble Smartwatch 2013 video from Pebble Technology on Vimeo.

Diskussion 50 Kommentare.
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    • Das stand doch im Bericht davor…
      Irgendein Zertifikat, bzw. “angeblich” das CE-Zertifikat macht Probleme.

      — KaroX
    • Wieso wird die Schuld auf den Zoll geschoben? Der macht nur seine Arbeit und lässt keinesfalls Willkür walten, wie hier angedeutet.
      Der Hersteller des Produktes hat einfach dafür zu sorgen, dass die rechtlichen Anforderungen erfüllt und die Produkte entsprechend gekennzeichnet werden.

      — Frank
      • eigentlich hast du recht. der hersteller hätte gleich ein import spezialisten einstellen soll, der sich mit den jeweiligen importbestimmungen auskennt. auf der anderen seite habe ich beruflich viel mit behörden zu tun (nicht zoll) und da passieren manchmal absurde sachen. zb schreibt pebble, dass sie jetzt alle unterlagen fertig haben, aber plötzlich wird doch noch irgendwas anderes nachgefordert. das erinnert mich schon sehr an meine arbeit. die wollen immer 100% rechtssicherheit und sind darum oftmals auch “über”genau.
        als wartender bin ich von beiden seiten genervt.

        — el
      • Der Zoll lässt eben doch Willkür walten. In einigen Bezirken wird ausgeliefert, in anderen nicht. Einigen Zöllner reichen die von Pebble online zur Verfügung gestellten Dokumente, anderen nicht. Es gibt keine klare, einheitliche Linie. Das geht so nicht. Es darf doch nicht von einzelnen Personen oder dem Sonnenstand abhängen, ob ein Produkt nach Deutschland eingeführt wird oder nicht.

        Sebastian
      • wir brauchen eine Norm wie die Normen zu beachten sind! Irgendwann hilft das aber auch nicht mehr…

        — Domm123
    • deutschalnd sorgt dafür, dass keine gefährlichen waren ausgeliefert werden…. dass sie einen gewissen sicherheits- und qualitätsstandard haben

      — f
      • ja klar. Wieso gibt es dann Gammelfleisch, wenn alles so genau genommen wird? Ich bin der Meinung, diese doofen Einfuhr-Bestimmungen kann man getrost lockern. Offenbar sind wir das einzige von den 159 Ländern, wo es derartige Probleme gibt. Wir müssen nicht päpstlicher sein als der Papst! Und diese ständige Abkassiererei vom Staat geht mir auch ziemlich auf den Senkel.

        — jan
  1. Meine wurde vor ein paar Monaten vom Zoll zurück geschickt, inzwischen ist mir egal wann, hauptsache ich kriege sie, so lange zu warten und dann vielleicht gesagt bekommen “Hier haben sie ihr Geld wieder” wäre schrecklich…

    — TheDinohund
  2. “Pebble-Besteller, die nicht weiter warten wollen, haben die Möglichkeit, ihre Bestellung zu stornieren.”

    Wo habt ihr das denn bitte her? Das wurde zu keinem Zeitpunkt kommuniziert. Bin KS-Backer und hab so ‘ne Info nicht bekommen…

    — us0r
  3. Wo kann ich denn meine Bestellung stornieren? Gibt es eine spezielle Seite oder einfach per E-Mail?

    Danke

    — Thomas
    • Es gibt es Forum zum Thema Pebble, da bekommt man so Infos. Das Hauptproblem mit Pebble ist ja nicht, dass die die Uhren nicht nach Deutschland geliefert bekommen sondern die desaströse Informationspolitik. Die Info, dass man kurz vor einer Einigung steht auch schon wieder ein paar Wochen alt. Ich denke nicht, dass Pebble Interesse daran hat, noch Uhren nach Deutschland zu schicken. Die können die anders einfacher verkaufen. Ich warte auch noch ab, aber habe eigentlich sehr wenig Hoffnung, dass hier noch was kommt.

      http://www.german-pebblers.de

      — Stefan
      • Danke. Schaue grad mal vorbei. Habe auch keine Lust mehr zu warten :-)

        — Thomas
    • Ja, nahezu vollständige Sicherheit, ordentlich Wohlstand und Bildung, ehemaliger Exportweltmeister, Land der Innovation und Erfindungen und nach der vollständigen Zerstörung schnell wieder ein führendes Industrieland (mit Dienstleistungsgesellschaft) und die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund klappt auch immer besser. Kurzum: Alle Bedürfnisse können nahezu von allen Menschen nahezu problemlos befriedigt werden. ABER: Du bekommst deine Pebble nicht -> armes Deutschland!

