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„Unterlassung nicht akzeptiert“: o2 reagiert auf Aboalarm

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Über die Klage der für die Kündigungs-App „Aboalarm“ verantwortlichen GmbH gegen den Mobilfunkanbieter o2 haben wir am Donnerstag berichtet. Die Macher der App, mit deren Hilfe sich bestehende Vertragsverhältnisse kündigen lassen, werfen dem Netzbetreiber vor, die von der Anwendung erstellten Vertrags-Stornierungen in der Vergangenheit mehrfach als ungültig deklariert zu haben. Zu unrecht, versteht sich.

aboalarm

Aboalarm-Mitarbeiterin Simone Groß erklärte dazu:

Seit Mitte letzten Jahres häufen sich bei unseren Nutzern die Probleme mit O2. Einzelne Mitarbeiter des O2-Kundenservice behaupteten auf Facebook, am Telefon oder per E-Mail immer wieder, Kündigungen über aboalarm wären ungültig und seien deshalb abgelehnt worden. Regelmäßig wurde behauptet, es liege „keine rechtswirksame Unterschrift“ vor. Dabei reicht laut AGB des Mobilfunkriesen eine Kündigung per Telefax aus und diese ist auch ohne eigenhändige Unterschrift gültig.

Ein nicht unerheblicher Vorwurf, mit dem wir die Telefónica-Tochter umgehend konfrontiert und um eine Stellungnahme zur jetzt vor dem Landgericht München eingereichten Klage, gebeten haben. Der Netzbetreiber hat nicht lang auf sich warten lassen.

ifun.de gegenüber bestätigt ein Unternehmenssprecher heute den Eingang der Klage gegen die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und erklärt:

Mit der Klage macht die Firma Aboalarm eine Verletzung ihrer eigenen Rechte geltend und verlangt von Telefónica Unterlassung der Aussage, dass die Kündigung von o2 Mobilfunkverträgen nicht über den Dienst von Aboalarm möglich ist. In diesem Zusammenhang hatte es bereits im Vorfeld der Klage Gespräche zwischen den Parteien gegeben. Die daraus resultierende und abgegebene Unterlassungserklärung von Telefónica, wurde durch Aboalarm allerdings nicht akzeptiert.

Ein durchaus interessanter Aspekt. Zwar berichtete auch das Aboalarm-Team darüber, dass man versucht habe, sich außergerichtlich mit o2 zu einigen, kommunizierte aber lediglich: „[…] diese Bemühungen scheiterten leider“.

Zurück zu o2. Auf unsere Nachfrage, warum der Netzbetreiber bei Kündigungen über die App noch mal den Kontakt zum Kunden sucht, führt das Unternehmen nachvollziehbare Sicherheitsvorgaben an, mit denen unautorisierte Kündigungen im Namen Dritter verhindert werden sollen.

Für Telefónica ist der Sicherheitsaspekt wichtig. Daher bitten wir unsere o2-Kunden im Falle einer Kündigung noch einmal mit uns in Kontakt zu treten, sofern die Kündigung weder unterschrieben, noch mit der persönliche Kundenkennzahl (PKK) versehen ist. So wird gewährleistet, dass die Kündigung auch durch die rechtmäßige Person erfolgte (Authentifizierung). Sollte sich der Kunde nicht bei uns melden, ist die Kündigung dennoch rechtswirksam und wird termingerecht ausgeführt. Bei Kündigungen mit Unterschrift oder PKK ist keine weitere Authentifizierung mehr erforderlich.

Kündigungen über den Service von Aboalarm (Aboalarm App-Service eingeschlossen) werden genauso akzeptiert und behandelt. Da die Angabe der PKK auf der Online-Kündigungsmaske von Aboalarm allerdings keine Pflichtangabe ist, kann es passieren, dass die hier übermittelte Kündigung ohne Unterschrift und PKK eingeht. Nur in diesen Fällen erfolgt wie oben beschrieben noch einmal die Bitte an den Kunden zur Kontaktaufnahme.

Die vorliegende Klage ist an der Kammer für Handelssachen des Landgerichts München I anhängig und wartet derzeit auf ihre mündliche Verhandlung. Auch wir lehnen uns vorerst zurück, merken aber an, dass die von Aboalarm kommunizierte Sachlage vielleicht etwas mehr Tiefgang vertragen hätte.

Der Subtext des im Aboalarm-Hausblog verfassten Artikels zum Thema – großer Netzbetreiber lässt kleinen Kunden nicht aus dem Vertrag – scheint uns rückblickend etwas zu simpel gestrickt.

