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Neu aus Deutschland III: Wunderlist 2, Lehrer-App “Teacher” und “CalendarWatch”

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  • Wunderlist 2: Das ganze Wunderlisten-Drama erinnert uns an Color. Ein Startup das mit unglaublich viel Venture-Kapital ausgestattet wird, eine Idee umsetzt die zwar ganz OK aber auch nicht weltbewegend ist, nach dem ersten Versuch noch mal neu startet und jetzt selbst auf ein kleines Wunder hoffen muss. Das zwischenzeitlich angegangene Neben-Projekt “Wunderkit” wurde kommentarlos eingestampft – jetzt soll es eine Neuauflage der To-Do-Liste richten.

    Ob Version 2 des heute ausgegebenen und komplett überarbeiteten Aufgabenmanagers “Wunderlist” (AppStore-Link) dabei helfen kann ist fraglich. Die App selbst ist kostenlos, verknüpft die persönliche Aufgabenverwaltung mit einem Cloud-Sync und der interaktiven Absprache im Freundes-, Kollegen- und Familien-Kreis und… und sonst eigentlich nicht so viel. 4,2 Millionen Euro Funding. Wir hätten uns ein frischeres Produkt gewünscht. Schade eigentlich.


    (Direkt-Link)

  • Lehrer-App Teacher “Teacher” (AppStore-Link) ist hier souveräner. Die neue App für Lehrer verspricht ihrer Zielgruppe das Einpflegen neuer Funktionen auf Zuruf (“Ihnen fehlt eine wichtige Funktionalität? Dann schreiben sie eine Mail und wir bessern dies umgehend nach.”) und versammelt auf knapp 6MB so ziemlich alles was im Lehrer-Alltag nützlich sein könnte.

    Unter anderem lassen sich in der App Kurse anlegen, Schüler samt Adressen und Kontakdaten verwalten, Klausuren, Tests und mündlichen Noten erfassen und Fehlzeiten dokumentieren. Eine Nischen-Applikation mit Potential.

  • CalendarWatch (0€ AppStore-Link) sei hiermit als Pflicht-Download für alle Nutzer der Wetter-App “Partly Cloudy” gekennzeichnet. Irgendwie sehen die beide Anwendungen wie Geschwister aus, die während der Geburt getrennt wurden. Anders als Partly Cloudy ist CalendarWatch aber unglaublich schwer zu verstehen. Den Tagesplaner, der laut Selbstbeschreibung “farbenfroh mit den öden Standard-Kalendern aufräumen möchte” haben wir auch im zweiten Anlauf nicht begriffen, erfreuen uns aber am Look-and-Feel der Gratis-App und geben ihre noch eine Woche zum “Reifen”. Die Erklärung der Macher klingt jedenfalls ganz simpel:

    Dreieckige „Tortenstücke“ in verschiedenen Größen symbolisieren die Termine. So erkennt der Nutzer sofort, wie ausgebucht der Tag ist und wo noch Lücken bestehen – wie auf dem Zifferblatt einer Uhr mit 24 Stunden. Eine Listenansicht visualisiert zusätzlich den individuellen Tagesablauf. Termine können aus der App heraus angelegt, bearbeitet oder gelöscht werden und synchronisieren sich automatisch mit dem verknüpften Kalender.

Diskussion 31 Kommentare.
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  1. Kommentarlos stimmt so nicht, als die Entscheidung getroffen wurde gab es dazu Infos auf der Website und eine Infomail.

    — Felix
  2. Sonst nicht so viel?

    Das was sich jeder geünwscht hat: Wiederkehrende Tasks, Subtasks..

    Ihr erwartet doch nicht, dass Wunderlist eure Kuh melken kann oder? ….

    — Maru
    • das ist doch das, was bei apple gelobt wird: die kontinuität.

      aber wenn man natürlich den hohen kapitaleinsatz der 6wunderkinder damit vergleicht, was manche one-man-shows abliefern, dann ist das schon ein bisschen dürftig…

      — ||| tomas jay
  3. Verstehe ich das richtig? 4,2 Mio € bekamen die Entwickler für die Realisierung von wunderlist2?
    Ich verdiene sehr gut, aber da bin ich wohl doch in der falschen Branche.

    — Tristan
  4. 4.2 Millionen reichen scheinbar auch nicht aus um die Server richtig “einzurichten”. Nicht dass der Ansturm völlig unerwartet käme … “We’re seeing a very large amount of traffic hitting our servers right now and are working as fast as we to scale the servers.”