      — Mario
      • Nimm mal deine rosarote Brille ab und versuche zumindest zu erkennen, worauf Deutschland zusteuert. “Lebe im Jetzt und Hier” ist zwar nett, aber man sollte zumindest an die Zukunft DENKEN.

        — Zappo
  4. Für solche Fälle sind Freunde im europäischen Ausland Gold wert. Und da sieht man mal wieder den deutschen Schwachsinnn:
    Ein Päckchen aus England oder Frankreuch wird dann ohne Probleme in Deutschland zugestellt ;-)

    — Wolfgangster
  5. Ihr tut grad so, als sei der deutsche Zoll der Böse in dem Spiel. Klar dürfen und sollen die von einem Tag auf den anderen die Reißleine ziehen, wenn der Hersteller nicht alle für den sicheren Betrieb in der EU erforderlichen Papiere mitliefert. Stellt Euch doch mal andersrum bitte vor, wie groß hier der Aufschrei wäre, wenn die Uhr Eures Bürokollegen, das 3G in Eurem Smartphone lahmlegt. Ich will Pebble nicht unterstellen, dass damit sowas passiert. Aber ohne die Zertifikate schließt der Hersteller solch ein Fehlverhalten leider nicht aus und bekommt daher keine “Betriebserlaubnis”.

    — ESEL
  6. Die Info man nähere sich einer Lösung ist bereits vom Mai 2013 und wurde seitdem in jedem Update erneut “bekanntgegeben”…

    — Plumbum
  7. Ich habe den Zoll-Wahnsinn auch mit meiner Ouya-Konsole mitgemacht.
    Nachdem ich dem steuerfinanzierten grendzdebilen Zöllner ALLE CE-Zeichen, die deutsche Anleitung etc. im Paket gezeigt habe, wollte er mir erst erzählen, als Design-Fachmann (der er bestimmt war) würde er Zweifel haben, dass die Controller ein Geschmacksmuster von Sony verletzen. Da habe ich ihm erzählt, dass Ouya auf irgendeiner Spielemesse wohl einen Stand gegenüber Sony hatte, und das es da wohl keine Probleme gabe… dann musste ich den Raum verlassen(!) und nach kurzer Beratung wurde mir mitgeteilt, dass sein Kollege meinte, wenn Nintendo ähnliche Controller hätte, dann wäre das OK… ah ja!
    Aber dann sollte das Gerät an die Bundesnetzagentur gesendet werden, weil ja Funk-Elemente verbaut wären.
    Erst der auf mein Verlangen hinzugezogene Amtsleiter konnte überzeugt werden, dass man da ja mal anrufen könne, weil ja einige tausend von den Geräten nach DE unterwegs seien. Irgendwie gelang es dann auch binnen 30min irgendwo die Auskunft zu bekommen, dass man die Ouya problemlos aushändigen könne.
    Am Ende wurde mir noch ein Zollvergehen des Versenders erklärt, da er die Sendung als “Gift” deklarierte. Meine Erklärung, dass das auch korrekt sei, da ich ja die Firma und nicht das Produkt ge-backt habe, war dann endgültig zuviel für diesen amtlich bestellten Id*oten!

    Sorry, aber was da beim Zoll unter dem Deckmantel CE-Zertifizierung passiert ist nicht mehr feierlich. Ich hpffe inständig auf eine baldige Abschaffung aller EU-Zertifikate (CE ist doch ein Witz!) und Handelshemnisse!

    — Heiko
  8. @PlumBum:

    Gestern kam eine neue Mail. Der Status von iFun ist also durchaus sehr aktuell.