Samstag, 16. Jan 2016, 13:22 Uhr — Nicolas
45 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Hallo nach dem ersten Bericht von euch habe ich meinen Vertrag mit O2 gleich mit der App gekündigt. Gestern ein Anruf von O2 das die Kündigung eingegangen ist und das Sie jetzt meine Adresse mit Mir abgleichen und Mir die Bestätigung jetzt zusenden.

  • Es gehören halt immer zwei dazu.

    • Sind die Kündigungen durch Aboalarm etwa nicht unterschrieben? (So lese ich es aus der Stellungnahme heraus) dann ist doch klar das die Kündigung nicht akzeptiert wird :-$
      Ich meine aber, dass man in der App auch seine Unterschrift einzeichnen kann..

      • In der App ja, auf der Website wird aber automatisch eine Unterschrift anhand deines Namens generiert. Sieht aus wie Handschrift, ist aber eben keine Unterschrift.

      • Man kann am PC eine Grafik mit Unterschrift hochladen!

      • Ich hatte mal für o2 gearbeitet und regelmäßig solche Kündigungen bearbeitet.

        Es muss eine „Eigenhändige“ Unterschrift auf der Kündigung sein. Eine eingespeicherte Grafik oder am PC generierte Unterschrift ist nicht gültig.

        Wenn man die Kündigung von Aboalarm abschickt und nur die generierte Unterschrift drauf ist, dann sollte zur Verifizierung die 4-stellige Kundenkennzahl (wer ein zusätzliches Passwort genannt hat, soll auch dieses mit hinzufügen) mit ausgewiesen werden. Nur dann kann eine Kündigung von Aboalarm auch wirklich akzeptiert werden.

  • Das Verhalten von O2 bei Verträgen ist unter aller Sau!!! Habe dies selbst in Verbindung mit meinem Festnetz Telefonanschluss erlebt und der bescheuerten SIM Karte die es als kostenlose Beilage gab, ich nie benutzte und mir doch berechnet wurde. Mein persönliches Resume – schlimmer geht nimmer! Ob Aboalarm Erfolg mit der Klage hat wage ich aber zu bezweifeln.
    In diesem Sinne schönes WE
    Paul

    • Das kann ich bestätigen, auch bei meiner Kollegin war das so. Es wurde ein Festnetz Vertrag mit Internet ausgemacht. Da Freischaltung nicht sofort erfolgen konnte, wurde ihr ein kostenloser Übergangszugang angeboten, der ihr nachher in Rechnung gestellt wurde.

      Erst als wir den Vertrag sehen wollten und mit einer Klage und sofortiger Kündigung aller Verträge gedroht hatten, lenkte O2 ein.

      Ich suche mir da dann wohl einen vertrauenswürdigeren Partner aus. Und kündige den Vertrag dann meist schon nach einem Monat, obwohl er dann noch 22-23 Monate läuft. Dann kommt man schon nicht in die Gefahr, noch mal ein Jahr zwangsgebunden zu sein, wegen angeblicher Formfehler.

      Mit ABO Alarm war ich stehst sehr zufrieden, auch wenn sich das herstellen einer PDF Datei in den letzten Jahren unnötig erschwert hat, hier würde ich mir eine Besinnung zu den alten Werten wünschen, dann würde ich die App auch wieder weiterempfehlen. So wie es momentan ist, ist es recht teuer oder halt kompliziert einen Vordruck zu erstellen.

    • Ihr müsst auch in den Verträgen schauen, die man Euch per E-Mail zugesandt hat. Wenn eine SIM-Karte mit Laufzeit vorhanden ist, dann kostet die auch. Leider gibt es Telesaler, die als „schwarze Schafe“ arbeiten und alles zu ihrem Gunsten verkaufen.

      In dieser Hinsicht habt ihr selbst Schuld und nicht richtig geschaut, was man mit Euch am Telefon abgeschlossen hat bzw nicht später hinterfragt, ob das ein Vertrag mit oder ohne Laufzeit ist. Vertrauen ist aber Kontrolle ist immer besser.

  • Bullshit. Jede Kündigung wird bestätigt und wenn es ein Dritter gekündigt hat, dann wird der Vertragsnehmer dann schon merken. Die wollen doch nur ne Verlängerung anquatschen.

