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Nuance SDK: Spracheingabe bald in jeder zweiten Applikation?

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Sieht man von den über VoiceControl zur Verfügung gestellten Sprachbefehlen ab, so gibt es bislang nur wenige Möglichkeiten verbal mit dem iPhone zu kommunizieren. Zwar bieten eine Hand voll Drittanwendungen – allen voran die exzellente Spracherkennung der kostenlosen Google-Applikation und der im August vorgestellte Speech-to-Text Dienst von Nuance – die Möglichkeit an, dem iPhone bestimmte Befehle direkt zurufen zu können, noch sind wir jedoch weit davon entfernt jede AppStore-Anwendung auch per Stimmeingabe bedienen zu können.

Ein Umstand den die Audio-Experten von Nuance Communications zukünftig aus der Walt schaffen möchten. Ab sofort stellt die, auch für die Dragon Dictation Applikation (AppStore-Link) verantwortliche Software-Firma aus Burlington ihr Spracherkennungsmodul interessierten Entwicklern zur Integration in das eigene AppStore-Projekt zur Verfügung und will so auch den Programmierern von Notitz, Twitter- oder Foto-Apps ermöglichen Stimmeingaben zu verstehen und weiterverarbeiten zu können.

Das “>kostenpflichtige Nuance SDKersten Berichten nach sollen AppStore-Entwickler gut 1000 Dollar für 50.000 Transaktionen (als die Online-Transkription eines gesprochenen Satzes in reinen Text) auf den Tisch legen sollen – kann Befehle in 35 Sprachen verarbeiten, Sprache mit bis zu 160 Wörter pro Minute in Text transkribieren und auch Audio-Dateien in Texte umwandeln.

Diskussion 18 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • 1. Kannst Du ja in der U-Bahn auch noch per Hand Tippen und

      2. ich denke Du hast Zweifel wegen den lauten Umgebungsgeräuschen. Ich denke jedoch, dass das iPhone 4 mit seinen zwei Mikrofonen sehr gut in der Lage ist dies herauszufiltern. Muss man dann sehen!

      Clinnt
  1. 2 ct je Sprachbefehl, wie soll denn da das Abrechnungsmodell mit dem User funktionieren?
    Oder beziehen dich die 50k auf den in die App eingebauten und umzusetzenden Befehle?

    — Scalissimo
  2. Ich für meine Person fahre selten bis gar nicht U-Bahn…

    Aber im Auto per Sprachbefehl mit dem iPhone kommunizieren können, stellt schon eine reizvolle Alternative zum (unerlaubten) Bedienen per Touch dar.

    ABER, sobald mein iPhone per Bluetooth mit der Freisprecheinrichtung verbunden ist, kann ich zB keine Texte mehr in Dragon Dictation diktieren – dann bekomme ich eine “Fehlermeldung”, die das unterbindet.

    Wenn das mal funzeln sollte – dann auch mit anderen Apps – wird das recht interessant…

    — MYTHOSmovado
  3. Ich nutze manchmal googles sprachsuche aber selbst das ist irgendwie peinlich. Und obwohl diese gut ist muß man ab und zu trotzdem nachbessern.
    Apples Funktion geht so gut wie gar nicht.
    Sinnvoll wäre das im Auto für Navis.

    — bmxartwork
  4. Gerade zwei Nuance Apps für je 7,99 € gekauft. Deutsch – Französisch und Deutsch – Spanisch. D/F hat 200 Übersetzungsvorgänge dabei, D/S nur 30 und kann kein Spanisch erkennen. Weitere Übersetzungsvorgänge (Transcriptions) sind kostenpflichtig. Also vorsicht beim Kauf und beim Ausprobieren. JIBBIGO ist hier auf längere Sicht mit 19,99 € für unbegrenzte und auch offline Anwendung günstiger. Mir war beim Kauf von den Nuance Apps nicht klar, dass man für jede Übersetzung extra zahlt.

    — Norbert
    • Aber Jibbigo vor Kauf bei Freunden testen. Das DE-EN hat IMHO einen so miesen Erkennungswert gegenüber Dragon+Google, dass es im jetzigen Stadium nicht zu gebrauchen ist. Richtig wird fast gar nix erkannt. In der Preisklasse geht das einfach nicht.

      — Cemoi
  5. > Nuance SDK: Spracheingabe bald in jeder zweiten Applikation?

    Also bei dem Geschäftsmodell von Nuance wird der Betreff des Artikels wohl nicht mal ansatzweise erreicht werden. Es gibt sicherlich nur sehr wenige Apps, wo das SDK und das Bezahlmodell vernünftig und gewinnbringend einsatzbar ist.

    — Mario

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