    Problem des Zoll/ bzw. BNA(eigentlich nur BNA, denn der Zoll führt nur deren Einfuhrverbot aus): Fehlende Deutsche Anleitung, fehlende eindeutige Zuordnung des CE Zertifikats zur Uhr UND Ausstellung des CE Zertifikats zeitlich VOR Prüfung der BT Komponente. (Infos direkt von der BNA)

    Grüße

    — petafunny
  9. Ich musste heute morgen ein Päckchen (also eher ein Einschreiben) aus Italien bei unserem Zollamt abholen und eins ist klar, so wie dort gearbeitet wird, würde ich gern mal Urlaub machen.

    Und das war jetzt ein ganz einfacher Fall. Da möchte ich mir garnicht erst vorstellen was passiert wenn es mal komplizierter (z.B. bei einer Pebble-Watch) wird.

    — Alexander
  10. Die Frage ist, ob sich die Pebble überhaupt noch lohnt. Eine Smartwatch von Apple im Herbst scheint ja nicht ausgeschlossen zu sein – die wäre mir zig mal lieber.

    — Kraine
  11. Moin,

    Das Problem welches sich beim Zoll ergab und warum es nicht weiter geht hat was mit Geld zu tun, genauer gesagt mit Steuern!
    Wir haben mit mehreren bestellt…jeweils einzeln.
    Wir alle mussten zum Zoll
    Interessanter Weise war jedes Päckchen mit einem anderen Warenwert deklariert, was natürlich jeweils zu einem anderen Geldwert an Steuern für die BRD führt.
    Ergo fragt sich ein Zöllner warum die selbe Uhr 5x einen anderen Wert hat und dem Staat somit natürlich Einnahmen entgehen bzw “Steuerbetrug” begangen wird.

    Das ist auch etwas unverständlich seitens Pebble, denn wir alle hatten eh vor den entsprechenden Betrag bezahlen aber im Endeffekt alle unterschiedlich löhnen mussten, da Beträge von 80$ bis 150$ am Paket ausgewiesen waren.

    — Dangelwalker
    • @Dangelwalker: Sorry, aber das glaube ich dir nicht so ganz! Ich habe auch für zwei Pebbles gebackt und erielt diese mit absolut genauer Wertbezeichnung (entsprechend genau war ach die Verzollung und die MWST-Abrechnung, einzig der USD-Wechsel-Kurs differierte):

      - USD 90 Pebble Watch
      - USD 15 Int’l. shipping
      - USD 13.18 Merchandiese Processing fee
      - USD 5.91 Kickstarter Processing Fee
      - USD 5.91 Amazon Payment Proc Fee

      Was stand denn so bei dir und deinen Kollegen?

      — Hansjörg
  12. Also Im allgemeinen geben doch die Zöllner nur etwas raus wenn man nachweisen kann wieviel man bezahlt hat. Nach den Preisen auf Paketen haben die sich nie gerichtet, da wären sie auch blöd denn viele deklarieren auch 120 dollar inhalte als geschenke. Ich musste immer einen nachweis mitbringen bisher.
    Meine Zöllner haben auf dem Bildschirm den Hinweis der BNA gesehen dass die Einfuhr verboten ist. Was schon ein paar Wochen her ist. Der eine hat ws dem andern vorgelesen und das ende vom Lied war dass der Andete sagte. Das kann nicht sein, änder mal paar Nummern dann geht das schon weg und dann bekam ich gehen zahlung von 19 euro meine Uhr :-)

    — Mutze
    • Ich hab einfach die Email-Rechnung als Ausdruck mit zum Zoll genommen. Ging alles problemlos gegen 19€. Ist allerdings schon Monate her. Das war vor der ganzen Rücksende-Geschichte.