  • O2 macht das Kündigungsverfahren nicht barrierefrei, denn als gehörloser Mensch kann ich nicht telefonieren. Jeder Gehörlose muss jedes mal jemanden bitten, nachdem eine Kündigung online vorgemerkt wurde, dort nochmals extra anzurufen. Selbst ein o2 Shop Mitarbeiter wollte das Anrufen nicht für den Gehörlosen Kunden machen. Stattdessen gab er nur eine 01802-.. Faxnummer. Es ist so umständlich bei o2 zu kündigen. Nie wieder werde ich dort einen Anschluss bestellen.

    • Hartmut da muss ich leider sagen das ist Quatsch, natürlich ist die Kündigung möglich ohne anzurufen bei o2 steht doch auch ganz klar im oben aufgeführten Text man muss nur seine PKK mit senden ist denn das so schwer zu verstehen? ich habe schon mehrere Verträge abgeschlossen und gekündigt bei o2 ich musste noch niemals dafür anrufen ich habe per Fax per E-Mail und per Web Formular gekündigt das ging jeweils völlig problemlos
      Andi

    • Demnächst bei der BILD: „Gehörloser muss Telefonflat am Telefon kündigen“

    • Außerdem kann man in seiner Kündigung doch wohl erwähnen, dass man gehörlos ist und weitere Rückfragen nach Nötigkeit per Mail beantworten kann.

  • Die Stellungnahme von o2 ist schon etwas albern. Auf der einen Seite argumentieren sie mit der Sicherheit, auf der anderen Seite winken sie die Kündigung trotzdem durch, wenn der Kunde sich nicht meldet. Wenn es doch angeblich um Sicherheit geht, dürften sie das ja nicht akzeptieren. Alles Blablabla! Es geht einzig und allein um Kundenrückgewinnung, dass ist doch offensichtlich!

    Habe gerade einen Fall erlebt, bei der es um eine AO-Kündigung eines Festnetz-Anschlusses geht, da haben sie auch eine sehr exklusive Rechtsauffassung. Aber gut, sie werden sehen, was sie davon haben.

    • Da man Verträge Ohne Unterschrift starten kann frage ich mich womit sie die Unterschrift am Ende vergleichen wollen? Wenn es ein Betrüger ist ist es ein Betrüger. Egal mit welcher Unterschrift. Denke die Sicherheit ist doch der Log In wenn man es Online Kündigt.

  • Steffen Kiebler
  • 1. Liebe ifuner: Eure App ist auf dem iPad eine Katastrophe. Der Wechsel zw. Portraits & Landscape-Ansicht gerät durcheinander, die Tastatur liegt mal quer…

    Zum Bericht: Im Aboalarm-Blog wird erklärt, dass die Aufforderung zur Kündigungsbestätigung durch den Kunden ggüb. dem Provider Unrechtens ist und der Kunde sich darauf nicht einlassen muss. Das wird wohl auch ein, wenn nicht der Hintergrund sein, den Aboalarm bei der Rechtsstreitigkeit verfolgt. Inzwischen taucht bei fast jeder Kündigung eines Laufzeitvertrages diese Aufforderung (meist noch mit Fristsetzung) in der Bestätigung auf, freilich zum Zweck, den Kunden zu einer Vertragsverlängerung zu drängen.

    Meiner Ansicht nach hat Aboalarm Recht, dass mit dieser Gängelung durch den Provider endlich aufgeräumt wird. Provider werden zunehmend immer mächtiger und bestimmen schon ein Großteil unseres Lebens, mal ganz davon abgesehen wieviel Daten diese Unternehmen von uns Anwendern haben und verarbeiten. Allein der telefonische Support einiger Anbieter, wird von Dritt-Anbietern im Billiglohn-Sektor abgewickelt, deren Mitarbeiter dann ebenfalls noch Vollzugriff auf das jeweilige Anwenderprofil erhalten. Ich finde das alles ziemlich erschreckend und frage mich immer häufiger wem der Datenschutz eigentlich von Nutzen ist? Im Falle eines Falles, bin ich nämlich der Letzte, der Zugriff auf die von mir generierten Daten hat, während alle anderen Beteiligten ungeniert hineingucken dürfen.