    — Filip
  5. Ich frage mich die ganze Zeit, wie die 6Wunderkinder mit Wunderlist eigentlich Geld verdienen (wollen)? Die App und der Service ist kostenlos. Aber die 4 Millionen stehen ja trotzdem im Raum. Und dann noch die “einfache” Möglichkeit, mit Wunderlist sein Facebook Konto und seine Kontakte zu verknüpfen. Diese Daten plus Listen sind doch garantiert bares Geld wert. Also ist der Service vielleicht doch nicht ganz so umsonst?! Ein Schelm der Böses dabei denkt… ;)

    — Daniel
  6. Und womit verdient Wunderlist sein Geld … Ich erkenne irgendwie nicht das Geschäftsmodell, um die 4,2 Mio. wieder rein zu bekommen…

    — Stefan
  7. Ich persönlich finde Wunderlist nicht schlecht. Nur schade, dass der Login nach dem Update nicht funktioniert…

    — pmuc
    • Update: Login klappt jetzt, aber nun scheitere ich am Foto Upload… Überspringen klappt nicht. Kein Wunder dass es da heute Abend Probleme gibt. Die Foto Funktion hätten sie sich auch sparen, bzw aus dem Login Prozess rausnehmen können…

      — pmuc
      • Ich bin drin ;-)
        Wunderlist gefällt mit nach wir vor, da es simpel und schlicht ist und sich über mehrere Rechner synchronisiert. Das ganze auch noch kostenlos.
        Wer sich jedoch zum ersten mal damit beschäftigt, sollte dies lieber erst in ein paar Tagen tun, denn die Performance ist gerade nicht vorbildlich.
        Gebt den Berlinern eine Chance…

        — pmuc
  8. hatte bislang auch große stücke auf wunderlist gehalten … trotz manch spartanischer funktionen – quick&dirty halt
    aber das, was beim heutigen launch (ohne jegliche ankündigung) an migrationsproblemen auftrat (ich kann seit über 15 stunden nicht auf meine daten!), ist mehr als unprofessionell … im grunde ein desaster :-((

    — wobeco
  9. Wunderlist bekommt nicht mal ihre Website mehrsprachig hin; zumindest aber erwarte ich ein von einem Start-Up aus Berlin einen deutschsprachigen Webdienst. Das deren Mitarbeiter English als Sprache benutzen ist ok, sollte aber nicht unbedingt von Nutzern des Dienstes verlangt werden. Irgendwie weiß ich auch nicht was ich von Wunderlist halten soll. Die App (1) ist als Aufgabenliste kaum zu gebrauchen. Aktuell werden wohl 3 Mitarbeiter (Datenbank) gesucht, die unter hohem Druck arbeiten möchten. Soll es ja geben. Und über 4 Mio. Kapital? Da hat wohl jemand eine hohe Steuerlast, oder ist leidenschaftlicher Sammler.

    — Sunny
  10. Gibt’s eine bessere Systemübergreifende Aufgabenverwaltung als Wunderlist?

    Auf die Nutzung von iCloud auf Windowssystemen stehe ich nicht so.

    — Habakuck
    • http://www.toodledo.com/ Dort kannst du dich registrieren und dann deine 2Dos eintragen. Über die Webseite kannst du diese dann direkt aufs iPhone, etc syncen. Auf dem Mac habe ich mir über Fluid eine toodledo-App erstellt, hier auf dem PC habe ich die Webseite geöffnet. Könntest dir im Prinzip eine Verknüpfung zu der Webseite erstellen. Hast dann auch eine “App” :)

      — der joe
  11. Das mit Fluid war mir bis dato gänzlich unbekannt.

    Gibt’s bei Toodledo eine Benachrichtigung auf Windows Systemen?

    — Habakuck
    • Toodledo getestet und finde ich unübersichtlich und ohne Pro Account wenig Sinnvoll.
      Aber trotzdem Danke.

      — Habakuck
  12. Langsam verstehe ich den Namen von denen: es ist ein Wunder, dass diesen Kindern einer Geld für ihr Spielzeug gegeben hat.
    Zuletzt hat der Schmarrn überhaupt nicht mehr funktioniert, nach dem Update habe ich permanent das Problem, dass ich mich wg. Verbindungsproblemen zum Server nicht einloggen kann.

    Viele Chancen bekommt Ihr nicht mehr, Ihr Hochbegabten

    — Zirbelnuss
  13. ACHTUNG! Wunderlist nicht updaten, danach läuft nix mehr! Keine Anmeldung möglich und alle alten Daten futsch! BITTE GROSS DARAUF HINWEISEN!

    — Fifi
  14. Danke iFun, der Kommentar spricht mir aus der Seele!

    Und wenn hier schon Alternativen diskutiert werden: Ich arbeite seit Jahren mit Things von Cultured Code. Tolles, schönes Programm, nicht billig aber sehr zuverlässig mit kostenlosem und blitzschnellem Sync.

    — Tom

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