      — McDonald
  13. Seit wann interessiert denn den deutschen Zoll, ob ne deutsche Anleitung dabei ist… das ist doch quatsch.
    Und ein CE-Zertifikat ist bei der Einfuhr auch nicht notwendig, es wäre was anderes wenn man dieses Produkt hier in Verkehr bringen will. Den Zoll interessiert zunächst, ist es ein Originalprodukt oder ne illegale Kopie, Der Warenwert (ob Zoll anfällt und wie hoch die 19% Einfuhrumsatzsteuer ausfallen. Sorry ich importiere regelmäßig Produktmuster (die haben nicht mal ne ordentliche Anleitung oder Verpackung etc…) und es gibt nie Probleme. Es könnte an etwas anderem Liegen, es gibt Einfuhrbeschränkungen auf gewisse Waren aus gewissen Ländern, wenn die Maximale Einfuhrmenge (das Kontigent) erreicht ist, also z.B. dürfen von dirversen Produkten aus China nur 1 io Stück importiert werden, hat man keine EInfuhrlizent und ist die Einfuhrmenge erreicht, dann war es das eben. So einfach ist das, es ist ein Schutz des heimischen Marktes nix weiter und diese Beschränkungen gibt es in jedem Land, nicht nur in Deutschland.

    — FranzII
    • Wenn du das als quatsch ansiehst dann ist das schön. Ich kann dir gerne die Mail des BNA Menschen weiterleiten!

      — petafunny
  14. Also ich bin froh in Deutschland zu leben und ich bin auch froh darüber, dass die Bundesnetzagentur streng vorgeht, wenn aus den mitgelieferten Dokumenten nicht eindeutig hervorgeht, dass das Produkt andere Produkte in Ihrer Funktion nicht stört.
    Stellt Euch mal vor, Euer Nachbar betreibt einen nicht zugelassenen WLAN-Router mit 200m Reichweite (ich übertreibe absichtlich), den er sich aus China bestellt hat, der aber dafür sorgt, dass Euer eigenes WLAN ständig gestört wird bzw. nur 5m Reichweite hat. Der Nachbar freut sich sicherlich darüber, dass sein Router so toll funktioniert und er morgens auf dem Weg zur Arbeit beim Warten an der Bushaltestelle an der nächsten Ecke im eigenen WLAN eingebucht ist. Er freut sich so lange, bis ein anderer Nachbar einen ähnlichen Router installiert… dann flucht er über seinen billigen China-Schrott, der nur 3 Monate funktioniert hat.

    — ESEL
    • Es gibt sogar netzgeräte von Microwellen, welche wenn sie Defekt sind, störsignale absenden.
      Dadurch kann auch z.b.: dein Telefonanschluss gestört werden, hatte ich mit meinem Nachbarn gehabt.
      Es end vom Lied war dann, das einer von der Telekom mit zwei Polizisten da war und die Microwelle mit genommen haben…

      — 00010101
  15. Eigentlich schade, da ich denke, dass Apple in nächster Zeit keine iwatch bringen wird und sie sich das Recht am Namen nur gesichert haben, um irgendwelchen China- oder was weiß ich für Plagiaten vorzubeugen, fand ich die Pebble keine schlechte Alternative. Aber im Moment habe ich bei den Problemen auch keine Lust eine zu bestellen!

    — Monkey
  16. Also, ich habe meine Pebble am 02.04. beim Zoll in Hameln abgeholt und bin seitdem sehr zufriedener Nutzer. Ich hatte mir allerdings vorher die hier schon erwähnten Herstellerunterlagen von Pebble schicken lassen. Ging innerhalb von 3 Tagen über die Bühne. Habe dann wahrscheinlich Glück gehabt, dass ich einer der ersten war und der Zoll noch keine einheitliche Linie gefahren ist. Zur gleichen Zeit wurden Auslieferungen beim Hamburger Zoll nicht mehr vorgenommen. Fakt ist, dass der Hersteller schlichtweg die deutschen Einfuhrbestimmungen nicht beachtet hat. Ein eindeutiges Versäumnis der Pebbler. Aber die Jungs lernen ja noch und dürften diesen Fehler in Zukunft nicht mehr machen. Schwacher Trost für die Wartenden, aber “shit happens!”

    — Rolf Hartmann
  17. Im pebble forum kann man 47 Seiten der Ec zulassung, auch von der Bundesnetzagentur, herunterziehen.

    — RheinMainer

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