  • Habe damit mehrere Verträge gekündigt in der Familie. Reibungslos geklappt, wollen halt Rückmeldung wegen eventueller „Anpassungen“ Damit gibt es meist deutlich Preisreduzierte Verträge. Wer will…

  • Ich habe über Aboalarm meinen Handyvertrag bei O2 gekündigt, sogar 14 Monate vor Vertragsende! Ich erhielt 3 schriftliche Kündigungsbestätigungen zum genannten Termin und lehnte mich daraufhin zurück. Als der Termin verstrich und ich weiterhin Rechnungen erhielt, sagte man mir im Chat.. die Kündigung wäre nicht gültig wegen der nicht rechtswirksamen Unterschrift. Die Kündigungsbestätigungen konnten die sich nicht erklären.. Es half nichts. Jetzt ging die Faxerei los.. Nach ca. 5 Faxen und zig endlosen Telefonaten, Forumsbeiträgen etc. kam es fast zum Ende, und es wurde mir fast alles gutgeschrieben! Allerdings erhielt ich letzte Woche doch wieder eine 0,-€ O2 Rechnung.. Tja jetzt muss ich die nur noch dazu bringen meine Accountdaten „komplett“ zu löschen..

  • Base war da noch schlimmer – die haben mir sage und schreibe über ein halbes Jahr lang (ab Zeitpunkt der Kündigung) monatlich ein Schreiben geschickt, ich solle doch wegen dringlicher Fragen zur Kündigung eine dort angegebene Nummer anrufen und dazu haben sie wöchentlich 2-3 mal angerufen um mir eine Vertragsverlängerung aufzuschwatzen – wenn ich dann (ab und an) mal dran ging, habe ich jedes Mal abgelehnt. Der letzte Anruf kam dann ca 2 Wochen bevor der Vertrag auslief. Da bin ich dann etwas unwirsch am Telefon geworden und hab gefragt was das soll und ob sie tatsächlich meinen sie würden mich mit diesem „Telefonterror“ dazu bewegen zu verlängern!?! Danach war endlich Ruhe.

  • Ich habe ebenfalls im Oktober gekündigt und das zog sich bis Ende November, da die Hotline die man anrufen muss absolut nicht erreichbar war – zudem schrieb ich bestimmt 5 Mails bis hin zu einer letzten Fristsetzung, auf diese dann final reagiert wurde. o2 wirklich nie wieder.

  • Ich hab keinerlei Probleme mit O2. Bisher (15 Jahre Kunde – vorher ViagInterkom) verlief alles Reibungslos.

  • Hatte vor 2 Jahren auch einen Anschluss bei Hansenet (O2 / Telefonica) via Abolalarm gekündigt.
    Die Kündigung wurde mangels fehlender Unterschrift nicht akzeptiert.
    Dieses lies man mich natürlich erst wissen, als die Kündigungsfrist für den nachfolgenden Monat vorbei war. Am Ende vom Lied waren es >30 EUR Mehrkosten für einen Telefonanschluss in einer nicht mehr bewohnten Wohnung.
    Man sieht sich immer 2x im Leben…. Oder auch nicht!
    Mich werden die als Kunden nicht mehr wiedersehen.

    • Genauso wie bei mir. Ich hatte allerdings via terror am Telefon ein sonderkündigungsrecht bekommen. Sonst hätte sich der Vertrag um 1 Jahr verlängert.
      Die haben einfach die Kündigung ignoriert. Unglaublich!

  • Sollte das so von telefonica kommuniziert worden sein, ist das eine Falschaussage. Sowohl ich als auch meine Frau haben unsere Verträge schriftlich, mit eigener Unterschrift unter Angabe der Kundennummer gekündigt und wurden dennoch aufgefordert, uns wegen „Unklarheiten“ zu melden, was wir nicht getan haben.
    Diese offensichtliche billige Retentionmaßnahme seitens telefonica scheint nicht überall im eigenen Unternehmen bekannt zu sein.

  • Man könnte auch auf eine Werbekampagne seitens Aboalarm schließen …

  • Sorry, auch wenn das mit O2 derzeit so hinkt. Aber für eine Kündigung nutze ich immer die im BGB bezeichnete Schriftform. Original mit Unterschrift per Einschreiben mit Rückschein.

    Das mache ich auch so wenn nur Textform in den Bedingungen steht. Weil gegen Schriftform mit Einschreiben und Rückschein kann keiner mehr sagen, es wäre ungültig oder zu spät eingegangen. (Es sei denn die Post verkackt es wegen einem Streik.

    • Das ist eben ein Fehler. Holt die Firma das Einschreiben nicht ab (7 Tage Lagerfrist) erfolgt keine rechtswirksame Kündigung! Einwurfeinschreiben gilt als zugestellt.

  • O2 ist ein Saftladen! Habe nur schlechte Erfahrungen gemacht! Vom Netz bis zur Kündigung! Macht den Laden einfach dicht dann ist Ruhe und dieses Verhalten überträgt sich nicht auf andere Anbieter!

  • Wir haben eine Kündigung unserer Verträge zunächst „online vormerken“ lassen und sollten uns telefonisch bei o2 melden um uns mit dem Kundenkennwort zu legitimieren. Drei Versuche unter der Woche scheiterten an einer Warteschleife und dem Abbruch des Gesprächs nach jeweils ca. 45 Minuten. Also: Kündigung mit Abo-Alarm eingereicht (über die App mit eigener Unterschrift). Dann passierte erst einmal nichts. Da „anrufen“ ja solch ein Problem war, nutzten wir den o2 Chat um nach dem Stand der Kündigung zu fragen – der Eingang des Schreibens wurde uns bestätigt und nach einer weiteren Woche warten kam endlich die Bestätigung per Post. Von da an ging, bzw. geht es noch immer, los … SMS über SMS „Warum wollen Sie kündigen?“, „Bitte rufen Sie uns kostenlos an weil wir noch wichtige Fragen zu Ihrer Kündigung haben!“, usw.

    Ich empfinde dieses Verhalten und das Suggerieren von „wichtigen Dingen die geklärt werden sollen“ einfach nur frech. Die Kündigung wurde mit Termin schriftlich bestätigt und eigentlich möchten wir nur unsere Ruhe haben …

    Dennoch: Abo-Alarm klappt, nutzen es seit Jahren und hatten nie Probleme – natürlich immer mit selbst erstellter Unterschrift. Die Klage seitens Abo-Alarm kann man nicht so gut nachvollziehen.

  • Habe auch kürzlich bei o2 unseren Festnetzanschluss gekündigt und die haben uns das Leben extrem schwer gemacht. Zuerst kündigte ich fristgemäß online, das ging auch alles durch. Dann rief ich beim neuen Anbieter an, der mir jedoch mitteilte, die Kündigung müsse über den neuen Anbieter erfolgen, um eine lückenlose Anschlussübergabe zu gewährleisten. Also, Kündigung bei o2 zurückgezogen und dem neuen Anbieter die Ermächtigung ausgestellt. Das lag alles noch Monate in der Frist. Und dann machte o2 auf einmal Zicken. Angeblich habe ich am Telefon einem Rückgewinnungsangebot zugestimmt, was allerdings nie passiert ist. Ein Beweis dafür gab es ebenfalls nicht, sodass ich aus der Sache zunächst wieder rauskam. Dann behaupteten sie, dass der neue Anbieter nie gekündigt hätte, obwohl sie das beim Streit mit dem Rückgewinnungsangebot schriftlich erwähnten UND ich eine Kopie des Portierungsantrages inkl. Kündigung vom neuen Anbieter vorliegen hatte. Die gingen mehrmals per Einschreiben an o2. Am Telefon wurde dann immer felsenfest behauptet, man wisse nichts von diesen Unterlagen.

    Am Ende hingen wir dann 3 Monate länger im Vertrag fest, die wir natürlich nicht bezahlten. Eine öffentliche Beschwerde bei Facebook zeigte dann Wirkung.

    Für mich sind das Verbrecher. Und das traurige ist, dass ich o2 vllt aufgrund der ansonsten ganz soliden Leistung weiterempfohlen hätte. Nach der Servicefolter mache ich um den Verein ab sofort für immer einen großen Bogen und lass das jeden Wissen, der nach einem Telekommunikationsanbieter fragt.

  • Rs ist doch gut, wenn es dazu bald ein Urteil gibt.

  • Ich habe damals nach einsenden der Kündigung auch ein Schreiben bekommen das ich mich noch einmal telefonisch melden solle. Daraufhin schrieb ich eine Mail ob sie mich verarschen wollen. Ich schrieb ausserdem das mir meine Zeit zu schade ist um 30 Minuten in dieser drecks Warteschlange zu hängen und sie mich gefälligst selber anrufen sollen wenn sie was wollen. Danach nie wieder was von denen gehört und Kündigung mit Rufnummerportierung zum neuen Anbieter klappte problemlos

  • Andreas Hoffmann

    Leider muss ich die meisten Berichterstatter hier eins sagen. Es ist immer wichtig sich die AGB vor Vertragsabschluss zu lesen. Dort wird alles beschrieben. Und wenn ihr euch auf das verlasst was Aboalarm oder auch andere verzählen, dann tut ihr mir leid. Diese wollen doch auch Geschäfte machen! Oder meint ihr das sind Wohltäter? Wenn ihr eine Firma hättet und einen Kundenauftrag hättet und ein dritter kommt und würde den Auftrag kündigen, würdet ihr das so einfach akzeptieren? Mit Sicherheit nicht ! Also warum denkt ihr nicht erst bevor ihr euch beschwert. Ich bin jetzt schon 19 Jahre bei O2. Ich hatte noch nie Probleme ! Und solche Probleme treten schon mal auf wenn man sich als Kunde nicht an die AGB hält. Also hört bitte auf zu jammern.

    • Ich kann nur wiederholen was ich oben schon mal geschrieben habe.

      „Das ist doch bei jedem Anbieter so, so lang alles läuft und du keine Hilfe brauchst ist jeder Anbieter super.
      Beim Service trennt sich dann allerdings die die Spreu vom Weizen!“

  • Uns wurde nach erfolgter Online-Kündigung 2x von verschiedenen Callcenter-Mitarbeitern telefonisch mitgeteilt, dass nur schriftlich gekündigt werden darf. Warum wird dann überhaupt ein alternativer Weg angeboten?

  • Ich war vor ein paar Jahren bei O2.
    Hatte dann über die Website von Aboalarm völlig problemlos gekündigt.
    Mir sind jedenfalls keine Schwierigkeiten in Erinnerung geblieben.
    Ich hatte überhaupt noch nie Probleme nach Kündigungen über Aboalarm.

    Entweder es ist also ein neueres Problem bei O2 oder die verhalten sich bei diesem Thema je nach Tagesform.

  • Jaja, aber Handy-Verträge abschließen kann man online oder am Telefon nur kündigen nicht… Ist halt nicht im Sinne der Telekommunikationsgesellschaften, dass man Verträge kündigen möchte.

  • Soweit ich weiß ist eine Kündigung ein einseitiges Rechtsgeschäft, wieso soll sich der Kunde nochmal melden wenn die Kündigung auch so wirksam ist?
    Muss ich künftig dann auch erst zustimmen wenn O2 den von mir genutzten Tarif einstellen will?

  • Die Antwort von o2 ist meiner Meinung nach Schwachsinn. Ich habe aktuell eine Kündigung per Post hingeschickt, zwar ohne PKK, aber mit meiner Unterschrift und trotzdem bombadieren sie mich mit Anrufen (obwohl ich in meinem Kundenkonto angegeben habe, dass ich lediglich per SMS/E-Mail kontaktiert werden möchte – wenn man einem diese Option schon anbietet, sollte man sie auch berücksichtigen) und SMS, dass ich sie doch bitte zurückrufen soll, um die Kündigung zu bestätigen, weil angeblich noch Fragen offen wären. Mein Vertrag geht bis Ende des Jahres, daher hab ich auch locker die Kündigungsfrist eingehalten. Ich wüsste nicht, welche Fragen da noch offen sein sollten – außer, ob ich nicht doch lieber bleiben möchte, weil sie mir ein gaaaanz tolles Angebot machen können. o2 macht es hier seinen Kunden viel schwerer als nötig und der Versuch sie so vielleicht doch bei der Telefongesellschaft zu halten geht eindeutig nach hinten los. Das bestärkt zumindest mich persönlich nur noch mehr darin zu kündigen.

  • ich kenne ebenso ein Fall „Kündigung im Laden“ welche nicht weitergegeben wurde und dem Kunden mitgeteilt wurde, dass der Vertrag fristgerecht nun gekündigt ist. Der Kunde, ein junger Mann, wohnhaft in einem kleinen Örtchen im Allgäu, verließ sich auf die Aussage des Kundenbetreuers/Verkäufers im Laden. Die böse Überraschung kam, nichts war geschehen. Der junge Mann musste nun ein ganzes Jahr einen Mobilfunkvertrag zahlen, den er nicht benutzte.
    Die Mitarbeiter von 02 müssen gut reden, es ist ihr Arbeitsplatz. Das bedeutet nicht, dass die Ethik einwandfrei ist. Deshalb meine Veröffentlichung, ganz besonders bei 02 alles schriftlich per Einschreibeübergabe zu händeln. 02 hat kein Geschäftsgebahren von Mensch zu Mensch für mich. Ganz besonders bei jungen ins Berufsleben gehenden Menschen nicht. Achtsam sein und alles schriftlich, mit Rückbestätigung.

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